BGH: Kaskoversicherte müssen Werkstattrisiko auf sich nehmen

Welche Seite muss in der Kfz-Kaskoversicherung das sogenannte Werkstattrisiko tragen – der Versicherer oder der Versicherungsnehmer? Letzterer, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem höchstrichterlichen Urteil. Damit muss die Kundin, die gegen die Huk24 geklagt hatte, knapp 390 Euro, die der Versicherer als überhöht erachtet hatte, aus eigener Tasche zahlen. Der Mutterkonzern Huk-Coburg begrüßt das Urteil.

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Nach OLG-Urteil: Zurich will Niederlage im Rentenfaktor-Streit nicht hinnehmen

Der Lebensversicherer Zurich Deutscher Herold durfte den Rentenfaktor in tausenden fondsgebundenen Riester- und Rentenversicherungen nicht herabsetzen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden und damit den klagenden Verbraucherschützern recht gegeben. Beendet ist der Streit damit aber noch nicht: Der Versicherer will Revision gegen das OLG-Urteil beim Bundesgerichtshof (BGH) einlegen, wie ein Sprecher auf VWheute-Nachfrage mitteilte.

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Skalieren statt Fusionieren

Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich an einem Wendepunkt. Mit der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie, den Ergebnissen der FinanzKommission Gesundheit (FKG), dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sowie dem geplanten Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG, Kabinettsentwurf vom 15. Juli 2026) adressiert die aktuelle Reformagenda des Bundesministeriums für Gesundheit gleichzeitig die Themen Finanzierung, Digitalisierung, Datennutzung und Versorgungssteuerung. Ein Überblick von Convista-Expertin Eva Maria Reuter.

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Rückversicherer warnen vor unberechenbarer Weltordnung

Thierry Léger, CEO des französischen Rückversicherers Scor, und sein Chief Underwriting Officer Jean-Paul Conoscente zeichnen in Monte Carlo das Bild einer „Disrupted World“. Eine kontinuierliche, kalkulierbare Entwicklung gehöre der Vergangenheit an. Stattdessen mache eine Sequenz unberechenbarer Schocks das Risikomanagement extrem komplex.

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Munich Re: Non-Peak Perils auf dem Vormarsch

Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re kann sich über hervorragende Renditen freuen. Doch hinter den Kulissen blickt der Branchenprimus mit Sorge auf eine Welt, die von geopolitischen Spannungen und dem Klimawandel gezeichnet ist. Für Rückversicherer stehen mehrere Kernaufgaben im Fokus: Risiken verringern, Schadenszenarien exakt vorhersagen und Schäden bezahlen. Kritik übt die Munich Re an Sidecars.

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Hagelsturm in der Schweiz kommt Versicherer teuer zu stehen

Ein schweres Hagelunwetter in der Schweiz hat zu großen Schäden geführt. Allein die Allianz Suisse registrierte bislang mehr als 11.000 Schadenmeldungen an Fahrzeugen. „Die Zahl steigt weiterhin an“, teilte der Versicherer mit. Dort setzt man nun auf spezielle „Hagel-Drive-Ins“, um die Schadenregulierung zu beschleunigen. Hart traf es auch den Schweizer Anbieter Mobiliar. Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re rechnet für die Unwetterserie, die neben der Schweiz auch Deutschland, Frankreich und Italien traf, mit versicherten Schäden von bis zu 2,5 Mrd. Euro.

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Willis: Industrieversicherer locken mit Kapazitäten, doch nachlässige Kunden werden abgestraft

Die Industrieversicherer haben nach Einschätzung des Maklers Willis „wieder Wachstumsappetit“ zurückerlangt, wollen aber genauer wissen, welche Risiken sie einkaufen. Unternehmen, die den Underwritern nicht die relevanten Informationen liefern, dürften es deshalb trotz reichlich vorhandener Kapazität schwer haben, so die Überzeugung der Marktbeobachter. Das gilt vor allem in der Kfz-Versicherung. Vergleichsweise entspannt geht es in der Cyber- und D&O-Sparte zu.

