SE Gruppe gegen Helmsauer Brüder: Gericht weist einstweilige Verfügung im Streit um Flottenkonzept mit Nürnberger zurück

Im Streit um Wettbewerbsäußerungen hat die SE Gruppe einen juristischen Erfolg erzielt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hob eine einstweilige Verfügung der Helmsauer Brüder gegen die Dr. Schmidt & Erdsiek GmbH & Co. KG auf und wies den zugrunde liegenden Antrag „vollständig“ zurück.

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Kravag beschert Mutterhaus R+V wachsende Erträge

Der Transport- und Logistikversicherer Kravag hat seine Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2025 um 9,2 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro gesteigert und damit die Zwei-Milliarden-Marke nur knapp verfehlt. Der Jahresüberschuss der R+V-Tochter, mit ihren beiden Gesellschaften Kravag Allgemeine und Kravag Logistics, legte gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent auf 38,4 Mio. Euro zu. Mit Sorge schauen die Hamburger auf die zunehmende Verbreitung sogenannter „Phantomfrachtführer“ – und planen entsprechende Gegenmaßnahmen.

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Die KI-Trennlinie: Was Versicherungsvorstände in der Transformation jetzt entscheiden müssen

Der 2026er-Branchenkonsens lautet „Skalieren statt Pilotieren“. Entsprechend hoch sind die Investitionen in KI. Doch Skalierung ohne strategische Roadmap und grundlegende organisatorische Transformation erzeugt keinen nachhaltigen Wert, warnen die Expertinnen Beate Heinisch und Prof. Dr. Ulrike Vogelgesang im Gastbeitrag für VWheute. Wie führende Unternehmen in der KI-Transformation vorgehen und was das für die Dynamik der Branche bedeutet, beleuchtet dieser Beitrag.

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Schoeller wird alleiniger CEO der BarmeniaGothaer

Es war bloß eine Frage der Zeit, dass die vor knapp zwei Jahren fusionierte BarmeniaGothaer perspektivisch nur von einem CEO geführt werden würde. Aufgrund der Anteilsverhältnisse und der Altersgrenzen tippten die meisten auf Oliver Schoeller. Schoeller ist 55, sein Kollege Andreas Eurich ist 59 Jahre alt. Nun vermeldet der Konzern offiziell, dass Eurich zum Jahresende ausscheidet und den Weg für seinen Co-CEO frei macht. „Die Übergabe erfolgt planmäßig und basiert auf langfristigen Überlegungen zur Vorstands- und Aufsichtsstruktur“, heißt es in einer Mitteilung. Auch an anderen Stellen kommt es zu Veränderungen.

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Reformvorschläge der Rentenkommission: Das sagt die Branche

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat am Dienstag ihre 33 Empfehlungen für eine Reform der Alterssicherung vorgelegt. In ihrem Bericht empfiehlt die Kommission etwa, die gesetzliche Rentenversicherung auf weitere Personenkreise wie Selbstständige und Abgeordnete auszuweiten. Gleichzeitig plädiert sie für die Abschaffung der Rente mit 63 sowie eine schrittweise Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Während das Rentenniveau stabil bleiben soll, wird vorgeschlagen, die Rentenerhöhungen ab 2031 hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben zu lassen. Die Reaktionen in der Versicherungs- und Vermittlerbranche fallen erwartungsgemäß gemischt aus. VWheute hat erste Stimmen zusammengetragen.

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VIG leitet Squeeze-out bei Nürnberger Beteiligungs-AG ein

Der österreichische Versicherungskonzern VIG will die verbleibenden Kleinaktionäre der Nürnberger Beteiligungs-AG per Squeeze-out aus dem Unternehmen holen. Geplant ist die Übertragung der Aktien aller Minderheitsaktionäre auf die VIG. In einer Mitteilung ist von einer „angemessenen Barabfindung“ die Rede. Konkrete Zahlen werden nicht genannt.

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Südvers bündelt Projekt- und Bauversicherungsgeschäft in neuer Einheit

Der Versicherungsmakler Südvers strafft sein Geschäft mit Projekt- und Bauversicherungen. Künftig bündeln die Freiburger entsprechende Aktivitäten im neuen Geschäftsbereich „Construction“ unter der Führung von Angelika Endelmann. Ziel sei es, Kunden ganzheitliche Lösungen für komplexe Bau- und Infrastrukturvorhaben zu bieten.

