Allianz: Betriebsunterbrechungen werden für Unternehmen immer teurer

Unternehmen müssen sich weltweit auf deutlich teurere Schäden durch Betriebsunterbrechungen einstellen. Zwar sei die Zahl der entsprechenden Schadenfälle in den vergangenen Jahren weitgehend stabil geblieben, wie eine Analyse des Industrieversicherers Allianz Commercial ergab. Die finanziellen Folgen einzelner Ausfälle hätten sich jedoch deutlich verschärft, warnen die Fachleute. Vor allem in Deutschland bleiben Feuer und Explosionen die größten Gefahrenquellen.

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Asmussen über KI-Automatisierung: „Wir können das, wir dürfen es nicht“

Wo Jörg Asmussen auftritt, lässt die Kritik an der Regulierungswut meist nicht lange auf sich warten. Auf dem MCC-Kongress „Insurance Today and Tomorrow“ prangerte der GDV-Hauptgeschäftsführer überstrenge Datenschutzregeln an, die den effizienten Einsatz künstlicher Intelligenz ausbremsen. Das Nachsehen haben die Versicherten: Weil das Recht eine belanglose Zahnarztrechnung genauso streng behandelt wie eine hochsensible Krebsdiagnose, dürfen selbst simpelste Routinefälle kaum automatisiert bearbeitet werden. Doch Asmussen stellte auch klar: Selbst wenn der Wust an Bürokratie in vielen Segmenten abgebaut wird, ersetzt das noch keinen Motor. Und dieser Motor – die Wirtschaftskonjunktur – stottert hierzulande schon seit Jahren.

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Huk-Coburg-Datenexperte Körzdörfer über KI-Projekte: „Einen Mehrwert, der nicht messbar ist, gibt es nicht“

Wenn bei einem Versicherer ein KI-Pilotprojekt gelingt, ist der Weg zum produktiven Einsatz oft noch lang. Diesen Weg deutlich zu verkürzen, hat sich die Huk-Coburg zum Ziel gesetzt. Die Franken haben derzeit 60 KI-Use-Cases im Einsatz, an denen über 180 Mitarbeiter beteiligt sind, sagt Thomas Körzdörfer, Leiter Data Analytics bei der Huk-Coburg. Dabei gelte die Devise, „Ressourcen, die immer zu knapp sind, auf die Dinge zu priorisieren, die den größten finanziellen Hebel für uns haben“, betonte Körzdörfer bei einer Branchenveranstaltung. Dazu gehört für den Kfz-Versicherungsriesen vor allem: das Pricing.

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Neue Regeln für Kfz-Versicherungen: Justizministerium legt Referentenentwurf zur Reform des Haftungsrechts vor

Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur verbesserten Abwicklung von Schäden an Leasingfahrzeugen und von Großschadensereignissen im Straßenverkehr vorgelegt. Im Zentrum des Vorhabens stehen Reformen des Kfz-Versicherungs- und Haftungsrechts. Eine wichtige Änderung betrifft Fälle, in denen Kraftfahrzeuge vorsätzlich als Tatwaffe für Straftaten eingesetzt werden. Die beteiligten Fachkreise und Verbände haben nun bis Ende Oktober Zeit, ihre Stellungnahmen einzureichen.

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Wie wirkt sich der Neugeschäftsbann gegen Wakam auf deutsche Kunden aus?

Nachdem die französische Finanzaufsichtsbehörde ACPR den Pariser White-Label-Anbieter Wakam mit einem vorläufigen Neugeschäftsverbot belegt hat, rücken mögliche Folgen für den deutschen Markt in den Blick. Wakam diente bis Ende vergangenen Jahres unter anderem dem Hamburger Start-up Wetterheld als Risikoträger für die hauseigene Urlaubs-Regenversicherung.

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Ammerländer will Versicherer auf neue Plattform locken

Die Ammerländer Versicherung hat einen neuen Plattformanbieter geschaffen. Die modulare, cloudbasierte Plattform namens Syonics richtet sich an Versicherer und Assekuradeure. Sie soll die Geschäftsprozesse der teilnehmenden Unternehmen verbessern, ohne dass diese einen „risikoreichen Komplettaustausch“ ihrer bisherigen Kernsysteme vornehmen müssen, wie die Ammerländer mitteilt.

