SCHLAGLICHT

Wefox-CEO Joachim Müller faktisch entmachtet

Exklusive Dokumente, die dem Manager Magazin vorliegen, offenbaren das ganze Ausmaß des Niedergangs beim einstigen Insurtech-Hoffnungsträger Wefox: Das Management um den früheren Allianz-Top-Manager Joachim Müller wurde von den Investoren weitgehend entmachtet. Statt der versprochenen schwarzen Zahlen verhageln dreistellige Millionenverluste, drastische Drosselungen der Ausgaben und eine Flut von Rechtsstreitigkeiten die Bilanz.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Kfz-Versicherer verdienen wieder Geld – aber bleibt das auch so?

Die strapaziöse Rosskur hat sich für die deutschen Kfz-Versicherer ausgezahlt, doch es bleibt die Sorge, dass die Markterholung nicht von Dauer sein könnte. Dieses gemischte Bild offenbart der Blick in zwei jeweils unabhängig voneinander veröffentlichte Marktanalysen. Zwar sei die Branche in die Gewinnzone zurückgekehrt, wie die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) mitteilt. Doch die Schadeninflation ist nicht spurlos verschwunden – die jüngste Preisstabilität stehe daher „auf wackeligen Beinen“, wie das Vergleichsportal Verivox schreibt.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Munich Re übernimmt US-Cyberassekuradeur At-Bay

Die Munich Re ist mit dem US-Cyber-Insurtech At-Bay bereits seit gut zehn Jahren eng verbündet – nun gehen die Münchner einen Schritt weiter: Zu einem Unternehmenswert von rund 575 Mio. Dollar kauft der weltgrößte Rückversicherer den 2017 gegründeten Spezialisten. Als Assekuradeur schützt At-Bay kleine und mittlere Unternehmen vor Cyberangriffen und ist damit ähnlich aufgestellt wie der Allianz-Partner Coalition.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Expansion in den USA: Willis Re übernimmt US-Geschäft der BMS Group

2024 entschied sich WTW, zusammen mit dem Investor Bain Capital die Marke Willis Re wiederzubeleben. Um im Wettbewerb der Rückversicherungsmakler mitzuhalten, fehlte jedoch die nötige Präsenz in den USA. Dieser Schritt erfolgt nun mit der Übernahme der US-Sparte der BMS Group. Nachdem in den Medien vor Wochen bereits über fortgeschrittene Verhandlungen spekuliert wurde, folgt jetzt die offizielle Bestätigung.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Munich Re und Lloyd’s führen globale Rückversicherungs-Rankings 2025 an

Basierend auf den aktuellen Jahresendzahlen für 2025 hat die Munich Re ihren Titel als weltgrößter Rückversicherer unter dem Rechnungslegungsstandard IFRS 17 zurückerobert. Gleichzeitig verdrängte der Spezialversicherungsmarkt Lloyd’s of London die US-Holding Berkshire Hathaway vom ersten Platz der Nicht-IFRS-17-Gesellschaften. Das geht aus dem jüngsten Branchenranking der Ratingagentur AM Best hervor.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Bayerische und Muffintech: Es geht auch ohne Agentic AI  

In der Versicherungsbranche wächst der Druck, KI-Projekte von der Pilotphase in den produktiven Betrieb zu bekommen. Viele Anwendungen schaffen das aber noch nicht, konstatierte Raphael Zeller, COO des Insurtechs Muffintech, auf einer Veranstaltung der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte (VVB). Besser machen will es der Versicherer die Bayerische, der Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse, unterstützt von Muffintech, zu Chatbot-Entwicklern ausbilden lassen will – wer glaubt, dass hier autonome KI-Agenten im Spiel sind, irrt allerdings.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


MÄRKTE & VERTRIEB

Zehn Jahre nach dem Brexit: Die neue Realität für britische und europäische Versicherer