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Ralf Becker über KI: Hype oder Haltung?

Wer die aktuelle Debatte rund um künstliche Intelligenz (KI) verfolgt, gewinnt schnell den Eindruck, dass die entscheidenden Weichen für die Zukunft bereits gestellt sind. Insbesondere Versicherer sowie Makler und Risk Consultants gelten in dieser Debatte als Nachzügler. Entsprechend dringlich fällt der Rat aus, den Anschluss an die KI-Entwicklung schnellstmöglich herzustellen. Doch stimmt das tatsächlich, oder braucht es eine differenziertere Einordnung dieser Entwicklung? Ein Gastbeitrag von Ralf Becker, geschäftsführender Gesellschafter bei Funk.

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Evan Greenberg zur Risikolage in der Straße von Hormus: „Minen sind die größte Ungewissheit“

Vergangenen Freitag hat der Versicherungsmarkt Lloyd’s die Gründung eines neuen Konsortiums bekannt gegeben, das zusätzliche Kapazitäten für die Absicherung von Kriegsrisiken im Seeverkehr durch die Straße von Hormus bereitstellen soll. Als federführender Zeichner fungiert Chubb. In einem Gespräch mit Fox News bezeichnet Chubb-Chef Evan Greenberg die aktuelle Situation als volatil. Minen sieht er aus Underwriting-Sicht als die größte Ungewissheit.

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Ergo-Vorstand Gründl knallhart beim Lead-Management: „Das ist gefühlt die härteste Bestrafung, die wir momentan verhängen können“

Kein „Free Lunch“ für Vermittler: Wer digitale Leads vom Konzern will, muss liefern – andernfalls zieht die Ergo die Reißleine. Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, gewährte auf einer Fachkonferenz tiefe Einblicke in die Steuerung des Düsseldorfer Versicherers und erklärte, warum KI die AO nicht fressen, sondern vor dem Demografie-Schock retten wird. Die Voraussetzungen dafür: ein radikales Datenmanagement, echter Omnikanal und der bewusste Verzicht auf eine eigene Direktmarke.

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Versicherungspersonal spürt keine KI-Entlastung, Verdi warnt vor Vertrauensverlust

Statt die Arbeit zu erleichtern, sorgt KI bei vielen Beschäftigten für zusätzlichen Druck. Das ist das zentrale Ergebnis einer Verdi-Befragung aus dem Frühjahr unter mehr als 8.000 Beschäftigten aller großen Versicherer. Acht von zehn Beschäftigten spüren keine Verringerung ihres Arbeitspensums durch KI. Fast neun von zehn Erwerbstätigen erleben keinerlei Entlastung vom täglichen Arbeitsdruck, heißt es. Verdi fordert im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde für einen Rahmentarifvertrag zur Transformation am 30. Juni mehr Transparenz und klare Spielregeln.

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Altersvorsorgereformgesetz: „Manch Neobroker wird sich daran verheben“

Das neue Altersvorsorgedepot wird viele neue Konkurrenten auf den Plan rufen – darin ist sich die Versicherungs- und Vermittlerbranche einig. Doch es regen sich Zweifel, ob die neuen Modelle tatsächlich so unkompliziert funktionieren werden, wie es sich insbesondere die Neobroker vorstellen. Mancher Anbieter „wird sich daran verheben“, sagte Kai Schulze, Leiter des Berliner Büros des Fondsverbands BVI, bei einer Diskussionsrunde im Rahmen der 34-Jahr-Feier des Vermittlerverbandes AfW in Berlin. Gastgeber Norman Wirth warnte jedoch davor, die Angriffslust der Fintechs zu unterschätzen: „Von Riester wird nichts mehr übrigbleiben, da waren die sich völlig einig – das wird plattgemacht werden“, schilderte Wirth seine Eindrücke von einer Fintech-Veranstaltung.

