Exklusive Einblicke: Wer steckt hinter dem Frankfurter Makleraufkäufer ProVersichert?

Der Frankfurter Makler ProVersichert schickt sich an, seine Expansion zu beschleunigen. Das 2021 gegründete Unternehmen hat allein in diesem und im vergangenen Jahr mehr als 20 Makler übernommen. Künftig sollen jedes Jahr 15 bis 25 weitere Zukäufe hinzukommen. „Mit unseren Akquisitionen sind wir Teil der Konsolidierung im Maklermarkt“, sagt CEO und Mitgründer Ulrich Beck. „In erster Linie sehen wir uns jedoch als Partner für abgebende Makler“, betont er. Was das konkret bedeutet, welche Unternehmen ins Raster der Hessen passen und wie der britische Investor TriSpan LLP den Wachstumskurs unterstützt, erläutern Beck und Geschäftspartner Michael Rentmeister exklusiv bei VWheute.

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Intesa knackt MPS und lässt Generali zittern

Der Milliardenkampf im italienischen Finanzsektor ist entschieden: Intesa Sanpaolo sichert sich mit einem nachgebesserten Kaufangebot die entscheidenden Stimmen für die Übernahme von Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS). Damit verliert Generali-Chef Philippe Donnet schlagartig seine wichtigsten strategischen Beschützer – beim Triester Versicherer droht eine Neuausrichtung.

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R+V-Finanzchefin Dragica Mischler: „Externe Rahmenbedingungen wie Elementarschaden- und Kapitalmarktentwicklung lassen sich nicht einfach fortschreiben“

Die R+V prognostiziert, ihr ursprüngliches IFRS-Jahresziel von 1,2 Milliarden Euro klar zu übertreffen. Dragica Mischler führt die aktuellen Resultate auf verschiedene Faktoren zurück: operative Disziplin sowie gute Schaden- und Kapitalmarktentwicklungen. Ein wichtiger Hebel bleibt die Versicherungstechnik. „Unser Pricing ist flexibler und marktnäher geworden“, zieht die Vorständin für Finanz- und Risikomanagement im Interview mit VWheute Zwischenbilanz. Auf die Altersvorsorgereform bereitet sich der Wiesbadener Versicherer sowohl bei den Produkten als auch bei den Prozessen vor.

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Bilanzcheck: Weinmann sieht große Unterschiede bei Lebensversicherern

Jedes Jahr untersucht das renommierte Institut für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen die wirtschaftliche Lage der Lebensversicherer. Laut der jüngsten Analyse von Studienautor Professor Hermann Weinmann wird es für die Branche nicht einfacher – denn für diese bleibe „kein Stein auf dem anderen“, wie der Wissenschaftler mit Blick auf das am 1. Januar 2027 greifende Altersvorsorgereformgesetz schreibt. Auch diesmal ist Weinmann wieder tief in den Zahlenkeller hinabgestiegen, um zu klären, wie die 14 größten Lebensversicherer des Landes wirtschaftlich dastehen.

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KPMG-Studie: Versicherer überschätzen ihre KI-Fortschritte

Ist das noch Ausprobieren oder schon Transformation? Die Versicherungsbranche investiert kräftig in künstliche Intelligenz (KI) – und neigt offenbar dazu, die Erfolge besser einzuschätzen, als sie tatsächlich sind. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Studie des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG.

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Geheimverhandlungen: Nvidia will KI-Risiken auf Versicherer abwälzen

Um den weltweiten KI-Hunger weiter anzufeuern, baut Nvidia an einer gigantischen Absicherungsarchitektur an der Wall Street. Gemeinsam mit Versicherern und alternativen Kapitalgebern sollen Milliardenrisiken aufgefangen werden, die durch den rasanten Wertverlust von Rechenleistung drohen. Das Ziel: KI-Infrastruktur soll zu einer investierbaren Anlageklasse werden.

