SCHLAGLICHT

Chubb nennt Details zu Schifffahrtlösung im Golf

Der US-Versicherer Chubb legt die Details der Versicherungslösung für die Schifffahrt im Golf offen. Das Projekt ist in Partnerschaft mit der staatlichen U.S. International Development Finance Corporation realisiert worden. Nachdem die DFC den Versicherer vor knapp zwei Wochen zum führenden Underwriter für einen Rückversicherungsplan im Volumen von 20 Milliarden US-Dollar ernannt hatte, konkretisieren sich nun die Strukturen.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

VIG prüft Verkauf von Nürnberger-Tochter Fürst Fugger Privatbank

Nachdem sich die Vienna Insurance Group mit der Nürnberger auf eine Übernahme geeinigt hat, rückt nun ihre traditionsreiche Augsburger Bankentochter in den Fokus. Medienberichten zufolge ziehen die Österreicher einen Verkauf der traditionsreichen Fürst Fugger Privatbank in Erwägung. Ein offizieller Verkaufsbeschluss steht zwar noch aus, eine Entscheidung könnte jedoch im zweiten Halbjahr fallen.

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Sekundärgefahren im Aufschwung: Swiss Re hält ruhiges Katastrophenjahr 2025 für eine Ausnahmeerscheinung

Das Naturkatastrophenjahr 2025 verschaffte der Versicherungsbranche eine wohltuende Atempause. Mit weltweit rund 107 Mrd. US-Dollar lagen die versicherten Schäden unter dem langfristigen Trend, wie der Rückversicherer Swiss Re auf Basis eigener Berechnungen meldete. Jérôme Jean Haegeli hält das jedoch nur für eine Momentaufnahme. Sorgen bereiten dem Chefökonomen der Swiss Re vor allem die Zunahme sogenannter Sekundärgefahren, wie Waldbrände, schwere Gewitter und Überschwemmungen. Mit Blick auf das laufende Jahr hält Haegeli Spitzenschadenszenario von 320 Mrd. Dollar für möglich.

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Munich Re-Tochter HSB greift mit Haftpflichtdeckung für KI-Risiken an

Der US-Spezialversicherer Hartford Steam Boiler geht mit einer Haftpflichtversicherung für KI-Risiken an den Markt. Das Produkt läuft unter dem Namen HSB AI Liability Insurance und greift bei rechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Es richtet sich primär an kleine und mittlere Unternehmen.

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Frankfurter Leben über die Krise bei Private Debt: „Wenn JP Morgan Kredite abwertet oder UBS das Armageddon prophezeit, dann bedeutet das für uns gar nichts“

Im Private-Debt-Sektor brodelt es gewaltig. Der oberste Bankenaufseher der Bafin, Nikolas Speer, verfolgt die Entwicklungen "mit einer gewissen Sorge". Nicht nur Finanzinstitute sind involviert. Manch ein Versicherer weist eine zweistellige Privat-Debt-Quote auf. Dazu gehört auch die Frankfurter Leben-Gruppe. Chief Investment Officer Peter-Henrik Blum-Barth und HAGIM-Geschäftsführer Thomas Herbert erklären im Gespräch mit VWheute, warum diese Assetklasse viele Vorteile hat und was mit der Kapitalanlage der Run-off-Gesellschaft passiert, wenn sich die Krise weiter zuspitzt.

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Talanx bestätigt Rekordjahr und bekennt sich zum Deutschlandgeschäft

Dass 2025 ein Rekordjahr sein wird, hatte der Versicherungskonzern Talanx bereits im Februar vermeldet – nun ist auch klar, in welcher Höhe die Aktionäre am Ergebnissprung von 25 Prozent beteiligt werden sollen. Der Vorstand schlage dem Aufsichtsrat vor, „die Dividende um 33 Prozent auf 3,60 Euro anzuheben“, kündigte Talanx-CEO Torsten Leue vor der Presse an. Leue will die guten Zahlen nun dazu nutzen, um die Bilanz des Konzerns noch robuster aufzustellen. Ob diese durch den Iran-Krieg unter Druck geraten könnte, kommentierte der Vorstandschef auf Nachfrage von VWheute.

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MÄRKTE & VERTRIEB

Sirius Campus-Umfrage: Versicherungsvermittler keinesfalls erledigt

Die Debatte um die Zukunft des klassischen Versicherungsvertriebs ist zurück auf der politischen Bühne. Mit Blick auf die anstehende Reform der geförderten privaten Altersvorsorge werden erneut Kosten, Effizienz und Kundennähe hinterfragt. Eine aktuelle Untersuchung der Marktforscher von Sirius Campus unterstreicht nun, dass der vermeintlich nicht mehr in die Zeit passende stationäre Vertrieb über Vermittler bei den Deutschen weiterhin hoch im Kurs steht – allerdings müssen sich die Berater wachsenden Kundenansprüchen stellen.