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VGH schafft den Turnaround in der Kfz-Versicherung

Die VGH Versicherungen sind mit ihrer Kfz-Sparte in die versicherungstechnische Gewinnzone zurückgekehrt. Dass die Hannoveraner 2025 zudem die Beitragseinnahmen und den Gewinn steigerten, ließ Vorstandschef Ulrich Knemeyer von einem „rundum guten Jahr“ sprechen – insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung profitierte von einem ruhigen Schadenjahr.

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Ein Großteil der KI-Implementierungen ist bei der Ergo ertragreich

Ein verpixeltes Foto oder ein schief abfotografiertes Rezept reichen aus, um den Versicherungsprozess für zwei Wochen lahmzulegen. Bei der Ergo Deutschland führten solche banalen Fehler bisher zu 600.000 manuellen Nachfragen per Telefon pro Jahr, erklärte Operations-Vorstand Sebastian Rapsch bei einem Pressegespräch. Er setzt nun auf eine KI, die direkt beim Upload zuschlägt. Insgesamt setzt der Konzern über 300 AI-Anwendungen in 23 Ländern ein. Für Mark Klein muss jedes dieser Tools einen nachweisbaren finanziellen Ertrag liefern.

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Emirates führt über Zurich-Tochter Reiseversicherung mit Kriegsschutz ein

Nach den Luftraumschließungen infolge des Irankriegs unternimmt die in Dubai beheimatete Fluggesellschaft Emirates über den Versicherungshebel einen Versuch zur Gewinnung von Kundenvertrauen. Über eine Zurich-Tochter bietet die Airline eine Reiseversicherung an, die auch medizinische Kosten durch kriegsbedingte Ereignisse sowie Kosten bei Reiseunterbrechungen abdeckt. Beflügelt wird der Schritt durch das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran, das den Weg für eine Normalisierung des Flugverkehrs in der Region ebnen soll.

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Ungarn-Chef der Signal Iduna wird Deurag-Vertriebsvorstand

Der Rechtsschutzversicherer Deurag wird mit einem neuen Vertriebsvorstand ins Jahr 2027 starten: Den Posten übernimmt Daniel Kempchen, der derzeit das Ungarn-Geschäft der Deurag-Mutter Signal Iduna leitet. Der 43-Jährige folgt auf Stephan Mielke, der ebenfalls ab 2027 für die freien Vertriebe in der Gruppe zuständig sein wird.  

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„Grenzen der Freiwilligkeit erreicht“: GDV fordert bAV-Basisprodukt und automatische Betriebsrente

Mit einem schlanken bAV-Basisprodukt will die Versicherungswirtschaft insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Altersversorgung (bAV) erleichtern. Das Konzept des Branchenverbands GDV setzt auf einen Opt-out-Mechanismus, weniger Bürokratie und reduzierte Garantien, wie sich bei einem Pressegespräch zeigte. „Wir haben gerade ein echt seltenes Zeitfenster“, betont Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV, in Berlin. Zudem ist der Verband darum bemüht, Haftungsfragen und Hürden beim Arbeitgeberwechsel zu beseitigen.

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Riester-Nachfolge ab 2027: Allianz Leben bereitet Angebot für alle Produktkategorien vor

Das Tauziehen um die Zukunft der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge hat ein Ende. Nachdem das Reformgesetz im Mai den Bundesrat passierte und nun die gesetzliche Grundlage für den Neustart zum 1. Januar 2027 steht, prescht die Allianz Leben als erster Versicherer mit einer konkreten Produktstrategie voran. Der Markt dürfte bald folgen.

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Intesa-Vorstoß auf MPS: Rom fordert Mitspracherecht bei Generali

Bei der geplanten Übernahme der Traditionsbank Monte dei Paschi (MPS) durch den italienischen Marktführer Intesa Sanpaolo schaut die Regierung in Rom ganz genau hin. Da MPS über Beteiligungen maßgeblichen Einfluss auf den größten heimischen Versicherer Generali besitzt, musste Intesa-CEO Carlo Messina der Politik weitreichende Zugeständnisse machen.

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Allianz soll im Bieter-Wettstreit um HSBC Life Singapore die besten Karten haben

Dass die Allianz sichtbarer werden will in Singapur, ist bekannt – nun scheint sich der Versicherer im Bieterverfahren um die dortige Lebensversicherungstochter der britischen Großbank HSBC die aussichtsreichste Position gesichert zu haben. Einem Medienbericht zufolge gelten die Münchner als Favorit.