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KI unter Kontrolle: Was Bafin und DORA von Versicherern technisch verlangen

Künstliche Intelligenz (KI) verspricht Versicherern effizientere Prozesse und präzisere Risikobewertungen. Eine Bafin-Orientierungshilfe zeigt, wie sich die Technik in das DORA-Regime einordnen lässt. Entscheidend ist dabei nicht die Einführung eines eigenständigen Kontrollsystems für KI, sondern die Erweiterung des vorhandenen IKT-Risikomanagements über den gesamten KI-Lebenszyklus. Was Bafin und DORA von Versicherern technisch verlangen, beleuchtet Adesso-Experte Christian Nölke im Gastbeitrag.

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Metas Muse schockt die Versicherer: „Ein KI-Agent verbindet mit der Allianz kein Gefühl“

Nach dem Launch von Metas autonomer KI „Muse“ geraten Versicherer, Telekommunikationskonzerne und Vergleichsportale unter Druck. Der Algorithmus entscheidet rein nach Fakten – und hebelt damit mühsam aufgebaute Markenversprechen und Kunden-Bequemlichkeit einfach aus. Gegenwehr aus der Branche verpufft jedoch rasch – Abwehrversuche wie die Blockade durch das Portal Insurify dürften nicht lange halten. Statt auf Konfrontation zu setzen, bleibt den Versicherern wohl nur der direkte Schulterschluss mit dem Tech-Riesen.

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Gehaltsreport: Was der Sprung zwischen Versicherer und Makler finanziell wirklich bringt

Die Gehaltsschere in der Versicherungswirtschaft öffnet sich weiter. Während interne Erhöhungen oft kaum die Inflation ausgleichen, winken bei gezielten Arbeitgeberwechseln Sprünge von bis zu 30 Prozent. Eine detaillierte Datenanalyse der Personalberatung Schuckart Consulting zeigt, wer im Spiel zwischen Versicherer, Rückversicherer und Industriemakler finanziell die Nase vorn hat.

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Allianz-Leben-CEO Kubat frohlockt über staatliche Zulage: „30 Prozent Rendite sofort und garantiert“

Ruedi Kubat, Chef der Allianz Lebensversicherungs-AG, erhofft sich von der Altersvorsorgereform, dass die Branche neue Kundengruppen erschließt. „Es gibt ab 2027 etwa 30 Millionen Förderberechtigte in Deutschland, die bislang keinen Riester-Vertrag haben“, sagte Kubat auf dem Versicherungstag des GDV. Hierzu zählten insbesondere Selbstständige und Freiberufler. Vom Gesetzgeber fordert er Nachbesserungen beim Sicherungsvermögen und erwartet ein Entgegenkommen bei den Kapitalanlagevorschriften für die Branche.

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Aon-Manager Nief und Moll im Interview: „Ein Segment ohne Wachstum lässt sich selbst mit guter Marge nicht bedienen“

Aon Deutschland spürt im weichen Markt den Druck auf die Courtageeinnahmen. Wie sich diese kompensieren lassen, wo die Preise noch weiter fallen könnten und warum Resilienz zum zentralen Faktor in der Industrieversicherung wird, erläutern Jürgen Nief (Chief Broking Officer DACH) und Thomas Moll (Geschäftsführer und Chief Broking Officer Regions & Specialties) im VWheute-Interview. Bei der Brancheninitiative ORDA sehen beide Manager die größte Herausforderung im internationalen Geschäft.

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Sierra Signorelli kehrt zur AIG zurück

Nach neun Jahren hat Sierra Signorelli die Zurich verlassen – geräuschlos und unter Kritik an der mauen Kommunikation des Schweizer Konzerns. Nun kehrt die Top-Managerin an ihre alte Wirkungsstätte zurück: Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt sie bei AIG als Chief Executive Officer das Amerikageschäft sowie die globale Privatkunden-Sparte. Den Job übt bislang Jon Hancock aus.

