SCHLAGLICHT

Bafin entzieht Babcock-Pensionskasse die Geschäftserlaubnis

Die Finanzaufsicht hat der angeschlagenen Babcock-Pensionskasse am 29. Oktober die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts widerrufen. Hintergrund ist die anhaltende Unterdeckung: Die Kasse konnte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und legte der Aufsicht auch keinen tragfähigen Sanierungsplan vor. Die Pensionskasse überstand 2002 die Pleite ihres Trägerunternehmens Babcock-Borsig, weil sie als Versicherungsverein rechtlich eigenständig organisiert ist. Es folgten turbulente Zeiten.

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UNTERNEHMEN & MANAGEMENT

Fitch bescheinigt deutschen Versicherern stabile Marktaussichten

Obwohl die deutsche Wirtschaft nicht in Tritt kommt, kann die hiesige Versicherungswirtschaft robust ins neue Jahr starten. Zu diesem Urteil kommt die Ratingagentur Fitch in ihrem Studienbericht „EMEA Insurance Outlook 2026“. Die Branche zehre von stabilen Solvenzquoten, verbesserten Kapitalmarkterträgen und weitgehend disziplinierten Underwriting-Strategien. Gleichwohl könnten Wachstumsschwäche, Klimarisiken und ein unberechenbarer Kapitalmarkt den deutschen Versicherern im Jahr 2026 gehörig zu schaffen machen.

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Versicherungskammer baut Marketing um

Der bayerische Konzern Versicherungskammer überarbeitet die Strukturen seines Ressorts Vertrieb und Marketing. Der Bereich wird auf mehr digitale Durchschlagskraft getrimmt. Annika Bäcker führt die neu gegründete Hauptabteilung „Marketing Performance & Online Sales“, Stefan Weller leitet den Bereich „Marketing Planning & Analytics“.


Helvetia erhält grünes Licht für Caser-Integration

Die spanische Generaldirektion für Versicherungen und Pensionsfonds hat die Fusion zwischen Caser und Helvetia genehmigt. Helvetia Seguros und Helvetia Holding Suizo werden in Caser integriert, die als fortbestehende Gesellschaft hervorgeht. Die Helvetia-Gruppe hat den Integrationsprozess im Dezember 2024 angekündigt.


Generali Investments streicht „irreführende“ Werbeaussagen aus DVAG-Police

Ein Urteil des Landgerichts Köln (Az.: 87 O 26/25) verbietet Generali Investments ab sofort die Verwendung irreführender Werbeaussagen für einen exklusiv über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) vertriebenen Fonds. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

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Milliardendeal in den USA: Makler Baldwin fusioniert mit CAC

Die Baldwin Group hat einer Fusion mit CAC zugestimmt. Durch den Zusammenschluss der US-amerikanischen Häuser entsteht voraussichtlich der größte börsennotierte Versicherungsmakler des Landes, der sich mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeiter befindet. Baldwin teilte mit, dass die Transaktion eine Vorauszahlung von einer Milliarde US-Dollar umfasst.


MÄRKTE & VERTRIEB

VIG will Prämienvolumen bis 2028 auf mindestens 20 Mrd. Euro steigern

Nachdem die Vienna Insurance Group (VIG) ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr erhöht hat, will der österreichische Versicherer die Schlagzahl in den kommenden drei Jahren noch einmal steigern: Das neue Strategieprogramm „evolve28“ soll die Position der VIG in Zentral- und Osteuropa stärken, die Profitabilität erhöhen und die Dividende verlässlich steigern – sobald die Nürnberger-Übernahme durch ist, plant VIG-Chef Hartwig Löger die Ziele noch einmal nachzuschärfen.

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Versicherer im Jahr 2026: Konsolidierung, Cloud und KI bestimmen das Tempo

Die Versicherungsbranche steht nach Angaben des IT-Beraters Sollers im Jahr 2026 vor einem Technologiesprung: Getrieben von konkreten KI-Anwendungen werden Unternehmen ihre Cloud-Strategien und die Implementierung von cloudbasierten Lösungen beschleunigen, heißt es in einem Prognosebericht. Unter wachsendem Wettbewerbsdruck rücke Effizienz und Skalierbarkeit stärker in den Fokus der Versicherer. Auch Deutschland stehe unter Handlungsdruck.


GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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Deutsche Manager sehen KI als Risiko Nummer eins

Die Stimmung unter den führenden Entscheidungsträgern der G20-Staaten wird schlechter. Wie die Executive Opinion Survey 2025 des Weltwirtschaftsforums zeigt, rechnen sie zunehmend mit einem wirtschaftlichen Abschwung und befürchten zugleich, dass staatliche Leistungen wie Bildung, Sicherheit oder Infrastruktur künftig nicht mehr verlässlich funktionieren. Die Ergebnisse wurden heute von den strategischen Partnern der Studie, der Zurich Insurance Group und Marsh McLennan, vorgestellt.