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Allianz-Benelux-Chefin Max über KI: „Ich muss wirklich sagen, ich google nicht mehr so viel“

Diskussionen über künstliche Intelligenz füllen seit einiger Zeit die Schlagzeilen. Wo hört das Marketing auf und wo beginnt die echte Transformation? In einem Podcast mit PwC teilt Claudia Max, seit Januar letzten Jahres Regional-CEO der Allianz Benelux, ihre Erfahrungen. Für die Managerin hat KI den Status eines reinen Buzzwords längst verloren. Max warnt davor, sich in der Praxis in winzigen Proof of Concepts zu verlieren. Gesetze wie den AI Act sieht sie nicht als Bürde.

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Axa startet Vermögensplattform für Asiens Superreiche

Der französische Versicherungskonzern Axa hat eine Vermögensverwaltungsplattform speziell für vermögende und ultra-vermögende Privatpersonen in Asien ins Leben gerufen. Die Plattform mit dem Namen Axa Global Private bietet Kunden Zugang zu länderübergreifenden Versicherungen rund ums Vermögen.

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Generali Deutschland nimmt mehrere Personalwechsel auf Führungsebene vor

Die Generali Deutschland besetzt mehrere Führungsjobs im Konzern und seinen Tochtergesellschaften neu. Was auffällt: Der Versicherer greift auf interne Lösungen zurück. Zum 1. Juli übernimmt Petrissa Forster die Funktion als Head of Group Controlling. Mathias Endres wird zum Generalbevollmächtigten der Badenia ernannt. Auch bei der Generali Deutschland Services GmbH kam es zu Veränderungen

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Wiens verteidigt Regulierungspläne: „Das möchte ich tatsächlich nicht bei einer großen Versicherung erleben“

Bafin-Exekutivdirektorin Julia Wiens und Eiopa-Chefin Petra Hielkema haben der deutschen und europäischen Versicherungswirtschaft signalisiert, dass sie sich auf regulatorische Veränderungen einstellen muss. Neben neuen Regeln für in Schieflage geratene Versicherer befürworteten beide Aufseherinnen, dass die Branche den Kundennutzen stärker in den Mittelpunkt rückt, wie auf der GDV-Konferenz Versicherungsregulierung in Berlin deutlich wurde. Im Gegenzug sollen unter anderem kleinere Anbieter von Bürokratie-Lasten befreit werden. Der geplante Spagat zwischen Entlastung und Stabilität dürfte die Branche jedoch eher nicht zufriedenstellen.

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Everest-Manager Kessler leitet Property-Sparte von Dual

Als der Assekuradeur Dual Anfang Mai seinen Einstieg ins Property-Geschäft ankündigte, blieb die entscheidende Personalie noch ein Geheimnis. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Andreas Kessler, zuletzt Head of Property Germany bei Everest, übernimmt die Leitung im DACH-Raum. Seine wichtigste Aufgabe ab sofort: Anwerben neuer Underwriter.

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Versicherungsunternehmer William R. Berkley gestorben

Mit dem Tod von William R. Berkley verliert die US-Versicherungsbranche eine ihrer prägenden Unternehmerfiguren. Der Gründer und langjährige Chef des Gewerbeversicherers W. R. Berkley ist im Alter von 80 Jahren verstorben, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zum neuen Chairman wurde mit sofortiger Wirkung sein Sohn W. Robert Berkley Jr. ernannt.

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„Eine Blackbox-KI im Vertriebsprozess wird in der Assekuranz nicht funktionieren“

Während an den Märkten über den Niedergang etablierter Tech-Giganten spekuliert wird, sehen die adesso-Manager Jörg Treiner und Jochen Wehr das genaue Gegenteil. Im Doppelinterview sprechen Sie über die Chancen situativer Deckungen, die harten regulatorischen Hürden von IDD und VVG im KI-Zeitalter und warum intelligente Bots die etablierten Kernsysteme nicht überflüssig machen, sondern sie im Gegenteil zur kritischsten Schicht überhaupt erheben.