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Agentic AI darf Versicherer nicht zum Kontrollverlust verführen

Weniger ist manchmal mehr, wenn es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Versicherungsbranche geht, findet KI-Experte Martin Thormählen vom Rückversicherer Munich Re. „Es geht nicht darum, überall Geld hineinzuwerfen, sondern zu schauen: Was sind denn eigentlich die besten Use Cases, an die wir uns heranwagen wollen?“, sagte er bei einer Branchenveranstaltung. Denn mit der Zahl der KI-Anwendungen wachsen auch die Anforderungen an deren Steuerung. Zudem werde die Kostenkontrolle in den Unternehmen immer bedeutsamer, betonte Thormählen.

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Viridium „wieder voll wachstumsfähig“: Wie geht es beim Run-off-Spezialisten weiter?

Die Besitzverhältnisse beim Run-off-Spezialisten Viridium sind seit gut einem Jahr geklärt. „Mit unserer neuen Eigentümerstruktur sind wir wieder voll wachstumsfähig“, betont Viridium-Managerin Sara Yussefi gegenüber VWheute. Bestandsübernahmen gab es seither allerdings keine. Zuletzt richtete sich der Blick des Managements auf französische Bestände. Wann aber wird es Bewegung im Heimatmarkt geben? Die Redaktion hakte nach.

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W&W plant Segmentwechsel an der Börse und gibt Rechnungslegung nach IFRS auf

Die Wüstenrot & Württembergische stellt ihre Börsenpräsenz um. Der Bauspar- und Versicherungskonzern beantragt die Einbeziehung seiner Aktie in das Freiverkehrssegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit dem Schritt zieht sich das Unternehmen aus dem regulierten Markt zurück und steht vor dem Abschied aus dem SDAX. Die W&W will Verwaltungskosten einsparen und administrative Hürden abbauen. Wirksam werden soll der Wechsel voraussichtlich zum 6. Oktober.

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Huk-Coburg-Chef Heitmann: „Check24 macht das einfach gut. Deswegen nehmen wir sie sehr ernst“

Bei der Huk-Coburg läuft es nach einem schwarzen Jahr 2023 inzwischen wieder rund. Der Marktführer in der Kfz-Versicherung – nach Anzahl der versicherten Fahrzeuge – könnte bis Ende des Jahres die 15-Millionen-Marke knacken. Ihren Erfolg verdanken die Coburger, dass viele Autofahrer aus eigenem Antrieb bei dem Versicherer abschließen. „Wir leben davon, dass die Menschen zu uns kommen“, sagte Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann bei einer Branchenveranstaltung in Hamburg. Doch dieser „Pull-Effekt“ gerät unter Druck – wegen des stagnierenden Fahrzeugbestandes und weil die Deutschen immer weniger Unfälle verursachen.

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SV fährt internationales Firmenkundengeschäft hoch 

Die SV Sparkassenversicherung (SV) wird meist als großer, im Südwesten Deutschlands verwurzelter Wohngebäudeversicherer wahrgenommen. Nun will das öffentliche Unternehmen auch im internationalen Firmenkundengeschäft sichtbarer werden – und hat dafür neue Allianzen geschmiedet. Über die Partner Swiss Re Corporate Solutions und UnisonSteadfast wollen die Stuttgarter künftig Unternehmen, die über Standorte in einem der mehr als 100 auswählbaren Länder verfügen, Versicherungslösungen anbieten.

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„Unsere Schadenquote liegt bislang bei null Prozent“

Statische Scans, ungesteuerte Risikokröten im Bestand und falsche Preishebel: Viele Risikoträger hängen im Cyberbereich der Marktentwicklung hinterher. Dr. Kennet K. Otto beleuchtet die eklatanten Schwachstellen der Branche, prognostiziert eine massive Marktverhärtung bis 2027 und zeigt auf, wie Eye Security und der Assekuradeur Eye Underwriting mit einem integrierten MDR-Ansatz das Geschäftsmodell der Cyberassekuranz neu definiert.

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Torsten Leue: „Hoffentlich klappt das mit KI, sonst haben wir ein Riesenproblem“

Beim 125-jährigen Verbandsjubiläum des GVNW wirft Talanx-Chef Torsten Leue einen scharfen Blick auf die Industrieversicherung und die Rolle von HDI Global: Er erklärt, warum Europa die KI-Revolution braucht, um demografische Löcher zu stopfen, weshalb exzessives Homeoffice die Loyalität schwächt und welcher US-Sturm fast zum größten Versicherungsschaden „ever“ geworden wäre.

