Württembergische sieht die öffentliche Hand bei der BSV in der Pflicht

Die Diskussion um den möglichen Schutz der Betriebsschließungsversicherung (BSV) bekommt nach Einschätzung der Württembergischen Versicherung zu viel Aufmerksamkeit. „Wir entscheiden nicht pauschal, ob die Betriebsschießungsversicherung greift oder nicht“, sagte Thomas Bischof, der im W&W-Konzern die Versicherungsaktivitäten verantwortet, am Montag bei der Bilanzpressekonferenz des Konzerns.

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R+V zahlt 2019 weniger für Naturschäden und rüstet sich für Corona
 VWheute Sprint 

Die R+V Versicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erneut gut gewirtschaftet. So stieg der Konzerngewinn vor Steuern (nach IFRS) um 129,9 Prozent auf 1,030 Mrd. Euro (2019: 448 Mio.). Zudem zahlte der Genossenschaftsversicherer rund 224 Mio. Euro für Naturschäden, ein Minus von 15,7 Prozent gegenüber 2018. Die aktuelle Corona-Krise sorgt indes für gedämpfte Erwartungen.

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Kommentar zur Coronakrise: „Versicherer sollten bei der Schadenerstattung ähnlich kreativ sein wie bei ihren Hilfsangeboten“

Ja, die Versicherer haben Corona verstanden. Wie Pilze sprießen die Hilfsangebote der Unternehmen aus dem Boden, Webseiten werden aufgebaut und Hotlines eingerichtet. Auf der anderen Seite häufen sich die Klagen der Unternehmenskunden wegen (vermeintlicher) Drückebergerei. Die „Versicherer zahlen nicht“ lautet der Vorwurf, der in jeder Zeitung gelesen werden kann, immer untermalt mit der Geschichte eines wütenden und verzweifelten Unternehmers. Haben die Versicherer Corona wirklich verstanden? Ein Kommentar.

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Ex-Politiker und Wertgarantie-Vorstand Döring fordert absehbares Ende des Ausnahmezustands im Handel

Der niedersächsische Versicherer Wertgarantie hat 2019 gut gewirtschaftet. Allerdings sind die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wegen des Coronavirus eher gedämpft. „Insbesondere nach Ostern muss der Ausnahmezustand im Handel auch absehbar beendet werden, weil die ökonomischen Schäden sonst irreparabel sind“, betont Vorstand Patrick Döring im Exklusiv-Interview mit VWheute. Allerdings sieht er auch Chancen.

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Es wird heißer und trockener hierzulande: Das ist der Plan von Versicherern und Ministerium

„Alle wichtigen Stellschrauben drehen sich unverändert in die falsche Richtung.“ Ein solches Zitat suggeriert auch ohne Kontext ein vorliegendes und dauerhaftes Problem. Richtig bedenklich wird es, wenn der Zitatgeber der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist. Gerhard Adrian hat die Aussage in Bezug auf den Kampf gegen den Klimawandel getätigt, die Landwirtschaftsversicherer und das Agrarministerium wurden sofort hellhörig und schmieden umfassende Pläne.

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Was die steigenden Temperaturen für die Wohngebäudeversicherung bedeuten

Erinnern Sie sich noch an Greta und die Klimabewegung? Es war das Thema vor Corona, ist derzeit aber stummgeschaltet. Wichtig bleibt es dennoch, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit aktuellen Berechnungen bestätigt. Es wird hierzulande sehr viel heißer werden, das hat Auswirkungen auf die Versicherungswelt, beispielsweise die Wohngebäudeversicherung, wie die Versicherungskammer Bayern (VKB) bestätigt.

