Helvetia Baloise hebt Synergieprognose an

Die neu geformte Schweizer Versicherungsgruppe Helvetia Baloise veröffentlicht ihre Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026. Es sind die ersten gemeinsamen Zahlen nach der Fusion. Die Gruppe erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 631,6 Mio. Schweizer Franken. Mit Blick auf die Synergien meldete die Gruppe einen rascheren Fortschritt als ursprünglich geplant. Personell wird umstrukturiert.

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Zurich erntet Kritik für Heimlichtuerei bei Signorelli-Abgang

Das überraschende Ausscheiden der langjährigen Zurich-Top-Managerin Sierra Signorelli sorgt insbesondere in der Schweizer Presse für Stirnrunzeln. Dass der Abschied Signorellis, die als mögliche Nachfolgerin von Konzernchef Mario Greco gehandelt wurde, nur beiläufig vermeldet wurde, löst deutliche Kritik am Kommunikationsstil des Schweizer Versicherers aus.

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Allianz unterstützt Robotaxi-Anbieter Waymo bei Europa-Plänen

Autonomes Fahren werde es „in der Fläche“ auch in Deutschland geben, aber wohl erst in gut zehn Jahren, prophezeite Huk-Coburg-Chef Klaus-Jürgen Heitmann am Dienstag in Hamburg. Einen Tag später schafft Hauptrivale Allianz Fakten und verkündet eine europaweite Kooperation mit dem Robotaxi-Anbieter Waymo. Das US-Unternehmen hatte kürzlich erklärt, bis Ende 2027 in München mit dem fahrerlosen Betrieb für die Öffentlichkeit zu starten. Die Allianz will nicht nur die hiesige Waymo-Flotte versichern, sondern auch bei der Schadenregulierung und bei Sicherheitsfragen mitmischen.  

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KI-Offensive und 30.000 Neueinstellungen: Das sind Buberls Wachstumspläne für die Axa bis 2029

Nach zehn Jahren der Umstrukturierung, Deinvestitionen und Bilanzbereinigung bläst der französische Versicherungskonzern Axa zur Offensive. Unter dem Titel „Growing Forward“ präsentierte Vorstandschef Thomas Buberl in Paris den neuen Dreijahresplan für die Jahre 2027 bis 2029. Das Unternehmen will die Marke von 100 Millionen Kunden durchbrechen und das bereinigte Ergebnis auf über zehn Milliarden Euro schrauben. Ähnlich wie die Allianz setzt die Axa stark auf den skalierbaren Einsatz künstlicher Intelligenz. Buberl rechnet mit einer Wertschöpfung in der Größenordnung von 500 bis 700 Millionen Euro pro Jahr.

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Medienbericht zu Schadenfall Benko: R+V mit Millionenklage konfrontiert

Der Wiesbadener Versicherer R+V sieht sich im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Immobilienreichs von René Benko mit millionenschweren Schadensersatzforderungen konfrontiert. Das berichten die Süddeutsche Zeitung und das Fachmedium Versicherungsmonitor. Ein Insolvenzverwalter verlangt im Rahmen der Abwicklung der Signa Prime Capital Invest GmbH von der R+V Lebensversicherung die Rückzahlung von 98 Millionen Euro zuzüglich Zinsen.

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Pavel Berkovitch verlässt LKH

Pavel Berkovitch wechselt vom Lüneburger Gegenseitigkeitsversicherer Landeskrankenhilfe zur Concordia. Bei den Hannoveranern übernimmt der 44-jährige Manager im Vorstand die Aufgaben von Johannes Grale, der auf eigenen Wunsch in den Ruhestand geht. Berkovitch gilt als talentierter Manager. Bei der LKH ist er als Ressortchef „Digitalisierung und Querschnitt“ unter anderem für die IT-Transformation zuständig.  

