SCHLAGLICHT

Axa-Chef Schumacher: „Wir sind träge geworden“

Zu teuer, zu komplex, zu unflexibel. Die Lebensversicherung gilt vielen als Auslaufmodell. Thilo Schumacher, Chef der Axa Deutschland, hält das für eine Fehldiagnose. Gleichzeitig räumt er ein, dass man nicht stolz darauf sein könne, jedes Jahr Verträge zu verlieren. Zwar verwalten deutsche Lebensversicherer noch immer Millionen Verträge, doch das Neugeschäft stagniert, inflationsbereinigt schrumpfen die Bestände.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Hannover Rück erreicht Gewinnziel und will 2026 trotz weicherem Markt noch mehr verdienen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettokonzerngewinn von 2,64 Mrd. Euro erzielt und damit punktgenau das im Herbst angehobene Jahresziel erfüllt, wie die vorläufigen Zahlen ergaben. Für 2026 bestätigte CEO Clemens Jungsthöfel gegenüber Journalisten die Prognose, mindestens 2,7 Mrd. Euro verdienen zu wollen, auch wenn die Zeichen im Markt klar auf sinkende Preise stehen.

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Stefanie Schlick warnt vor einem „Kodak-Moment“ für die Versicherer

Stefanie Schlick, Vorstandsvorsitzende der SV Versicherung Sachsen, will sich von den stabilen wirtschaftlichen Kennzahlen nicht blenden lassen. In einer Analyse beim SZ-Versicherungstag zeichnet sie das Bild einer Branche, die Gefahr läuft, strukturelle Veränderungen zu unterschätzen und damit ihre eigene Relevanz. Die Situation der Versicherer beschreibt die Managerin mit dem sogenannten „Boiling-Frog-Syndrom“. Zudem mahnt Schlick, dass die Assekuranz nicht mehr wirklich Teil der Lebenswelten der jungen Menschen sei.

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LVM setzt Wachstumskurs fort

Bereits 2024 wuchs die LVM Versicherung kräftig – die Marke von fünf Milliarden Euro bei den Beitragseinnahmen zu überspringen, gelang den Münsteranern jedoch erst jetzt. Nach vorläufigen Zahlen stieg das Prämienvolumen im Geschäftsjahr 2025 auf 5,33 Mrd. Euro, nach 4,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Zudem profitierte der Versicherer von einem „außergewöhnlich schadenarmen Jahr“. Auch bei der Personalstärke will die LVM 2026 weiter zulegen und erstmals über 500 Neueinstellungen vornehmen.

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Versicherer sehnen sich nach Reformen und erwarten keinen Konflikt mit Vermittlern

Die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft sind im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 254 Mrd. Euro gestiegen. Die robusten Zahlen vermögen die Stimmung in der Branche jedoch kaum zu heben. Hauptgrund: Insbesondere bei Altersvorsorge und Regulierung gibt es unzählige politische Baustellen. Zudem droht die lahmende Wirtschaft allmählich auch auf den Vertrieb durchzuschlagen, wie die GDV-Spitzenvertreter Norbert Rollinger und Jörg Asmussen vor der Presse erläuterten. Dass sich der GDV mit Blick auf ein mögliches Online-Standardprodukt dafür stark macht, die Beratungspflicht zu kippen, könnte womöglich Ärger mit der Vermittler-Lobby nach sich ziehen.

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ALH-Gruppe kratzt dank starkem Leben-Neugeschäft an der Sechs-Milliarden-Euro-Marke

Die ALH-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 deutlich zugelegt. Der Versicherungskonzern erwartet auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von nahezu sechs Milliarden Euro, nach 5,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Im Neugeschäft erwies sich vor allem die Lebensversicherung als Zugpferd. In der Schaden- und Unfallversicherung blieb das Neugeschäft hingegen gut zehn Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. Ins Kontor schlugen zudem drei Feuergroßschäden.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Mahnke: Keine vorschnellen Ausschlüsse bei KI

„So richtig weit sind wir nicht gekommen. Aber ich glaube, wir sind auch nicht so schlecht, wie wir uns manchmal machen“, sagt Alexander Mahnke, Chief Markets Officer von MSIG Europe. In der öffentlichen Wahrnehmung werde der Industrieversicherungsmarkt kleiner geredet, als er tatsächlich sei. Dabei leiste die Branche einen entscheidenden Beitrag für die Realwirtschaft. Beim Thema KI spricht sich Mahnke gegen vorschnelle Ausschlüsse aus.