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125 Jahre GVNW: Vom Aufruf gegen das Kartell der Feuerversicherer zur Stimme der versicherungsnehmenden Wirtschaft

Krise, Inflation, Deregulierung und globale Risiken: Seit 125 Jahren trotzt die Interessengemeinschaft der deutschen Wirtschaft allen Marktveränderungen. Wie aus dem Schutzverband gegen unfaire Prämien der heutige GVNW wurde und warum seine Mission im Zeitalter von Cyberrisiken und ESG aktueller ist denn je. Ein Gastbeitrag von Stefan Rosenowski und Friedrich Schüßler.

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Allianz Commercial: „Wir suchen das Neugeschäft nicht um jeden Preis“

Für Furore sorgte Allianz Commercial zuletzt mit der Auslagerung des Cyber-Neugeschäfts an den US-Spezialisten Coalition. Dass der Schritt anfangs Erklärungsbedarf auslöste, räumt Michael Furtschegger im Gespräch mit VWheute ein. „Aber wir haben die Kunden dann von uns aus offensiv über diesen Schritt informiert.“ Bei der Debatte um unbewusst mitversicherte KI-Risiken (Silent AI) reagiert er gelassen. Ähnlich wie zu Beginn der Cyber-Welle verzichtet der Industrieversicherer vorerst auf pauschale KI-Ausschlüsse in den Bedingungen.

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Marcel Braun: „Fordert ein Anbieter einen Nachweis über eine Cyberpolice als Bedingung für D&O-Schutz bei Digitalrisiken, fällt er bei uns im Ranking nach unten“

Marcel Braun ist seit über vier Jahren CEO beim Spezialmakler Hendricks. Das Unternehmen sieht der Manager als Kaderschmiede der Branche. „Wenn Sie sich auf Fachforen in Deutschland umsehen, werden Sie feststellen, dass sehr viele Experten irgendwann eine Station bei Hendricks durchlaufen haben“, sagt er stolz. Im großen Interview mit VWheute spricht Braun über den scharfen Wettbewerb, das Versagen von KI bei komplexen Deckungsfragen und warum eine reine Konzern-D&O für Führungskräfte längst nicht mehr ausreicht.

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Radoncic über Portfolio-Zuschnitt bei Marsh: „Dramatischer dargestellt, als es war“

Nach Berichten über Hunderte gekündigte Verträge stellt Marsh-Geschäftsführerin Mirela Radoncic im VWheute-Interview klar: Mangelnde Profitabilität war nicht der Auslöser für diesen Schritt, und der zeitliche Vorlauf für die Kunden „war absolut ausreichend“. Kommunikationsprobleme sieht sie dabei keine. Tacheles redet sie zudem zur aktuellen Lage im Industrieversicherungsmarkt, bezieht Stellung zur Frauenquote, zu potenziellen Zukäufen und dem Chefwechsel an der deutschen Spitze.

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Rückversicherer vor Monte Carlo: Renntempo drosseln?

Jahrelang rollten die europäischen Rückversicherer wie im vergoldeten Boliden über den Boulevard von Monte Carlo – getrieben von Rekordgewinnen und Eigenkapitalrenditen auf Formel-1-Niveau. Doch beim diesjährigen Branchen-Rendez-vous zeichnet sich ein Boxenstopp ab: Bröckelnde Preise, gewaltige Überkapazitäten und geopolitische Minenfelder fordern das Spitzenfeld heraus.

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Allianz-Cyberexperte Jens Krickhahn wechselt zu Coalition

Der US-Assekuradeur Coalition bekommt eine ausgewiesene Spitzenpersonalie vom Industrieversicherer Allianz Commercial. Nach Informationen von VWheute wechselt Jens Krickhahn zum kalifornischen Start-up. Als Head of DACH betreut er die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der profilierte Cyberexperte nimmt ein kleines Underwriting-Team mit. Auch in den Regionen Nordics, UK und Frankreich gehen mehrere Allianz-Leute zu Coalition.