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DEVK verdreifacht Gewinn, macht aber in der Kfz-Sparte noch Verluste

Rekordgewinn trotz schrumpfender Vertragszahlen: Die DEVK verdreifacht zwar ihren Jahresüberschuss, verliert unter dem Strich aber Policen. Vor allem im Auto-Geschäft zahlt der Kölner Versicherer weiterhin kräftig drauf. Wohl mit ein Grund für den Strategiewechsel: CEO Michael Knaup will Risiken ab sofort deutlich vorsichtiger zeichnen.

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Italienische Großbank Intesa buhlt um Generali-Hauptaktionär

Der größte Anteilseigner des italienischen Versicherungsriesen Generali könnte womöglich bald in den Besitz der Turiner Großbank Intesa Sanpaolo übergehen. Intesa hat dem traditionsreichen Kreditinstitut Monte dei Paschi di Siena (MPS), das über seine Unternehmenstochter Mediobanca zu über 13 Prozent an Generali beteiligt ist, ein milliardenschweres Angebot unterbreitet. Die kleinere Banco BPM, die es ebenfalls auf MPS abgesehen hat, könnte die Leidtragende der überraschenden Offerte sein.

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Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: R+V muss fünf Mio. Euro zahlen

Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gibt es Details zur finanziellen Dimension der Schadensregulierung. Wie die Mitteldeutsche Zeitung zuerst berichtete, muss die Wiesbadener R+V als Haftpflichtversicherer des Fahrzeughalters die gesetzliche Höchstsumme auszahlen. Die Opfer erhalten damit nur rund 80 Prozent ihrer Ansprüche.

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Allianz Global Investors soll sich an Assetmanager aus Singapur interessiert zeigen

Die Allianz verfügt über zwei Assetmanager – der kleinere von beiden könnte sein verwaltetes Vermögen womöglich bald um gut fünf Prozent ausbauen. Einem Medienbericht zufolge verhandelt Allianz Global Investors (AGI) derzeit über die Übernahme der Vermögensverwaltungssparte der singapurischen United Overseas Bank (UOB).

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Sponsoren-Schock bei 1860 München: Bayerische beendet zehnjährige Partnerschaft

Nach dem Absturz des TSV 1860 München in die Regionalliga hat der langjährige Hauptsponsor Die Bayerische die Reißleine gezogen. Der Versicherer erklärte, von dem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen, das ihm im Falle eines Lizenzentzugs für die 3. Liga eingeräumt wird. In den sozialen Netzwerken stößt der Rückzug des Unternehmens überwiegend auf Verständnis. Dass die Bayerische unlängst beim bisherigen Konkurrenten Rot-Weiss Essen als Sponsor eingestiegen ist, will der Versicherer nicht als Abkehr von seiner regionalen Verankerung verstanden wissen.

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„Das hat nicht für Applaus gesorgt“ – Mitarbeiter, Kunden und Vermittler zahlen hohen Preis für übererfülltes Sparziel bei der Nürnberger

Harte Schnitte hinter glänzenden Zahlen: Auf der Hauptversammlung der Nürnberger Versicherung gab sich der Vorstand nach dem Krisenjahr sichtlich erleichtert. Doch der Millionengewinn fußt maßgeblich auf dem Abbau von 600 Stellen, und die Sanierung des maroden Schaden- und Unfallsegments hinterlässt immer noch ein dickes Minus. Gleichzeitig schrumpfen die Bruttobeiträge – ein Trend, der sich auch im laufenden Jahr fortsetzen soll. Alle präsentierten Kennzahlen sind seit März bekannt; interessant war nur die Wortwahl in der Rede von CEO Harald Rosenberger.

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HDI Global beruft Simon Hunt zum dauerhaften UK & Ireland-CEO

Der Industrieversicherer HDI Global hat den bisherigen Interimschef für Großbritannien und Irland zum dauerhaften CEO berufen. Simon Hunt übernahm die Führung der wichtigen Landesgesellschaft im vergangenen Februar zunächst kommissarisch. Er folgte damals auf Stephanie Ogden, die die Talanx-Tochter verließ, um bei der Munich Re anzuheuern.  

