SCHLAGLICHT

„Keine Entscheidung getroffen“: Versicherer bei Entlastungsprämie zurückhaltend

Ist die Entlastungsprämie ein „Rohrkrepierer“, wie Verdi-Chef Frank Werneke bereits mutmaßt? Klar ist: Der Vorstoß der Bundesregierung, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen steuer- und abgabenfreien Krisenbonus von bis zu 1.000 Euro auszahlen dürfen, erntet viel Kritik – vor allem von den Unternehmen selbst. Die Drogeriemarktkette Rossmann will zwar zahlen, viele andere namhafte Konzerne halten sich allerdings auffällig zurück. Und die Versicherer? VWheute hat sich bei acht Unternehmen umgehört. Auch der Arbeitgeberverband der Branche bezog Stellung.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Personaleinsparungen nicht das Ziel: Swiss-Re-Chef-Berger rechnet mit größerem Volumen dank KI

70 Prozent. So hoch ist die Anwendungsreite bei KI-Tools, die der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in der Breite einsetzt, sagt Andreas Berger in einem Interview mit NZZ. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass die restlichen 30 Prozent Verweigerer sind, ergänzt der CEO. „Das ist ja ein Prozess. Nicht alle steigen im gleichen Tempo ein.“ Die Produktivitätssteigerung beträgt in manchen Bereichen bis zu 80 Prozent.

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Coalition-Manager Bittig: „Gambling-Mentalität“ im Cyber-Markt verhindern

Nach der Sanierungswelle der Jahre 2021 bis 2023, die durch Ransomware-Schäden und Kapazitätsengpässe geprägt war, ist der Cyberversicherungsmarkt in eine weiche Phase mit sinkenden Prämien übergegangen. Konstantin Bittig sieht die Branche derzeit in einer „Gambling-Phase“. Der Underwriting-Manager Germany beim Assekuradeur Coalition fordert mehr Verständnis für die Technik.

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R+V muss schwächelnden Geno-Banken-Vertrieb kompensieren

Die R+V konnte sich jahrzehntelang auf den robust laufenden Bankvertrieb über die Volksbanken und Raiffeisenbanken verlassen. Infolge sinkender Filialbesuche werden jedoch bei Weitem nicht mehr so viele Bankkunden an die Versicherungspartner der R+V weitervermittelt wie gewohnt. „Statt bis zu 320.000 Überleitungen pro Jahr sind es inzwischen weniger als 200.000“, beziffert Vertriebsvorstand Jens Hasselbächer den Schwund. Wie sieht die Gegenstrategie des genossenschaftlichen Versicherers aus?

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Marshberry: Maklerverkäufe werden schwieriger

Die Zeiten, in denen die Umsätze europäischer Makler fast automatisch mitwuchsen, sind aus Sicht des Beratungshauses Marshberry vorbei. Steigende Prämien und knappe Kapazitäten auf Seiten der Versicherer hielten den Wachstumsmotor vielerorts verlässlich am Laufen – doch diese Ära gehe nun zu Ende, prognostizieren die Berater in einem Bericht, der VWheute vorab vorliegt. Demnach muss Wachstum wieder aktiver im Vertrieb erarbeitet werden: Durch bessere Prozesse, klare Spezialisierung, technologische Stärke und nicht zuletzt durch disziplinierte Übernahmen – wobei Größe allein keine Rettung verspricht. Hier kommen die Hintergründe zur Blut-, Schweiß- und Tränen-These von Marshberry.

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Neuausrichtung bei Generali: Nuno Antunes tritt in die Fußstapfen von Filippo Cinelli

Stabwechsel im globalen Maklergeschäft der Industrieversicherungstochter der Generali: Mit Nuno Antunes gewinnt Generali Global Corporate & Commercial einen erfahrenen Strategen, der u.a. bei AGCS, HDI Global und Everest arbeitete und nun das Erbe von Filippo Cinelli antritt. Die deutsche Einheit verabschiedet derzeit Gründungschef Hans-Peter Klebe, der seinen Posten an Matthias Arnold übergibt.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Montagskolumne mit Florian Karle: „Die größte Gefahr ist nicht, dass Maschinen anfangen zu denken. Sondern dass wir es nicht mehr tun“

Versicherung war nie nur Mathematik, sondern immer auch Urteil. In der aktuellen Debatte um KI dominieren jedoch Effizienzprogramme und Standardisierung. Südvers-Manager Florian Karle analysiert in der Montagskolumne, warum wir gerade das Falsche optimieren: Wir messen, was messbar ist, und übersehen, was zählt. Warum KI zwar den Aufwand reduziert, aber die Komplexität der Welt niemals bändigen kann – und was das für die Fachkräfte von morgen bedeutet.

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Wie ein fiktiver deutscher Versicherer russisches Öl schützt

Ein Geheimdienstbericht aus Kiew wirft ein Schlaglicht auf die illegalen Methoden der russischen Öl-Logistik. Mehrere sanktionierte Tanker sollen mit gefälschten Versicherungszertifikaten einer Firma unterwegs sein, die es an ihrem angeblichen Standort im schleswig-holsteinischen Pinneberg gar nicht gibt. Dieser Phantom-Versicherer ist kein Einzelfall.

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Wird Prompt Injection zu einem Milliardenrisiko?

Während traditionelle Angriffe durch bestehende Schutzmechanismen wie Antiviren-Software oder Endpoint-Detection-and-Response-Systeme theoretisch beherrschbar sind, bereiten KI-native Angriffe vielen Cybersicherheitsexperten Kopfzerbrechen. Ein gefährlicher Risikoherd könnte die Prompt Injection sein, wie Munich-Re-Experte Siegfried Rasthofer bei einer Fachveranstaltung in Frankfurt erklärte. Hierbei wird der Chatbot durch gezielte Befehle dazu gebracht, seine ursprünglichen Anweisungen und Filter zu ignorieren.