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Direktversicherer Inshared: Nicht kurzfristig über den niedrigsten Preis wachsen

Der deutsche Kfz-Versicherungsmarkt scheint hoffnungslos übersättigt – das hindert den niederländischen Direktversicherer Inshared aber nicht daran, gegen große Häuser wie Huk24 oder Allianz Direct anzutreten. Welche Rolle Deutschland spielt, um zum technologisch führenden Direktversicherer in Europa aufzusteigen, so das ambitionierte Ziel, erklärt Goran Mladenovic im VWheute-Interview. Darin sagt der Claims Manager Germany, was es bedeutet, wenn jeder sechste Inshared-Kunde im vergangenen Jahr einen Autoschaden hatte, warum der günstige Wetterverlauf dem Unternehmen nur bedingt geholfen hat, wie er die Rolle großer Vergleicher wie Check24 einschätzt – und warum Inshared nicht nur auf Kfz-Policen setzen will.

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Was der 11. September mit der Versicherungsbranche machte

Viele können genau sagen, wo sie am 11. September 2001 waren. Nach den Terroranschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers vor 25 Jahren war die Welt nicht mehr, wie sie vorher war. Auch die Fundamente der weltweiten Versicherungswirtschaft gerieten ins Wanken. Die Anschläge machten schlagartig klar, wie verwundbar die Branche ist, wenn ein einziges Großereignis zeitgleich etliche Sparten lahmlegt. Eine Analyse der Ratingagentur Morningstar DBRS zeigt, wie die damaligen Erschütterungen bis heute nachwirken.

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Baobab-Gründer Vincenz Klemm: „Erfahrung wird überschätzt – am Ende zählen Ergebnisse“

Der weiche Markt hinterlässt auch beim Cyber-Assekuradeur Baobab seine Spuren – der Expansion tut das jedoch keinen Abbruch. Diese soll global und ohne Grenzen erfolgen, erklärt Co-Gründer Vincenz Klemm im Gespräch mit VWheute. Als zweites Standbein etabliert sich die Vertrauensschadenversicherung. Auch beim Verzicht auf technische Obliegenheiten sowie bei der Risikoanalyse über Deep Scans und MDR geht das Start-up eigene Wege.

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Rechtsschutzversicherer als Rechtsdienstleister?

Ob und in welchem Umfang eine Liberalisierung des Rechtsmarktes zugunsten von Rechtsschutzversicherern rechtlich und rechtspolitisch vertretbar wäre, untersucht Andreas Heinsen, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der ALLCURA 4VS GmbH, in seinem Gastbeitrag für VWheute. Im Mittelpunkt steht § 4 RDG, der Interessenkollisionen bei Rechtsdienstleistungen verhindern soll.

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FM-Deutschland-Chefin Hannah Witzel: „Ein Ausfall ist in dieser Branche schlicht inakzeptabel“

Seit drei Jahren führt Hannah Witzel das Geschäft von FM in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Vor dem GVNW-Symposium spricht die Managerin im VWheute-Interview über Parität im Management, den Boom bei Rechenzentren und den Vorstoß in das mittelständische Segment.

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Heinz kontert Wiens: BVK lehnt Bafin-Überlegungen zur Verlängerung der Stornohaftung ab

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute spricht sich gegen die Überlegungen der Finanzaufsicht Bafin aus, die Stornohaftungszeit in der Lebensversicherung über die derzeit üblichen fünf Jahre hinaus zu verlängern. Die Aufsichtsbehörde begründet ihre Erwägungen mit neuen Wechselmöglichkeiten im Zuge der Reform der privaten Altersvorsorge und den daraus entstehenden Risiken für die Versicherer. Der BVK reagierte prompt.

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Swiss Re sieht keinen exzessiven Kapitalüberschuss im Markt

Das weltweit verfügbare Risikokapital in der Rückversicherung legte im Zeitraum von 2019 bis 2025 um jährlich fünf Prozent zu. Dennoch warnt die Swiss Re vor der Annahme einer Schwemme an exzessivem Kapital. Anlässlich eines Mediengesprächs in Monte Carlo betonten Urs Baertschi, CEO Property & Casualty, und Gianfranco Lot, Chief Underwriting Officer Property & Casualty, dass der Kapitalzuwachs lediglich die stark steigenden abzusichernden Vermögenswerte widerspiegele. Die gegenwärtige Branchenkapitalisierung sei keineswegs exzessiv.