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IKEA-Markteintritt: Beleg für die „Übergangsphase hin zu einer Ökosystemwirtschaft“

Im Februar gab das schwedische Möbelhaus IKEA bekannt, mit der Hausratversicherung Hemsäker ins Versicherungsgeschäft einsteigen zu wollen. Auch wenn das Angebot zunächst nur in der Schweiz und Singapur gilt: „Was die Versicherungsbranche aktuell zusätzlich beunruhigen dürfte, ist der Zugang, den IKEA zu potenziellen Versicherungskunden hat, da die Kundenstruktur eher aus einer jüngeren Klientel besteht“, konstatiert René Schoenauer, Director Product Marketing EMEA bei Guidewire.

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Swiss Re, Swiss Life und Zurich treffen sich mit Schweizer Aufsicht Finma zum Krisentreffen

In der Schweiz erörtern die Versicherer des Landes – die Swiss Re, die Swiss Life und die Zurich und andere Konzerne – mit der eidgenössischen Finanzaufsicht Finma die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise. Medienberichten zufolge gehe es um Kapital- und Liquiditätsfragen nach dem Markteinbruch und vor einer erwarteten Welle von Ansprüchen im Zusammenhang mit Coronavirus-Todesfällen zu erörtern.

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Versicherungspersonal in Kurzarbeit? Unternehmen lassen sich beraten

Wenn der Staat Pakete schnürt, ist die Lage ernst. Wer erinnert sich nicht an die Bankenrettung im Zuge des letzten Finanzskandals – 59 Mrd. Euro soll sie gekostet haben. Gegen das jetzt ins Leben gesetzte 156 Mrd. Euro Maßnahmenbündel wirkt das direkt günstig. Außer Geld gibt es für die Unternehmen auch Erleichterungen, beispielsweise bei der Kurzarbeit. Einige Versicherer haben bereits mit dem AGV – Versicherer als Arbeitgeber, über die Möglichkeiten gesprochen.

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LWL gibt grünes Licht für die Provinzial-Fusion

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Fusion der Provinzial Nordwest und der Provinzial Rheinland genehmigt. Die Abgeordneten des LWL-Landschaftsausschusses billigten mit einem Grundsatzbeschluss die wirtschaftliche Einigung und die Rahmenvereinbarung zur Fusion. Der LWL ist mit 40 Prozent an der Provinzial Nordwest beteiligt.

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Wie sich die Coronakrise auf die Regulierung von Personenschäden auswirkt

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus (COVID 19) hat zu gravierenden gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen geführt. Es ist kaum möglich, die Bearbeitung von Personenschäden, Entschädigungen in Haftpflichtfällen oder berechtigte Ansprüche in der privaten Unfallversicherung bis nach Abklingen der Epidemie auszusetzen – zumal zurzeit nicht abzusehen ist, wann der Normalzustand wiederhergestellt sein wird. Ein Gastbeitrag.

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Allianz baut (erneut) Vorstand um: Wagner ersetzt Coqui
 VWheute Sprint 

Aylin Somersan Coqui übernimmt zum 1. Juli 2020 die Position als Chief Risk Officer bei der Allianz SE. Damit scheidet sie aus dem Vorstand der Allianz Deutschland aus, wo sie seit 2019 für das Ressort Personal und Interne Dienste zuständig war. Ihre Aufgaben bei Allianz Deutschland übernimmt Renate Wagner zusätzlich zu ihrer Position als Mitglied des Vorstands der Allianz SE.

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Digitales Geschäftsmodell kommt der DFV jetzt zugute

Trotz Corona-Krise will die vornehmlich in der Krankenzusatzversicherung tätige DFV Deutsche Familienversicherung AG 2020 ihren dynamischen Wachstumskurs fortsetzen und mit rund 100.000 Neuverträge den Bestand um 30 Prozent ausbauen. Beim Vertrieb spüre man bisher keine Eintrübung, denn man sei „die einzige Versicherungsgesellschaft, die technisch in der Lage ist, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobil und damit von zu Hause arbeiten zu lassen“, sagte Stefan M. Knoll, Gründer und Vorstandschef, am Donnerstag in der Telefonkonferenz.

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Mögliche Olympia-Absage: Droht der Swiss Re ein Milliardenschaden?

