Lehren aus der Digitalisierung: Wo stehen wir und wie sind wir an diesen Punkt gelangt?

Die Antwort ist einfach. Das, was wir heute als Branche erreichen, ist eine natürliche Folge unserer Anfänge und der Art und Weise, wie wir Veränderungen in den vergangenen Jahren vorantreiben konnten. Um zu sehen, dass die Branche mit riesigen Ordnern voller Papier gearbeitet hat, müssen wir nicht einmal weit zurückgehen. Man stelle sich eine Schadenakte vor – immer nur eine Person kann sich damit beschäftigen, Dokumente einsehen, ergänzen, nachfragen und weiterleiten. Ein Gastbeitrag von Hans-Gerd Coenen.

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Allianz berichtet: „So viele Wahlen in einem Jahr geben Anlass zur Sorge, dass die Polarisierung weiter angeheizt wird“

Mit dem Superwahljahr 2024 wird fast die Hälfte der Weltbevölkerung zu den Urnen gehen. Laut einem Bericht von Allianz Commercial ist in diesem Zusammenhang die Sicherheit in vielen Gebieten ein Thema, nicht nur wegen der Gefahr lokaler Unruhen, sondern auch wegen der weitreichenden Folgen des Wahlausgangs für die Außenpolitik, die Handelsbeziehungen und die Lieferketten. Die wichtigste Wahl findet im November in den USA statt, wo ein knappes Ergebnis die bestehenden Spannungen noch verstärken könnte, heißt es in der Allianz-Analyse.

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VPV Allgemeine rutscht in die roten Zahlen

Die Vereinigte Postversicherung hat ein anspruchsvolles Jahr 2023 hinter sich. Das Neugeschäft in der Lebensversicherung ist nach laufendem Beitrag um 14,8 Prozent gewachsen, die gesamten Beitragseinnahmen mit 5,3 Prozent jedoch rückläufig. In Komposit legten die Stuttgarter bei den Prämien um neun Prozent zu. Insgesamt belief sich das Ergebnis bei der VPV Allgemeine nach Steuern auf ein Minus von 656.000 Euro.

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Aon-Chef macht Druck auf Versicherer

Greg Case, der in der vergangenen Woche seinen CEO-Vertrag bei Aon bis 2028 verlängert hat, fordert eine bessere Modellierung von Klimarisiken. Nach einem Anstieg der Schadenfälle infolge extremer Wetterbedingungen seien die Bedingungen auf dem Sachversicherungsmarkt „angespannt“. Die Branche müsse ihre Analysemodelle überdenken.

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Erdbeben in Taiwan bringt lokale Versicherer trotz hoher Schäden nicht ins Wanken

Es war das stärkste Erdbeben seit 25 Jahren, das Taiwan am Mittwoch erschütterte – entsprechend hoch fallen nach ersten Schätzungen die versicherten Schäden aus: Bis zu acht Milliarden US-Dollar (7,4 Mrd. Euro) veranschlagt das US-Analysehaus Corelogic auf Basis eigener Schätzungen. Grund hierfür seien eine hohe Versicherungsdichte und Taiwans Rolle als weltweit größter Halbleiterproduzent. Der britische Datendienst Global Data glaubt allerdings, dass die örtlichen Versicherer gut aufgestellt sind, um das Beben zu verkraften.

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Taiwan-Erdbeben trifft größten Halbleiterproduzent TSMC

Gestern erlebte Taiwan das schwerste Erdbeben seit 25 Jahren. Die Stärke erinnert an das Japan-Beben vor vier Monaten, wo die versicherten Schäden auf hohe Milliardenbeträge beziffert wurden. Ähnlich teuer dürfte es aufgrund der hohen Versicherungsdichte auch in Taiwan werden, zumal auch der weltweit größte Halbleiterproduzent TSMC betroffen ist und damit auch seine Kunden wie Apple und Nvidia. Betriebsunterbrechungspolicen dürften hierbei greifen.

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Verhandlungsort um gestrandete Flugzeuge geklärt

Versicherer und Leasingfirmen streiten nach wie vor um die in Russland gestrandeten Flugzeuge. Zuletzt ging es darum, an welchem Ort man überhaupt verhandelt. Laut Gerichtsunterlagen des High Court of England wollten Axa, AIG und einige Lloyds-Syndikate, dass der Prozess in Russland stattfindet. Nun gibt es dazu die finale Entscheidung.