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Qualitätsverlust und steigende Prämien für Fahranfänger?

Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Fahrlehrergesetzes soll die Fahrschulausbildung entbürokratisiert, modernisiert und zukunftsfähig gestaltet werden. Dies ist das Ziel des intendierten Gesetzesentwurfs. Unter anderem sind dafür rechtliche Änderungen im Fahrlehrergesetz erforderlich. Im Fokus der Betrachtung steht der Führerschein Klasse B für Pkw. Rainer Grim, Produktentwickler Kraftfahrt bei der R+V, analysiert.

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Gallagher Re: Rückversicherer verdienen prächtig – doch wohin mit dem ganzen Kapital?

Die Rückversicherer haben im ersten Halbjahr 2026 erneut hohe Gewinne eingefahren. Einem Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re zufolge erwirtschafteten die großen Player eine Eigenkapitalrendite von 19,9 Prozent und damit den zweithöchsten Halbjahreswert der vergangenen zehn Jahre. Allerdings äußern sich die Fachleute besorgt über „das bereits erhebliche Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in vielen Rückversicherungsmärkten“. Die Herausforderung für die Branche verlagere sich „zunehmend von der Kapitalbeschaffung hin zur Kapitalverwendung“.

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Jörg Asmussen: „Die geringen Schäden im ersten Halbjahr waren schlicht Glück“

Die Schäden durch Naturgefahren haben sich in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau bewegt. Nach Angaben des GDV beliefen sich die versicherten Schäden im ersten Halbjahr auf insgesamt 950 Millionen Euro. Damit lag das Schadensaufkommen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hauptgrund für die günstige Bilanz war das Ausbleiben schwerer Winterstürme.

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Sturzflut in Nepal: AM Best rechnet mit überschaubaren Versicherungsschäden

Die jüngsten Überschwemmungen in Nepal verursachen nach einer Einschätzung der Ratingagentur AM Best im Vergleich zur Gesamtwirtschaft nur begrenzte Schäden für den Versicherungsmarkt des Landes. Nepals Versicherungsdurchdringung gehört zu den niedrigsten in Asien. Vor allem betroffen sind Anlagen zur Wasserkrafterzeugung, Bauleistungs- und technische Versicherungen für laufende Infrastrukturprojekte sowie Gewerbeimmobilien entlang der Haupttransportrouten, heißt es.

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R+V baut Unterstützung für Lokalmatador SV Wehen Wiesbaden aus

Das R+V-Logo war bislang nur auf dem rechten Trikotärmel der Profikicker des SV Wehen Wiesbaden präsent – nun aber ist der lokal ansässige genossenschaftliche Versicherer zum Exklusiv-Partner des Fußball-Drittligisten aufgestiegen. Die R+V erhöht damit ihre Sichtbarkeit im heimischen Stadion und engagiert sich außerdem stärker in der Nachwuchsarbeit des Vereins – der ausgerechnet im Jubiläumsjahr mit einem schlechten Saisonstart zu kämpfen hat.

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Ascore: Private Krankenversicherung verzeichnet Rückgang bei Sicherheitswerten

Das Hamburger Analysehaus Ascore hat die Ergebnisse ihres Unternehmensscorings der privaten Krankenversicherung für das Jahr 2026 vorgelegt. Von insgesamt 32 bewerteten Versicherern erhielten vier Anbieter die höchste Bewertungsklasse. Dazu zählen die Signal Iduna, R+V, Universa und die LVM. Während sich die Erfolgsparameter und Bestandszahlen im Geschäftsjahr 2025 positiv entwickelten, verzeichneten die finanziellen Sicherheitskennzahlen einen rückläufigen Trend.

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Haftpflichtschutz für Hebammen: Konzern Versicherungskammer verlängert Konsortialvertrag

Der Konzern Versicherungskammer führt das Versicherungskonsortium für den gesetzlichen Haftpflichtversicherungsschutz der rund 16.000 freiberuflichen Hebammen des Deutschen Hebammenverbandes weiter. Der DHV nahm ein entsprechendes Verlängerungsangebot nach Verhandlungen an. Die neue Vertragslaufzeit beträgt viereinhalb Jahre und endet am 31. Dezember 2031. Zuvor lag die Laufzeit bei drei Jahren. Dem Konsortium gehören neben der Versicherungskammer die Allianz Deutschland, HDI Deutschland sowie die R+V Allgemeine an.