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Tempo-Sprung bei Swiss Re CorSo: KI verkürzt Policierung von 25 auf 5 Tage

Vom einstigen Sorgenkind zum Milliardengewinner: Swiss Re Corporate Solutions hat in den letzten Jahren eine spürbare Neuausrichtung vollzogen. Im Interview mit VWheute spricht Deutschland-Chefin Tina Baacke über den kritischen Blick von Konzern-CEO Andreas Berger, den bewussten Verzicht auf Cyber-Auslagerungen und einen Effizienzsprung durch KI – der die Bearbeitungszeit von Policen von 25 auf künftig fünf Tage senken soll.

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GDV-Vize Schumann kontert Neobroker-Pläne: „Wir müssen schauen, ob sich Scalable wirklich zum karitativen Verein weiterentwickelt“

„Wir machen das Standarddepot gebührenfrei“, gab Scalable-Chef Erik Podzuweit kürzlich in der Bild-Zeitung bekannt – der angriffslustige Neobroker will Riester-Sparer mit einem kostenlosen Wechselservice zu sich hinüberlocken. Beim Versichererverband GDV reagiert man scheinbar gelassen auf die Kampfansage: „Wenn man so etwas verspricht, dann muss das auch bilanziell dargestellt werden“, sagte Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV, bei einer Branchenveranstaltung. Komplett kostenlos sei die Offerte am Ende eben doch nicht, befand Schumann.

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BarmeniaGothaer stattet Außendienst mit eigener Modekollektion aus

Die Fusion der beiden Versicherungsvereine Barmenia und Gothaer wurde bereits vor zwei Jahren offiziell besiegelt. Doch das Zusammenwachsen der Traditionsmarken braucht seine Zeit. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, greift die BarmeniaGothaer nun zu ungewöhnlichen Maßnahmen – mit einer eigenen Kollektion, beauftragt beim Modelabel Lerros. Das Neusser Unternehmen stattet bereits den Bundesligaclub Bayer 04 Leverkusen aus, wo sich der Versicherer als Hauptsponsor betätigt. Gedacht ist die Kollektion vor allem für die Beschäftigten im Vertrieb.

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HDI fusioniert zwei Firmentöchter

Die Finanzaufsicht Bafin gibt der Verschmelzung der Schwesterunternehmen NEH Neue Hildener und Lifestyle Protection grünes Licht. Beide Firmen arbeiten unter dem Dach von HDI Bancassurance. Die entsprechende Verfügung erging am 19. August gemäß § 14 Versicherungsaufsichtsgesetz. Bei der Transaktion ist die Neue Hildener die übertragende Gesellschaft, Lifestyle Protection das übernehmende Haus.

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BVK-Präsident Heinz zieht Reißleine bei eigenem Vermittlergeschäft: „Wir nehmen überhaupt keine Privatkunden mehr an“

Lohnt es sich für Versicherungsvermittler überhaupt noch, Privatkunden zu betreuen? Ausgerechnet Michael Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), beschleichen bei dieser Frage offenbar Zweifel. „Wir bedienen keine Privatkunden mehr“, sagte Heinz bei einer Branchenveranstaltung mit Blick auf sein eigenes Vermittlergeschäft. „Das ist keine Arroganz, das sind betriebswirtschaftliche Fragen – und die werden sich Vermittlerkollegen hier im Raum immer stärker stellen müssen“, warnte Heinz am Dienstag auf dem Podium des Norddeutschen Versicherungstages 2026. Votum-Vorstand Martin Klein und AfW-Vorständin Franziska Geusen treiben vor allem die Haftungsfragen um, die im Zuge der KI-Welle auf den Versicherungsvertrieb zurollen.

