Condor Leben legt im Neugeschäft deutlich zu

Die Condor Lebensversicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 im Neugeschäft deutlich zugelegt. Nach Angaben der R+V-Tochter von 486 Mio. auf 639 Mio. Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von rund 31 Prozent. Die gebuchten Bruttobeiträge sanken aber erwartungsgemäß um neun Prozent auf 268 Mio. Euro.

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BSV: Times Square schaltet Licht aus Protest gegen Versicherer ab

Der Streit um Forderungen aus der Betriebsschließungsversicherung wird in den USA nicht nur im Gerichtssaal ausgefochten. Gastronomen haben sich zu der Vereinigung „Business Interruption Group“ (BIG) organisiert und setzten durch, dass am New Yorker Times Square die Lichter für eine Minute abgeschaltet wurden. Das soll symbolisieren, dass Versicherer – mit der Weigerung die BSV-Deckung zu übernehmen – ebenfalls das Licht in vielen Restaurants ausmachen.

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BSV: „Eine Klagewelle bleibt zu befürchten“

Mit ihrer Initiative für Hotel- und Gaststättenbetreiber im Hinblick auf die Betriebsschließungsversicherung wollte die bayerische Staatsregierung Corona-geschädigten Betrieben schnell Liquidität zukommen lassen. Doch die Annahme der Angebote erfolgt offensichtlich eher zögerlich, berichtet KPMG-Experte Philipp Glock im Interview. Mittlerweile seien Unmutsäußerungen von Versicherungsnehmern in den sozialen Netzwerken zu finden, die die Prognose zulassen, dass Versicherungsnehmer Klagen hinsichtlich der Versicherungsleistungen anstreben könnten.

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Großaufträge pushen JDC im ersten Quartal

Von Lieferketten oder externen Dienstleistern ist man beim Finanzberater JDC Group, zu der der Maklerpool Jung, DMS & Cie. gehört, nicht abhängig. Das Kaufverhalten der Kunden wurde ebenso wenig in der Coronakrise beeinflusst. Vielmehr konnte man neue Großaufträge ergattern und die Zahl der im April auf der Versicherungsplattform übertragenen Verträge hat sich verdreifacht. Die Umsatzerläse der JDC Group stiegen um 17 Prozent auf 31,4 Mio. Euro.

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Lebensversicherungsbestände: Planen Allianz und Generali Verkäufe im großen Stil?
 VWheute Sprint 

Zwei Big Player, ein noch größerer Plan. Informationen des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge wollen sich sowohl die Allianz als auch der italienische Versicherer Generali von ihren Lebensversicherungsaktiva trennen. In München spricht man in diesem Zusammenhang von einem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von bis zu neun Mrd. Euro. Generali ihrerseits forciert die Veräußerung eines französischen Leben-Portfolios.

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BSV: ZDF nimmt Versicherer ins Visier

Ein Doppelschlag gegen die Versicherer innerhalb von fünf Tagen. Im Rahmen der Satiresendung Heute-Show und des Politmagazins Frontal 21 wird die Branche vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) mit Blick auf den Umgang mit Betriebsschließungsversicherungen hart in die Mangel genommen. Der Tenor: Versicherer zahlen nicht, wenn es darauf ankomme. Für die Branche ist das gefährlich.

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Sturmtiefs und Großbrände belasten ÖSA-Bilanz

Mehrere Sturmtiefs in der ersten März-Hälfte und einige Großbrände haben 2019 ihre Spuren in der Bilanz der ÖSA Versicherungen hinterlassen. So zahlte die ÖSA Feuerversicherung ihren Kunden für Schäden an Fahrzeugen, Hausrat, Wohngebäuden oder infolge von Unfällen Leistungen im Gesamtumfang von fast 73,6 Mio. Euro aus. Dennoch lag die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) mit 92,4 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert (2018: 99,6 Prozent).

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Belastungstest BSV: Das internationale Problem der Versicherungsbranche

In der Diskussionen um Zahlungen aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) gehen die Meinungen in Deutschland, aber auch international, weit auseinander. Während Gastronomen ihre Forderungen auf dem juristischen Weg durchsetzen wollen, verweisen Versicherer auf ihre Bedingungswerke. Andere wiederum setzen auf Kulanz, wie zuletzt die französische Axa oder die Schweizer Zurich. Das lässt aufhorchen. Und doch bleibt das Thema ein Problemfall.

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Führungshandbuch von Klaus Bischof und Michael Gold: „Der Wandel der Branche muss von kompetenten Führenden gestaltet werden“

Grau ist alle Theorie – das gilt besonders für Bücher über Führung. Diesem setzen AGV-Geschäftsführer Michael Gold und der Führungstrainer sowie Coach Klaus Bischof ein Führungshandbuch entgegen – aus der Praxis für die Praxis; von 28 Autoren mit 22 Themen. Ein solches Leitwerk wird gewünscht und gebraucht, so das Ergebnis einer von den Herausgebern initiierten Branchenumfrage. Im lockeren Onlinegespräch mit den Autoren und Herausgebern wird klar, die Beiden haben mit dem Buch „Führung und Management in der Versicherungswirtschaft – Von Führungskräften für Führungskräfte“ etwas tatsächlich Neues geschaffen.

