SCHLAGLICHT

Makler-Beben an der Wall Street: OpenAI lässt erstmals Versicherungs-KI auf ChatGPT zu

Vor einer Woche kam es zu einem massiven Ausverkauf bei Software-Aktien. Auslöser war ein neues Tool des KI-Start-ups Anthropic. Anleger befürchteten, dass KI-Agenten künftig traditionelle Software-Anwendungen und SaaS-Modelle ersetzen könnten. Auch für die Assekuranz bahnt sich eine Revolution an: Denn OpenAI hat erstmals eine von einem Versicherer entwickelte KI-Anwendung für ChatGPT zugelassen. Der Schritt gilt als Meilenstein für die digitale Versicherungsvermittlung. Die Aktien der Broker Marsh, Aon, Willis Towers Watson und Co. brachen in der Folge ein.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Talanx steigert Gewinn im Geschäftsjahr 2025 um 25 Prozent

Der Versicherungskonzern Talanx hat im Geschäftsjahr 2025 so viel verdient wie noch nie. Auf Basis vorläufiger, noch nicht testierter Zahlen kletterte das Konzernergebnis um 25 Prozent auf 2,48 Mrd. Euro, nach 1,98 Mrd. Euro im Vorjahr. Den Gewinnsprung führen die Hannoveraner auf ein starkes operatives Geschäft zurück sowie auf einen günstigen Schadenverlauf insbesondere im zweiten Halbjahr. Mit Blick nach vorn gibt sich der Konzern weiter selbstbewusst.

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Reform der Lebensversicherung: „Transparent wie ein ETF, digital wie ein Neobroker, flexibel wie ein Girokonto – und stärker als jede reine Investmentlösung“

Die Lebensversicherung steht an einem historischen Wendepunkt. Das Altersvorsorgereformgesetz, die strukturelle Marktverschiebung zugunsten der Fondsindustrie und der radikale Wandel der Kundenerwartungen lassen kein „Weiter so“ zu. Die Valytics-Manager Patrick Dahmen und Christoph Sindezingue fordern daher eine mutige Neuausrichtung und identifizieren fünf Reformfelder mit konkreten Handlungsschritten.

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Bonnfinanz hat wieder drei Geschäftsführer

Dem Allfinanzvertrieb Bonnfinanz stehen nach gut eineinhalb Jahren wieder drei statt zwei Geschäftsführer vor. Zum 4. Februar 2026 ist der bisherige Bereichsleiter Mathias Sczech in die oberste Leitungsebene aufgestiegen. Der promovierte Diplom-Kaufmann ergänzt das bestehende Führungsteam um Stefan Mertes und Sebastian Wallusch.

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„Hohe Nachfrage“: Howden sammelt bei Investoren über 700 Millionen Dollar ein

Dass Howden stark wachsen will, um den Abstand zu anderen Großmaklern wie Marsh McLennan, Aon oder Gallagher zu verkürzen, ist bekannt – und offenbar kommen die Briten mit ihrer ehrgeizigen Expansions-Erzählung gut an am Kapitalmarkt: 703 Mio. Dollar hat sich Howden bei Investoren durch die Ausgabe von Anleihen gesichert. Das frische Kapital soll vor allem einem Zweck dienen.

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Nach Zerwürfnis mit Vorgänger: Helmsauer-Gruppe findet in Marco Gerhardt neuen CEO

Der Makleraufkäufer Helmsauer stellt sich nach dem Bruch mit CEO Bernd Helmsauer und dem Abgang seiner Söhne neu auf. Zum 9. Februar übernimmt der frühere MRH Trowe-Vorstand Marco Gerhardt die Führung der Nürnberger Maklergruppe. Der 51-Jährige folgt auf Interimschef Sven Tischendorf. Dieser hatte den CEO-Posten am 15. Dezember 2025 nach dem plötzlichen Rückzug Helmsauers übernommen. Auf Gerhardt kommt nun die herausfordernde Rolle zu, die Gemüter in der Gruppe zu beruhigen – und sich gegen drohende Personal- und Kundenabgänge zu stemmen.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Honorarvermittlung kommt trotz breitem Nettotarif-Angebot nicht vom Fleck

Insbesondere Verbraucherschützer sehen in der Honorarberatung eine vermeintlich sauberere Alternative zum provisionsgetriebenen Vertrieb. Trotzdem bleibt die Honorar- und Honorar-ähnliche Vermittlung von Versicherungen ein Nischenphänomen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln. Den Vorwurf, dass die Versicherer ein zu geringes Netto-Tarifangebot aufbieten, entkräften die Studienautoren Matthias Beenken und Heinrich Schradin – und lenken den Blick auf die mangelnde Honorar-Begeisterung der Verbraucher.