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Keine Millionen von der Versicherung für Man City

Das historische Urteil der Premier-League-Kommission gegen Manchester City hat die Fußballwelt in ihren Grundmauern erschüttert. In 114 von 115 Anklagepunkten wurde der englische Serienmeister schuldig gesprochen, über ein Jahrzehnt hinweg seine Bilanzen systematisch um mehr als 900 Millionen Pfund künstlich aufgebläht zu haben. Da es sich um vorsätzliche Täuschung handelt, greifen strikte Ausschlussklauseln der Versicherer – es sei denn, das Berufungsverfahren geht zugunsten von Manchester City aus.

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Blacklake-Managerin Karin Groß: „Immobilien müssen sich ihren Platz im Portfolio wieder verdienen“

Zwischen drastischen Wertkorrekturen und eingeschränkter Marktliquidität stehen die Immobilienportfolios der Versicherer unter Druck. Kurz vor der B2B-Fachmesse Expo Real spricht Karin Groß, Managing Partnerin bei Blacklake, im VWheute-Interview über die Lehren aus dem Debakel um die Signa-Gruppe, drohende Bewertungsverluste und die Frage, ob B- und C-Standorte für die Anlagestrategie der Zukunft noch tragfähig sind.

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Verschärfter Wettbewerb im Tierversicherungsmarkt: Huk-Coburg setzt auf Eigenregie, Hanse Merkur auf Kooperationen

Immer mehr Versicherer wollen am boomenden Markt für Tierversicherungen mitverdienen. Nachdem die Debeka ihren Einstieg mit dem Spezialversicherer Uelzener als Partner angekündigt hat, bringt sich nun auch die Huk-Coburg mit einem eigenen Angebot für Hunde und Katzen in Stellung. Zeitgleich will die Hanse Merkur zum Marktführer Uelzener aufschließen und kündigt ihrerseits eine Vertriebspartnerschaft mit den Rheinland Versicherungen an. Die Hamburger setzen außerdem auf große digitale Aggregatoren – für die Huk-Coburg kommt das nicht infrage. „Auf eine Präsenz auf teuren Vergleichsportalen verzichten wir bewusst“, betonen die Franken gegenüber VWheute – und erklären, wie man als Marktneuling im verschärften Wettbewerb bestehen will.

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Allianz plant zweites Bermuda-Sidecar

Allianz bereitet offenbar die Neuauflage seines Lebens-Rückversicherung-Sidecars Sconset Re vor. Wie das Branchenmagazin Artemis erfuhr, wurden auf Bermuda bereits zwei neue Gesellschaften vorregistriert, deren Bezeichnungen nahtlos an die Struktur des ersten Vehikels anknüpfen: Sconset Re II Ltd. sowie eine Kommanditgesellschaft namens Sconset Reinsurance II Capital LP.

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Debeka steigt in den Tiermarkt ein und vertreibt Versicherungen der Uelzener

Bei dem privaten Krankenversicherer Debeka können Kunden ab dem 1. Oktober auch Tierversicherungen abschließen. Die Policen für Haustiere konzipieren die Koblenzer nicht selbst, stattdessen greifen sie auf das Angebot vom Marktführer Uelzener zurück. Der niedersächsische Spezialversicherer setzt dabei vor allem auf die vertriebliche Schlagkraft der 8.000 Debeka-Außendienstmitarbeiter.

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Allianz: Deutsche Sparer setzen zunehmend auf Wertpapiere

Deutschlands Haushalte haben 2025 trotz schwacher Konjunktur und hoher Inflation mehr Vermögen aufgebaut. Deren Brutto-Geldvermögen legte gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 9,9 Billionen Euro zu, wie der Versicherer Allianz auf Basis seiner aktuellen Erhebung „Global Wealth Report“ meldet. Dabei übertraf der Bestand an Wertpapieren erstmals den von Bankeinlagen. Von einer vollständigen Abkehr des deutschen Sparers vom klassischen Sicherheitsdenken kann allerdings noch keine Rede sein, wie sich bei einem Pressegespräch zeigte.

