SCHLAGLICHT

Teure Integration: iptiQ-Übernahme reißt Loch in die Allianz-Direct-Bilanz

Die Expansionsstrategie der Allianz Direct hinterlässt tiefe Spuren in den Büchern. Im Geschäftsjahr 2025 weitete sich der versicherungstechnische Verlust auf über 117 Mio. Euro aus. Getrieben wurde dieser Ergebniseinbruch vor allem durch die Verschmelzung des von der Swiss Re zugekauften europäischen P&C-Geschäfts von iptiQ. Das offenbart der jüngste SFCR-Bericht.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Huk24-Ergebnis steigt um über 44 Millionen Euro

Seit zwei Jahren kümmern sich Christoph Samwer und Daniel Schröder im Duo um die Geschäfte des Onlineversicherers Huk24. Samwer führt die Ressorts Marketing und Vertrieb, Schröder leitet den Bereich Betrieb, Technik und Prozesse bei der Huk-Coburg-Tochter, die formal ohne eigene Angestellte auskommt. Das Modell bleibt effizient, wie eine Analyse der Geschäftszahlen 2025 offenlegt. Preiserhöhungen brachten dem Haus einen kräftigen Beitragsschub um 21,7 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. Der Gewinn kletterte deutlich.

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Neodigital erreicht positiven Jahresüberschuss, wird die versicherungstechnischen Verluste aber nicht los    

Der Digitalversicherer Neodigital hat im Geschäftsjahr 2025 seine Bestände weiter ausgebaut und kann zudem einen leichten Jahresüberschuss verbuchen. Auch im operativen Geschäft lief es zuletzt besser, von einem versicherungstechnischen Gewinn ist das Unternehmen aber noch weit entfernt, wie der aktuelle SFCR-Bericht offenbart. Auch die Insolvenz der Tochter Hector Digital dürfte das Management noch länger beschäftigen.

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Debeka verliert beim Zuwachs der Vollversicherten an Fahrt

Die Koblenzer Debeka-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 Prämieneinnahmen in Höhe von insgesamt 17,7 Mrd. Euro generiert. Das Krankenversicherungsgeschäft trug 9,66 Mrd. Euro zu diesem Ergebnis bei. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert hier 17,8 Prozent darunter. Auslöser für den Sprung nach oben waren saftige Beitragsanpassungen. Insgesamt zählt der Marktführer 2,5 Millionen Vollversicherte. 2025 kamen 8.275 hinzu. Die Zugewinne von 2024 konnte die Debeka allerdings nicht halten.

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„Sehr gutes Schadenjahr“ beflügelt VPV

Die VPV Versicherungen haben im Geschäftsjahr 2025 sowohl in der Lebens- als auch in der Schaden- und Unfallversicherung ein ordentliches Wachstum von jeweils mindestens vier Prozent verbucht. Zugleich legte der Gewinn in beiden Segmenten zu. Dass „keine größeren Schäden durch Naturkatastrophen“ auftraten, trug wesentlich dazu bei, dass die Schaden- und Kostenquote der Stuttgarter um mehr als zehn Prozentpunkte nachgab.

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Pläne für Elementarschadenversicherung: Urgewald keilt erneut gegen GDV

Die Umweltorganisation Urgewald hat ihren Ruf nach einer Elementarschadenversicherung nach dem Vorbild Frankreichs erneuert. Das 1982 eingeführte „CatNat“-System zeige, „wie ein solidarisches Modell auch in Deutschland aussehen könnte“, schreibt Urgewald in einem Bericht. Den Gegenentwurf des Branchenverbandes GDV kritisiert die Autorin und Aktivistin Anna Lena Samborski hingegen als „unsolidarisch und unnötig teuer“. Die Versicherungswirtschaft machte ihrerseits bereits deutlich, dass man das französische Modell für dysfunktional hält.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Ottonova wächst weiter und reduziert operativen Verlust

Der digitale private Krankenversicherer Ottonova hat seine Prämieneinnahmen im Geschäftsjahr 2025 stärker gesteigert als im Vorjahr. Diese legten um 41 Prozent auf 54 Mio. Euro zu, 2024 fiel der Zuwachs mit rund 33 Prozent etwas geringer aus. Zwar erhöhten sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle ebenfalls kräftig – anders als 2024 blieb die Dynamik aber knapp unterhalb des Prämienwachstums. Beim versicherungstechnischen Ergebnis nähern sich die Münchner der schwarzen Null an, wie aus dem SFCR-Bericht hervorgeht.

