Die Schadeninflation setzt den deutschen Versicherern stark zu und sorgt für einen massiven Automatisierungsdruck. Zurich-Deutschland-Vorstand Horst Nussbaumer erwartet trotzdem keinen drastischen Beschäftigungsabbau. „Die Mitarbeitenden, die in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand treten, könnten wir gar nicht ersetzen“, sagte er bei einem Pressegespräch der Versicherungsforen Leipzig. Branchenkollege Martin Gräfer von der Bayerischen wähnt die Branche in einer gefahrenträchtigen Übergangsphase: „Personalabbau findet schon statt, KI ist noch nicht da“, warnte der Bayerische-Vorstand. Einig war sich die Runde darin, dass die klassischen Kalkulationslogiken der Sachversicherer zunehmend an ihre Grenzen stoßen.
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