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Neuer Markenauftritt: Helvetia ohne Baloise

Bei der BarmeniaGothaer sind beide Marken nach der Fusion erhalten geblieben. Anders sieht es bei dem Schweizer Zusammenschluss aus. Helvetia bleibt bestehen, aber von der Baloise bleibt nur noch die Farb- und Schriftwelt übrig. Das verursacht Kosten von über einer Mrd. Schweizer Franken.


Vertriebsorganisationen im Wandel: Was bleibt – und was sich grundlegend verändert

2022 analysierte die Managementberatung Bearing Point die Lage der Ausschließlichkeitsorganisationen und identifizierte dabei zehn zentrale Herausforderungen: vom demografischen Wandel und einem unattraktiven Berufsbild und dem damit verbundenen Nachwuchsmangel, geringer Diversität und fragmentierten (Recruiting-)prozessen bis hin zu dem Fehlen eines klaren Zielbildes. Was ist seitdem passiert? „Nur wenige dieser Herausforderungen wurden in der Zwischenzeit konsequent in der Branche angegangen und verbessert“, schreiben die Experten Sven Gerhardus und Yannic Werland im Gastbeitrag für VWheute.

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Diese Versicherer empfinden die Deutschen als besonders günstig

Die Höhe der Prämien ist für viele Verbraucher ein wichtiges Kriterium, wenn sie sich für eine Versicherung entscheiden. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten dürfte das Preis-Argument eher noch an Gewicht gewonnen haben. Einige Versicherer feilen daher ganz bewusst an ihrem Günstig-Image – doch ist diese Marketing-Strategie erfolgreich? Eine Verbraucherbefragung des Marktforschungsunternehmens Service Value geht der Frage nach.


Generali Deutschland konsolidiert fondsgebundenes Leben-Geschäft auf Clearwater-Plattform

Die Generali Deutschland AG strukturiert die technische Verwaltung ihrer fondsgebundenen Lebensversicherungen (FLV) neu. Laut einer Mitteilung werden die entsprechenden Geschäftsaktivitäten von vier Tochtergesellschaften künftig auf der cloud-basierten Investmentmanagement-Plattform des amerikanischen Dienstleisters Clearwater Analytics gebündelt. Betroffen ist ein verwaltetes Vermögen von mehr als 40 Milliarden Euro.

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POLITIK & REGULIERUNG

Zurich steht vor Beazley-Übernahme

Nach langem Hin und Her kommt die Zurich bei der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley einen entscheidenden Schritt voran. Beide Seiten haben sich grundsätzlich auf die finanziellen Eckpunkte eines möglichen Barangebots verständigt. Zurich hebt den Angebotspreis erneut an und erhält mittlerweile Rückendeckung vom Verwaltungsrat von Beazley.

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Warum unzufriedene Versicherte die Bafin-Schlichtungsstelle meiden sollten

Die Verbraucherschlichtungsstelle bei der Finanzaufsicht Bafin verzeichnete 2025 einen Anstieg der Eingaben um rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt trudelten 1.521 Beschwerdeschreiben bei der Frankfurter Behörde ein. Dabei bezogen sich lediglich 3,7 Prozent der Anträge auf Streitereien mit Versicherern. Warum die Quote so niedrig ist, hat aber nichts mit dem vermeintlich tadellosen Verhalten der Branche zu tun, wie ein Bafin-Sprecher gegenüber VWheute klarstellte.  