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Doppelter Druck auf die Rückversicherer durch KI-Disruption und Preisverfall

Eigentlich galt die Rückversicherungsbranche in den Depots internationaler Investoren bislang als sicherer Hafen vor den Umwälzungen durch künstliche Intelligenz. Doch eine aktuelle Analyse der Investmentbank Jefferies zeigt, dass dieser Schutzschild deutliche Risse aufweist. Während die fortschreitende KI-Adaption im Erstversicherungsmarkt schleichend die Nachfrage nach Rückdeckung aushöhlt, gerät die Branche zeitgleich in eine massive, von Rekordkapital getriebene Preisspirale nach unten.

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Ergo prescht bei Überschussbeteiligung vor

Gut zwei Monate früher als üblich hat die Ergo bekannt gegeben, mit welcher Überschussbeteiligung ihre Kunden im kommenden Jahr rechnen können. Mit Blick auf die am 1. Januar in Kraft tretende Altersvorsorgereform wolle man „frühzeitig Klarheit schaffen, was die Verzinsung unserer Lebensversicherungen angeht“, erklärte Oliver Horn, Chef der Ergo Vorsorge Leben. Gegenüber VWheute verteidigen die Düsseldorfer die geringe Zinserhöhung von 0,1 Prozentpunkten und stellen einen Termin zur Bekanntgabe des geplanten Altersvorsorgedepots in Aussicht.

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Swiss Re: Vernetzte Risiken könnten neue Systemkrise heraufbeschwören

Der Rückversicherer Swiss Re zeigt sich darüber besorgt, dass Risiken zunehmend ineinandergreifen. Eine einzige Störung könne somit „mehrere Bereiche gleichzeitig treffen“, heißt es in einer gemeinsamen Analyse des Swiss Re Institute und der London School of Economics (LSE). Die Ursache hierfür sehen die Fachleute in einer wachsenden Abhängigkeit großer Unternehmen von gemeinsamen Lieferanten, Technologieplattformen und kritischer Infrastruktur.

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Jobzufriedenheit: Versicherungsbeschäftigte gehen (vergleichsweise) gut gelaunt zur Arbeit

Wer in der Versicherungsbranche arbeitet, ist tendenziell zufriedener als die Beschäftigten aus den meisten anderen Branchen. 67,8 Prozent der dort tätigen Arbeitnehmer bewerten ihren Arbeitgeber mit vier oder fünf von fünf Sternen. Damit liegt die Branche im aktuellen Zufriedenheitsatlas des Bewertungsportals Kununu auf Rang drei. Während die Zufriedenheit aller Beschäftigten in Deutschland seit Jahren sinkt, verbesserte sich die Stimmung der Versicherungsbelegschaft zuletzt sogar.

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Bundesregierung vor Durchbruch bei Elementardeckung – setzt aber weiter auf „bewährtes Versicherungssystem“

Die Bundesregierung will die Verbreitung von Elementarschadenversicherungen deutlich erhöhen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte dazu auf dem Versicherungstag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein „detailliertes und durchdachtes Eckpunktepapier“ an. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen bezeichnete viele Punkte in Hubigs Rede als „erfreulich“ – insbesondere, dass „Elemente der Freiwilligkeit“ gewahrt werden sollen.

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R+V-Chef Rollinger wirbt für bAV und warnt vor Börsen-Risiken: „Das ist vielleicht für Besserverdienende aushaltbar“

R+V-Chef Norbert Rollinger hat mit Blick auf die Altersvorsorgereform davor gewarnt, die Risiken einer stärker individualisierten Vorsorge zu unterschätzen. Der Gesetzgeber habe einen „Paradigmenwechsel“ vollzogen, indem er die dritte Säule vollständig dem Kapitalmarkt geöffnet habe. Die Bürger müssten dann lernen, „dass sie da dem Unwillen des Kapitalmarkts ausgesetzt sind“, sagte Rollinger bei einem Empfang der R+V in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. Dort warb der CEO für das kollektive Sparen über die betriebliche Altersversorgung (bAV) – doch die hat keinen leichten Stand.  