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Julia Wiens: „Das kann zu hohen Mittelabflüssen und somit Liquiditätsbedarfen führen“

Mit dem Start der neuen privaten Altersvorsorge zum Jahreswechsel vereinfachen sich die Förderregelungen, die Produktwelt wird vielfältiger. Auf der anderen Seite können der stärkere Wettbewerb und die leichteren Wechselmöglichkeiten Liquiditäts- und Ertragsrisiken für Lebensversicherer mit sich bringen, warnt die Bafin. Julia Wiens verweist darauf, dass dies vor allem dann gelte, wenn Bestandskunden ihr Kapital auf einen Vertrag bei einem anderen Anbieter übertragen möchten. Ein solches Szenario könne zu hohen Mittelabflüssen und Liquiditätsbedarf führen. „Das ist eine Aufgabe für das Risikomanagement. Darin müssen die Versicherer Stornorisiken angemessen berücksichtigen“, fordert die Exekutivdirektorin.

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Corify meldet Durchbruch bei digitaler Platzierung von Industrierisiken

Die Hypoport-Tochter Corify hat eine Plattform geschaffen, auf der Industrierisiken durchgängig digital platziert werden können. Makler und Versicherer sollen dadurch künftig an nur noch einem gemeinsamen Datensatz arbeiten, anstatt Risikobeschreibungen mittels E-Mails, Excel-Tabellen und PDF-Dateien auszutauschen. VWheute hat nachgefragt, wie viele Versicherer und Makler sich dem Projekt bereits angeschlossen haben.  

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Nürnberger führt Schadengeschäft zusammen

Die Nürnberger entflechtet ihre gesellschaftsrechtliche Struktur in der Schaden- und Unfallversicherung. Im Zuge einer Neuordnung werden der Kfz-Spezialist Garanta und der Beamtenversicherer NBA auf die Nürnberger Allgemeine (NAV) verschmolzen. Die NAV übernimmt in der Gruppe künftig die Rolle des zentralen Risikoträgers im Schaden-/Unfallgeschäft.

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„Es braucht extreme Schnelligkeit“ – Kai Kuklinski über die Vermeidung von teuren US-Haftpflichtschäden

Sinkende Cyber-Preise trotz hoher Bedrohungslage und eine Welle astronomischer US-Schadensersatzurteile setzen die Industrieversicherung unter Druck. Im Interview mit VWheute erläutert Kai Kuklinski, wie sich Axa XL dagegen wappnet, wie sich die Unternehmenskultur im französischen Konzern während seiner 27-jährigen Laufbahn gewandelt hat und weshalb der Industriestandort Deutschland vor einer Herkulesaufgabe steht.

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Iran-Krieg: Lloyd’s rechnet mit 1,4 Milliarden Pfund Schaden

Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hat seine Halbjahreszahlen vorgelegt und erstmals die finanziellen Folgen der Eskalation im Nahen Osten beziffert. Die durch den Iran-Krieg verursachten Schäden liegen demnach bei rund 1,4 Milliarden Pfund. Während die Prämieneinnahmen leicht stiegen, spürt Lloyd´s bei den Kapitalanlagen Gegenwind.

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GDV-Verbandschef Asmussen: „Das Programm der AfD stellt unser Europa infrage“

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 schaltet sich der GDV in die politische Debatte ein. In den sozialen Medien richtet Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen einen Appell an die Politik und erneuert seine Kritik an den Grundsatzpositionen der Alternative für Deutschland.

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Klaus Przybyla übergibt Führung von MSIG Europe an Tom Oostra

Fast 14 Jahre lang stand Klaus Przybyla an der Spitze des Industrieversicherers MSIG Europe. Nun beabsichtigt er, „sich aus dem operativen Geschäft der MSIG zurückzuziehen“, wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Brüssel mitteilte. Przybylas Nachfolge ist bereits geregelt: Tom Oostra, seit gut einem Jahr Chef der Tochtergesellschaft MSIG Specialty Marine NV (MSM), übernimmt.

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SDK und Stuttgarter arbeiten an finaler Zielstruktur: Prozess und Abstimmungen mit der Bafin „auf einem sehr guten Stand“

Die Bafin genehmigt durch Verfügung vom 27. Juli die Verschmelzung der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. als übertragender Gesellschaft mit der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. als übernehmender Gesellschaft. Vergangenen Freitag machte die Aufsicht den Vorgang öffentlich. Die Transaktion ist Teil einer Umstrukturierung, mit der aus dem bisherigen Gleichordnungskonzern von SDK und Stuttgarter ein sogenannter Unterordnungskonzern werden soll. VWheute hat nachgehakt.

