SCHLAGLICHT

„KI dient in erster Linie dazu, unsere Mitarbeitenden zu entlasten“: HDI Global will neues Strategieprogramm nicht für Stellenabbau nutzen

Der Industrieversicherer HDI Global will bis 2029 vor allem in Nordamerika, in Südostasien und dem Mittleren Osten wachsen. Neben internationaler Expansion setzt CEO Edgar Puls mit dem neuen Strategieprogramm „Xcelerate29“ insbesondere auf „Exzellenz im Kerngeschäft“ und den Ausbau der Marke als „Top-Arbeitgeber“. Dass die Talanx-Tochter außerdem einen starken Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) legt, will man ausdrücklich nicht als Warnung an die Belegschaft verstanden wissen, wie VWheute auf Nachfrage erfuhr. Die Branchen-Frage „Wie hältst du es mit der KI?“ gewinnt angesichts des jüngst erklärten Stellenabbaus bei der Ergo an Dringlichkeit.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Marcel Armon steigt zum Aon-Deutschlandchef für Commercial Risk Solutions auf

Bei Aon Deutschland kommt es im Sommer zu einem Wechsel an der Spitze: Zum 1. Juli 2026 übernimmt der bisherige Österreich-Chef Marcel Armon die Führung des Geschäftsbereichs Commercial Risk Solutions. Er folgt auf Kai Büchter, der seit 2018 Chef der Einheit ist. Büchter bleibt CEO für die DACH-Region, die er seit Mai 2021 zusätzlich führt. Zeitgleich schafft der Großmakler ein vierköpfiges Strategie-Gremium auf der deutschen Holding-Ebene. Vom künftigen „Advisory Board“, dem neben Büchter auch sein Stellvertreter Hartmuth Kremer-Jensen angehören, verspricht sich das Unternehmen nicht zuletzt frische Impulse, um neue Großkunden an Land zu ziehen.

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Berkley-Chef im Interview: „Das ist ein People Business. Entfernt man den menschlichen Faktor, wird man zu einem Commodity-Anbieter, der lediglich Kapazität bereitstellt“

Berkley Deutschland feierte kürzlich sein 15-jähriges Jubiläum. Der CEO des US-Versicherers, Rob Berkley, stattete einen Besuch ab und sprach mit der VWheute-Redaktion über die Erschließung neuer Geschäftssegmente und über die Rolle von KI für das zukünftige Wachstum. Auch Florian Eisele kommt zu Wort, der das Deutschlandgeschäft interimistisch führt, bis Alexander Arias im März das Ruder übernimmt.

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Strategischer Umbau bei Hiscox: Neue Marke und gebündelte Kapitalmacht

Der Versicherungskonzern Hiscox strafft seine Strukturen im Rückversicherungsgeschäft. Mit dem Rebranding der Sparte „Hiscox Re & ILS“ zu „Hiscox Re“ und der Gründung einer neuen Spezialeinheit für Drittkapital will der Versicherer den Zugang für Investoren und Partner vereinfachen.

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Aon: Sturmtief „Kristin“ beschert Portugal eines der teuersten Versicherungsereignisse der Geschichte

Das Sturmtief „Kristin“ könnte die höchsten Versicherungsschäden zur Folge haben, die jemals in Portugal verzeichnet wurden. Das berichtet der Großmakler Aon auf Basis erster Schätzungen. Demnach wurden bei Portugals drei größten Versicherern bereits Zehntausende Schadensmeldungen eingereicht – die meisten davon im Zusammenhang mit „Kristin“.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Europas Top-Versicherer im ESG-Vergleich: Zielke sieht Zurich vorn und lobt Branche für deutlich verbesserte Nachhaltigkeitswerte

Dem Zeitgeist zum Trotz stellt sich die europäische Versicherungsbranche zunehmend nachhaltig auf. Die ESG-Werte von 21 großen europäischen Versicherern haben sich im Berichtsjahr 2024 im Durchschnitt deutlich verbessert, wie eine Studie des Analysehauses Zielke Research Consult in Kooperation mit Zielke Rating ergab. Im Gesamtranking dominieren Schweizer Gesellschaften: Auf Spitzenreiter Zurich folgen Baloise und Prisma Life, die Allianz liegt hinter der Axa auf Platz fünf.

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Exor-Holding des Agnelli-Clans verkauft privaten Klinikbetreiber an italienischen Versicherer Reale Mutua

Der italienische Versicherer Reale Mutua baut sein Engagement im Gesundheitssektor aus und übernimmt die Mehrheit an dem privaten Klinikbetreiber Lifenet. Verkäufer sind die Investmentgesellschaft Exor der Unternehmerfamilie Agnelli sowie Firmengründer Nicola Bedin. Seinen schrittweisen Rückzug aus dem versicherungsnahen Geschäft leitete Exor bereits mit dem Verkauf des Rückversicherers Partner Re vor vier Jahren ein.

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Vom Nischenprodukt zum Milliarden-Gau: SRCC-Risiken übertreffen teils Naturkatastrophen

Schäden durch Streiks, Unruhen und zivile Aufstände machen den Versicherern zunehmend zu schaffen. Die versicherten Schäden aus sogenannten SRCC-Ereignissen (Strike, Riot & Civil Commotion) haben sich von praktisch null im Jahr 2013 auf mehr als acht Mrd. US-Dollar im Zeitraum 2020 bis 2024 gesteigert. Das berichtet der Rückversicherungsmakler Howden Re. Auch die Allianz hat bereits Erfahrungen mit SRCC-Schäden gesammelt.