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Fitch-Umfrage: Rückversicherer bevorzugen Leben und Kranken bei der Kapitalallokation

Rückversicherer und andere Marktteilnehmer bevorzugen bei der Allokation von Eigenkapital die Segmente Leben und Kranken sowie Spezialrisiken gegenüber dem klassischen Sachrückversicherungsgeschäft. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Fitch Ratings hervor, die im Rahmen des Branchentreffens Rendez-Vous de Septembre in Monte Carlo unter 93 Marktteilnehmern – darunter Rückversicherer, Erstversicherer und Makler – durchgeführt wurde. Der Trend spiegelt eine strategische Reorganisation als Reaktion auf den anhaltenden Preisdruck im Sachbereich wider.

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„Versicherer des Jahres 2026“ gekürt: Kein Anbieter ist mehr „sehr gut“ – doch die Allianz kämpft sich zurück

Die Deutschen werden immer unzufriedener mit ihren Versicherern. Im aktuellen Ranking des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) für ntv reicht es für die Branche erstmals nur noch zu einem „befriedigenden“ Urteil. Das Gesamtergebnis liegt bei 69,9 von 100 möglichen Punkten. 2025 waren es mit 70,4 Punkten zwar nur etwas mehr – das reichte damals aber noch für ein „gut“. 2022 schaffte die Branche 75,4 Punkte – seither ging es stetig runter. Spitzenreiter ist abermals der Münchner Verein, jedoch büßt er seinen Status als einziger „sehr guter“ Anbieter ein. Die Allianz machte einen gewaltigen Satz nach vorn und verbesserte sich um eine ganze Note.

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Versicherer werden wagemutiger bei Private Credit

Im Mai äußerte sich die Europäische Zentralbank (EZB) besorgt über den wachsenden Private-Credit-Appetit der europäischen Versicherer. Die Ratingagentur Moody’s hält die Risiken allerdings noch für beherrschbar. Man erwarte derzeit nicht, dass der Boom „die Bonität der meisten bewerteten Versicherer wesentlich beeinträchtigen wird“, heißt es in einem Bericht. Gleichwohl ist den Autoren nicht entgangen, dass sich Versicherer in den USA und Europa vermehrt auch an komplexeren Private-Credit-Strukturen heranwagen.

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Unterstützung für Global Player von morgen: Allianz investiert in europäischen Wachstumsfonds

Mit dem milliardenschweren Wachstumsfonds „Scaleup Europe Fund“ will die EU die Finanzierungslücke schließen, in die vielversprechende europäische Start-ups zu fallen drohen, wenn sie den Sprung zu einem sogenannten Scale-up wagen. Europas größter Versicherer unterstützt diesen Ansatz und will kräftig mitinvestieren: Man wolle „einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Europas“ leisten, teilte die Allianz mit. In den Fonds fließen auch Versichertengelder deutscher Kunden.

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Attikon übernimmt ASP Assecuranzmakler

Der Düsseldorfer Makleraufkäufer Attikon baut seine Präsenz im Norden Deutschlands aus und holt sich die ASP Assecuranzmakler GmbH ins Portfolio. Das Hamburger Unternehmen ist auf die Beratung und Betreuung von Wohnungsverwaltungen, Immobilienunternehmen sowie mittelständischen Gewerbe- und Privatkunden spezialisiert.

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Berkshire Hathaway Specialty Insurance: „If your sole goal is market share, it almost always comes at the expense of profitability“

BHSI-CEO Peter Eastwood and Country Manager Germany Andreas Krause reflect on 13 years of global growth and a decade of expansion in the German market. A conversation about cyber accumulation risks, the conscious decision to forgo reinsurance, Warren Buffett‘s succession, and why AI will under no circumstances lead to job cuts at BHSI.

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EU-Kommission plant Allianz für Klimaversicherung

In ihrer Rede zur Lage der Union kündigt Ursula von der Leyen einen neuen Rahmen für die Klimaresilienz an. Nach einem Sommer extremer Wetterereignisse mit Waldbränden sowie ausgetrockneten Flussbetten von Rhein und Donau sieht die EU-Kommissionspräsidentin den alten Kontinent an einem Wende- und Schicksalspunkt. „Dieser Sommer darf sich nicht wiederholen“, warnte von der Leyen. Die EU werde an ihren Klimazielen festhalten, müsse aber bei der Krisenvorsorge und Anpassung zulegen. Versicherern kommt eine Schlüsselrolle zu.