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Lloyd’s-CEO Tiernan: „Der Versicherungsmarkt ist weiterhin geöffnet und erstellt Angebote für Schiffsrisiken“

Trotz der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus bleibt der Versicherungsmarkt handlungsfähig. Das betonte Patrick Tiernan, Chef des traditionsreichen Londoner Versicherungsmarkts Lloyd’s of London, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Lloyd’s stelle „weiterhin Angebote für Risiken bereit – sowohl für stationäre Schiffe als auch für solche, die sich für die Durchfahrt entschieden haben“, sagte Tiernan. Unterdessen kann der älteste Versicherungsmarktplatz der Welt auf ein starkes Jahr 2025 zurückschauen.

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BVK versus Finanztip: „Wer die Axt an den deutschen Vermittler legt, legt die Axt an den Sozialstaat“

Wie viel darf private Altersvorsorge kosten und wie viel Beratung ist dafür notwendig? Über diese Fragen stritten Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur und Geschäftsführer des Verbraucherportals Finanztip, und Ludger Tillmann vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Während Tenhagen einen möglichen Kostendeckel von 1,5 Prozent als viel zu hoch erachtete, betonte Tillmann, dass Altersvorsorge hierzulande aktiv verkauft werden müsse. „Ich kenne nicht nur die Rentenformel, ich kenne die Menschen“, so der Makler.

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CEO Greenberg über Stellenabbau: „Menschen, die Fortschritt annehmen und bereit sind, sich anzupassen, haben bei Chubb eine Karrierechance“

Chubb-Chef Evan Greenberg kündigt an, „die globale Mitarbeiterzahl deutlich zu reduzieren“, wie er im aktuellen Brief an die Aktionäre schreibt. Der Schritt ist Kern einer Strategie, die auf eine Integration von künstlicher Intelligenz und Datenanalyse in sämtliche Geschäftsprozesse wie Underwriting, Marketing oder Schadenbearbeitung setzt. Der Abbau soll primär über die natürliche Fluktuation aufgefangen werden.

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KI-Angriff auf den ERP-Markt: Ehemaliger Wefox-Chef Teicke beteiligt sich an Agent F

Der Unternehmer Julian Teicke kündigt sein erstes Projekt nach Wefox an. Als Gründungsinvestor steigt er beim jungen Berliner Start-up Agent F ein. Dieses geht laut Teicke mit einem „KI-nativen“ ERP-System, das Buchhaltung, Controlling und Finanzplanung vereint, in den Markt. Inhaltlich soll ein ehemaliger SAP-Manager beim Projekt helfen.

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POLITIK & REGULIERUNG

Moody’s: „Schaden- und Unfallversicherer werden in den kommenden Jahren ihre ersten Investitionen in Private Credit tätigen“

Wie aus einem aktuellen Bericht von Moody's hervorgeht, wird die Asset-Allokation der europäischen Versicherer seit dem Jahr 2022 vom gestiegenen Zinsniveau und den damit verbundenen Bewertungsanpassungen bei festverzinslichen Wertpapieren geprägt. Änderungen in den Anlageportfolios basieren weniger auf proaktiven strategischen Neuausrichtungen, sondern sind eine Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen, heißt es. Während die Suche nach Rendite in risikoreichen Anleihen vorerst pausiert, rücken private Märkte und komplexe Finanzierungsinstrumente stärker in den Fokus.

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BU: „Wer bei der Prämienkalkulation zu weit geht, erkauft sich Neugeschäft auf Kosten der Stabilität“

Der Wettbewerb in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nimmt an Schärfe zu. Anbieter unterbieten sich zunehmend mit aggressiv kalkulierten Tarifen, die die durchschnittlichen Prämien teils um mehr als 40 Prozent unterschreiten. Parallel dazu lockern viele Versicherer ihre Risikoprüfung, indem sie Abfragezeiträume verkürzen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle BU-Stabilitätsrating des map-report. Führender Anbieter mit map-Bewertung ist die Continentale. Top-Noten erhalten aber auch andere.

