DFL: Vereine sind nicht gegen Pandemie versichert

Die Corona-Epidemie schränkt das öffentliche Leben in Deutschland immer weiter ein: Neben Grenzschließungen soll eine Vielzahl von Geschäften geschlossen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen verboten und Spielplätze gesperrt werden. Der Freistaat Bayern hat den Katastrophenzustand ausgerufen, die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga bis einschließlich 2. April ausgesetzt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Pandemieversicherungen deutlich an.

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Streit um Ex-CEO Koch: Bilfinger bekommt 16,75 Mio. Euro vom D&O-Versicherer

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat sich im Streit mit dessen ehemaligen Vorstandschef Roland Koch und elf weiteren ehemaligen Vorständen auf einen Vergleich geeinigt. Demnach bekommt das Unternehmen einen Schadenersatz von insgesamt 18,2 Mio. Euro. Ein kleiner Teil davon wird über einen Gehaltsverzicht finanziert, der größte Teil über 16,75 Mio. Euro kommt indes von der D&O-Versicherung.

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Doppelte Revision gegen Rekordschmerzensgeld nach Kunstfehler

Manche Nachrichte bleibt im Gedächtnis: Der Kunstfehler eines Arztes am Universitätsklinikum Gießen (UKGM) vom August 2013 gehört leider dazu. Ein Bedienungsfehler an einem Beatmungsgerät machte einen Teenager zum Pflegefall. Der Geschädigte bekam 800.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen, eine Rekordsumme, doch nun gehen sowohl das Klinikum wie auch der Geschädigte in Form seines Anwalts in Revision.

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Wohngebäudeversicherer müssen auch bei „Baufälligkeit“ Sturmschäden begleichen

Die Wohngebäudeversicherung ist für Versicherer ein schwieriges Feld. Die Combined Ratio, Verhältnis von (Schaden-) Aufwendungen zu abgegrenzten Prämien, lungert ständig bei einhundert Prozent herum und steigt bei großen Stürmen gerne unangenehm an. Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden hat mit einem Urteil nun für weiteres Stirnrunzeln in der Branche gesorgt. Versicherer können aus dem Prozess Grundsätzliches lernen.

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FDP will Bafin-Aufsicht über Finanzanlagenvermittler verhindern

Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich eindeutig gegen eine Aufsicht der Bafin über Finanzanlagenvermittler positioniert. In einem in den Deutschen Bundestag eingebrachten Antrag fordern die Liberalen die Bundesregierung auf, den am Mittwoch im Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Übertragung der Aufsicht zurückzuziehen. Der von der FDP-Fraktion beschlossene Antrag liegt VWheute vor. Vielmehr sollte die Zuständigkeit für die Finanzanlagenvermittler vollständig auf die Industrie- und Handelskammern übertragen werden.

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Finanzministerium präsentiert neue Munition für Provisionsdeckel

Das Coronavirus beeinflusst mittlerweile auch kleinere Kongressveranstaltungen. Beim 21. MCC-Kongress zum Zukunftsmarkt Altersvorsorge sagten Referenten wie auch Fachbesucher reihenweise ab. Gleichwohl blieb auch die unter der Moderation von Professor Bert Rürup stehende Veranstaltung spannend: Finanzstaatssekretär Jörg Kukies verwies auf die Notwendigkeit eines Provisionsdeckels beim Vertrieb von Lebensversicherungen und belegte das mit neuen Bafin-Daten.

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Nach Einbruch im Grünen Gewölbe: Behörden ermitteln gegen Wachleute

Nach dem spektakulären Einbruch im Grünen Gewölbe Dresden ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen mehrere Wachleute. Ein Sprecher bestätigte einen Anfangsverdacht gegen vier Verdächtige. Gegen zwei von ihnen sei bereits eine Strafanzeige erstattet worden. Der Verdacht: Die Wachmänner hätten laut Spiegel nicht adäquat auf den Einbruch reagiert und den Diebstahl nicht verhindert.

