SCHLAGLICHT

GGW-Chef Warweg: „140 Gesellschafter verpflichten einen, keinen Blödsinn zu machen“

Die GGW Group ist im April vor vier Jahren entstanden und hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Deren Chef Tobias Warweg, am Anfang noch medienscheu und nun immer präsenter in der Presse, sieht seine Holding mit über 60 integrierten Unternehmen erst ganz am Anfang, man nehme „erst jetzt gerade Fahrt auf“. Zusammen mit Wolfgang Hanssmann, Senior Advisor bei HDI und GGW, erklärte er in einem Podcast die Struktur seines Unternehmens und warum er froh sei, dass Investoren in der Regel nur fünf Jahre an Bord bleiben.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Neodigital begründet Bestandsabrieb mit Sondereffekt

Das Insurtech Neodigital hat 2023 einen Abrieb bei den Bestandsverträgen verzeichnet. Diese schrumpften um zwölf Prozent von rund 405.000 im Jahr 2022 auf 357.000 im Folgejahr, wie aus dem aktuellen Solvenzbericht hervorgeht. Bei den Beitragseinnahmen gab es einen Zuwachs, das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich jedoch. Das Unternehmen betont indes, dass 2023 „in nahezu allen Geschäftsbereichen strategische Projekte umgesetzt" wurden.

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Swiss Re experimentiert mit künstlicher Intelligenz im Underwriting

Rund 25 Millionen Mal pro Jahr greifen Underwriter weltweit auf den Life Guide zurück. Swiss Re hat das Handbuch entwickelt, um Nutzer mit aktuellen Fachinformationen aus der Lebens- und Krankenversicherung zu versorgen und medizinisches mit versicherungsmathematischem Wissen zu verbinden. Mit dem Life Guide Scout erweitert Swiss Re das Programm um den Baustein KI.  

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Debatte um Finanzvertrieb an der Uni erhitzt die Gemüter

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Studierende davon abgeraten, sich auf dem Universitätsgelände für eine Finanzberatung anwerben zu lassen – seither schlagen die Wellen in den sozialen Medien hoch: Die Versicherungsvorstände Frank Kettnaker und Martin Gräfer werfen der Verbraucherzentrale „populistisches Draufhauen“ und eine Diskreditierung „dringend notwendiger, qualifizierter Finanzberatung“ vor – und ernten dafür nun ebenfalls Widerspruch.

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Getsafe kämpft mit hoher Schadenlast

Das Insurtech Getsafe steckt weiter tief in den roten Zahlen, wenngleich die Heidelberger ihre Verluste zuletzt etwas reduzieren konnten: Das versicherungstechnische Ergebnis der Getsafe Insurance AG lag bei 1,4 Mio. Euro, im Vorjahr waren es 1,7 Mio. Euro. Zugleich haben sich die Bruttobeitragseinnahmen durch die Übernahme des französischen Insurtechs Luko mehr als verdreifacht – doch hohe Schäden und eine angespannte Stimmung in der Belegschaft belasten das Unternehmen.

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Barmenia profitiert vom Zugpferd Tierversicherung

Die Barmenia-Versicherungsgruppe hat ihre Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent auf rund 3,1 Mrd. Euro gesteigert. Zu den Umsatztreibern bei den Wuppertalern zählten neben der betrieblichen Krankenversicherung und Beihilfetarifen auch die Tierversicherung. Der geplante Zusammenschluss mit der Gothaer verlaufe „weiter planmäßig“, sagte Vorstandschef Andreas Eurich.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Marco Morawetz: „Der Markt hat die Prämien sehr deutlich angepasst“

Gegenüber Januar 2023 sind die Kfz-Versicherungstarife um 12,7 Prozent gestiegen. Bis zum 1.April 2024 sogar um 24,2 Prozent. Basis der Ergebnisse ist eine Auswertung der Tarife von 43 Autoversicherern mit einem Marktanteil von insgesamt rund 55 Prozent. „Die Beitragsentwicklung könnte die Schadenentwicklung 2024 übertreffen, damit wäre eine Trendumkehr eingeleitet“, erklärte Gen-Re-Fachmann Marco Morawetz auf einer Fachtagung.

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Cherrisk drängt über Sachpool-Kooperation in den Maklermarkt

Das Insurtech Cherrisk arbeitet künftig mit der Sachpool GmbH zusammen, um seine privaten Sachversicherungen über die Plattform des Maklerpools zu vertreiben. Hinter Cherrisk steht der österreichische Versicherer Uniqa, der mit seiner 2018 in Ungarn gegründeten Tochter im deutschen Maklermarkt Fuß fassen möchte.

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Gothaer legt deutlich zu und will Fusion mit Barmenia im Herbst abschließen

Der Zusammenschluss von Gothaer und Barmenia befindet sich auf der Zielgeraden – und der Kölner Versicherer geht mit kräftigem Rückendwind in den Endspurt. „Die Gothaer hat sich exzellent geschlagen“, ließ Konzernchef Oliver Schoeller das Geschäftsjahr 2023 in einem Pressegespräch Revue passieren. Die neuen Partner können es kaum erwarten loszulegen – dank der erreichten Meilensteine will die Gruppe bereits im vierten Quartal in den Markt eingreifen.  