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Huk-Coburg überholt die Allianz auch bei den Hausrat- und Haftpflichtverträgen

Klaus-Jürgen Heitmann gab kürzlich den Medien Fuchsbriefe und Süddeutsche Zeitung Einblicke in die Strategie des führenden deutschen Autoversicherers und seine Wachstumstreiber. Im Kfz-Geschäft nähert sich die Huk-Coburg der magischen Marke von 15 Millionen versicherten Fahrzeugen und baut den Abstand zur zweitplatzierten Allianz (knapp zehn Millionen) weiter aus. Nun gelang das Überholmanöver bei der reinen Anzahl der Verträge auch in der Hausrat- und der privaten Haftpflichtversicherung. Bei den eingenommenen Beiträgen in diesem Segment liegt die Allianz jedoch noch vorne.

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Debeka-Chef Brahm: Keine PKV-Kundenwelle durch GKV-Reform

Debeka-Chef Thomas Brahm geht hart mit der Politik ins Gericht: Im Interview mit der FAZ kritisiert er sowohl die geplanten Änderungen bei der Altersvorsorge als auch die aktuelle Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Letztere sei „nicht mal eine echte Reform“, sondern lediglich ein Pflaster für steigende Ausgaben, so Brahm. Auch Hoffnungen auf einen daraus resultierenden Ansturm auf die private Krankenversicherung erteilt er eine Absage.

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Scalable macht das Altersdepot kostenlos – und der Chef empfiehlt Sparern, für einen Crash zu beten

Große Medienoffensive in der größten Zeitung hierzulande: Scalable verkündet seine Altersvorsorge-Pläne mit konkreten Konditionen. "Wir machen das Standarddepot gebührenfrei", erklärt Firmenchef Erik Podzuweit gegenüber Bild und bietet Riester-Sparern einen Wechselservice an. Allerdings wird bei anderen Neobrokern kostentechnisch Ähnliches erwartet. Versicherer können da kaum mithalten, weil sie das Depot in ein ganz anderes Gewand packen. Gleichzeitig sorgt Podzuweit mit einer zweifelhaften These für Wirbel.

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Wefox-CEO Joachim Müller faktisch entmachtet

Exklusive Dokumente, die dem Manager Magazin vorliegen, offenbaren das ganze Ausmaß des Niedergangs beim einstigen Insurtech-Hoffnungsträger Wefox: Das Management um den früheren Allianz-Top-Manager Joachim Müller wurde von den Investoren weitgehend entmachtet. Statt der versprochenen schwarzen Zahlen verhageln dreistellige Millionenverluste, drastische Drosselungen der Ausgaben und eine Flut von Rechtsstreitigkeiten die Bilanz.

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Roland-Berger-Studie: 50 Prozent der Kernsystem-Transformationen verfehlen Zeit- oder Budgetziele

Für den Austausch eines Kernsystems müssen Versicherer in der Regel zwischen 20 und 100 Mio. Euro auf den Tisch legen – doch bei dem kostspieligen Umstieg hakt es oft, wie eine aktuelle Roland-Berger-Studie offenbart. „Etwa die Hälfte der Programme verfehlt Zeit- oder Budgetziele“, schreibt die Unternehmensberatung. Wer die Runderneuerung aus Angst lieber aufschiebt, droht jedoch, alles noch viel schlimmer zu machen.  

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Die Illusion schneller Synergien: Wie die Konsolidierung im Versicherungsmarkt gelingt

Ob BarmeniaGothaer oder Helvetia und Baloise – die aktuellen Großfusionen versprechen Skaleneffekte. Doch während IT und Verwaltung schnell zusammenwachsen, folgt der Vertrieb eigenen Gesetzen. Warum knapp 70 Prozent der geplanten Umsatzsynergien verfehlt werden und worauf es nach der Unterschrift wirklich ankommt, erläutern die BearingPoint-Experten Sven Gerhardus und Yannic Werland.

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Orientierungslos im KI-Dschungel: Fast die Hälfte der Makler ohne bevorzugtes Tool

Künstliche Intelligenz zieht im Makleralltag ein – doch bei der Wahl der passenden Partner herrscht große Ratlosigkeit. Laut einer Studie von Heute und Morgen sind 42 Prozent der Vermittler völlig unentschlossen und nennen keinen Favoriten für KI-Lösungen. Für Versicherer, Pools und Tech-Entwickler eröffnet dieses Vakuum ein Wettrennen um die Vormachtstellung im Vertrieb.