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Corona bedroht Sportveranstaltungen – Haftungsfrage ungeklärt

Es ist schizophren; Messen wie der Gesundheitskongress des Westens werden abgesagt, Bundesligaspiele mit 50.000 und mehr Menschen fanden am Wochenende statt. Andere Länder sind da restriktiver, das kommende Champions- League-Spiel zwischen Paris und Dortmund wird ohne Zuschauer stattfinden und es gibt laut der Zeitung NZZ Signale, dass die Europameisterschaft um ein Jahr verschoben wird. Doch wer haftet bei einer Absage für die Verluste?

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Ambient Assisted Living bietet neue Geschäftsmodell-Chancen für Krankenversicherer

Das Gesundheitssystem und auch die Krankenversicherung stehen am Beginn eines signifikanten Wandels. Wesentliche Treiber hierfür sind neue und insbesondere technische Entwicklungen in der Medizin. Am Beispiel von Ambient Assisted Living (AAL) zeigen wir, welche neuen Geschäftsmodell-Chancen Krankenversicherer für sich nutzen können und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, zu handeln. Ein Gastbeitrag.

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Wird die betriebliche Altersvorsorge bald zur Pflicht?

Das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) hat seit seiner Einführung bislang noch nicht die erhoffte Wirkung erzielt – mit möglicherweise politischen Folgen. Sollte das Modell bei den Sozialpartnern weiterhin keinen Anklang finden, könnte sich der Gesetzgeber dafür entscheiden, obligatorische Betriebsrenten einzuführen, glaubt Georg Thurnes, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba).

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MAN überträgt Pensionsverpflichtungen auf Willis Towers Watson Pensionsfonds

Die MAN Gruppe hat die gesamten Pensionsverpflichtungen des MAN Pensionsfonds auf den Willis Towers Watson Pensionsfonds übertragen. Dieser hat damit Pensionsvermögen in Höhe von etwa 619 Mio. Euro für rund 22.000 Betriebsrentner übernommen. Mit einem Sicherungsvermögen von rund 4,5 Mrd. Euro zählt der Willis Towers Watson Pensionsfonds zu den fünf größten Pensionsfonds in Deutschland.

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Assekurata: PKV-Unternehmen werden um Beitragsanpassungen nicht herumkommen

Die Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) sorgen immer wieder für Zündstoff. Jüngstes Beispiel ist das Urteil des Oberlandesgerichts Köln zur nicht ordnungsgemäßen Begründung einer Beitragserhöhung der Axa. Und dennoch: „Um das vertraglich garantierte Leistungsversprechen dauerhaft erfüllen zu können, sind die PKV-Unternehmen nämlich in regelmäßigen Abständen auf Beitragsanpassungen angewiesen“, glaubt Assekurata-Analyst Gerhard Reichl.

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Witwe von Kobe Bryant verklagt Helikopter-Firma

Es war erwartbar und könnte den Verklagten oder seine Versicherung alles kosten. Vanessa Bryant, die Witwe des bei einem Helikopterabsturzes gestorbenen Basketball- und Entertainmentstars Kobe Bryant, verklagt das ausführende Flugunternehmen. Der Pilot habe fahrlässig gehandelt, als er bei Nebel flog, das habe Kobe und Gianna Bryant sowie sieben weitere Personen das Leben gekostet, lautet einer der Klagepunkte.

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Thomas Cook Pleite: Fonds soll Versicherungslösung ergänzen

Es war eine Geschichte voller Verlierer und Versagen. Die Pleite des britischen Reiseanbieters Thomas Cook offenbarte gesetzliche und regulatorische Lücken, am Ende musste der Steuerzahler einspringen. Nun schreibt eine Zeitung von einer neuen Absicherungslösung, die das Reisen teurer machen wird. Doch die Auswirkungen für Verbraucher werden minimal sein.

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Schadenfall: Amateurfußballer nach Penisbiss vier Tage berufsunfähig

Seit der Fußball-WM 2014 dürfte Italiens Fußballstar Giorgio Chiellini den urugayischen Fußball-Beißer Luis Suárez noch in schmerzhafter Erinnerung haben. Im Vergleich zu den jüngsten Ereignissen im französischen Amateurfußball erscheint dieser Vampir-Biss allerdings eher harmlos. So wurde ein Spieler aus Soetrich nun für fünf Jahre gesperrt – nach einem schmerzhaften Biss in den Penis seines Gegenspielers.

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