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Schadenflaute bei Versicherern: „Es ist wichtig, diese Zeit jetzt gut zu nutzen“

Ein gutes Schadenjahr hat den Schaden- und Unfallversicherern eine unverhoffte Atempause verschafft – doch nicht alle Unternehmen nutzten das Zeitfenster, um überfällige Investitionen nachzuholen, meint Branchenkenner Andreas Heidl. „Wir sitzen im Maschinenraum von vielen Versicherern und merken, wie unterschiedlich sie sich verhalten“, sagte der P&C-Vorstand beim Softwareanbieter MSG bei einer Diskussion mit den Chefs von Ergo Deutschland, Hanse Merkur und Huk-Coburg.

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Wie die Post-Merger-Integration bei Maklern gelingt

Der Markt für Versicherungsmakler in Deutschland befindet sich in einem historischen Umbruch. Die über Jahrzehnte gewachsene fragmentierte Landschaft regionaler, inhabergeführter Häuser wandelt sich in hoher Geschwindigkeit zu einem Markt, der von einigen kapitalstarken Gruppen dominiert wird. Warum es zu kurz greift, diese Entwicklung kritisch als bloße Akkumulation von Marktanteilen zu betrachten, beleuchten Jonas Kappe und Dr. Sven Erichsen im Gastbeitrag für VWheute.

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Teure Cyberabwehr bringt nichts, wenn der Mitarbeiter auf den falschen Link klickt

Auf dem GVNW-Symposium gerieten in der Cyber-Diskussionsrunde Makler, Versicherer und Großkonzerne aneinander. Dr. Gunnar Siebert (Howden) warnte vor einem gefährlichen Preisverfall, während Matthias Beck (Würth-Gruppe) die Prämienentlastung gerne mitnimmt – eine Einmischung der Assekuranz in den operativen IT-Maschinenraum jedoch strikt ablehnt. David Bartolini (HDI Global) befürwortete hingegen eine engere Begleitung, und auch im Mittelstand wird diese partnerschaftliche Zusammenarbeit geschätzt, wie Vincenz Klemm (Baobab) beobachtet. Doch selbst wenn diese Kooperation in Security Operation Center, Red Teaming oder KI-gestützte EDR-Systeme mündet: Laut Natalie Kress-Happel (Chubb) kommt es am Ende auf das schwächste Glied in der Kette an – den Mitarbeiter, der auf den falschen Link klickt. Denn ein Großteil der Schäden entstehe ganz klassisch durch Phishing.

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US-Versicherer wundern sich über die Kapazitätsstrategie von HDI bei Haftpflichtrisiken

HDI Global nimmt den US-Markt in Angriff, obwohl die Nuclear Verdicts zunehmen. Einen Rückzug aus dem Segment schließt Edgar Puls aus – die Problematik könne man über Limits und Preise regeln. Auf dem GVNW-Symposium erläuterte er, warum der Trend unaufhaltsam sei und ob unter dem forcierten US-Engagement die Kapazitäten deutscher Kunden leiden. Können sich Versicherer zusammenschließen, um gemeinsam gegen die Welle anzugehen? Talanx-CEO Torsten Leue hat darauf eine klare Antwort.

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Studie: Noch viel unerschlossenes Potenzial im Schadenmanagement

Bei Triage denken viele zunächst an den Arztberuf, nicht unbedingt an den Job eines Schadenmanagers. Dabei kann eine kluge Steuerung der Schadenfälle mittels einer sogenannten digitalen Triage für eine erhebliche Entlastung sorgen. Das sagt jedenfalls das Beratungsunternehmen Sedgwick, das mehr als 2,3 Millionen Schadenfälle analysiert hat. Demnach ließen sich die Schadenbearbeitungskosten um gut 20 Prozent drücken.

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Neue Regionalklassen in der Kfz-Versicherung: An der Stadtgrenze droht das Preisgefälle

Knapp zehn Millionen Autofahrer werden von ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung in eine andere Regionalklasse umgeparkt. Für die Mehrheit verbessert sich dadurch die Einstufung, berichtet der Branchenverband GDV auf Basis seiner jährlich aktualisierten Regionalstatistik für die 413 deutschen Zulassungsbezirke. Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen, dass die Kfz-Versicherung unter anderem im schadenträchtigen Berlin mehr als 60 Prozent teurer ausfallen kann als im beschaulichen Emden.