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Die Illusion im Underwriting: Warum das Kfz-Flottengeschäft systematisch Wert vernichtet

Seit Jahren verzeichnet das deutsche Kfz-Flottengeschäft enttäuschende Erträge und eine durchschnittliche Combined Ratio von 104 Prozent. Doch die Hauptursache liegt nicht nur an Inflation und Reparaturkosten, sondern an einer veralteten Underwriting-Praxis. Warum das traditionelle Burning-Cost-Verfahren eine trügerische Sicherheit vorgaukelt und wie der Umstieg auf datenbasierte Risikomodelle die Wende bringen kann, analysieren Dr. Per-Johan Horgby (Württembergische Versicherung) und Dr. Dirk Schmidt-Gallas (Simon-Kucher).

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Trotz Homeoffice-Trend: R+V baut und investiert in neue Zentrale

Der Versicherer R+V bezieht am Stammsitz in Wiesbaden ein neues Bürogebäude. Es bietet Platz für über ein Zehntel der rund 8.000 Beschäftigten. Dass der Trend zum mobilen Arbeiten gerade in der Versicherungswirtschaft weiterhin angesagt ist, will man bei der Planung berücksichtigt haben, wie das Unternehmen gegenüber VWheute betont – die Baukosten bleiben hingegen Verschlusssache.

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Allianz wählt Kanalpreise, Ergo den Einheitstarif: Welches Modell setzt sich durch?

Gleiche Technik, aber unterschiedliche Philosophien: Während bei der Allianz der gewählte Serviceumfang über das jeweilige Preisniveau entscheidet, lautet die Maxime bei der Ergo: ein Produkt, ein Preis, ein Angebot, ein Prozess. Doch welches Modell schützt besser vor Kanalkonkurrenz, Margendruck und Antiselektion? Experten analysieren die Hintergründe, die Macht der Marke und die Erfolgschancen hybrider Konzepte.

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Q2-Zahlen der Allianz: Analysten schätzen operativen Gewinn auf 4,6 Milliarden Euro

Wenige Tage vor der offiziellen Präsentation der Bilanz für das zweite Quartal 2026 zeichnet sich bei der Allianz ein ordentliches Geschäftsjahr ab. Aus der aktuellen Konsensusschätzung geht hervor, dass der Münchener Konzern im Schnitt mit einem operativen Ergebnis von 4,6 Mrd. Euro rechnen kann. Mit dem bisherigen Jahresverlauf würde der Versicherer seine eigene Zielsetzung von 17,4 Mrd. Euro, plus oder minus einer Milliarde Euro, erfüllen.

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Frankfurter Leben greift nach Athora Deutschland

Auf dem ohnehin überschaubaren deutschen Run-off-Markt deutet sich eine Großtransaktion an. Vor einigen Wochen ist durchgesickert, dass die zur chinesischen Fosun-Gruppe gehörende Frankfurter Leben für die deutsche Sparte der Athora Holding ein Kaufangebot unterbreitete. Nach einem aktuellen Bloomberg-Bericht steht der Deal bereits kurz vor dem Abschluss.

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Geldsegen in der Regionalliga: So viel zahlt die Dialog Versicherung an 1860 München

Der TSV 1860 München durchlebt turbulente Zeiten. Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern, ein bizarrer Wappenstreit und der Verlust des Hauptsponsors setzten den Löwen schwer zu. Immerhin gibt es vor dem ersten Punktspiel am Samstag einen finanziellen Lichtblick. Künftig ziert die Generali-Tochter Dialog Versicherung das Trikot der Münchner. Tamara Pagel betont, dass man sich "nicht als Retter" sieht.