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Schutz vor Extremhitze: NRW holt sich Hilfe von Zurich Deutschland

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen arbeitet künftig mit der Zurich Deutschland zusammen, um Handlungsoptionen im Umgang mit Klimafolgen und extremer Hitze zu entwickeln. Wie beide Partner auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgaben, handelt es sich um die erste Kooperation dieser Art zwischen einem deutschen Landesministerium und einem Versicherungsunternehmen. Zurich setzt entsprechende Projekte bereits mit den Kommunalverwaltungen in Madrid und London um.

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Kfz-Schäden: Unfallzahlen sinken, Reparaturen werden teurer

Der Leasing- und Fuhrparkmanagement-Dienstleister Ayvens zieht eine gemischte Bilanz aus dem Schadenjahr 2025 im Kfz-Bereich. Während die Schadenhäufigkeit insgesamt rückläufig ist, steigt der finanzielle Aufwand pro Einzelschaden an. Der Anbieter wickelte im vergangenen Jahr rund 53.000 kaskorelevante Fahrzeugschäden ab.

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Gespräche mit Londoner Maklern: Saudi-Arabien plant staatliche Kriegsversicherung für Schiffe

Weil der Iran-Konflikt kein Ende nimmt und Angriffe der Houthi-Rebellen zunehmen, zieht Saudi-Arabien Konsequenzen: Das Königreich verhandelt über eine staatlich abgesicherte Schiffsversicherung, um den bedrohten Seehandel zu schützen. Dass solche Konzepte kein Selbstläufer sind, belegt ein US-Programm unter Donald Trump mit Chubb und AIG, das in der Praxis völlig wirkungslos blieb.

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Vermittlerverband AfW hofft bei PEPP-Reform auf „überfällige Korrektur“

Das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt PEPP hat die Erwartungen nicht erfüllt – es sei „nahezu vollständig gefloppt“, meint gar der Vermittlerverband AfW. Das Europäische Parlament schlägt nun zahlreiche Änderungen vor, um die 2019 eingeführte Reform doch noch ins Laufen zu bringen. Beim AfW lobt man vor allem die „überfällige Korrektur des Kommissionsvorschlags bei Beratung und Vergütung“.

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Niederländischer Versicherer zieht Notbremse bei China-Autos

Der niederländische Versicherungsverein Univé nimmt für zahlreiche chinesische Fahrzeugmarken keine Neukunden mehr auf. Als Grund nennt der Assekuranz-Riese erhebliche Lücken in der Ersatzteilversorgung, ausufernde Lieferzeiten sowie ein unzureichend ausgebautes Werkstattnetz. Selbst kleinere Blechschäden drohen dadurch zu einem unkalkulierbaren Kostenrisiko zu werden.

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Stärkere PKV-Mitfinanzierung der Pflege: Reuther weist Klingbeil-Forderung zurück

Der PKV-Verband hat sich gegen Äußerungen von SPD-Chef Lars Klingbeil positioniert, wonach Privatversicherte stärker an der Finanzierung der Pflege beteiligt werden sollen. „Eine solche Sonderabgabe wäre verfassungswidrig“, entgegnete Verbandsdirektor Florian Reuther in einer Stellungnahme. Die Branchenvertreter haben kürzlich eigene Vorschläge für eine „nachhaltige Pflegereform“ präsentiert.

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Allianz zahlt Millionen für abgebrannte Staatsoperette

Mehr als ein Jahr ist es her, dass ein verheerender Großbrand die ehemalige Staatsoperette im Stadtteil Leuben in Schutt und Asche legte. Nun steht fest, wie viel Geld die Landeshauptstadt aus der Versicherungspolice der Allianz erhält. Die Summe ist zweistellig im Millionenbereich – doch an den Geldregen ist eine konkrete Bedingung geknüpft.