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Versicherer müssen durch Wintersturm „Fern“ kaum zittern – die Kunden schon  

Der Wintersturm „Fern“, der weite Teile der USA lahmgelegt hatte, ist für die Schaden- und Unfallversicherer zwar kostspielig, aber nicht so schadenträchtig, dass auch die Rückversicherer einspringen müssen. Zu dieser Einschätzung kommt die Ratingagentur Fitch. Erstversicherer, die im Südosten stark engagiert sind, werden die Belastung hingegen zu spüren bekommen – und damit auch die Kunden, so die Prognose.

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Moody’s: Branchendynamik dürfte 2026 nachlassen

Die deutsche Versicherungsbranche hat 2025 operativ zugelegt. Daten des GDV vom 4. Februar 2026 zeigen eine verbesserte Profitabilität im Schaden- und Unfallgeschäft sowie Wachstum in der Lebensversicherung. Für beide Segmente bleibt der Ausblick stabil, fällt für 2026 jedoch vorsichtiger aus, schreibt die Ratingagentur Moody’s in einer aktuellen Analyse.

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Dank Baobab und Orvia: Cyberdirekt bietet direkte Cyberabschlüsse für Kunden bis 250 Mio. Euro Jahresumsatz

Zahlreiche Cyberversicherer und Assekuradeure digitalisieren ihre Abschlussprozesse und legen standardisierte Prämien und Risikofragen fest. Auf der Plattform von Cyberdirekt lassen sich somit immer mehr Policen vergleichen – inzwischen auch für mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mio. Euro Jahresumsatz. Für diese Gruppe gibt es auch eine höhere Versicherungssumme, bereitgestellt etwa von den Assekuradeuren Baobab und Orvia Underwriting. Wie viele Risikofragen die Firmen dabei beantworten müssen und ob die Umsatzschwelle für Unternehmen erweitert wird, klärt Hanno Pingsmann auf.

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Zurich-Deutschland-Chef Schildknecht: „AI ist das zukünftige Betriebssystem der Branche“

Als Carsten Schildknecht vor rund zehn Jahren in einer Online-Klasse zu Machine Learning saß, bestand eine der Aufgaben darin, Betrugsmuster in den öffentlich zugänglichen E-Mail-Datensätzen des Enron-Skandals zu identifizieren. „Das waren 50.000, 60.000 E-Mails“, erinnert sich der CEO der Zurich Gruppe Deutschland. Die Teilnehmer sollten Python-Algorithmen schreiben, um Hinweise auf Bilanzmanipulation zu finden. „Da habe ich schon erkannt, wie viel Kraft hinter KI steckt und was es für die Versicherungsindustrie bedeutet.“ Auch der Deutschlandableger der Zurich steht jetzt vor einem Umbruch.

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POLITIK & REGULIERUNG

Cyberangriff legt US-Versicherer Beacon Mutual lahm

Ein Cyberangriff hat Beacon Mutual, den größten Anbieter von Arbeiterunfallversicherungen im US-Bundesstaat Rhode Island, für mehrere Tage außer Gefecht gesetzt. Unbefugte Angreifer verschafften sich Zugriff auf das Netzwerk des Versicherers und zwangen das Unternehmen, zentrale Systeme für sechs Tage vom Netz zu nehmen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Januar. Mittlerweile laufen die Systeme wieder. Ob Daten abgeflossen sind und Lösegeldforderungen gestellt wurden, ist nicht bekannt.