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Beben in Japans Chip-Zentrum: Milliardenverluste für Versicherer, Entwarnung bei Katastrophenanleihen

Ein schweres Erdbeben hat die Präfektur Kumamoto auf der südjapanischen Insel Kyushu erschüttert. Nach ersten Einschätzungen namhafter Experten dürfte das Ereignis zwar versicherte Schäden in Milliardenhöhe nach sich ziehen, jedoch für den Katastrophenanleihen-Markt (Cat Bonds) weitgehend ohne gravierende Verluste bleiben. Ein ähnliches Erdbeben aus dem Jahr 2016 kostete die Versicherer rund 5,9 Mrd. US-Dollar.

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Bafin warnt vor Festgeld-Abzocke unter falscher Allianz-Domain

Finanzbetrüger nutzen erneut den guten Namen bekannter Konzerne, um Anleger um ihre Ersparnisse zu bringen. Dieses Mal täuschen sie vor, im Namen der Münchener Allianz SE zu handeln. Die Bafin warnt offiziell vor gefälschten Fest- und Tagesgeldangeboten. Das Muster erinnert an Fall „SparAllianz AG“.

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Signal Iduna setzt bei KI-Ausbau auf SAP

Die Signal Iduna sieht sich als Branchen-Vorreiter beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Nun will der Versicherer mithilfe des Softwarekonzerns SAP den nächsten Schritt machen. Wie VWheute vorab erfuhr, soll die neue strategische Partnerschaft dazu dienen, KI künftig noch stärker in den Kernprozessen der Gruppe zu verankern. Eine Abkehr vom Partner der ersten Stunde – Google Cloud – sei damit nicht verbunden, wie Johannes Rath, Vorstand der Signal Iduna für das Ressort Kunde, Service und Transformation, gegenüber VWheute berichtet.

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Ehemaliger Axa-Manager Vollert heuert bei Guidewire an

Seit Alexander Vollert seine operative Rolle bei Axa Ende 2025 beendete, ist er für den französischen Konzern in beratender Funktion tätig. Nun erhält der Digitalisierungsexperte eine weitere Aufgabe: Zum 1. August 2026 zieht er in den Verwaltungsrat (Board of Directors) von Guidewire ein. Mit diesem Schritt musste die Techfirma bei der US-Börsenaufsicht offenlegen, wie viel sie mit Axa verdient.

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Rekorde auf wackeligem Grund: Das ungelöste Dilemma der Versicherer

Das weltweite Prämienvolumen der Versicherungswirtschaft kletterte 2025 auf die Rekordmarke von 7,1 Billionen US-Dollar. Doch der Schein trügt: Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Bain & Company profitiert die Branche vor allem von vorübergehenden Markteffekten. Unter der Oberfläche brodeln tiefgreifende Strukturprobleme – von sinkender Bezahlbarkeit bis hin zu Digitalinvestitionen, die sich bisher kaum in Rendite niederschlagen. Wie die Branche aus dieser Falle herauskommen kann, zeigen vier zentrale Stellschrauben.

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VIG schickt IT-Experten Markus Svanda zur Nürnberger

Die Nürnberger Beteiligungs-AG installiert auf Vorstandsebene ein IT-Ressort und besetzt es personell mit einem Manager von der Konzernmutter Vienna Insurance Group. Zuvor hieß der Bereich Informationstechnik, Digitalisierung und Datenschutz. Er war nach dem Abgang von Thomas Reimer Anfang des Jahres zunächst von Wolfram Politt geführt worden. Zum 1. September übernimmt Markus Svanda den Job als Chief Information Officer.

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Ahrtal-Spätfolgen vor Gericht: „Ein kleinerer Versicherer fällt weiterhin nachhaltig negativ auf“

Auch fünf Jahre nach der verheerenden Flut im Ahrtal warten noch immer einige Bewohner auf ihre Entschädigungen. „Gestritten wird in aller Regel über die Schadenhöhe; Deckungsfragen stellen sich inzwischen nicht mehr“, sagt der Bonner Anwalt Markus Gerd Krämer. Er und sein Team haben seit der Katastrophe knapp 220 Fälle betreut und vertreten aktuell noch 15 offene Mandate. Besonders verärgert zeigt er sich über einen bestimmten kleinen Versicherer, der „weiterhin nachhaltig negativ auffällt“.

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