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GDV befürchtet höhere Transportschäden durch Rhein-Niedrigwasser

Der Rhein gibt derzeit ein trauriges Bild ab: Niemals seit Beginn der Aufzeichnungen führte Deutschlands größter und wichtigster Fluss so wenig Wasser wie jetzt. Inzwischen befürchtet auch die Versicherungswirtschaft, den Rekord-Niedrigstand in Form erhöhter Schäden zu spüren zu bekommen. Weil Schiffe nur noch mit einem Bruchteil ihrer Ladung fahren, kommt es zu Verlagerungen des Güterverkehrs, etwa auf die Schiene – und das begünstigt Transportschäden, argumentiert der Branchenverband GDV, dem allerdings noch keine Zahlen vorliegen, wie VWheute in Berlin erfragte.

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Zwischen Drängeln und Handy-Nutzung: So steht es um das deutsche Verkehrsklima

Die Hölle sind immer die anderen – im Straßenverkehr ist diese höchst subjektive Wahrnehmung weit verbreitet, wie eine aktuelle Bürgerbefragung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) bestätigt. Demnach beurteilen Verkehrsteilnehmer ihr eigenes Verhalten deutlich milder als das der anderen. Besserung scheint nicht in Sicht: „Das Klima auf deutschen Straßen wird immer rauer und aggressiver“, schreiben die Fachleute. Auch ein mögliches Tempolimit auf Autobahnen polarisiert die Gesellschaft. Sorge bereitet UDV-Leiterin Kirstin Zeidler zudem, dass viele Menschen selbst am Steuer nicht vom Smartphone lassen können – dabei gäbe es Lösungen.

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Überraschende Wende im Fall Brian Thompson: Mangione bekennt sich doch schuldig

Seit mehr als anderthalb Jahren hält der gewaltsame Tod von Brian Thompson die US-Öffentlichkeit in Atem. Nun nimmt der Fall um den 28-jährigen Luigi Mangione eine überraschende Wende: Nachdem er bislang beharrlich auf nicht schuldig plädiert hatte, legte der Angeklagte vor einem New Yorker Bundesgericht ein vollumfängliches Schuldeingeständnis ab. Das hat direkte Konsequenzen für die Justiz: Mangione entgeht somit der Todesstrafe und erschwert das weitere Vorgehen im parallelen Strafverfahren auf Bundesstaatsebene erheblich.

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Erdbebenpolicen in Kolumbien schlagen auf Versicherer durch

Das schwere Erdbeben in Kolumbien am 10. August wird nach Einschätzung von Branchenexperten spürbare Schäden im lateinamerikanischen Versicherungs- und Rückversicherungsmarkt hinterlassen. Da die Versicherungsdichte in dem südamerikanischen Land vergleichsweise hoch ist, rechnen die Marktbeobachter von Guy Carpenter und AM Best mit einer Belastung über mehrere Sparten hinweg – insbesondere bei Wohn- und Gewerbeimmobilien.

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Attentat auf UnitedHealth-CEO: Richter ordnet anonyme Jury für Luigi Mangione an

Der Mord an Krankenversicherungs-CEO Brian Thompson hielt ganz Amerika in Atem. Wenn sich der mutmaßliche Schütze Luigi Mangione im September vor Gericht verantworten muss, gelten extrem strenge Sicherheitsvorkehrungen. Um die Geschworenen vor möglicher Belästigung oder Einschüchterung zu schützen, greift der zuständige Richter Gregory Carro zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.

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Generali-Tochter Sosteneo startet in Deutschland

Sosteneo, eine auf die Energiewende spezialisierte Tochtergesellschaft von Generali Investments, wagt den Sprung auf den deutschen Markt. Gemeinsam mit dem Windkraftspezialisten Enova Power GmbH gründet das Unternehmen die neue Plattform Enova Generation. Im Zuge dieser Partnerschaft übernimmt Sosteneo die Mehrheit an einem Portfolio aus elf Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 350 Megawatt (MW).