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Baloise kauft erneut versicherungsfremdes Insurtech

Der Kaufwille der Schweizer ist eine Konstante in einer sich schnell verändernden Versicherungswelt. Hängt in einem Insurtech-Schaufenster ein „Investoren-Gesucht-Schild“, steht am nächsten Tag Baloise-CEO Gert De Winter mit Geldköfferchen und Vertrag vor der Tür. Das ist natürlich übertrieben, doch es ist schon bemerkenswert, mit welcher Vehemenz die Schweizer ihr Geschäftsfeld erweitern.

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DFV-Chef Knoll in Hochform: „Wir haben die besten Produkte auf dem deutschen Markt“

Ein kleiner digitaler Kreis von Verantwortlichen ohne Mundschutz – das waren die Parameter der Hauptversammlung der Deutschen Familienversicherung (DFV). Gelegentlich gab im Verlauf der Jahreshauptversammlung (JHV) kleinere Ablaufabstimmungsschwierigkeiten zwischen CEO Stefan M. Knoll und Aufsichtsratschef Hans-Werner Rhein, doch am Ende behielt die Souveränität die Oberhand. Interessant, was das Unternehmen in diesem Jahr und für 2021 plant. Es gilt einen hohen Berg zu erklimmen.

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Kritik am Gehaltssystem der Debeka: Wie fair ist die Außendienstvergütung in Coronazeiten?

Nutzt die Koblenzer Debeka die Corona-Krise, um ihren Außendienst mittels Verrechnungsgarantie – eine Einkommenssicherheit auf Basis der Vorjahreseinkommen mittels eines zinslosen Darlehens – in ein „ungleiches Abhängigkeitsverhältnis“ zu zwingen? Das wird in einem anonymen, aber authentischen Schreiben behauptet, das VWheute vorliegt. Der führende Krankenversicherer bestreitet die Vorwürfe. Der Ankläger stelle „einen Ausnahmefall dar“, der das „tatsächliche Stimmungsbild“ in der Belegschaft „auch nicht ansatzweise realistisch widerspiegelt.“

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BSV: Landgericht Mannheim lässt Raum für Klagen

Das Landgericht Mannheim befasste sich in einem Urteil vom 29. April 2020 (Az.: 11 O 66/20) mit den Problemen und Komplexitäten von Betriebsschließungsfällen und deren Versicherbarkeit. Konkret klagte eine Betreiberin von drei Hotels auf Zahlung aus den bestehenden Betriebsschließungsversicherungen. Das Gericht entschied im Ergebnis vorläufig gegen die Klägerin, weil die Anspruchshöhe nicht hinreichend dargelegt werden konnte. Grundsätzlich würde ihr jedoch ein Anspruch auf die vereinbarte Versicherungsleistung zustehen.

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Öffentliche Braunschweig rechnet mit Corona-Schaden von rund 1,5 Mio. Euro

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2020 nach den Worten von Vorstandschef Knut Maywald mit einer Schadenbelastung von rund 1,5 Mio. Euro. Eine stabile Beitragsentwicklung wird in der Sachsparte erwartet. Für die im vergangenen Jahr boomende Lebensversicherung mochte er in der telefonischen Bilanzpressekonferenz keine Prognose abgeben.

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Stabiles Geschäftsmodell: Darum werden Versicherer gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen

Am Ende gewinnt die Digitalisierung: Verbraucher aller Altersgruppen entwickeln aktuell ein „Millennial Mindset“. Sie vertrauen zunehmend ihrer eigenen Recherche über digitale Kanäle, um an Informationen zu kommen und Versicherungsprodukte zu kaufen. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt diese Entwicklungen, zeigt eine Studie von Capgemini und Efma – für VWheute-Leser keine Überraschung. Ein Kommentar.

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Bayerische spricht von „Rekordjahr“ 2019

Die Bayerische hat 2019 nach eigener Aussage das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Dabei legte der Versicherer aus dem Freistaat bei den Beitragseinnahmen um 20 Prozent auf 607 Mio. Euro. Die Beitragssumme im Neugeschäft Leben kletterte um 23 Prozent auf über eine Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss stieg um 42 Prozent auf 13,8 Mio. Euro.

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Corona-Pandemie kostet die Zurich dreistelligen Millionenbetrag – Lloyds rechnet mit 200 Mrd. US-Dollar
 VWheute Sprint 

Die Corona-Pandemie dürfte in diesem Jahr deutliche Spüren in der Geschäftsbilanz der Zurich hinterlassen. So rechnet der Schweizer Versicherer mit einer Belastung von rund 750 Mio. US-Dollar. Davon entfallen bereits 280 Mio. auf die ersten drei Monate des laufenden Jahres. Lloyd’s of London rechnet zudem mit dem größten Schaden in der Geschichte der Versicherungsbranche.

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Die Leiden der Allianz

Die Corona-Pandemie hat in der Geschäftsbilanz der Allianz bereits erste gravierende Spuren hinterlassen. Wie der Münchener Versicherungskonzern am Dienstag mitteilte, sank der Gewinn um satte 22,2 Prozent auf rund 2,304 Mrd. Euro. Die Prämieneinnahmen stiegen um 5,7 Prozent auf 42,6 Mrd. Euro (VJ: 40,3 Mrd.). Erstmals wagte Finanzvorstand Giulio Terzariol eine erste vorsichtige Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020.

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