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Martin Swider wechselt von Coalition zu Finlex

Nicht weniger als eine „Revolution im Cyber-Versicherungsmarkt“ kündigte Martin Swider an, als er vor zwei Jahren von Hendricks zu Coalition wechselte. Diese Ankündigung hat sich im Nachhinein weitgehend bewahrheitet: Schließlich hat die Allianz Commercial mittlerweile ihr gesamtes Cyber-Neugeschäft auf den US-Assekuradeur übertragen, an dem die Allianz selbst beteiligt ist. Doch an der von ihm selbst eingeläuteten Revolution will Swider nun offenbar nicht mehr aktiv mitwirken: Er zieht weiter und wechselt zum Frankfurter Spezialmakler Finlex.

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Munich Re stellt personelle Weichen im Schadenmanagement neu

Der Rückversicherer Munich Re stellt seine globale Schadenorganisation personell neu auf: Zum 1. Juni übernimmt der langjährige Konzern-Manager Matthias Meyer die Leitung des Bereichs Single Risks Claims. Er folgt auf Michal Mekota, der sich im Zuge seines bevorstehenden Ruhestands bis Ende November aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzieht. Meyers Nachfolger kommt ebenfalls aus den eigenen Reihen.

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MRH Trowe holt Christiane Schneider von Axa und baut Vorstand um

Die frühere Axa-Managerin Christiane Schneider wechselt zum Industrieversicherungsmakler MRH Trowe. Bei den Frankfurtern leitet die 53-Jährige ab sofort das Segment Insurance und rückt zugleich als Chief Commercial Officer (CCO) in die Geschäftsführung. Weiter gab das Unternehmen bekannt, seine Führungsstruktur im Zuge der Wachstumsstrategie umzubauen. MRH-Mitgründer Lars Mesterheide verlässt die Kommandobrücke und zieht sich in den Aufsichtsrat der Holding-Gesellschaft zurück.

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Continentale kämpft mit Kundenschwund in der Krankenvollversicherung und roten Zahlen im Kfz-Geschäft

Der Continentale Versicherungsverbund hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Schwelle von fünf Milliarden Euro Beitragseinnahmen überschritten. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 7,3 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro, der Konzern bescheinigt sich ein „zufriedenstellendes“ Geschäftsjahr. Einen Rückgang verzeichneten die Dortmunder erneut bei der Zahl der Krankenvollversicherten – in der Kfz-Versicherung konnte das versicherungstechnische Minus zumindest reduziert werden.

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Aon-Manager Jan-Oliver Thofern geht in den Ruhestand

Stabwechsel bei Aon: Jan-Oliver Thofern, langjähriger CEO von Reinsurance Solutions Deutschland und Vorsitzender des Country Boards, wird das Unternehmen zum 1. Januar 2027 verlassen. Nach mehr als drei Jahrzehnten im Konzern zieht sich der erfahrene Top-Manager aus dem aktiven Berufsleben zurück. Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits.

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Haspa-Urteil mit Signalwirkung: Schließfach-Opfer von Gelsenkirchen müssen bangen

Mit einem Kernbohrer drangen Diebe 2021 in den Tresorraum der Hamburger Sparkasse AG (Haspa) vor und räumten Hunderte Schließfächer leer. Doch betroffene Kunden, die auf Schadensersatz jenseits der Versicherungsgrenze hofften, erleben nun eine bittere Enttäuschung. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat die Sparkasse in einem wegweisenden Urteil von der Haftung freigesprochen. Die Entscheidung dürfte auch als wichtiger Maßstab für den anstehenden Schadensersatzprozess nach dem Schließfach-Einbruch in Gelsenkirchen dienen.

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Australische IAG verschafft sich Luft im Greensill-Rechtsstreit

Nach dem Kollaps der Bremer Greensill-Bank im März 2021 folgte ein juristisches Tauziehen globalen Ausmaßes – in einem der zahlreichen Fälle, die bis heute die Gerichte beschäftigen, hat es nun einen Vergleich gegeben. Dem australischen Versicherer Insurance Australia Group (IAG) gelang es, einen zentralen Streitpunkt im milliardenschweren Greensill-Komplex beizulegen. Ausgestanden ist die Sache für IAG damit aber noch lange nicht.  