Der Coronavirus wirbelt derzeit auch die Sportwelt massiv durcheinander. Nachdem die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga vorerst ausgesetzt hat, verschiebt die UEFA die Europameisterschaft auf 2021. Zudem will das Internationale Olympische Komitee (IOC) will allerdings (noch) wie geplant an der Austragung der Spiele im Juli festhalten. Und dennoch: Im Falle eines Ausfalls könnte der Swiss Re gar ein Milliardenschaden drohen.

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Generali verbucht Rekordgewinn und richtet Corona-Fonds ein

Überfüllte Intensivstationen, verwaiste Straßen: Das Coronavirus versetzt ganz Italien in eine rote Zone. Die Börse ist so stark eingebrochen, dass Leerverkäufe verboten sind. Auch bei Generali sind viele im Homeoffice, Beratungsgespräche mit Kunden finden kaum statt. Der Versicherer legt einen 100 Mio. Euro Fonds im Kampf den Virus auf. Schließlich ist die Kasse durch den Verkauf mehrerer Sparten im vergangenen Jahr prall gefüllt.

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Wenn Greta klingelt: Welche Versicherer bei NGOs beliebt sind

Kein Unternehmen möchte in den Fokus von Non-Governmental Organization (NGO) geraten. Im besten Fall gibt es schlechte Presse, im mittleren Fall einen Aufschrei über Social-Media und im schlimmsten Fall kommen die (meist) jungen Umwelt-Aktivisten persönlich für eine PR-Aktion am Firmensitz vorbei. Die Beratungsgesellschaft Sigwatch hat untersucht, welcher Versicherer NGO-Lieblinge sind und warum die Branche überhaupt zum Ziel der Umweltschützer wurde.

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Atradius legt zu

Der Kreditversicherer Atradius hat im Geschäftsjahr 2019 sowohl bei den Prämieneinnahmen als auch beim Gewinn deutlich zugelegt. So stieg der Gewinn nach Steuern um 12,7 Prozent aus 227,7 Mio. Euro (2018: 202,7 Mio.). Die Brutto-Prämieneinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft ebenfalls um 6,7 Prozent auf 1.759,5 Mio. Euro (2018: 1.648,5 Mio. Euro).

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Hannover Rück schreibt Rekordgewinn trotz hoher Schadenbelastung

Es ist selten geworden, dass Versicherungskonzerne in diesen Tagen noch physisch zu ihren Bilanzpressekonferenzen einladen. Während die meisten Unternehmen derzeit reihenweise ihre Zahlen in einer Telefon- oder Videokonferenz präsentieren, trotzte der niedersächsische Rückversicherer eisern dem grasierenden Coronavirus. So konnte Konzernchef Jean-Jacques Henchoz auch gleich einmal einen Rekordgewinn verkünden – um dann letztlich ausführlich auf das Virus einzugehen.

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Bafin übernimmt Aufsicht über Vermittler
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Der Hammer ist gefallen. Trotz erbitterter Gegenwehr einiger Verbände hat das Bundeskabinett die Aufsicht für die Finanzanlagevermittler auf die Bafin übertragen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Verbände der Deutschen Kreditwirtschaft begrüßen den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts für eine bessere Finanzaufsicht. Demnach soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ab 2021 die Aufsicht über die rund 38.000 in Deutschland zugelassenen Finanzanlagevermittler übernehmen.

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Rekordjahr für Hannover Rück
 VWheute Sprint 

Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2019 das Nettokonzernergebnis um 21,2 Prozent gesteigert und schlägt eine erneute Erhöhung der Dividende vor. Auch sonst lief es für das Unternehmen gut. „Wir haben ein Rekordergebnis erzielt und damit unsere Ertragskraft erneut unter Beweis gestellt, obwohl 2019 abermals ein relativ schadenreiches Jahr war“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hannover Rück, Jean-Jacques Henchoz. „Wir stellen

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