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S&P-Ausblick: Rückversicherer müssen Preisabstriche hinnehmen und Bedingungen lockern  

Die Rückversicherer müssen sich in der anstehenden Erneuerungsrunde nicht nur auf sinkende Preise einstellen, sondern ihren Kunden auch bei den Vertragsbedingungen stärker entgegenkommen. Zu diesem Fazit kommt ein Bericht der Ratingagentur S&P. Dass die Branche Zugeständnisse machen müsse, begründen die Fachleute vor allem mit den großen Kapazitäten und den moderaten Naturkatastrophenschäden.

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Helvetia-Vorständin Ries: „Langlebigkeit wird in Deutschland stark ignoriert“

Obwohl die Menschen immer älter werden, tun sich die Lebensversicherer schwer damit, aus dem Megatrend Langlebigkeit ein Geschäft zu machen. Stellvertretend hierfür steht der gescheiterte Versuch der Branche, die Kunden zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen. „Als Lebensversicherer haben wir auf dem Spielfeld nichts zu suchen“, findet Helvetia-Baloise-Vorständin Barbara Ries. Wesentlich mehr Potenzial sehen Branchenexperten darin, das sogenannte Langlebigkeitsrisiko an Rückversicherer zu übertragen, wie auf einer Fachtagung deutlich wurde.

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Swiss Life streicht bis Ende 2028 rund 600 Stellen

Der größte Schweizer Lebensversicherer Swiss Life setzt den Rotstift an. Bis Ende 2028 will der Konzern etwa 600 Arbeitsplätze abbauen, um seine Effizienz zu steigern. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im ersten Halbjahr stieg das Betriebsergebnis im Versicherungsgeschäft um vier Prozent auf 600 Millionen Schweizer Franken. Das Fee-Ergebnis kletterte um elf Prozent auf 430 Millionen Franken.

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Marsh tauscht Führung aus

Großmakler Marsh nimmt einen Wechsel auf hoher Führungsebene vor. Matthias Grass, zuvor Finanzchef des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions, steigt als President von Marsh Risk Deutschland ein. Er folgt auf den 39-jährigen Jens Florian-Jansen, der im Unternehmen bleibt, sich künftig aber auf europäischer Ebene bewegen wird. Gross arbeitet von München aus und berichtet an Achim Lüder, CEO von Marsh Deutschland, Nord-, Mittel- und Osteuropa.

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Stuttgarter-Chef Bader über AV-Reform: „Leider hat der Gesetzgeber dem Thema Storno noch mal einen richtigen Schub gegeben“

Finanziell robust, aber kaum noch Wachstum aus eigener Kraft, zunehmende Stornozahlen – und die Neobroker lauern bereits vor der Tür. So in etwa stellt sich die Lage der Lebensversicherungsbranche aus Sicht von Guido Bader dar. Der Stuttgarter-Leben-Chef findet es „betrüblich“, dass das Altersvorsorgereformgesetz das Umdecken von Riester-Verträgen befeuere. „Wir werden jede Menge Anbieterwechsel sehen – und das wird die Stornoquote belasten“, beklagte Bader auf einer Branchenveranstaltung.

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Frank Kettnaker heuert bei Global an

Der Makleraufkäufer Global sichert sich die Dienste des früheren ALH-Vorstands Frank Kettnaker. Als Beiratsmitglied begleitet er die Einheit Global Benefits Consulting GmbH. GBC bündelt innerhalb der Gruppe die Kompetenzen rund um betriebliche Vorsorge, Benefits und Health.

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Bayerische-Vorstand Scheriau: „Wichtig und entscheidend ist für uns, dass es bei Neobrokern ein Problem gibt“

Michael Scheriau übernimmt zum 1. September das Finanzressort bei der Versicherungsgruppe die Bayerische. Im exklusiven Antritts-Interview mit VWheute spricht er über die künftige Ausrichtung der Kapitalanlagestrategie, mögliche Risiken durch Private-Debt-Titel und einen vermeintlichen KI-Hype, den bevorstehenden Kampf gegen Neobroker, über die Bedeutung laufender Beiträge als „Brot-und-Butter-Geschäft“ des Unternehmens – und über die Frage, ob die Bayerische womöglich eine Fusion anstrebt.