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Cyber-Expertin Kotter steigt in die Chefetage von Finlex auf

Der Frankfurter Spezialmakler Finlex hat die Cyber- und Financial-Lines-Expertin Andrea Kotter in die Unternehmensführung berufen. Die Managerin, die vor zweieinhalb Jahren von der Munich Re zu Finlex wechselte, übernimmt zum 1. Juni die neu geschaffene Position des Chief Broking Officer (CBO). Dem Executive Committee des Unternehmens gehören damit künftig insgesamt vier Köpfe an.

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Allianz-Report zur Weltordnung der Assekuranz: USA dominieren, Asien boomt, Europa steigt ab

Während die globalen Versicherungsmärkte 2025 auf 6,9 Billionen Euro anwachsen, verliert der „Alte Kontinent“ unaufhaltsam an Gewicht. Laut aktuellem Allianz-Bericht leidet Westeuropa unter hohen Energiekosten und einer schleppenden KI-Adaption. Im harten Regionenvergleich zeigt sich die Zeitenwende: Bis 2036 wird mehr als die Hälfte des weltweiten Wachstumspotenzials in Asien generiert, während die USA ihre absolute Vormachtstellung zementieren und Europa weiter ins Abseits rutscht.

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Ecclesia-Beteiligung Specialist Risk Group baut Belgien-Geschäft aus

Der britische Makleraufkäufer Specialist Risk Group (SRG), an dem auch der Detmolder Makler Ecclesia beteiligt ist, hat gleich zweimal in Belgien hinzugekauft. Die beiden Maklerhäuser Protectas NV und Veca Life sind auf das Geschäft mit Ärzten und anderen Gesundheitsberufen spezialisiert. Parallel baut die Gruppe ihre Führungsstruktur in Belgien um.  

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Neu-Makler MAP geht an den Start: „Wir sehen uns nicht als Konsolidierer“

Der Mai macht so manches neu – ganz aktuell gilt das für den deutschen Versicherungsmaklermarkt, wo jetzt ein frisch gegründeter Akteur in Erscheinung tritt. Unter dem Namen MAP – Mittelstands-Assekuranz-Partner haben die Branchenmanager Mathias Pahl, Markus Hausberger und Kolja Zweering einen neuen Multi-Spezialversicherungsmakler aus der Taufe gehoben. Warum der Markt einen weiteren Makler verträgt, welche Rolle der Private-Equity-Investor Inflexion bei der Neugründung spielt und weshalb sich MAP nicht als Konsolidierer versteht, erläuterte MAP-Mitgründer Mathias Pahl im Gespräch mit VWheute.

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Größter Versicherungsbetrug der US-Geschichte: 12 Jahre Gefängnis für Greg Lindberg

Er wollte der nächste Warren Buffett werden, doch sein Imperium basierte auf einer gigantischen Illusion: Greg Lindberg hat mehr als zwei Milliarden Dollar aus den Deckungsrückstellungen seiner Versicherungsgesellschaften zweckentfremdet, um einen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Nun schickte ihn ein Bundesrichter für 12 Jahre hinter Gitter.

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HDI Global übergibt Führung des weltweiten Haftpflichtgeschäfts in neue Hände

Der Industrieversicherer HDI Global überträgt die Führung seines globalen Haftpflichtportfolios zum 1. Juli an Kai Schulte-Schrepping. Er übernimmt die Rolle als Head of Liability Global Risk von Daniel Maurer, der sich angesichts seines baldigen Ruhestandes ausschließlich auf den US-Markt konzentrieren möchte.

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Mildes Schadenjahr treibt Gewinn der Deutschen Rück an

Die Strategie der gezielten Internationalisierung der Deutsche Rück-Gruppe geht auf: Im Geschäftsjahr 2025 legten alle strategischen Felder zu – allen voran das internationale Lebens-Rückversicherungsgeschäft. Eine glimpfliche Katastrophenbilanz in Deutschland und Westeuropa bescherte zudem ein deutliches Ergebnisplus. Der größte Einzelschaden stammte mit 5,5 Millionen Euro von einem Erdbeben in Myanmar.

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