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Blau Direkt meldet weiteren Zukauf im Segment Ruhestandsplanung

Nachdem sich das Maklerhaus Finanz-Zirkel dem Maklerpool und Technologiedienstleister Blau Direkt angeschlossen hatte, haben die Lübecker gut zehn Tage später bereits den nächsten Makler im Zuge einer Nachfolgeregelung an sich gebunden: Der Gründer und Geschäftsführer, der im bayerischen Pocking ansässigen Eduard Österreicher GmbH, will zunächst weiter an Bord bleiben.

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POLITIK & REGULIERUNG

Zurück auf Platz 1: Deutschland ist wieder das Lieblingsziel europäischer Cyber-Erpresser

Im Jahr 2025 ist die Bedrohungslage für die deutsche Wirtschaft massiv eskaliert. Ein neuer Bericht von Google dokumentiert einen Rekordanstieg bei Hackerangriffen, die auf Datendiebstahl und anschließende Veröffentlichung im Darknet abzielen. Deutschland ist damit zurück an der Spitze der europäischen Angriffsziele – auch weil der Mittelstand hierzulande wenig in die Cyberabwehr investiert.

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Nord-Stream-Klage in London: Versicherer pochen auf Kriegs-Ausschluss

Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines und wer zahlt für den Milliardenschaden? Nachdem die Betreibergesellschaft bereits vor zwei Jahren Klage gegen Lloyd’s und Arch Insurance eingereicht hat, startete nun die Hauptverhandlung vor dem High Court in London. Erstmals werden die brisanten Beweise im Detail debattiert. Dabei wird deutlich, mit welcher Strategie die Versicherer die Zahlung aus den All-Risk-Policen verweigern.

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Bafin: Cyberversicherung verliert an Schwung

Der Boom bei Cyberversicherungen am deutschen Markt hat sich abgekühlt. Wie eine aktuelle Analyse der Finanzaufsicht Bafin zeigt, wächst das Segment zwar weiterhin, doch die zweistelligen Rekordzuwächse der Vorjahre gehören vorerst der Vergangenheit an. Während der Markt im selbst abgeschlossenen Geschäft Stand alone im Jahr 2021 noch um rund 66 Prozent und 2022 um 56 Prozent nach oben schnellte, flachte das Wachstum 2024 auf etwa 13 Prozent ab. Im übernommenen Geschäft Stand alone beobachtet die Aufsicht über alle Regionen und Kundengruppen einen Rückgang von etwa 26 Prozent.

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Ratingagentur begrüßt Eiopa-Ansatz für europäischen Risikopool

Morningstar DBRS bewertet die neuesten Bemühungen von Eiopa und dem ESM, eine europäische Risikopool-Lösung bei Naturereignissen einzuführen, als konstruktiven und aus Kreditperspektive „leicht positiven“ Schritt für den privaten Versicherungssektor. Der Ansatz würde bewährte nationale Sicherungssysteme – wie man sie etwa aus Frankreich oder Spanien kennt – nicht verdrängen, sondern sinnvoll ergänzen. Diese bereits existierenden Strukturen fungieren nach Angaben der Ratingagentur als essenzielle Stoßdämpfer, die für stabilere Bedingungen auf den Märkten sorgen und staatliche Haftungsrisiken begrenzen.

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KÖPFE & POSITIONEN

Marsh-CEO Doyle: „Wir haben bereits Investitionen in Höhe von mehr als 50 Mrd. US-Dollar für den KI-Einsatz beratend begleitet“

In der Versicherungswelt galt Zeit bisher als fixer Faktor – doch KI ändert alles. Marsh-Chef John Doyle berichtet im Rahmen der Q1-Pressekonferenz von Projekten, die dank intelligenter Automatisierung statt monatelanger Arbeit nur noch wenige Tage beanspruchen.

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Roeder verlässt BCA

Bastian K. Roeder legt zum Jahresende 2026 sein Vorstandsmandat bei BCA nieder. Der Manager heuerte 2024 beim Maklerpool an und führte zuletzt das Ressort Vertrieb, Marketing & Service. Roeder verlässt das Unternehmen „aus persönlichen Gründen sowie in vertrauensvoller Abstimmung und im besten Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat“, heißt es.

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Willis übergibt Führung des deutschen Industrie-Sachgeschäfts an Ex-Aon-Mann Hajo Müller

Beim Makler und Risikoberater Willis kommt es erneut zu Veränderungen im Führungsteam des Deutschland- und Österreich-Geschäfts. Zum 1. Mai übernimmt der frühere Aon-Manager Hajo Müller, der auch schon einmal bei Willis tätig war, die Position des Head of Property Germany/Austria. Zuletzt hatte die zum WTW-Konzern gehörende Einheit zu Jahresbeginn zwei Führungsposten für Deutschland und Österreich neu besetzt.

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VIG-Vorstand wächst auf acht Mitglieder

Der Aufsichtsrat der Vienna Insurance Group beschließt den Ausbau seines Vorstandsteams von sieben auf acht Personen. Die Maßnahme wird mit dem aktuellen Expansionskurs der österreichischen Versicherungsgruppe begründet. Ab Juli sind zwei Managerinnen Teil des Führungsgremiums.

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Beblo wechselt von Everest zu HDI Global

HDI Global ernennt Philip Beblo mit Wirkung zum 1. Mai zum Head of Property Underwriting. In dieser Funktion leitet der Manager das weltweite Property Local Risk Geschäft des Industrieversicherers. Beblo soll sich auf die Weiterentwicklung sowie den internationalen Ausbau des Property-Portfolios konzentrieren.