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Montagskolumne mit Fabian von Löbbecke: „Mit Auszahlplänen wird die Altersvorsorge zum Roulette-Spiel“

Die Reform zur Förderung der privaten Altersversorgung war schon lange überfällig, kommentiert HDI-Leben-Vorstand Fabian von Löbbecke in der Montagskolumne bei VWheute. Die bisherige Riester-Welt hat ihr Momentum längst verloren. Die Zahl der Neuabschlüsse stagnierte, viele Anbieter zogen sich aus dem Neugeschäft zurück und rund 20 Prozent der Bestandsverträge wurden mittlerweile beitragsfreigestellt. Kurz: Der Ruf der alten Riester-Rente ist am Markt verbrannt.

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Waldbrand-Katastrophe in Frankreich belastet Versicherer mit knapp 500 Mio. Euro

Die Waldbrände in den südfranzösischen Départements Gironde, Landes und Var ziehen auch finanziell eine Spur der Verwüstung nach sich. Der Verband France Assureurs beziffert die versicherten Schäden nach einer ersten Bilanz auf Grundlage der bis Mitte August gemeldeten Zahlen auf knapp 500 Millionen Euro. Insgesamt wurden der Assekuranz etwa 25.000 Einzelschäden im Zusammenhang mit den Flammen gemeldet, die die Regionen seit dem 21. Juli in Atem hielten.

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Axa-Chef Buberl zur Lage in Frankreich: „Wir haben uns zu lange darauf verlassen, dass der Staat die Dinge für uns regelt“

In der Debatte über die öffentlichen Finanzen und die Zukunft des Sozialstaates in Frankreich fordert der deutsche Axa-Chef Thomas Buberl bei einem Treffen französischer Unternehmer in Paris, ein stärkeres Bewusstsein für individuelle Verantwortung sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Im Gesundheitssektor spricht sich der Manager gegen eine einkommensabhängige Erstattung von Kosten aus.

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Talanx beruft neuen Finanzvorstand für HDI International

Die Talanx-Einheit HDI International bekommt in drei Monaten einen neuen Finanzvorstand. Zum 1. Dezember übernimmt Martin Weldi die CFO-Funktion von Oliver Schmid, der sich nach 22-jähriger Firmenzugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet. HDI International organisiert für die Talanx das weltweite Geschäft mit Privat- und Firmenversicherungen.

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Greift die Allianz bei Telefónicas Versicherungstochter zu?

Der Telekommunikationskonzern Telefónica erwägt den Verkauf seiner Versicherungstochter Telefónica Seguros y Reaseguros. Die Veräußerung soll den Spaniern einen Zielerlös von rund 100 Millionen Euro in die Kassen spülen, schreibt das Portal Eleconomista.es. Die Versicherungseinheit zähle zu den nichtstrategischen Vermögenswerten des Konzerns.

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Blau Direkt steigt bei Bierl-Brüdern ein

Die Makler Tobias und Stefan Bierl haben sich mit ihrem Spezialwissen rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) einen Namen gemacht – nun verkaufen die Brüder einen Teil der von ihnen gegründeten Finanzberatung Bierl an Blau Direkt. Der Einstieg des Maklerpools und Technologiedienstleisters erfolgt über dessen Tochtergesellschaft Tjara. Ganz überraschend kommt der Schritt nicht – die Lübecker und der bayerische Spezialmakler arbeiten schon seit geraumer Zeit eng zusammen.

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R+V dominiert Konzernergebnis der DZ Bank Gruppe

Die Wiesbadener R+V steigert ihr Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr 2026 kräftig auf 1,18 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Wert auf 875 Millionen Euro. Rechnerisch spült der Versicherungsarm dem Mutterhaus DZ Bank fast die Hälfte des Gewinns in die Kassen. Für 2026 erhöht das Management um CEO Cornelius Riese die Prognose für das Vorsteuerergebnis von rund drei Mrd. Euro auf zwischen 3,5 und 4,0 Milliarden Euro nach oben.