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Versicherungsschutz für die Mondmission: „Das Haftungssystem ist an sich nicht so komplex, aber …“

Mit den Artemis-Missionen planen die USA mehrere Mondreisen in den kommenden Jahren. Das bedarf neuer Haftungs-, Aggregations- und Underwriting-Modelle. Axa XL-Experte Denis Bousquet erklärt, wie die Branche versucht, Risiken in einer Welt zu versichern, die sich kaum testen lässt.

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Munich-Re-Tochter investiert mit Warburg Pincus in europäische Rüstungsfirmen

Lange galt die Verteidigungsindustrie in der Versicherungswelt als moralisches Sperrgebiet. Angesichts steigender Rüstungsausgaben in Europa scheinen nun die Dämme zu brechen. Jetzt geht der Munich-Re-Vermögensverwalter Meag zusammen mit dem Private-Equity-Investor Warburg Pincus mit einer eigens konzipierten Investmentplattform in die Kapitaloffensive.

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GGW-Analyse: Industrieversicherungsmarkt driftet auseinander

Eine einheitliche Marktbewegung in der Industrieversicherung ist nach Einschätzung der Maklergruppe GGW „kaum noch zu beobachten“. Einerseits sind Prämienerhöhungen insbesondere für Betriebe in schadenanfälligen Branchen wie Chemie und Entsorgung weiterhin ein Thema, andererseits scheint der harte Markt in vielen Sparten der Vergangenheit anzugehören. In seinem „Marktreport 2026“ berichtet GGW von „stabilen oder sogar leicht entspannten Entwicklungen“.

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„Die neue Förderung wird skandalisiert, bevor sie begonnen hat“: DIA-Sprecher Schwark kritisiert Verivox-Modellrechnung zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge

Trotz eines gesetzlichen Kostendeckels von einem Prozent könnten Anleger bei der neuen staatlich geförderten Altersvorsorge schlechter gestellt sein als mit privaten Standard-Depots. Zu diesem Ergebnis kommt das Vergleichsportal Verivox in einer Modellrechnung.  Demnach egalisieren die möglichen Kosten den Vorteil der staatlichen Zulagen. Peter Schwark, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, sieht in der Kalkulation gravierende Fehler. „Mit unüblicher exponentieller Aufzinsung von Kosten (mit 7,5 Prozent) wird die neue Förderung skandalisiert, bevor sie begonnen hat.“

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POLITIK & REGULIERUNG

BVK wettert gegen Tagesschau: „Einseitig, methodisch sehr fragwürdig und Teil einer ideologisch geprägten Kampagne“

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) blickt auf eine lange Historie des Widerstands gegen Medienberichte zurück, die das Image der Vermittler oder das Provisionssystem angreifen. Nun geht der Verband erneut auf die Barrikaden: Ziel der Kritik ist ein Tagesschau-Bericht, der Privatanlegern massive Vermögensverluste durch Provisionen attestiert. BVK-Präsident Michael H. Heinz spricht von ‚Stimmungsmache‘ und einer bewussten Verunglimpfung eines ganzen Berufsstandes.