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Axa-Studie mahnt Versäumnisse von Hausbesitzern bei Extremwetter-Schutz an   

Viele Hausbesitzer in Deutschland sind auf Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen schlecht vorbereitet. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des Versicherers Axa. Erst kürzlich hatte der Branchenverband GDV davor gewarnt, dass die Versicherbarkeit in Hochrisikoregionen ohne zusätzliche Sicherungsmechanismen an Grenzen stoße.

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Verivox: Mehrheit der Autofahrer muss mehr für die Kfz-Versicherung zahlen

Bundesbürger mussten 2025 für ihre Kfz-Versicherung tiefer in die Tasche greifen als je zuvor. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Vergleichsportals Verivox zeigt: Für rund 60 Prozent der Versicherten stiegen die Beiträge im vergangenen Jahr spürbar an. Besonders pikant: Bei weiteren 22,3 Prozent der Kunden gab es eine „versteckte“ Preiserhöhung.


POLITIK & REGULIERUNG

IKT-Risiken: Ein Fall für die Geschäftsleitung

Eine aktuelle Studie der PPI AG zu den IKT-Risiken in der Versicherungsbranche zeigt, dass der Vorstand vermehrt in der Verantwortung steht – vor allem in Bezug auf Betriebs- und Reputationsrisiken. Die Versicherer sollten diese Herausforderung konsequent adressieren, schließlich sichern sie damit ihre langfristigen Kundenbeziehungen, betont PPI.


Einbruchsserie setzt sich fort: Erneuter Schließfach-Raub

Nach spektakulären Einbrüchen in Banktresore verzeichnen Versicherer eine stark gestiegene Nachfrage nach Schließfach-Versicherungen. Das ist nicht unbegründet, denn offenbar war der Coup in Gelsenkirchen keine Ausnahme. Am Freitag wurden am helllichten Tag Schließfächer einer Volksbank-Filiale in Stuhr bei Bremen aufgebrochen.


ADAC: Prämien von weit über 1.000 Euro für Vollkasko-Versicherung bei „normalen“ Autos keine Seltenheit mehr

Nach Berechnungen eines vom ADAC beauftragten Sachverständigen summieren sich selbst vergleichsweise geringe Kfz-Schäden schnell auf mehrere Tausend Euro. Der Verkehrsclub macht dafür unter anderem die zunehmend komplexe Bauweise moderner Autos verantwortlich. Das hat spürbare Folgen für die Versicherungsprämien. Vollkaskobeiträge von mehr als 1.000 Euro pro Jahr seien inzwischen auch bei „normalen“ Fahrzeugen keine Ausnahme mehr.


OLG Köln stärkt D&O-Versicherer im Greensill-Fall – was folgt daraus?

Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat mit einem richtungsweisenden Urteil die Position eines D&O-Versicherers gestärkt, der einen Vertrag aufgrund arglistiger Täuschung anfechten wollte. Dabei handelt es sich nicht um irgendeine D&O-Police, sondern um jene, die die früheren Manager der insolventen Greensill-Bank schützen sollte. Dass das Kölner Urteil außerdem an zentralen Vertragsklauseln rüttelt, hat die D&O-Experten Bastian Finkel und Ulrich Ruchatz von der Kanzlei Bach Langheid Dallmayr (BLD) zu einer rechtlichen Einordnung veranlasst.

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KÖPFE & POSITIONEN

Baobab startet in den Niederlanden und setzt auf früheren Beazley-Underwriter

Der Berliner Cyber-Assekuradeur Baobab Insurance setzt seine Expansion in Europa fort und erweitert zugleich sein Team in der Benelux-Region. Ab sofort ist das Unternehmen mit seinem Cyberprodukt auch in den Niederlanden präsent. Um das Geschäft in den angrenzenden belgischen und luxemburgischen Märkten auszubauen, hat Baobab außerdem den früheren Beazley-Underwriter Adil Ozcelik an Bord geholt.

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Claudia Andersch: „Die Lebensversicherung ist mehr als nur ein Finanzprodukt“

Die jüngsten Diskussionen um Frühstart-Rente, geförderte private Altersvorsorge sowie das gesamte Rentenpaket II zeigen: Das Thema Altersvorsorge ist in Deutschland dort angekommen, wo es hingehört – und zwar sehr weit oben auf der politischen Agenda, betont Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Lebensversicherung in einem Gastbeitrag für VWheute und erklärt, warum die Lebensversicherung ein Garant für Wohlstand und sozialen Frieden ist.

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Neuanfang nach Namensstreit: Helmsauer Verbund heißt künftig Helmsauer Brüder Verbund

Der Zwist um die „doppelte Helmsauer“ hat eine weitere Wendung genommen. Der bislang als Helmsauer Verbund auftretende Makler, der von den Brüdern Bastian und Steffen Helmsauer geführt wird, heißt nun Helmsauer Brüder Verbund. Der Schritt erfolgte offenbar nicht freiwillig. Vorausgegangen war eine einstweilige Anordnung des Landgerichts Nürnberg-Fürth – diese habe dem Verbund bestimmte Bezeichnungen untersagt, die geeignet seien, Verwechslungen hervorzurufen, wie die gegnerische Helmsauer-Gruppe mitteilte. Fraglich bleibt, ob der Streit der Kontrahenten nun befriedet ist oder lediglich hinter die Kulissen verschoben wird.

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