SCHLAGLICHT

Generali bringt sich bei Monte dei Paschi als Axa-Ersatz in Stellung

Aus den Plänen der Generali, ihren Vermögensverwalter Generali Investment Holdings mit dem französischen Asset Manager Natixis zu vermählen, wurde nichts. Doch Generali-CEO Philippe Donnet kann sich offenbar auch mit einer weniger spektakulären Neupositionierung im heimischen Bankenmarkt anfreunden – und zwar den französischen Konkurrenten Axa als Partner der traditionsreichen Bank Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) abzulösen, wie Donnet vor der Presse durchblicken ließ.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Oliver Bäte verdient 11,6 Millionen Euro

Allianz-Chef Oliver Bäte hat 2025 deutlich mehr verdient als Jahr davor. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, stieg die Gesamtvergütung des 61-Jährigen inklusive Pensionsaufwand von 10,2 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro. Der Schub ist auf die guten Ergebnisse des Versicherers sowie einen langfristigen Bonus zurückzuführen, der fällig wurde. 2025 erzielte die Allianz ein operatives Rekordergebnis von 17,4 Milliarden Euro.

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Juristischer Erfolg für die DEVK: Deutsche Bank unterliegt ehemaligen Postbank-Aktionären

Der jahrelange Entschädigungsstreit zwischen der Deutschen Bank und ehemaligen Postbank-Aktionären ist abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof wies eine Nichtzulassungsbeschwerde der Deutschen Bank zurück. Die Karlsruher Richter bestätigten ein vorangegangenes Urteil des OLG Köln, das den Anteilseignern recht gegeben hatte. Diese hatten der Deutschen Bank vorgeworfen, im Zuge der Postbank-Übernahme einen zu niedrigen Kaufpreis geboten zu haben. Auch für die Kölner DEVK als früheren Aktionär der Postbank ist das Urteil ein Erfolg.

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SV Sparkassenversicherung verdient prächtig, Konzernchef Jahn strebt nach Höherem: „Unser Ziel ist, pro Kunde mehr Verträge zu generieren“

Die SV Sparkassenversicherung (SV) hat für das Jahr 2025 überaus ordentliche Zahlen vorgelegt. Vorstandschef Andreas Jahn sprach gegenüber VWheute von einem „sehr guten Jahr“. Dass die SV ausgerechnet in der oft als branchenweiter Sanierungsfall wahrgenommenen Lebensversicherung das beste Neugeschäft nach 2004 erzielte, kommentierte Jahn mit kritischen Worten Richtung Berlin und Brüssel: „Da denke ich manchmal, die Kunden verstehen uns besser als die Politik.“ Was der SV-Chef mit Blick auf die anstehende Altersvorsorge-Reform fordert, ob sein Haus auch 2026 auf Wetter-Glück hoffen darf, wie es um die defizitäre Kfz-Versicherungssparte steht – und ob er den Vertrieb von künstlicher Intelligenz (KI) bedroht sieht, erklärt er im Gespräch.

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VIG will Deutschland auch nach der Nürnberger-Übernahme nicht zum Kernmarkt machen

Der österreichische Versicherungskonzern Vienna Insurance Group hat im Geschäftsjahr 2025 ordentlich zugelegt. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens überschritt das Ergebnis vor Steuern die Schwelle von einer Milliarde Euro. Wie der Vorstand auf einer Pressekonferenz berichtete, soll die zugekaufte Nürnberger das künftige Wachstum vorantreiben. Zum künftigen Einfluss der Deutschen auf die Ertragslage der VIG machte das Führungsgremium keine Angaben. CEO Hartwig Löger betont, dass Deutschland in Zukunft weiterhin ein Spezialmarkt bleibt. Indes signalisiert die VIG ihr Potenzial für weitere Zukäufe.