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Versicherer zahlen Azubis im ersten Jahr 1.455 Euro monatlich

Die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Jahr 2025/26 sind im ungewichteten Durchschnitt um 3,9 Prozent gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung hervor. In der Spitzengruppe befinden sich die Azubis aus dem Versicherungsgewerbe, die zuletzt von satten Erhöhungen profitierten.  

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Emil gibt Schweizer Sanitas Starthilfe bei neuer Tierversicherung

Die Tierversicherung verzeichnet europaweit starke Zuwächse – und in der Schweiz gilt das Marktpotenzial als besonders groß. An dem Boom will künftig auch der Zürcher Krankenversicherer Sanitas mitverdienen. Damit der Eintritt in das neue Segment gelingt, setzt man auf die Unterstützung des Berliner Technologiedienstleisters Emil.

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Haftpflichtrisiko bei E-Scootern deutlich gestiegen

Die Gefahr, in Deutschland mit einem E-Scooter einen Haftpflichtschaden zu verursachen, hat sich deutlich erhöht. Das gilt vor allem für Leih-Scooter: Deren Schadenhäufigkeit stieg von zehn Schäden je 1.000 Fahrzeuge im Jahr 2024 auf 13 im Folgejahr. Das teilte der Branchenverband GDV auf VWheute-Anfrage mit. Den Daten zufolge fiel das Haftpflichtrisiko bei privat genutzten E-Scootern deutlich niedriger aus als bei Miet-Modellen – nahm jedoch ebenfalls stark zu.

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Rechtswidrige Rentenkürzungen: Verbraucherzentrale erhöht Druck auf Lebensversicherer

Nach dem richtungsweisenden BGH-Urteil gegen unzulässige Kürzungsklauseln setzt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ihre rechtliche Offensive fort. Während die Allianz Pensionskasse, die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung und die SV Sparkassenversicherung Lebensversicherung nach Abmahnungen einlenkten und Unterlassungserklärungen abgaben, ziehen die Verbraucherschützer gegen die Pro bAV Pensionskasse und Proxalto Leben vor Gericht.

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Munich-Re-Manager Dalton leitet künftig IUMI-Verband

Bei der International Union of Marine Insurance (IUMI) stehen die Zeichen auf Führungswechsel: Der Munich-Re-Manager Sean M. Dalton steht als einziger Kandidat für die Nachfolge von Verbandspräsident Frédéric Denèfle fest. Im Gegensatz zu vielen anderen Führungskräften bringt er nicht nur jahrelange Erfahrung in den Streitkräften der US-Marine mit, sondern verfügt auch über handfeste praktische Praxis auf See.

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Meistert die Allianz die KI-Schuldenwelle?

Die Allianz tut sich über ihre US-Investmenttochter Pimco besonders stark beim Kauf von KI-Anleihen hervor. Die Papiere finanzieren den Bau von Rechenzentren, um die immens wachsende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz (KI) zu stillen. Doch manche Experten schauen mit Sorge auf die neuen Finanzierungsmodelle und die gewaltigen Schuldenberge, die damit für die US-Techbranche einhergehen. „Das Risiko trägt unter anderem die Allianz – und deren Kunden“, heißt es in einem Medienbericht.

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Kumamoto-Erdbeben: Verisk beziffert versicherte Schäden auf bis zu 2,1 Mrd. US-Dollar

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am 28. Juli die japanische Region Kumamoto auf der Insel Kyushu erschüttert und schwere Schäden hinterlassen. Nach einer ersten fundierten Schadensschätzung des US-Risikomodellierers Verisk belaufen sich die versicherten Sachschäden auf 1,4 bis 2,1 Milliarden Dollar. Die Prognose umfasst direkte Schäden an Wohn- und Gewerbegebäuden, Industrieanlagen sowie genossenschaftlich versicherten Immobilien durch Bodenerschütterungen und Bodenverflüssigung. Letztere sind ein geologisches Phänomen, bei dem sich fester Boden vorübergehend wie eine schwere Flüssigkeit verhält.