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Frohe Botschaft für Evangelische Pensionskasse

In einem aktuellen Urteil hat das Oberlandesgericht Frankfurt abschließend entschieden, dass die Sanierungsgelderhebung der Evangelischen Zusatzversorgungskasse EZVK im streitgegenständlichen Verfahren rechtmäßig war. Im Januar vergangenen Jahres hatte der BGH die Sanierungsgeldregelung des § 63 EZVK-Satzung als wirksam bestätigt und das Verfahren zur endgültigen Entscheidung an das OLG Frankfurt zurückverwiesen.

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Brückeneinsturz in Baltimore: Titanic-Gesetz könnte Haftung des Schiffeigners stark reduzieren

Nach dem Brückeneinsturz in der US-Stadt Baltimore dauert die Suche nach den Vermissten an. Die Brücke selbst ist bei Chubb versichert, der Haftpflichtversicherer des Schiffes ist Britannia P&I. Ein Großteil der Kosten werden laut Experten jedoch die Rückversicherer tragen. Der Schiffseigentümer könnte indes die Haftung auf der Grundlage eines obskuren Gesetzes aus dem 19. Jahrhundert um Millionen verringern.

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Nachhaltige Wohngebäude: Regulatorischer Zwang oder Vertriebschance für Versicherer?

Wer heute eine Finanzierung oder Fördermittel braucht oder sein Gebäude verkaufen will, muss einen Nachweis über ESG-Kriterien erbringen. In der Gebäudeversicherung als „Line of Business" sind diese Auswirkungen noch nicht zu spüren, allerdings bald zu erwarten. Wer die oft tiefroten Zahlen der Gebäudeversicherung betrachtet, sieht zunächst andere Sorgen. Selbst bei schwarzen Zahlen ist das Geschäft herausfordernd, da es insbesondere für die Abdeckung von Elementarrisiken hohe Eigenmittel im Sinne von Solvency II erfordert. Eine Analyse.

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Swiss Re zählt 142 Naturkatastrophen 2023

Schwere Erdbeben in der Türkei und in Syrien, Gewitterstürme und großflächige Überschwemmungen in Städten führen die Liste der Naturkatastrophen an, die 2023 für versicherte Schäden in Höhe von 108 Mrd. US-Dollar verantwortlich waren. Das schreibt Swiss Re in seiner aktuellen Sigma-Studie. Der Trend, dass sich die weltweiten versicherten Naturkatastrophenschäden seit 1994 jährlich um fünf bis sieben Prozent erhöhen, hätte sich mit dieser Entwicklung bestätigt.

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Canada Life schwächelt

Lebensversicherer Canada Life verfehlt bei den Beitragseinnahmen die Milliardengrenze. 2022 lag die Zahl mit 1,04 Mrd. Euro noch knapp darüber. Auch das Neugeschäft in Annual Premium Equivalent (APE, laufende Beiträge plus zehn Prozent der Einmalbeiträge) lag mit 90 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau.

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Aktuare zerpflücken Referentenentwurf zum Generationenkapital

Die Deutsche Aktuarvereinigung und das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung gehen mit dem Referentenentwurf zum Generationenkapital hart ins Gericht. Unplausibel seien etwa die Planungsrechnungen. Insgesamt ist das Konzept nicht geeignet, um die Finanzierungprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung zu lösen, lautet das Verdikt.

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Bundesrat bestätigt Umsetzung der Richtlinie zur Kfz-Haftpflicht

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 22. März dem Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Kfz-Haftpflichtversicherung zugestimmt. Damit gibt es keine Versicherungspflicht für zulassungsfreie Fahrzeuge wie Gabelstapler, Landmaschinen, Aufsitzrasenmäher, Schneeräumer und andere selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

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Metallica verliert Rechtsstreit gegen Lloyd´s endgültig

Die amerikanische Kultband Metallica erhält keine Entschädigung für den coronabedingten Ausfall einer Südamerikatour aus dem Jahr 2020. Ein kalifornisches Berufungsgericht hat die Klage, in der um 3,2 Millionen US-Dollar gestritten wurde, endgültig abgewiesen. In einer ungewöhnlichen Urteilsverkündung zitierte das Gericht aus Taylor Swifts Lied „All Too Well“.

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Deutsche Unternehmen nennen Kosten als den wichtigsten Faktor bei der Höhe der D&O-Deckung

„Manager können immer dann haften, wenn ihre Unternehmen keine ausreichenden IT-Sicherheitsmaßnahmen vorweisen können", sagt Lukas Nazaruk, Head of Corporate Risk & Broking Deutschland und Österreich bei WTW. Die Unternehmensberatung hat weltweit 662 Vorstände, Geschäftsführer und Risikomanager zu ihren größten Haftungsrisiken befragt. Neben den Cyberrisiken lauern noch weitere Gefahren für Führungskräfte. Im internationalen Vergleich fällt auf, dass deutsche Unternehmen ihre Einkaufsentscheidung nach den Kosten richten.