Entgegen manchen Befürchtungen hat der Brexit den Ärmelkanal nicht in eine unüberwindbare Barriere oder eine zollpflichtige Wegelagerei verwandelt. Für die Versicherungswirtschaft ist die Passage zwischen dem europäischen Festland und Großbritannien zwar deutlich beschwerlicher geworden, aber sie bleibt in beide Richtungen offen. Eine Bilanz des Brexits nach zehn Jahren.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Mark Walters Versicherer streicht umstrittene Kredite um 6,5 Mrd. Dollar

Der US-Milliardär und Sport-Magnat Mark Walter zieht nach Ermittlungen der Justizbehörden Konsequenzen: Eine unter seiner Kontrolle stehende Versicherungsgesellschaft wird Kredite an seine eigenen Unternehmen in Höhe von bis zu 6,5 Mrd. US-Dollar abbauen. Die massiven Umschichtungen sind eine Reaktion auf Untersuchungen des US-Justizministeriums (DOJ) bezüglich nicht deklarierter konzerninterner Geschäfte.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Accenture-Studie: Versicherte fordern Leitplanken für KI-Agenten

Viele Versicherte begnügen sich damit, dass sich ihre Policen Jahr für Jahr automatisch verlängern, ohne dass sie einen prüfenden Blick darauf werfen. Durch künstliche Intelligenz (KI) gerät dieser Stabilitätsfaktor der Branche jedoch ins Wanken, warnt das Beratungsunternehmen Accenture auf Basis einer Studie. Demnach sagen über 70 Prozent der Verbraucher, dass sie künftig für die Versicherungsrecherche und beim Auswahlprozess vermehrt KI einsetzen werden. Gleichwohl sind nur acht Prozent dazu bereit, ihre Entscheidungen vollständig einem KI-Agenten zu überlassen. Accenture-Manager Markus Heyen sagt, wie die Antwort der Versicherer aussehen sollte.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Wie Verfehlungen bei Lebensversicherern den Megadeal um die LA Lakers auslösten

Der US-Milliardär Mark Walter reagiert auf Untersuchungen der US-Justiz, indem er sein weitverzweigtes Firmenimperium umbaut. Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass es bei zwei Lebensversicherern aus dem Portfolio des 66-Jährigen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein könnte. Dass der enthusiastische Sportfan die Los Angeles Lakers für 12,5 Mrd. Dollar verkauft hat, deutet darauf hin, dass Walter die Interessenkonflikte zwischen seinen zahlreichen Gesellschaften entschärfen will, wie aus einem Medienbericht hervorgeht.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Montagskolumne: „Mit der heutigen IT-Architektur bleibt agentische KI für deutsche Versicherer schlicht unmöglich“

Agentische KI gilt als der nächste große Superstar der Tech-Welt. Wie funktioniert diese neue Technologie in der Praxis, wo stößt sie an ihre Grenzen und wie können Versicherer sie nutzen? Die Vision autonomer Systeme in der Assekuranz klingt verlockend, setzt laut Experte Karl-Josef Krechel-Mohr jedoch vieles voraus: „Diese Voraussetzungen erfüllen deutsche Versicherungsunternehmen heute und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht“, schreibt er in der VWheute-Montagskolumne.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


POLITIK & REGULIERUNG

Allianz zahlt Millionen für abgebrannte Staatsoperette

Mehr als ein Jahr ist es her, dass ein verheerender Großbrand die ehemalige Staatsoperette im Stadtteil Leuben in Schutt und Asche legte. Nun steht fest, wie viel Geld die Landeshauptstadt aus der Versicherungspolice der Allianz erhält. Die Summe ist zweistellig im Millionenbereich – doch an den Geldregen ist eine konkrete Bedingung geknüpft.