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Tokio Marine prüft Milliarden-Übernahme

Der japanische Versicherungskonzern Tokio Marine bereitet unter CEO Masahiro Koike eine Großakquisition vor. Laut Bericht der Financial Times werden mehrere Übernahmeziele geprüft, darunter Suncorp in Australien und Intact Financial in Kanada. Die größten Chancen werden einem Suncorp-Deal eingeräumt. Sicher ist der Abschluss aber noch nicht.

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Bund der Versicherten rät Verbrauchern von Lebensversicherung ab

Der Bund der Versicherten geht gegen den früheren Goldstandard Lebensversicherung einmal mehr in die Offensive. Für die BdV-Vorständin Bianca Boss steht fest, dass eine kapitalbildende Lebensversicherung für die Altersvorsorge ungeeignet sei. Sie habe drei entscheidende Nachteile für den Kunden. Besser seien ETF-Sparpläne.

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Wenn Kenntnisnahme zum Haftungsrisiko wird

Ein Fall, wie er sich – in unterschiedlicher Ausprägung – in vielen Gremienprotokollen wiederfindet: Die Akte ist vollständig. Sitzungsprotokolle liegen lückenlos vor über drei Jahre. Der Vorgang taucht regelmäßig auf: unter „Sonstiges“, später unter einem eigenen Tagesordnungspunkt, zuletzt in einer eigenen Vorlage mit Risikoeinschätzung. Jedes Mal dieselbe Formulierung im Protokoll: „Das Gremium nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.“ Kein Widerspruch, keine Ablehnung, kein Beschluss. Nur diese eine Zeile, acht Mal wiederholt, bevor der Schaden eintritt. Für einen Underwriter, der die Akte im Regressfall liest, ist das eine irritierende Lektüre. Ein Gastbeitrag von Dr. Bernd Dewitz.

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Hackerangriff auf Athora-Großaktionär Apollo

Der Finanzinvestor Apollo, der unter anderem ein knappes Viertel an der europäischen Run-off-Plattform Athora hält, wurde Opfer eines Hackerangriffs. Wie der New Yorker Vermögensverwalter offiziell einräumte, drangen Angreifer in die Cloud-Systeme ein und erbeuteten sensible personenbezogene Daten. Das Vorgehen der Täter wird der Hackergruppe Scattered Spider zugerechnet, die zuvor bereits Versicherer wie Aflac und Allianz Life ins Visier nahm.

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Maklernetzwerk Steadfast gibt grünes Licht für Übernahmeangebot

Ein Eigentümerwechsel beim australischen Maklernetzwerk Steadfast wird immer wahrscheinlicher. In einer Mitteilung sprach sich der Vorstand einstimmig dafür aus, das Übernahmeangebot eines von den Finanzinvestoren Dragoneer Investment Group und KKR gestützten Konsortiums anzunehmen. Steadfast wird darin mit rund 7,7 Mrd. Australischen Dollar (5,51 Mrd. US-Dollar) bewertet.

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Fitch über Rückversicherer: Hohe Renditen – doch Preisrückgänge bereiten Sorgen

Nachdem die vier großen Rückversicherungsplayer Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und Scor ihre Halbjahreszahlen vorgelegt haben, zieht die Ratingagentur Fitch ebenfalls Bilanz: Wenige Großschäden und starke Kapitalanlagen bringen den Konzernen Rekordrenditen. Im Schaden- und Unfallbereich zeigen sich jedoch spürbare Umsatzrückgänge – und aufeinanderfolgende Preissenkungsrunden bei den Erneuerungen dürften die Ergebnisse der kommenden Quartale belasten.

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Kfz-Versicherer verdienen wieder Geld – aber bleibt das auch so?

Die strapaziöse Rosskur hat sich für die deutschen Kfz-Versicherer ausgezahlt, doch es bleibt die Sorge, dass die Markterholung nicht von Dauer sein könnte. Dieses gemischte Bild offenbart der Blick in zwei jeweils unabhängig voneinander veröffentlichte Marktanalysen. Zwar sei die Branche in die Gewinnzone zurückgekehrt, wie die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) mitteilt. Doch die Schadeninflation ist nicht spurlos verschwunden – die jüngste Preisstabilität stehe daher „auf wackeligen Beinen“, wie das Vergleichsportal Verivox schreibt.