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Axa gewinnt vor dem BGH: Versicherte dürfen nicht ins Detail wissen, wie die PKV-Beitragserhöhung zustande kommt

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied gestern, dass private Krankenversicherer nicht verpflichtet sind, sämtliche Grundlagen für ihre Prämienkalkulation offenzulegen. Die Axa und die ganze Branche stehen als Sieger fest, denn damit dürften es privat Versicherte künftig schwerer haben, gegen steigende Prämien vorzugehen. Auch die Landgerichte werden entlastet, denn zu Beitragsanpassungen in der PKV gibt es inzwischen mehr Verfahren als zum Dieselskandal.

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Pensionsvermögen der Dax 40-Unternehmen steigt um zwölf Mrd. Euro

Das Pensionsvermögen der Dax-Unternehmen ist 2023 von 245 Mrd. Euro um zwölf Mrd. Euro auf 257 Mrd. Euro angewachsen. Der Rechnungszinssatz ist in den Monaten November und Dezember deutlich abgesunken und lag am Jahresende somit niedriger als im Vorjahr, berichtet Mercer auf Basis einer Hochrechnung. Der Wert der Pensionsverpflichtungen in den IFRS-Abschlüssen ist von 307 Mrd. Euro um 16 Mrd. Euro auf 323 Mrd. Euro gestiegen.

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Huk-Autowelt verfehlt Ziel

Huk-Coburgs Geschäft rund um den Autohandel und Service stockt. Bei der dafür zuständigen Autowelt wurde 2023 das ausgerufene Ziel von 10.000 verkauften Fahrzeugen über alle Geschäftsfelder nicht erreicht. In der Automobilwoche kündigt Geschäftsführerin Rebecca Everts einen neuen Anlauf an.

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Kfz-Versicherer haben bei nachhaltigen Reparaturoptionen Luft nach oben

Kfz-Versicherer kommen dem Wunsch der Kunden nach umweltfreundlichen Optionen bei der Fahrzeugreparatur nicht nach. Das berichtet Schadenspezialist Solera in einer aktuellen Untersuchung. Nur gut ein Fünftel (22 Prozent) der deutschen Autofahrer wurde von ihrer Kfz-Versicherung über nachhaltige Vertragsoptionen informiert. Bei der Reparatur ihres Fahrzeugs hatte weniger als ein Viertel (24 Prozent) – europaweit immerhin knapp ein Drittel (32 Prozent) – die Wahl zwischen neuen und gebrauchten Teilen.

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BNP Paribas prüft Einstieg bei Ageas

BNP Paribas hat ein Auge auf Ageas geworfen: Die in Paris ansässige größte Bank der Eurozone erwägt laut eines Medienberichts eine Minderheitsbeteiligung beim größten belgischen Versicherer. Dazu müsste sich die französische Großbank mit dem chinesischen Mischkonzern Fosun International einigen, dem etwas mehr als sieben Prozent von Ageas gehören.

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DVAG-naher Verband erkennt mangelndes Interesse für nachhaltige Geldanlagen im Kundengespräch

DVAG-Vorstand Helge Lach ist Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater (BDV) und zugleich Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA). Letzteres untersuchte, wie das Thema nachhaltige Geldanlagen seitens der Kunden im Beratungsgespräch aufgenommen wird. Die Umfrage ergab, dass die Glaubwürdigkeit der Politik sowie die Rendite eine wichtige Rolle spielen.

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Gefährliches Wahljahr

Wie langfristige Unsicherheit in einem Jahr mit den historisch weltweit meisten Wahlen aus dem makroökonomischen Wettbewerb und der geopolitischen Instabilität resultiert, zeigt Industrieversicherungsmakler Marsh im aktuellen Risikoreport. Die Entwicklungen werden „zu noch größeren wirtschaftlichen Divergenzen zwischen Sektoren und Volkswirtschaften führen, heißt es.

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Aufwärtsbewegung bei Indexpolicen

Lebensversicherungskunden mit Indexpolicen profitierten 2023 von einem guten Börsenjahr. Ihre Renditen verbesserten sich, berichtet Assekurata. An das Erfolgsjahr 2021 kommen die Verträge allerdings nicht heran. Langfristig mussten Sparer an fast jedem zweiten Indexstichtag eine Nullrunde hinnehmen.