GDV befürchtet höhere Transportschäden durch Rhein-Niedrigwasser

Der Rhein gibt derzeit ein trauriges Bild ab: Niemals seit Beginn der Aufzeichnungen führte Deutschlands größter und wichtigster Fluss so wenig Wasser wie jetzt. Inzwischen befürchtet auch die Versicherungswirtschaft, den Rekord-Niedrigstand in Form erhöhter Schäden zu spüren zu bekommen. Weil Schiffe nur noch mit einem Bruchteil ihrer Ladung fahren, kommt es zu Verlagerungen des Güterverkehrs, etwa auf die Schiene – und das begünstigt Transportschäden, argumentiert der Branchenverband GDV, dem allerdings noch keine Zahlen vorliegen, wie VWheute in Berlin erfragte.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Zwischen Drängeln und Handy-Nutzung: So steht es um das deutsche Verkehrsklima

Die Hölle sind immer die anderen – im Straßenverkehr ist diese höchst subjektive Wahrnehmung weit verbreitet, wie eine aktuelle Bürgerbefragung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) bestätigt. Demnach beurteilen Verkehrsteilnehmer ihr eigenes Verhalten deutlich milder als das der anderen. Besserung scheint nicht in Sicht: „Das Klima auf deutschen Straßen wird immer rauer und aggressiver“, schreiben die Fachleute. Auch ein mögliches Tempolimit auf Autobahnen polarisiert die Gesellschaft. Sorge bereitet UDV-Leiterin Kirstin Zeidler zudem, dass viele Menschen selbst am Steuer nicht vom Smartphone lassen können – dabei gäbe es Lösungen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Überraschende Wende im Fall Brian Thompson: Mangione bekennt sich doch schuldig

Seit mehr als anderthalb Jahren hält der gewaltsame Tod von Brian Thompson die US-Öffentlichkeit in Atem. Nun nimmt der Fall um den 28-jährigen Luigi Mangione eine überraschende Wende: Nachdem er bislang beharrlich auf nicht schuldig plädiert hatte, legte der Angeklagte vor einem New Yorker Bundesgericht ein vollumfängliches Schuldeingeständnis ab. Das hat direkte Konsequenzen für die Justiz: Mangione entgeht somit der Todesstrafe und erschwert das weitere Vorgehen im parallelen Strafverfahren auf Bundesstaatsebene erheblich.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Erdbebenpolicen in Kolumbien schlagen auf Versicherer durch

Das schwere Erdbeben in Kolumbien am 10. August wird nach Einschätzung von Branchenexperten spürbare Schäden im lateinamerikanischen Versicherungs- und Rückversicherungsmarkt hinterlassen. Da die Versicherungsdichte in dem südamerikanischen Land vergleichsweise hoch ist, rechnen die Marktbeobachter von Guy Carpenter und AM Best mit einer Belastung über mehrere Sparten hinweg – insbesondere bei Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


KÖPFE & POSITIONEN

BVK: Chatbot-Empfehlungen kein Ersatz für Vermittler-Beratung

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) verwahrt sich dagegen, dass Verbraucher „auf Grundlage von KI-Antworten weitreichende Versicherungsentscheidungen treffen“. Hierfür seien Versicherungsvermittler zuständig, betont der Verband in einer Mitteilung. Künstliche Intelligenz (KI) dürfe nur eine begleitende Rolle spielen, etwa beim Zusammentragen von Informationen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


Stuttgarter-Chef Bader über das Altersvorsorgedepot: „Gebt es auf, als Staat Produktanbieter sein zu wollen!“

Zur anstehenden Altersvorsorgereform hat Juri Galkin einen neuen Podcast ins Leben gerufen. Für die Auftaktepisode des Formats „Altersvorsorgedepot Vergleich“ holte er sich Dr. Guido Bader, den Vorstandsvorsitzenden der Stuttgarter Versicherungsgruppe, an das Mikrofon. Dieser spart nicht mit Kritik an staatlichen Detailentscheidungen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!


„Der absolute Gamechanger für die Research-Geschwindigkeit“

Die Brücke zwischen akademischer Spitzenforschung und praktischem Risikomanagement schlagen – dieses Ziel stand im Mittelpunkt des FOG-Symposiums in Karlsruhe. Zwischen preisgekrönten Masterarbeiten, Big-Data-Forschung zu Optionsmärkten und IWF-Analysen zu weltweiten Stabilitätsrisiken kristallisierte sich eine zentrale Erkenntnis heraus: KI-Agenten und Machine-Learning-Modelle sind enorm leistungsfähig, stoßen ohne exzellente Daten aber schnell an ihre Grenzen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!