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Munich Re übernimmt US-Cyberassekuradeur At-Bay

Die Munich Re ist mit dem US-Cyber-Insurtech At-Bay bereits seit gut zehn Jahren eng verbündet – nun gehen die Münchner einen Schritt weiter: Zu einem Unternehmenswert von rund 575 Mio. Dollar kauft der weltgrößte Rückversicherer den 2017 gegründeten Spezialisten. Als Assekuradeur schützt At-Bay kleine und mittlere Unternehmen vor Cyberangriffen und ist damit ähnlich aufgestellt wie der Allianz-Partner Coalition.

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Expansion in den USA: Willis Re übernimmt US-Geschäft der BMS Group

2024 entschied sich WTW, zusammen mit dem Investor Bain Capital die Marke Willis Re wiederzubeleben. Um im Wettbewerb der Rückversicherungsmakler mitzuhalten, fehlte jedoch die nötige Präsenz in den USA. Dieser Schritt erfolgt nun mit der Übernahme der US-Sparte der BMS Group. Nachdem in den Medien vor Wochen bereits über fortgeschrittene Verhandlungen spekuliert wurde, folgt jetzt die offizielle Bestätigung.

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Munich Re und Lloyd’s führen globale Rückversicherungs-Rankings 2025 an

Basierend auf den aktuellen Jahresendzahlen für 2025 hat die Munich Re ihren Titel als weltgrößter Rückversicherer unter dem Rechnungslegungsstandard IFRS 17 zurückerobert. Gleichzeitig verdrängte der Spezialversicherungsmarkt Lloyd’s of London die US-Holding Berkshire Hathaway vom ersten Platz der Nicht-IFRS-17-Gesellschaften. Das geht aus dem jüngsten Branchenranking der Ratingagentur AM Best hervor.

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Bayerische und Muffintech: Es geht auch ohne Agentic AI  

In der Versicherungsbranche wächst der Druck, KI-Projekte von der Pilotphase in den produktiven Betrieb zu bekommen. Viele Anwendungen schaffen das aber noch nicht, konstatierte Raphael Zeller, COO des Insurtechs Muffintech, auf einer Veranstaltung der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte (VVB). Besser machen will es der Versicherer die Bayerische, der Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse, unterstützt von Muffintech, zu Chatbot-Entwicklern ausbilden lassen will – wer glaubt, dass hier autonome KI-Agenten im Spiel sind, irrt allerdings.

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Rekordergebnis bei Talanx: Bisherige Jahresprognose soll übertroffen werden – Millionenlasten durch Erdbeben einkalkuliert

Die Talanx hat im ersten Halbjahr 2026 einen Rekordgewinn erzielt und rechnet daher damit, die bisherige Ergebnisprognose von rund 2,7 Mrd. Euro zu übertreffen. Trotz der zuletzt deutlich rückläufigen Großschäden will Finanzchef Jan Wicke wachsam bleiben. Allein das Erdbeben in Kolumbien werde den Versicherungskonzern mit einem dreistelligen Millionenschaden belasten, wie Wicke bei einem Pressegespräch auf VWheute-Nachfrage erklärte. „Der Elefant im Raum“ sei zudem „die hohe amerikanische Staatsverschuldung“, wie der CFO zu bedenken gab. Ebenfalls nicht ganz geheuer ist Wicke der KI-Boom an den Kapitalmärkten. Ein Sonderlob gab es für die deutsche Geschäftseinheit.

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W&W hat Großteil des Jahresziels bereits erreicht – doch die Immobilienflaute drückt auf die Erwartungen

Der W&W-Konzern steigert seinen Halbjahresgewinn auf 105 Mio. Euro, lässt die Jahresprognose jedoch unangetastet. Grund dafür ist der anhaltende Druck im Bauspargeschäft und am Immobilienmarkt, der das Unternehmen zu einer Korrektur zwingt: Für das Neugeschäft in der Baufinanzierung rechnet W&W nun mit einem Rückgang. Zudem warnt der Konzern vor drohenden Abwertungen bei eigenen Immobilienprojekten, Ausfallrisiken bei Private Debt, Infrastruktur und High Yield sowie potenziellen Steuernachzahlungen bei Zinsbonusrückstellungen und Fondsrückvergütungen.

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