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Generali steigert Nettogewinn um 12 Prozent

Wie die großen Wettbewerber Allianz und Axa profitierte auch die Generali 2025 von einer milden Schadensbilanz bei Naturkatastrophen und meldet ein Rekordjahr. Während das operative Ergebnis um fast zehn Prozent auf rund acht Mrd. Euro kletterte, stieg der Nettogewinn sogar um zwölf Prozent auf 4,2 Mrd. Euro. Dem Branchen-Trend folgend, heben die Italiener die Dividende deutlich an und starten ein neues Aktienrückkaufprogramm – eine Nachricht, die an der Börse gut ankommt.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Wertgarantie stagniert bei Neuverträgen

Große Sprünge nach vorne bleiben bei der Hannoveraner Wertgarantie im Jahr 2025 aus. Der Versicherer von Elektronikgeräten und Fahrrädern steigerte die Beitragseinnahmen von 391 Millionen Euro im Vorjahr auf 424 Millionen Euro. Doch der Vertragsbestand kletterte nur leicht auf 8,7 Millionen Verträge. Beim Konzernüberschuss lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau.

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Iran-Krieg könnte Spezialgeschäft von Hannover Rück treffen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und will daran auch die Aktionäre stärker teilhaben lassen. Die Dividende soll von neun auf 12,50 Euro je Aktie steigen, zugleich will der Konzern seine Bilanz für künftige Krisen robuster aufstellen. Mit Blick auf den Irankrieg wagt sich das Management noch nicht mit einer Prognose potenzieller Schäden vor. Im Spezialgeschäft dürfte der seit gut zwei  Wochen andauernde Konflikt allerdings Spuren hinterlassen.

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SparkassenVersicherung beteiligt sich an MRH-Trowe-Tochter

Die SV SparkassenVersicherung erweitert ihr Engagement im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Die Stuttgarter sichern sich über ihre Tochtergesellschaft SV bAV Consulting eine Beteiligung an der Heubeck pen@min. Das auf digitale Verwaltungslösungen spezialisierte Unternehmen gehört seit 2025 zur MRH Trowe-Gruppe und gilt als wichtiger Akteur bei der Administration komplexer Versorgungssysteme.


BVK-Präsident Heinz: „Ich komme mir mittlerweile immer mehr so vor im BVK, als wären wir die Marktwächter. Das ist nicht unser Job“

Michael Heinz bezieht auf einer MCC-Veranstaltung unmissverständlich Stellung gegen Standardprodukte in der Altersvorsorge und die Aufweichung von Qualitätsstandards im Vertrieb. In solchen Fällen müsse beraten und dokumentiert werden. „Da geht es ja um was.“ Kritik übt der BVK-Präsident auch an einer mangelnden Durchsetzungsfähigkeit der Versicherungsbranche in politischen Gremien wie der Fokusgruppe Altersvorsorge. „Dort hat man überhaupt nicht gekämpft“, hört er von vertrauten Personen.

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Ideal-Chef Beck: Vertrieb stärker auf Babyboomer ausrichten

Der Versicherungsvertrieb sollte sich deutlich stärker auf die Zielgruppe der Babyboomer konzentrieren. Nach Einschätzung von Maximilian Beck, Vorstandsvorsitzender der Ideal Lebensversicherung, wird ein großer Prozentsatz dieser Menschen, die aktuell rund 62 Jahre alt sind, pflegebedürftig werden. Seit 1950 sei die Lebenserwartung um 20 Jahre gestiegen. Tatsächlich würde sich der Vertrieb aber immer noch auf 20- und 30-Jährige konzentrieren, monierte Beck auf einer Fachtagung. Das Problem: Bei der Wiederanlagequote kommt die Branche einfach nicht voran. Weitaus besser scheint es für die Versicherer beim Thema Embedded Insurance zu laufen, wie der PwC-Berater Albert Kolb darlegte.

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POLITIK & REGULIERUNG

Chubb führt US-Rückversicherungsprogramm zur Absicherung des Schiffsverkehrs an

Das von den USA geplante Rückversicherungsprogramm, das den zum Erliegen gekommenen Handel durch die Straße von Hormus wiederbeleben soll, wird vom US-Versicherer Chubb angeführt. Das teilte die zuständige staatliche Entwicklungsbank DFC mit. Beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück wird die Initiative unterdessen zurückhaltend kommentiert.

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Bafin erläutert Regeln für Cyber-Rückstellungen

Die Versicherungsaufsicht Bafin hat mit der Aufsichtsmitteilung 01/2026 (VA) Leitlinien für die bilanzielle Behandlung von Cyber-Stand-alone-Versicherungen veröffentlicht. Im Kern geht es um die systematische Bildung von Schwankungsrückstellungen für die relativ junge Versicherungsart, die ab dem Berichtsjahr 2025 erstmals als eigenständiger Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) geführt werden muss.