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Anschläge auf Pipelines: Nord Stream AG fordert 400 Millionen Euro von Lloyd’s, Munich Re und anderen Versicherern

Mehrere Explosionen zerstörten im September 2022 die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2. Es besteht kein Zweifel, dass die Detonationen absichtlich herbeigeführt wurden. Die in der Schweiz sitzende Betreiberfirma Nord Stream AG, die mehrheitlich Gazprom gehört, klagt in London gegen alle Versicherer, die die Schadensleistung aus der Offshore-All-Risk-Police sowie der Excess-All-Risk-Police verweigern.

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Rechtsmeinung: „Eine teilweise als unbillig gehaltene unbeschränkte Haftung lässt sich kaum rechtssicher für Versicherungsvermittler umsetzen“

Die immer strenger werdende Vertriebs-Regulatorik eröffnet neue Risiken und Ansatzpunkte für Pflichtverstöße. In welchen Fällen dabei Versicherungsvermittler unbegrenzt haften können, durchleuchtet Andreas Heinsen in seiner Rechtsanalyse.

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Elementarschäden: Positionspapier der SPD schlägt verpflichtendes System wie in Frankreich vor

Eine Pflichtversicherung für Elementarschäden einzuführen, scheitert bislang an der FDP. Das hindert den Koalitionspartner SPD nicht daran, ein Positionspapier dazu zu erarbeiten. Aus dem sechsseitigen Dokument, das dem Spiegel vorliegt, geht hervor, dass die Berechnung der Prämienhöhe und der Umfang der Leistungen gesetzlich vorgeschrieben werden sollen. Die Bundestagsfraktion will das Positionspapier in der kommenden Sitzungswoche beschließen. Das dürfte Versicherern und dem GDV nicht schmecken.

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Felicity-Ace-Eigner und Versicherer verklagen Porsche

Die Volkswagen-Tochter steht in Deutschland zwei Klagen gegenüber, in denen behauptet wird, dass die Batterie eines Porsche-Elektrofahrzeugs den Brand an Bord der Felicity Ace im Jahr 2022 ausgelöst hat. Das Frachtschiff ging samt Tausender Autos unter. Die Klage wurde von einem halben Dutzend Klägern eingereicht, darunter Mitsui OSK Lines Ltd. als Betreiber des Schiffes und die Allianz, einer der Versicherer des Schiffes.

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Tesla droht Milliardenschaden

Nach einem Brand an einem Hochspannungsmast bleibt das Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide wohl bis Ende nächster Woche ohne Strom. Die als linksextremistisch eingestufte Vulkangruppe reklamierte für sich, hinter dem Stromausfall zu stehen. Dem Autokonzern von Elon Musk droht ein Milliardenschaden.

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 GDV: „Pflichtversicherung ist kein Allheilmittel“

Vor dem Hintergrund Ministerpräsidentenkonferenz appellieren die Versicherer an die Bundesländer, beim Schutz vor Wetterextremem nicht nur auf eine verpflichtende Versicherungslösung zu setzen, sondern das Thema Prävention in den Fokus zu nehmen. „Eine Pflichtversicherung als alleiniges Mittel hilft niemandem – weder Hausbesitzern noch Ländern und Kommunen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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GDV macht sich nach Rentenpaket II für schnelle Folgereformen stark

Bundesfinanzminister Christian Lindner und Arbeitsminister Hubertus Heil haben das lange angekündigte Rentenpaket II vorgestellt. Bis 2039 will die Ampelkoalition ein Rentenniveau von 48 Prozent eines Durchschnittslohns garantieren und das Beitragswachstum abbremsen. Geplant ist der Aufbau eines Kapitalstocks mit einem Gesamtvolumen von 200 Mrd. Euro. Der GDV hofft darauf, dass das Rentenpaket „den Weg für notwendige Reformen der betrieblichen und privaten geförderten Altersvorsorge frei“ macht.

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Marsh erweitert Versicherungsprogramm mit der Ukraine

Marsh, Lloyd's und ukrainische Staatsbanken hatten im November ein erstes Programm aufgelegt, um die Kosten für Schäden an Schiffen und Besatzungen zu senken, die nach der russischen Invasion in der Ukraine vor zwei Jahren Getreide durch den Schwarzmeerkorridor transportierten. Nun wird die Kooperation mit Marsh auf weitere nicht-militärische Güter ausgeweitet.

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Rasen, ohne dass der Arzt kommt

Verpflichtende ärztliche Checks für Autofahrer wie in Italien wird es in hierzulande vorerst nicht geben. Versicherer begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments. Statt Medizinchecks will der GDV jedoch eine nicht minder aufwendige Alternative: verpflichtende Rückmeldefahrten mit speziell geschulten Fahrlehrern, Führerscheinprüfern oder Verkehrspsychologen.

