Bei der Getsafe-Tochter Helden.de kam es vor Kurzem zu einem IT-Sicherheitsvorfall, bei dem Unbefugte auf Kundendaten zugreifen konnten. Auslöser war eine Sicherheitslücke in der Standardsoftware eines externen IT-Dienstleisters.
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Bei der Getsafe-Tochter Helden.de kam es vor Kurzem zu einem IT-Sicherheitsvorfall, bei dem Unbefugte auf Kundendaten zugreifen konnten. Auslöser war eine Sicherheitslücke in der Standardsoftware eines externen IT-Dienstleisters.
In der Debatte über die öffentlichen Finanzen und die Zukunft des Sozialstaates in Frankreich fordert der deutsche Axa-Chef Thomas Buberl bei einem Treffen französischer Unternehmer in Paris, ein stärkeres Bewusstsein für individuelle Verantwortung sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Im Gesundheitssektor spricht sich der Manager gegen eine einkommensabhängige Erstattung von Kosten aus.
Die Talanx-Einheit HDI International bekommt in drei Monaten einen neuen Finanzvorstand. Zum 1. Dezember übernimmt Martin Weldi die CFO-Funktion von Oliver Schmid, der sich nach 22-jähriger Firmenzugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet. HDI International organisiert für die Talanx das weltweite Geschäft mit Privat- und Firmenversicherungen.
Der Telekommunikationskonzern Telefónica erwägt den Verkauf seiner Versicherungstochter Telefónica Seguros y Reaseguros. Die Veräußerung soll den Spaniern einen Zielerlös von rund 100 Millionen Euro in die Kassen spülen, schreibt das Portal Eleconomista.es. Die Versicherungseinheit zähle zu den nichtstrategischen Vermögenswerten des Konzerns.
Die Makler Tobias und Stefan Bierl haben sich mit ihrem Spezialwissen rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) einen Namen gemacht – nun verkaufen die Brüder einen Teil der von ihnen gegründeten Finanzberatung Bierl an Blau Direkt. Der Einstieg des Maklerpools und Technologiedienstleisters erfolgt über dessen Tochtergesellschaft Tjara. Ganz überraschend kommt der Schritt nicht – die Lübecker und der bayerische Spezialmakler arbeiten schon seit geraumer Zeit eng zusammen.
Die Wiesbadener R+V steigert ihr Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr 2026 kräftig auf 1,18 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Wert auf 875 Millionen Euro. Rechnerisch spült der Versicherungsarm dem Mutterhaus DZ Bank fast die Hälfte des Gewinns in die Kassen. Für 2026 erhöht das Management um CEO Cornelius Riese die Prognose für das Vorsteuerergebnis von rund drei Mrd. Euro auf zwischen 3,5 und 4,0 Milliarden Euro nach oben.
Das R+V-Logo war bislang nur auf dem rechten Trikotärmel der Profikicker des SV Wehen Wiesbaden präsent – nun aber ist der lokal ansässige genossenschaftliche Versicherer zum Exklusiv-Partner des Fußball-Drittligisten aufgestiegen. Die R+V erhöht damit ihre Sichtbarkeit im heimischen Stadion und engagiert sich außerdem stärker in der Nachwuchsarbeit des Vereins – der ausgerechnet im Jubiläumsjahr mit einem schlechten Saisonstart zu kämpfen hat.
Private Markets, Schwellenländer und Private Debt: Diese Kombination mag zunächst nach erhöhtem Risiko klingen. Doch für Versicherer kann ein passend konstruiertes Portfolio aus Emerging Markets Private Debt durchaus attraktiv sein, gerade auch mit Blick auf die Eigenkapitalanforderung.
Das mag zunächst überraschen, aber wird nach Reflexion der konkreten Eigenschaften klarer.
Was zählt, sind Kreditqualität und -laufzeit der zugrunde liegenden Forderungen,
nicht das Etikett der Anlageklasse, schreiben die Experten Francesco Fantini und Adam Boumbarek im Gastbeitrag für VWheute.
Während Tech-Anbieter von den Fähigkeiten autonomer KI-Agenten schwärmen, hinkt die deutsche Assekuranz merklich hinterher. Eine aktuelle Studie der Managementberatung Wavestone und des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen (HSG) zeigt, dass es nicht an der Technologie mangelt, sondern Betriebsmodelle und Go-to-Market-Strategien noch nicht reif für die Integration sind. Deshalb ist klar: Die Gewinner von Agentic AI werden nicht jene Häuser sein, die die meisten Anwendungsfälle ansammeln, sondern jene, die ihre Betriebsmodelle als Erste neu ausrichten. Ein Gastbeitrag von Eugen Ensinger.
Die Vienna Insurance Group (VIG) hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2026 gegenüber der Vorjahresperiode kräftig nach oben geschraubt. Das Ergebnis vor Steuern legte um 20,7 Prozent auf 641,5 Mio. Euro zu – damit verdoppelte der österreichische Versicherer seinen Gewinnzuwachs, der im ersten Halbjahr 2025 immerhin bei 10,5 Prozent gelegen hatte. In dem Zahlenwerk ist die Nürnberger nur in Ansätzen berücksichtigt, die Mitte Mai vollzogene Transaktion wird erst im Konzernabschluss für 2026 vollständig sichtbar.