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DIA: „Die vorgesehene Beauftragung der Deutschen Bundesbank als Auffanglösung ohne offenes Auswahlverfahren überrascht“

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge äußert in einer Stellungnahme an das Bundesfinanzministerium schwere Bedenken zum Referentenentwurf der Frühstartrente. Mit Unverständnis reagiert das DIA etwa auf die geplante Beauftragung der Deutschen Bundesbank als Standardanbieter ohne vorheriges transparentes Wettbewerbsverfahren.

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Munich-Re-Klimatologe Tobias Grimm warnt vor „Super-El Niño“

112 Mrd. Dollar Gesamtschaden – und die größte Gefahr droht erst noch: Im ersten Halbjahr 2026 haben Naturkatastrophen weltweit schwere Schäden angerichtet, von denen laut Munich Re lediglich 44 Mrd. US-Dollar versichert waren. Den Hauptanteil machten US-Unwetter aus. Doch für die zweite Jahreshälfte erwartet Chef-Klimaforscher Tobias Grimm durch das Phänomen „Super-El Niño“ eine weitere Zuspitzung der Lage.

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Waldbrände in Frankreich: Versicherer schnüren historisches Hilfspaket

Großbrände bedrohen die französische Industrie: Nach Evakuierungen und Produktionsstopps bei Luftfahrt- und Rüstungsriesen droht der Region der wirtschaftliche Kollaps. Angesichts von massivem Arbeitsausfall und existenzbedrohenden Schäden steht nun die Assekuranz im Rampenlicht. Der Branchenverband France Assureurs hat Sofortmaßnahmen eingeleitet.

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Nach Rekord-Rallye: Jared Kushners Investmentfirma zieht Gewinne bei israelischem Versicherer Phoenix

Nach einer spektakulären Kursvervielfachung versilbert Jared Kushner einen Teil seines Engagements in Israel: Seine in Miami ansässige Investmentgesellschaft Affinity Partners trennt sich von knapp einem Viertel ihrer Beteiligung am Finanz- und Versicherungskonzern Phoenix Financial.

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SV Sparkassenversicherung beziffert Schaden nach Großbrand auf Stuttgarter Großmarkt

Anfang Juli wütete auf dem Stuttgarter Großmarkt ein verheerender Großbrand, den die Feuerwehr erst nach einem 60-Stunden-Marathoneinsatz unter Kontrolle brachte. Während in den kommenden Wochen gemeinsam mit Versicherern über einen Wiederaufbau verhandelt wird, zeichnet sich ab, wie hoch die Zeche für die SV Sparkassenversicherung ausfällt.

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Prämien für Industrieversicherungen sinken weltweit um sechs Prozent

Der Preisverfall bei Industrieversicherungen setzt sich fort. Im zweiten Quartal 2026 sanken die Prämien weltweit im Durchschnitt um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem aktuellen Global Insurance Market Index (GIMI) des Versicherungsmaklers Marsh hervor. Bereits im ersten Quartal verzeichnete die Branche einen Rückgang um fünf Prozent. Damit verbilligt sich der Versicherungsschutz für Unternehmen nunmehr das achte Quartal in Folge.

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Mapfre kauft US-Versicherer Safety für 1,54 Mrd. Dollar

Der spanische Versicherungskonzern Mapfre baut sein US-Geschäft aus und übernimmt den Bostoner Sach- und Unfallversicherer Safety Insurance. Das Volumen der reinen Bartransaktion beläuft sich auf rund 1,54 Milliarden US-Dollar. Safety soll mit einer Tochtergesellschaft der Mapfre USA verschmolzen und künftig als deren hundertprozentige Tochter geführt werden.