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Kalifornien gehen die Versicherer aus

Die Versicherungssituation in Kalifornien spitzt sich zu. Mit Tokio Marine America und Trans Pacific kündigen zwei weitere Unternehmen an, sich ab Juli vollständig aus dem brandgefährdeten Bundesstaat zurückzuziehen. Entsprechende Unterlagen wurden bei der Aufsicht bereits eingereicht.

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Munich Re besetzt zehn Führungsposten

Der Münchener Rückversicherer stellt seine Underwriting-Struktur im Schaden- und Unfallgeschäft in der Region Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika 2023 personell auf neue Beine. Die Veränderungen sind umfassend und zielen auf mehr lokale Nähe zu den Kunden. Zehn Manager rücken in neue Führungsaufgaben.

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POLITIK & REGULIERUNG

Bafin findet Pensionskassen und Pensionsfonds nicht zu teuer

Gute Nachrichten für deutsche Pensionskassen und Pensionsfonds: Die Finanzaufsicht Bafin sieht bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) kein strukturelles Kostenproblem. Ein umfassendes und regelmäßiges Kosten-Berichtswesen an die Bafin sei daher überflüssig, so das Fazit der Fachleute.

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Riester-Rente „mickriges Taschengeld“

Dass die Riester-Rente ein Flop ist, will sich die Versicherungsbranche nicht eingestehen. Einige Manager glauben sogar an ein Comeback. In der Praxis hält sich der finanzielle Mehrwert der staatlich geförderten Zusatzrente stark in Grenzen, wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf erste Auszahlungsstatistiken des Bundesfinanzministeriums berichtet.

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Welche Lebensversicherer die größten Gewinner und Verlierer bei den Solvenzquoten sind

Die meisten Lebensversicherer berichten sehr umfangreich über ihre Solvenzquoten – doch nicht immer dient das auch dem Erkenntnisgewinn, moniert die Ratingagentur Assekurata. So klärten die Gesellschaften in ihren Solvenzberichten kaum darüber auf, wenn sich Werte stark verändert haben. „Die Transparenz der Berichterstattung fördert dies nicht“, lautet die Kritik – die Analysten haben deshalb selbst recherchiert.

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Ottonova geht gelassen mit „Anfangsverlusten“ um  

Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat sowohl bei den Kunden als auch bei den Umsätzen deutlich zugelegt. Der Wachstumskurs ging allerdings zulasten der Rentabilität. Für den Vorstandsvorsitzenden Bernhard Brühl ist dies aber kein Grund zur Sorge – anfängliche Verluste sind gewissermaßen im Geschäftsmodell eingepreist, wie das Management im Solvenzbericht des Unternehmens darlegt.

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KÖPFE & POSITIONEN

Vema holt Thomas Hirsch in den Vorstand

Zum 1. Juni übernimmt Thomas Hirsch die Aufgabe des IT-Vorstands bei der Maklergenossenschaft Vema. Die Karlsruher erweitern ihr Führungsgremium mit diesem Schritt von drei auf vier Personen. CEO Hermann Hübner, der aktuell den Bereich IT/Digitalisierung führt, übergibt an Hirsch.

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Zehnköpfiger Vorstand des Insurlab Germany wird etwas weiblicher

Die Brancheninitiative Insurlab Germany baut ihren Vorstand um. Arne Barinka, IT-Vorstand der Rheinland Versicherungsgruppe, steigt aus dem erweiterten Vorstand des Vereins zum stellvertretenden Vorsitzenden auf. Er ersetzt den ehemaligen VHV-Vorstand Bernd Scharrer. Außerdem rücken Zurich Deutschland-Vorständin Claudia Max und GVV-Vorständin Katharina Stecher in das Gremium – es sind die ersten Managerinnen in dem zehnköpfigen Vorstand.

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Gegenwind für von Bomhard

Der einflussreiche Stimmrechtsberater Institutional Shareholder Services (ISS) stemmt sich gegen eine Wiederwahl des amtierenden Munich-Re-Aufsichtsratschefs Nikolaus von Bomhard. Die Amerikaner monieren die Praxis, dass Spitzenmanager am Ende ihrer operativen Laufbahn oft in den Aufsichtsrat eines Unternehmens wechseln. Dadurch fehle die Unabhängigkeit. Von Bomhard war von 2004 bis 2017 CEO des Rückversicherers.

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Hanseatic Broking Center baut Führung aus

Seit dem 1. April ist Johannes Schmidt als Chief Operating Officer beim Hamburger Maklerverbund. Der Manager kommt vom Berater EY-Parthenon und soll bei HBC die Unternehmensstrategie vorantreiben. Als Head of M&A rückt Christoph Rupp ins Team.