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Aon: „Industrieller Sachversicherungsmarkt wird käuferfreundlicher“

Der Makler Aon wartet in seinem aktuellen „Marktreport 2026“ mit vielen guten Nachrichten für die deutsche Industrie auf: In vielen Sparten schöpfen die Versicherer aus vollen Kapazitäten und die Branche verspürt wieder mehr Risikoappetit. Die schlechte Nachricht: Die Risiken, die Unternehmen absichern müssen, werden komplexer und sind stärker miteinander verknüpft. VWheute hat sich angeschaut, wie man bei Aon auf die Schlüsselsparten Sach, Industriehaftpflicht, Kfz-Flotte, Cyber und D&O blickt.

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Axa will KI-Transformation beschleunigen

Die Axa gehört beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zu den Vorreitern im Versicherungsmarkt. Doch jüngst mussten die Franzosen ihren Spitzenplatz im Branchenranking „Evident AI Index for Insurance“ an den Rivalen Allianz abtreten. Nun holt sich die Axa den Technologieanbieter Publicis Sapient ins Haus, „um die nächste Phase der KI-Transformation zu beschleunigen“, so die ehrgeizige Ankündigung des Pariser Konzerns.

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Hannover Rück erwartet „leicht rückläufige Preise“ in der Schaden-Rückversicherung

Die Hannover Rück erwartet in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2027 leicht sinkende Preise in ihrem Schaden-Rückversicherungsgeschäft. Zugleich geht der weltweit drittgrößte Rückversicherer von „überwiegend stabilen Konditionen“ aus. CEO Clemens Jungsthöfel glaubt, dass das Wettbewerbsumfeld rauer wird. Trotzdem wolle der Konzern nur dort wachsen, „wo Preise und Risiken im Einklang stehen“, wie Vorstand Sven Althoff in Monte Carlo hinzufügte.  

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HDI Global erhält grundsätzliche Zusage für eigenes Lloyd’s-Syndikat

Der Industrieversicherer HDI Global UK & Ireland hat vom Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s die grundsätzliche Genehmigung zur Gründung eines neuen Syndikats erhalten. Dies teilte das Unternehmen mit. Die finale Zeichnungserlaubnis wird für die kommenden Monate erwartet, sobald alle weiteren regulatorischen und operativen Voraussetzungen erfüllt sind.

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Swiss Re rechnet mit Milliardenprämien dank Investitionsboom

Die globale Wirtschaft steuert auf einen Investitionssuperzyklus zu. Billionen von Dollar fließen derzeit in den Aufbau von Rechenzentren, die Modernisierung von Energiesystemen und den Ausbau strategischer Infrastruktur. Das Swiss Re Institute rechnet vor, dass allein KI-Rechenzentren und die Infrastruktur für erneuerbare Energien zwischen 2026 und 2030 rund 200 Mrd. US-Dollar an kumulierten Industrieversicherungsprämien generieren könnten. „KI benötigt Rechenzentren, Stromnetze sowie zunehmend komplexe Infrastruktur – und all das muss versichert werden“, sagt Swiss-Re-Manager Gianfranco Lot.

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Zwei-Milliarden-Dollar-Geschäft: EQT löst Warburg Pincus als Mehrheitseigner von McGill ab

Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT hat sich mit Warburg Pincus auf die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung am britischen Versicherungsmakler McGill and Partners geeinigt. Im Rahmen der Transaktion wird das Unternehmen mit zwei Milliarden US-Dollar bewertet. Warburg Pincus hat den Start von McGill im Jahr 2019 finanziert und steigt jetzt vollständig aus.

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Moody’s warnt Versicherer vor wachsender MGA-Abhängigkeit

Enden die Versicherer irgendwann einmal als reine Kapitalbereitsteller für hochspezialisierte Vermittler? So weit geht ein Bericht der Ratingagentur Moody’s nicht, aber die Experten erheben vorsorglich den mahnenden Zeigefinger. Demnach droht den Versicherern ein zunehmender Kontrollverlust, wenn sie Managing General Agents (MGAs) bereitwillig Margen und Kundenbindung überlassen.