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Eiopa macht sich für europäische Risikopool-Lösung bei Naturereignissen stark

Ein Diskussionspapier der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa und des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) analysiert die Versicherungslücke bei Naturkatastrophenschäden und entwirft ein Modell für einen EU-weiten Risiko-Sharing-Mechanismus. Kern des Vorschlags ist die Kombination eines gemeinschaftlichen Versicherungspools mit einer kreditbasierten Absicherung, dem Backstop. Damit soll die private Versicherungskapazität durch Diversifikationseffekte erhöht und die fiskalische Belastung der Mitgliedstaaten bei Extremereignissen gesenkt werden.

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Howden HCMA sichert sich deutsche Zulassung als Wertpapierinstitut

Howden Capital Markets & Advisory (HCMA), der spezialisierte Arm der Howden-Gruppe für Risiko-, Kapital- und Strategieberatung, treibt seine europäische Wachstumsstrategie voran und gründet eine eigene deutsche Gesellschaft. Der britische Konzern will sich damit als Berater für M&A und Finanzierungsfragen in Kontinentaleuropa etablieren.


Sind Cyber-Bußgelder in Deutschland versicherbar?

Angesichts steigender Cyber-Vorfälle greifen im Bereich Cyber und Datenschutz strenge Regeln. Unternehmen und Führungskräfte sind mit einem Netz aus Vorschriften konfrontiert, die nicht nur die Widerstandsfähigkeit fördern sollen, sondern bei Verstößen Bußgelder und Sanktionen vorsehen. Experten von Aon und A&O Shearman beleuchten, wie sich weltweit das Risiko von Cyber‑Bußgeldern entwickelt und inwieweit diese versicherbar sind.

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Continental reicht Klage gegen Anwaltskanzlei Noerr ein

Der Automobilzulieferer Continental hat beim Landgericht Frankfurt eine Schadensersatzklage gegen die Wirtschaftskanzlei Noerr eingereicht. Wie das Handelsblatt berichtet, fordert der DAX-Konzern eine Summe von rund 130 Millionen Euro. Hintergrund ist der Vorwurf einer Fehlberatung im Rahmen der Aufarbeitung des Dieselskandals zwischen 2015 und 2021.

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KÖPFE & POSITIONEN

Matthias Arnold wird Deutschland-Chef von GC&C

In einem symbolträchtigen Jahr kommt es bei der deutschen Einheit des Industrieversicherers Generali Global Corporate & Commercial (GC&C) zu einem Führungswechsel: Nach einem Jahrzehnt Aufbauarbeit wird Gründungschef Hans-Peter Klebe in den kommenden Monaten in den Ruhestand treten. Klebe hat großen Anteil an der geglückten Rückkehr von GC&C ins deutsche Unternehmensgeschäft im Jahr 2016. Matthias Arnold, bislang Underwriting-Chef der Einheit, soll die Position des Country Head übernehmen.

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Neuausrichtung in der CEE-Region bei SI Re: Lukas Cizek folgt auf Nicolas Schmidhauser

Die im schweizerischen Zug ansässige Signal Iduna Reinsurance holte kürzlich Simon Parten an Bord. Nun gibt es mit Lukas Cizek auch ein neues Gesicht für die Region Zentral- und Osteuropa (CEE). Der Manager kommt von der Vienna Insurance Group und tritt die Nachfolge von Nicolas Schmidhauser an, der in den Ruhestand tritt.

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Vorstandswechsel bei zwei Allianz-Töchtern

Allianz Partners und Allianz Direct strukturieren ihre Vorstandsteams um. Nach rund zwei Jahrzehnten innerhalb des Konzerns wird Phil Hoffman mit Wirkung zum 15. April zum Chief Officer Travel und Vorstandsmitglied von Allianz Partners berufen. Er arbeitete zuvor als Finanzchef beim Assistance-Spezialisten. Seine Nachfolgerin steht bereits fest.


Munich Re befördert Andreas Moser

Munich Re hat Andreas Moser mit Wirkung zum 1. April 2026 zum globalen Leiter für die Rückversicherung in den Bereichen Credit, Surety and Political Risk ernannt. Der Manager ist bereits über 20 Jahre beim weltgrößten Rückversicherer der Welt tätig.