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Moody’s: Iran-Krieg erhöht Risiken für Spezialversicherer

Der Konflikt rund um den Iran verschärft die Risikolage für internationale Spezialversicherer erheblich. Besonders betroffen sind Anbieter von Policen für Schifffahrt, Luftfahrt sowie politische Gewalt. Zu dieser Einschätzung kommt ein Bericht der Ratingagentur Moody’s Ratings. Zugleich erwarten die Analysten, dass die finanziellen Folgen für große Versicherungsgruppen beherrschbar bleiben könnten – vorausgesetzt, die militärische Eskalation bleibt zeitlich begrenzt.

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Ergo-Manager Christian Gründl: KI befördert nicht den Untergang des klassischen Versicherungsvertriebs, sondern entlastet ihn

Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, glaubt nicht, dass künstliche Intelligenz (KI) eine Bedrohung für klassische Versicherungsvermittler darstellt. „Wir haben immer noch Produkte, die verkauft werden müssen und die nicht gekauft werden“, sagte Gründl auf einer Fachtagung – an dieser Prämisse ändere auch die KI nichts. Vielmehr sieht der Ergo-Manager in KI-Tools ein wichtiges Werkzeug, um Vermittler von administrativen Aufgaben zu entlasten.  

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Aon experimentiert mit Kryptowährungen

Der Versicherungsmakler Aon hat erstmals die Zahlung von Versicherungsprämien mittels Stablecoins veranlasst. Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Referenzwert gekoppelt ist – meist an eine staatliche Währung wie den US-Dollar. Aon spricht von der „ersten bekannten“ Zahlung dieser Art unter großen internationalen Maklern und sieht darin einen möglichen Vorboten für tiefgreifende Veränderungen in der Finanzinfrastruktur der Branche.

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KÖPFE & POSITIONEN

Signal-Iduna-Vorständin Markovic-Sobau: „Vielleicht wissen wir nicht immer, was gut ist für unsere Kunden“

Der Versicherungsmarkt von heute gleicht einem hochfrequenten Spannungsfeld. Wer sich an die äußeren Ränder wagt, muss mit einem „Stromschlag“ rechnen. So beschreibt Alexandra Markovic-Sobau die aktuelle Intensität der Branche. In ihrer Rede auf einer Fachtagung verdeutlichte die Vorständin der Signal Iduna, dass der Vertrieb vor einer Zäsur steht. Es geht nicht mehr nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern in einer Welt voller Komplexität die Relevanz für den Kunden zu behalten.

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Wilson wechselt von Allianz zu HDI

HDI Global hat David Wilson mit Wirkung zum 1. März zum Global Head of Claims Energy & Power ernannt. Die Rolle wurde neu geschaffen. Der Industrieversicherer betont in einer Mitteilung sein Ziel, das Angebot im Bereich Energy & Power zu stärken. Dazu soll die Schadenkompetenz enger mit Underwriting- und Risikoexpertise innerhalb der Einheit verzahnt werden.


Cyber: „Trotz einzelner Marktrückzüge ist der Wettbewerb um Kunden weiterhin hoch“

Cyberrisiken sind kein statisches Gefahrenbild, sondern verändern sich kontinuierlich. „Angreifer passen ihre Taktiken fortlaufend an, während Automatisierung und der Einsatz von KI Angriffe schneller skalierbar und professioneller machen“, schreibt Perseus-Chef Sören Brokamp in einem Gastbeitrag für VWheute. Für Versicherer stellt sich angesichts der hohen Dynamik die Frage, wie Cyberrisiken sachgerecht bewertet und langfristig versicherbar gemacht werden können.

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Aon eröffnet DACH Global Solutions Desk in Washington

Großmakler Aon verstärkt seine Präsenz an der Schnittstelle zwischen Europa und Nordamerika. Mit der Eröffnung eines DACH Global Solutions Desk in der US-Hauptstadt Washington, D.C. reagiert das Unternehmen auf die Geschäftsaktivitäten von Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) auf dem US-Markt. Die Leitung übernimmt Matthew Reilly.

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