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Erneuerungsdruck im Vertrieb

Die Zahl der „Silver Ager“ wächst stark. Das erfordert ein erhebliches Umdenken im Vertrieb von Finanzprodukten – bei Konzepten, in der Aus- und Fortbildung, in der Beratung. Was auf Versicherer und ihre Vertriebswege zukommt, lesen Sie im Gastbeitrag von Jörg Röckinghausen.

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Parametrie als Lichtblick am Katastrophenhimmel

Die Verfügbarkeit von immer mehr Daten hat der Parametrie-Deckung zum Durchbruch verholfen. Inzwischen werden damit auch Cyberrisiken abgedeckt. Damit sind parametrische Modelle nicht nur eine Antwort auf die heutigen Herausforderungen, sondern auch ein entscheidendes (Strategie-)Instrument für die Zukunftssicherung von Unternehmen, schreiben die Wissenschaftler Dr. Marcus Schmalbach und Dr. Andreas Göhl in ihrem Gastbeitrag.

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Katarischer Versicherer meldet hohe Verluste

Der Versicherer Qatar General Insurance and Reinsurance (QGRI) mit Sitz im Emirat Katar hat im vergangenen Jahr ein dickes Minus eingefahren. Der Nettoverlust beträgt rund 1,465 Mrd. Katar-Riyal (QR), umgerechnet knapp 371 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Damit fiel der Verlust dreimal höher aus als noch 2022.

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Mapfre bügelt EMEA-Schwäche aus

Die spanische Mapfre-Gruppe, Mutter der deutschen Verti Versicherung AG, hat ihre Ergebnisse für das Jahr 2023 veröffentlicht. Die Prämieneinnahmen des Konzerns stiegen im vergangenen Jahr um 9,7 Prozent. Mit fast 27 Mrd. Euro erreichten sie den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika gingen die Prämien zurück.

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Gesundheitsminister Lauterbach sinniert mit Rapper Sido übers Kiffen, Versicherer bleiben nüchtern

Den Bundestag hat das Gesetz zur kontrollierten Legalisierung von Cannabis am Freitag passiert. Ab dem 1. April dürfte der limitierte Besitz sowie Anbau der Droge für Erwachsene ab 18 Jahren dann offiziell erlaubt sein. Während in einem Spiegel-Gespräch Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Rapper Sido übers Kiffen sprechen, warnen die Versicherer vor den möglichen Folgen im Straßenverkehr.

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QBE fordert Branchenlösung gegen Fachkräftemangel

Der australische Industrieversicherer QBE hat seinen Gewinn 2023 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt, von 587 Mio. US-Dollar auf 1,36 Mrd. Dollar. Vor allem fernab des Heimatmarktes liefen die Geschäfte gut, so auch im deutschen Markt. Doch der hiesige Fachkräftemangel dämpft die Euphorie der Australier: „Das Problem betrifft ausnahmslos die gesamte Branche“, mahnt Deutschlandchefin Andrea Brock und fordert eine gesamthafte Initiative der Versicherer.

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Bernd Neumann in Run-off-Debatte mit Verbraucherschützern: „Wenn Leistungen nicht ausgezahlt werden, ist das ein absolutes No-Go“

Von Verbraucherschutzorganisationen wird der Run-off-Markt kritisch beäugt: Sie wollen nicht, dass sich Kunden erneut wegen ausstehender Zahlungen beschweren, so geschehen beim externen Run-off der früheren Generali Leben. „Wenn Leistungen nicht ausgezahlt werden, ist das ein absolutes No-Go“, betonte Bernd Neumann, Vorstand der Konsolidierungsplattform Frankfurter Leben, im Gespräch mit Verbraucherschützern. Zuhörer Viridium-Chef Tilo Dresig gab sich reumütig, aber auch kämpferisch.

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Versicherungsmakler steigern Gewinn deutlich, aber die Hälfte bleibt unter 50.000 Euro

Der Bundesverband Finanzdienstleistung (AfW) hat etwa 1.100 freie Vermittler zu ihren Umsätzen und Gewinnen befragt. Dabei zeigt sich, dass die Schere von Gutverdienern und weniger erfolgreichen Maklern immer weiter auseinandergeht. Immer mehr Vermittlerbüros erzielen Gewinne von über 300.000 Euro pro Jahr. Der Anteil der Vermittler mit weniger als 50.000 Euro Gewinn stieg allerdings auch an.

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