Als LeBron James im Sommer 2018 einen Vertrag über 154 Mio. US-Dollar bei den Los Angeles Lakers unterzeichnete, beherrschte das die Schlagzeilen. Was die Öffentlichkeit nicht wusste: Es war bei weitem nicht sein größter Finanzdeal in diesem Jahr. Denn zwei US-Lebensversicherer gewährten dem Superstar Kredite in dreistelliger Millionenhöhe. Arrangiert wurde das Geschäft von Guggenheim Partners – deren Chef Mark Walter heute im Visier der Behörden steht.
Das Hamburger Analysehaus Ascore hat die Ergebnisse ihres Unternehmensscorings der privaten Krankenversicherung für das Jahr 2026 vorgelegt. Von insgesamt 32 bewerteten Versicherern erhielten vier Anbieter die höchste Bewertungsklasse. Dazu zählen die Signal Iduna, R+V, Universa und die LVM. Während sich die Erfolgsparameter und Bestandszahlen im Geschäftsjahr 2025 positiv entwickelten, verzeichneten die finanziellen Sicherheitskennzahlen einen rückläufigen Trend.
Der Konzern Versicherungskammer führt das Versicherungskonsortium für den gesetzlichen Haftpflichtversicherungsschutz der rund 16.000 freiberuflichen Hebammen des Deutschen Hebammenverbandes weiter. Der DHV nahm ein entsprechendes Verlängerungsangebot nach Verhandlungen an. Die neue Vertragslaufzeit beträgt viereinhalb Jahre und endet am 31. Dezember 2031. Zuvor lag die Laufzeit bei drei Jahren. Dem Konsortium gehören neben der Versicherungskammer die Allianz Deutschland, HDI Deutschland sowie die R+V Allgemeine an.
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen arbeitet künftig mit der Zurich Deutschland zusammen, um Handlungsoptionen im Umgang mit Klimafolgen und extremer Hitze zu entwickeln. Wie beide Partner auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgaben, handelt es sich um die erste Kooperation dieser Art zwischen einem deutschen Landesministerium und einem Versicherungsunternehmen. Zurich setzt entsprechende Projekte bereits mit den Kommunalverwaltungen in Madrid und London um.
Der Leasing- und Fuhrparkmanagement-Dienstleister Ayvens zieht eine gemischte Bilanz aus dem Schadenjahr 2025 im Kfz-Bereich. Während die Schadenhäufigkeit insgesamt rückläufig ist, steigt der finanzielle Aufwand pro Einzelschaden an. Der Anbieter wickelte im vergangenen Jahr rund 53.000 kaskorelevante Fahrzeugschäden ab.
Weil der Iran-Konflikt kein Ende nimmt und Angriffe der Houthi-Rebellen zunehmen, zieht Saudi-Arabien Konsequenzen: Das Königreich verhandelt über eine staatlich abgesicherte Schiffsversicherung, um den bedrohten Seehandel zu schützen. Dass solche Konzepte kein Selbstläufer sind, belegt ein US-Programm unter Donald Trump mit Chubb und AIG, das in der Praxis völlig wirkungslos blieb.
Bei der Risk Management & Rating Association (RMA) gibt es Bewegung im Vorstand und im Beirat. Die Risikoexperten, die unter anderem mit dem Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) kooperieren, haben Kristian Giesen und Volker Reichert neu in den Vorstand des Vereins gewählt. Außerdem ziehen Johannes Göllner, Stefan Hunziker und Klaus Bockslaff in den Beirat ein.
Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re nimmt mehrere Veränderungen auf Führungsebene vor. Pierre Guntzberger übernimmt den Posten des Managing Directors, Western Europe, Facultative. Roshan Perera wurde zum Managing Director sowie Head of APAC und Richard Jones zum Chairman, APAC, berufen.
HDI Global beruft Tobias Sigurdsson zum Global Head of Fine Art & Specie. Der Fachmann bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Marine- und Specialtyversicherung mit. Sigurdsson kam 2017 zu HDI Global und baute das Cargo- und Specie-Geschäft mit auf.
Der Industrieversicherer Allianz Commercial betraut die frühere AIG-Managerin Emma Woolley mit der Führung seines globalen Spezialversicherungsgeschäfts und des britischen Marktes. Sie wird die neu geschaffene Position President Global Specialty und UK spätestens im Februar 2027 antreten. Derzeit ist die Britin noch bei der Londoner AIG-Spezialtochter Talbot gebunden, zu der sie im März 2025 von der Muttergesellschaft wechselte.
Prinz Harry ist zurück auf britischem Boden und dominiert die Titelseiten. Weniger glanzvoll sieht es jedoch in seinen Finanzen aus: Eine frische Gerichtsentscheidung fordert Sofortzahlungen in Millionenhöhe für den Prozess gegen die Daily-Mail-Mutter. Die vereinbarte Versicherung deckt den gigantischen Betrag bei weitem nicht ab.