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Mid-Transformation Challenges: Leveraging Ambidextrous Leadership for Sustainable Change

Companies must constantly adapt to remain competitive. However, many are facing unexpected challenges during transformations initiated in recent years. Especially in the middle of transformative processes, initial enthusiasm might wane, while the benefits are not yet fully realized, and skepticism arises. This article examines the challenges that arise during mid-transformation processes and how Ambidextrous Leadership can help foster sustainable change.


Kfz-Versicherer bekommen Kunden-Unmut zu spüren

Waren am Ende die satten Preiserhöhungen schuld? Fakt ist, dass die Kfz-Versicherer in Deutschland im vergangenen Jahr so viel Kunden-Ärger auf sich gezogen haben, wie keine andere Sparte: Rund 7.500 Beschwerden, die 2025 bei Versicherungsombudsfrau Sibylle Kessal-Wulf eintrudelten, drehten sich um Kfz-Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen. Ohnehin war die Berliner Schlichtungsstelle mit insgesamt fast 30.000 Eingaben so stark beschäftigt wie nie zuvor.

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China will großen Versicherern unter die Arme greifen

Die chinesische Regierung plant eine milliardenschwere Kapitalspritze für die großen Versicherer des Landes. Einem Medienbericht zufolge soll die Rekapitalisierung über den Verkauf von Sonderstaatsanleihen geschehen, der umgerechnet rund 29 Mrd. US-Dollar einbringen würde. Hintergrund der Maßnahme sind offenbar sinkende Solvabilitätsquoten bei vielen staatlich kontrollierten Versicherern.

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KÖPFE & POSITIONEN

Nach Gewinneinbruch im Lebens- und Gesundheitsgeschäft: Swiss Re trennt sich von Topmanager

Der Rückversicherer Swiss Re hat sich von seinem langjährigen Chief Underwriting Officer (CUO) im Geschäftsbereich Leben und Gesundheit (L&H) losgesagt. Julien Descombes hatte die Funktion vor fast drei Jahren übernommen, insgesamt war er mehr als 28 Jahre für den in Zürich ansässigen Konzern tätig. Gründe nennt Swiss Re nicht, internen Quellen zufolge werden Descombes die verfehlten Gewinnziele in der L&H-Sparte angelastet.

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Ex-Bremer Tobias Braun heuert bei Starr Insurance in Hamburg an

Der US-Versicherer Starr Insurance hat Tobias Braun zum Regional Manager Germany berufen. Seit 1. Februar kümmert sich der 48-Jährige von Hamburg aus darum, die hiesige Marktposition des Industrieversicherers zu stärken. Braun war zuvor beim Bremer Assekuradeur Lampe & Schwartze tätig, wo er seit November 2020 der Geschäftsleitung angehörte.

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Aon ordnet fakultative Rückversicherung im DACH-Raum neu

Der Makler Aon will sein Geschäft in der fakultativen Rückversicherung im deutschsprachigen Raum ausbauen und schafft dafür neue Strukturen und Zuständigkeiten. Ziel sei es, Versicherungskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei „Volatilitätsmanagement, Verbesserung der Kapitaleffizienz und profitablem Wachstum“ zu unterstützen, erklärte Jan-Oliver Thofern, Geschäftsführer und CEO für den Rückversicherungsbereich von Aon in Deutschland.

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AGI: Matthew Norman übernimmt Nachfolge von Claus Fintzen

Allianz Global Investors beruft Matthew Norman zum Head of Infrastructure Debt. Er folgt auf Claus Fintzen, der das Unternehmen im Laufe dieses Jahres verlassen wird, um sich familiären Verpflichtungen und „anderen Interessen“ zu widmen. Die Nachfolge tritt am 24. März in Kraft, um einen geordneten Übergang zu gewährleisten.


Liberty beruft Louth für Aviation-Chef

Liberty Specialty Markets (Liberty), eine Tochter der Liberty Mutual Insurance Group, hat Ed Louth zum Leiter des Aviation-Geschäfts ernannt. Louth ist in London tätig und berichtet an Meghan Walker, Divisional Director Marine & Aviation.