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BGH-Urteil zu Stornogebühren: Debeka erringt Teilerfolg, doch das letzte Wort ist nicht gesprochen

Zehntausende ehemalige Debeka-Kunden, die auf eine schnelle Rückerstattung ihrer Stornogebühren gehofft hatten, müssen sich weiter gedulden. Der BGH hat das Verfahren an das OLG Koblenz zurückverwiesen. Zwar rügten die Karlsruher Richter die mangelnde Transparenz der Klauseln nicht – sie halten das komplexe Berechnungsmodell für zulässig –, doch die inhaltliche Prüfung steht noch aus.


DVfVW-Jahrestagung: Wie sind kritische Risiken versicherbar?

127 Jahre alt, ehrwürdig und dennoch „jung“ geblieben. Traditionsbewusst und doch neugierig. Forschung, Lehre und Praxis im Dauer-Dialog. Mehr muss man nicht sagen, um den DVfVW, den Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft – oder kurz den „Deutschen Verein“ – zu beschreiben. Prägende Versicherungswissenschaftler treffen auf erfahrene Versicherungsvorstände. Themenschwerpunkt war die Finanzierbarkeit von Versicherungsprodukten. Vor-Ort-Eindrücke des Branchenexperten Moritz Finkelnburg.

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Morningstar DBRS: Iran-Krieg belastet Underwriting für politische Risiken in Europa und den USA

Der Iran-Krieg hat eine Kettenreaktion in der globalen Versicherungswirtschaft ausgelöst, die weit über die unmittelbare Konfliktzone hinausreicht. Während die physischen Auseinandersetzungen regional begrenzt bleiben, führen die geopolitischen Verwerfungen zu einer Verunsicherung in den Märkten für Terrorismuspolicen und Versicherungen gegen politische Gewalt - insbesondere in Europa und Nordamerika, schreibt Morningstar DBRS in einer Analyse. Die Branche steht vor der Herausforderung, ihre Risikoakkumulation neu zu bewerten, weil die Gefahr politisch motivierter Gewalt gegen westliche Interessen weltweit signifikant gestiegen ist.

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KÖPFE & POSITIONEN

Griechische Staatsanwaltschaft bezichtigt Hiscox-Manager des Meineids

Der juristische Konflikt um den früheren Hiscox-Manager Yuval Abraham ist siebeneinhalb Jahre nach dessen Verurteilung wieder zurück in den Schlagzeilen. Die griechische Justiz geht dem Verdacht nach, dass damals falsche Beweise gegen den früheren Finanzchef der Bermuda-Tochter Hiscox Services Ltd (HSL) hervorgebracht wurden, um eine Auslieferung Abrahams an Bermuda zu forcieren. Der Falschaussage-Verdacht richtet sich gegen einen Hiscox-Manager, der nun in Griechenland wegen Meineids angeklagt wurde, wie aus einem Medienbericht hervorgeht.  

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Neuer Job für Tsimaratos bei Gallagher Re

Alkis Tsimaratos übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten als „President“ bei Gallagher Re International. Der Manager arbeitete zuvor als Leiter „International Products and Practices“ beim Rückversicherungsmakler. CEO von Gallagher Re ist seit 2024 der deutsche Dirk Spenner.


Simone Claußen steigt bei BLD ein

BLD Bach Langheid Dallmayr baut den Bereich Schifffahrts- und Seeversicherungsrecht am Standort Hamburg aus. Mit Wirkung zum 16. März ist Simone Claußen als Salary-Partnerin in die Kanzlei eingestiegen. Mit dem personellen Zugang stärke BLD zusammen mit der Partnerkanzlei DAC Beachcroft ihre Rechtsberatung entlang der internationalen Seehandelsrouten, heißt es in einer Mitteilung.


Leue bleibt bis 2030 Talanx-Chef

Der Talanx-Aufsichtsrat verlängert den Vertrag mit seinem amtierenden CEO Torsten Leue bis Juni 2030. Sollte er ihn erfüllen, wäre der 59-jährige Manager zwölf Jahre im Amt. Leue ist seit 2010 im Talanx-Konzern tätig. Er kam von der Allianz.

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Maklerverbund vfm erweitert Geschäftsführung

Der Pegnitzer Maklerverbund Versicherungs- und Finanzmanagement GmbH setzt ab Juli auf eine breiter aufgestellte Geschäftsleitung. Mit der Berufung von Ulla Dörfler und Konrad Schmidt befördert das Unternehmen zwei Führungspersönlichkeiten in das oberste Gremium. Während Inhaber Klaus Liebig künftig den Vorsitz der Geschäftsleitung übernimmt, bleibt der langjährige Geschäftsführer Robert Schmidt weiterhin Teil der Führungsspitze.

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