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VIG-Ukraine-Tochter schließt Rückversicherungsvertrag für Kriegsrisiko-Schutz

Die ukrainische VIG-Tochter Kniazha VIG geht einen interessanten Weg bei der Absicherung von Kriegsschäden. Über eine Partnerschaft mit der US-Behörde International Development Finance Corporation startet der Versicherer ein Rückversicherungsprogramm, das sich an Privatpersonen und kleine Unternehmen (KMU) richtet. Der Vertrag wurde in Zusammenarbeit mit Aon geschlossen.


Debatte über Aussetzung der Beratungspflicht: BVK reagiert verärgert auf GDV-Vorstoß

Es sollte ausdrücklich „keine Kampfansage“ an die Vermittlerschaft sein – doch der jüngste Vorstoß des Versichererverbandes GDV kommt beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) gar nicht gut an. BVK-Präsident Michael Heinz spricht von einem „Frontalangriff“, den der GDV auf Verbraucherschutz und Berufsstand, unternehme. Anlass ist die Forderung des GDV, die gesetzliche Beratungspflicht beim Vertrieb eines möglichen Altersvorsorge-Standardprodukts auszusetzen.

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KÖPFE & POSITIONEN

Ramona Pop: „Alt werden ist kein Risiko, sondern ein Fakt. Und das braucht eine Geldanlage und keine Versicherung“

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, begrüßt bei der Reform der Altersvorsorge die grundsätzliche Neuausrichtung weg vom Versicherungsmantel hin zur Geldanlage. „Versicherungen sind ja gut, um Lebensrisiken abzudecken, aber alt werden ist ja kein Risiko, sondern ein Fakt. Und das braucht eine Geldanlage und keine Versicherung“, erklärt sie bei einem virtuellen Fachgespräch. Pop unterstreicht die Bedeutung garantiefreier Sparformen, um die notwendige Rendite für das Alter zu erwirtschaften.

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Philipp Knechtel zum COO berufen: Oliver Brüß bekommt bei Policentransfer Gesellschaft

Der B2B-Plattformbetreiber Policentransfer mit Sitz im oberbayerischen Tutzing hat zum 1. Februar seine Geschäftsführung erweitert. Philipp Knechtel ergänzt als Chief Operating Officer (COO) das Führungsteam, dem seit Oktober auch der frühere Gothaer-Vorstand Oliver Brüß angehört. Policentransfer ist auf den Handel mit Versicherungsbeständen im Maklermarkt spezialisiert.

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Jutta Krienke wechselt in die Geschäftsführung von Aeiforia

Das auf Altersvorsorge spezialisierte Beratungsunternehmen Aeiforia hat Jutta Krienke in die Geschäftsführung geholt. Zum 1. Februar wechselte die erfahrene IT-Managerin vom Softwareunternehmen Teckpro zu ihrem neuen Arbeitgeber mit Sitz in Montabaur. Bei der Tochtergesellschaft Aeiforia Operations GmbH übernimmt Krienke zudem das Mandat von Reinhard Wegener, der bereits zum 1. Januar in den Ruhestand getreten ist.

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Universa vollzieht Generationenwechsel

Die Personalveränderungen im Vorstand hat Universa frühzeitig angekündigt. Nun meldet das Unternehmen Vollzug. Seit dem 1. Februar sitzen mit Jutta Holzmann und Stefan Krause zwei neue Mitglieder im Führungsgremium des Unternehmens. Erstmals in der Geschichte des Nürnberger Versicherers gehört eine Frau dem Vorstandsgremium an, das personell von drei auf vier Mitglieder erweitert wurde.


Nach Gewinneinbruch im Lebens- und Gesundheitsgeschäft: Swiss Re trennt sich von Topmanager

Der Rückversicherer Swiss Re hat sich von seinem langjährigen Chief Underwriting Officer (CUO) im Geschäftsbereich Leben und Gesundheit (L&H) losgesagt. Julien Descombes hatte die Funktion vor fast drei Jahren übernommen, insgesamt war er mehr als 28 Jahre für den in Zürich ansässigen Konzern tätig. Gründe nennt Swiss Re nicht, internen Quellen zufolge werden Descombes die verfehlten Gewinnziele in der L&H-Sparte angelastet.

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