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Vom Nearshoring zum Smart Sourcing: IT-Kompetenz für Versicherungen gezielt einsetzen

Nearshoring sichert in Zeiten des Fachkräftemangels grundsätzlich den Zugang zu IT-Ressourcen, auch für Versicherungsunternehmen. Fehlende Fachbereichsnähe, sprachliche Präzision und Branchenverständnis sorgen jedoch für erhöhten Kommunikationsaufwand in den Projekten. Die gewünschten Effekte bleiben meist aus. Genau hier setzt Smart Sourcing an: Es nutzt gezielt IT- und Branchenexpertise aus benachbarten EU-Ländern, um Versicherungen mit fachlichem und sprachlichem Verständnis in ihren IT-Projekten zu unterstützen.


POLITIK & REGULIERUNG

PKV-Rating 2025: Map-Report sieht LVM und Signal Iduna vorn

Im neuen Map-Report, den das Analysehaus Franke und Bornberg vorgelegt hat, erzielten zwei private Krankenversicherer die Höchstnote: Der LVM, der damit erneut an der Spitze des Ratings steht, und die Signal Iduna wussten nach Auswertung von Bilanzkennzahlen, Servicequalität und Beitragsentwicklung am stärksten zu überzeugen. Zugleich merken die Analysten an, dass die explodierenden Leistungsausgaben nahezu allen Anbietern zusetzen.

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Schaden- und Unfallversicherern entgehen durch US-Zölle 17 Mrd. Dollar Prämieneinnahmen

Die jüngsten US-Handelszölle hinterlassen auch in der globalen Versicherungswirtschaft Spuren. Einer neuen Studie des Maklernetzwerks Brokerslink und des Swiss Re Institute zufolge geht den weltweiten Schaden- und Unfallversicherern (P&C) durch die erhöhten US-Importzölle ein Prämienvolumen von rund 17 Mrd. Dollar durch die Lappen. Außerdem beziffern die Fachleute, wie hoch die zusätzlichen P&C-Prämieneinnahmen im Falle eines Wiederaufbaus der Ukraine nach Kriegsende ausfallen würden.

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Hongkong-Feuer trifft vor allem Rückversicherer

Ein Großteil der Schäden des verheerenden Wohnhausbrands im Wang Fuk Court trifft die Rückversicherungsbranche. Das geht aus einer Analyse der Ratingagentur AM Best hervor. Experten erwarten eine Verschärfung der Konditionen und möglicherweise eine Anpassung der Prämien bei der bevorstehenden Erneuerungsrunde zum 1. Januar.

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Die Kanalwahl im Schadenfall und der Moment of Truth: Klick oder Kündigung?

In einem Schadenfall zeigt sich, wie prägend und zugleich fragil die Beziehung zwischen Versicherung und Kunden ist. Die in diesem Augenblick wahrgenommene Qualität sichert – oder gefährdet – das langfristige Vertrauen und bestimmt maßgeblich die Zukunft der Kundenbeziehung, schreiben Professor Dr. Fabian Lang und Celina Wendler im VWheute-Gastbeitrag und analysieren die Kanalwahl im „Moment of Truth“.

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Versicherung gegen japanische Problembären

In Japan vergeht kaum ein Tag ohne Berichte über neue Bärenangriffe. Die US-amerikanische und die britische Botschaft haben bereits offizielle Reisewarnungen herausgegeben. Die zunehmende Gefahr, die Anwohner, Touristen und Landwirte beunruhigt und das Freizeitgewerbe beeinträchtigt, eröffnet nun ein unerwartetes Geschäftsfeld für Versicherer.

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KÖPFE & POSITIONEN

Universa erteilt Simone Schenk Prokura

Die Universa-Gruppe hat Simone Schenk zum 1. Dezember Prokura für die Kranken-, Lebens- und Allgemeine Versicherung erteilt. Die 44-jährige Hauptabteilungsleiterin ist seit über 25 Jahren für das Nürnberger Unternehmen tätig. Die Universa hebt hervor, dass Schenk insbesondere bei der Digitalisierung des Versicherers viel bewegt habe.  

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GDV kontert Kritik an Ablehnung des französischen Modells: „Am Schluss entscheidet immer Paris, ob diese Katastrophe eine Naturkatastrophe ist oder nicht. Und nur dann bekommen Sie auch Geld“

Das neue Konzept der Versicherungswirtschaft für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung hat umgehend Widerspruch bei der Umweltorganisation Urgewald ausgelöst. Die Klimaaktivisten, die nicht zum ersten Mal mit der Branche aneinandergeraten, hätten sich ein stärker solidarisches Modell nach französischem Vorbild gewünscht. Beim Branchenverband GDV versteht man die Kritik nicht – das CATNAT-System in Frankreich sei völlig überholt und nur deshalb zulässig, weil es bereits vor der EU-Deregulierung 1994 bestanden habe, entgegnete GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Carsten Stolz verlässt die Baloise

Wenige Tage nach der Bekanntgabe des offiziellen Börsendebüts der neu gebildeten Helvetia Baloise Holding, kommuniziert die Baloise den Austritt ihres langjährigen Experten und Finanzchefs Carsten Stolz aus dem Unternehmen. Der Schritt kommt nicht überraschend. Seit April stand fest, dass der bisherige Chief Investment Officer Matthias Henny im fusionierten Konzern den CFO-Job übernimmt.