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Stuttgarter-Chef Bader kritisiert Frühstartrente: „Die größten Fragezeichen wirft das Produktdesign auf“

Die Pläne der Bundesregierung für die Frühstartrente stoßen in der Versicherungswirtschaft auf Vorbehalte. Einen Tag nach der Veröffentlichung des Referentenentwurfs übt Guido Bader, Vorstandschef der Stuttgarter Lebensversicherung, scharfe Kritik am geplanten Produktdesign und der finanziellen Dimension der staatlichen Förderung. Auch GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen sieht Mängel. Aus Vertriebssicht wird vor der Verdrängung unabhängiger Beratung gewarnt.

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Eiopa schiebt schnellem Private-Equity-Geld den Riegel vor

Private-Equity-Gesellschaften, die europäische Versicherer übernehmen wollen, stehen vor höheren regulatorischen Hürden. Wer im europäischen Versicherungsmarkt Fuß fassen möchte, muss künftig nachweisen, dass er die Versicherungsnehmer langfristig unterstützt und nicht bloß auf eine rasche Rendite abzielt. Das stellt die Europäische Aufsichtsbehörde Eiopa klar.

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Auftrag an Downing Street: Was Versicherungsmakler von Andy Burnham fordern

Nach dem Führungswechsel in Großbritannien begrüßt die Versicherungsbranche den neuen Premierminister Andy Burnham. Gleichzeitig schickt sie eine klare Wunschliste nach Westminster: Mehr Exportunterstützung, verlässliche Regulierung und keine weiteren Steuererhöhungen.

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Ermittlungen gegen Finanzimperium von Mark Walter: US-Behörden nehmen Versicherer und Guggenheim ins Visier

Das weitverzweigte Geschäftsimperium des US-Milliardärs Mark Walter, Miteigentümer der Los Angeles Dodgers und des FC Chelsea, steht im Fadenkreuz der US-Justiz. Nach Informationen von Bloomberg untersuchen Ermittler der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan sowie die US-Börsenaufsicht SEC potenzielle Finanzunregelmäßigkeiten bei zwei zu Walters Imperium gehörenden Lebensversicherern sowie bei dem Finanzdienstleister Guggenheim Partners.

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Nord-Stream-Antrag auf Berufung vom Londoner High Court abgelehnt

Der Londoner High Court hat Anfang Juli die Schadenersatzklage der Nord Stream AG gegen ihre Versicherer vollständig abgewiesen. Auch eine direkte Berufung wurde am vergangenen Freitag abgelehnt. Was im deutschen oder österreichischen Recht nach einer endgültigen Niederlage klingt, ist im englischen Rechtssystem jedoch der absolute Regelfall – dem Betreiberkonzern bleibt damit weiterhin eine rechtliche Tür offen. Derweil sagt die Versicherungsrechtlerin Özlem Gürses dem Spiegel, dass das Urteil über 580 Mio. Euro an einem einzigen Wort hing.

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Votum-Vorstand Klein: „Eine Vielzahl von Indizien deutet darauf hin, dass ein staatliches Standarddepot nicht bis zum 1. Januar 2027 möglich sein wird“

Es mehren sich die Zweifel, dass das staatliche Standarddepot pünktlich zum 1. Januar 2027 auf den Startblock gesetzt wird – selbst das zuständige Bundesfinanzministerium vermeidet ein klares Bekenntnis zum Zeitplan. „Die sorgfältige Klärung der damit verbundenen organisatorischen und rechtlichen Fragen hat Priorität“, erklärte ein Sprecher im Handelsblatt. Kurzum: Es ist kompliziert. Martin Klein vom Vermittlerverband Votum überrascht das nicht: „Es gab keine diesbezüglichen Vorbereitungen“, so Klein gegenüber VWheute – und er betont, dass eine Verzögerung beim staatlichen Standarddepot keinen Nachteil für Verbraucher habe.

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Frank Walthes übernimmt AGV-Vorsitz von Andreas Eurich

Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) startet unter einer neuen Führung ins Jahr 2027: Frank Walthes, Chef des Konzerns Versicherungskammer, übernimmt zum 1. Januar das Ruder von Andreas Eurich. Zum Wechsel kommt es, weil der 59-Jährige sein Mandat als Co-CEO bei der BarmeniaGothaer zum Jahresende aufgibt und den Versicherer verlässt.

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