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Globale Rückversicherung: Fitch rechnet 2027 mit Rückgang der gebuchten Nettoprämien

Die Hochsaison in der Rückversicherungsszene nimmt Fahrt auf und so auch die Analysen zum Markt. In ihrem neuesten Bericht blickt die Ratingagentur Fitch auf das Jahr 2027 und prognostiziert für die Branche einen sich verschlechternden Zustand. Weil das Angebot an Kapazität das Nachfragewachstum der Erstversicherer übersteigt, verschiebt sich das Kräfteverhältnis auf dem Markt zugunsten der Zessionäre. Die gebuchten Nettoprämien werden sinken, heißt es.  

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Warum KI im Versicherungsvertrieb noch nicht durchstartet

Über kaum ein Thema wird in der Öffentlichkeit und in Unternehmen derzeit so intensiv diskutiert wie über Künstliche Intelligenz (KI). Ihr Einsatz verändert Geschäftsmodelle, Abläufe und Kundenbeziehungen. Das gilt auch in der Versicherungswirtschaft. Doch im Versicherungsvertrieb bleibt das Potenzial der Technologie bislang weitgehend ungenutzt. Woran liegt das? Prof. Dr. Oliver Schellenberger und Sebastian Pitzler forschen nach.

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„Produktlandschaft, da blickt keiner mehr durch“: Branchenkritiker Kleinlein nimmt BVK-Präsident Heinz in die Pflicht

Vier Monate vor dem Start der Riester-Reform wachsen die Nervosität und der Frust unter deutschen Versicherungsvermittlern. Michael Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), sieht seinen Berufsstand regelrecht in die Zange genommen von Verbraucherschutz und Versicherern. Bei einem Streitgespräch mit Ex-BdV-Chef Axel Kleinlein ärgerte sich Heinz über Verbraucherschützer, die der irrigen Meinung seien: „Beratung und Dokumentation verursachen Kosten und schmälern die Rendite.“ Der BVK-Präsident teilte zudem erneut gegen den Versichererverband GDV aus, weil dieser die Beratungspflicht für überholt hält – dort sieht man die Sachlage erwartungsgemäß anders.

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Bafin zieht um

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin verlegt ihren Frankfurter Sitz im Herbst 2028 in das Stadtzentrum. Die Behörde zieht vom bisherigen Standort im Frankfurter Norden in den erneuerten RAW. Der Bürocampus und frühere Sitz der Deutschen Bahn befindet sich in der Stephensohnstraße 1 und liegt zwischen Gallus, Bahnhofsviertel, Messe und Europaviertel. Auf den Bonner Standort wird der Umzug keine Auswirkungen haben, berichtet die Bafin auf VWheute-Nachfrage.

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Aon kauft USI für 17-Milliarden-Dollar

Großmakler Aon steht vor dem Abschluss eines bedeutenden Zukaufs auf dem US-amerikanischen Markt. Wie das Wall Street Journal berichtet, befindet sich der Konzern demnach in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Erwerb des auf mittelständische Unternehmenskunden spezialisierten Maklers USI Insurance Services. Verkäufer ist die US-Beteiligungsgesellschaft KKR. Das Transaktionsvolumen wird auf rund 17 Milliarden US-Dollar taxiert.

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Südvers-Analyse: Industrieversicherungsmarkt wird weicher – nicht aber die Anforderungen

Der Versicherungsmakler Südvers bescheinigt Industrieunternehmen wieder bessere Bedingungen bei wichtigen Versicherungssparten, wie Sach, Haftpflicht, Cyber und D&O. Nach Jahren steigender Prämien und knapper Versicherungskapazitäten wandle sich der Markt für Industrieversicherungen zugunsten der Kunden, so die Erkenntnis des „Südvers Marktmonitor 2026/27“, in den VWheute vorab hineinschauen durfte. Doch die Entspannung kann trügerisch sein, da sie nach Ansicht der Fachleute nicht alle Kunden gleichermaßen trifft.

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Kann Emerging Markets Debt unter Solvency II attraktiv sein?

Private Markets, Schwellenländer und Private Debt: Diese Kombination mag zunächst nach erhöhtem Risiko klingen. Doch für Versicherer kann ein passend konstruiertes Portfolio aus Emerging Markets Private Debt durchaus attraktiv sein, gerade auch mit Blick auf die Eigenkapitalanforderung.
Das mag zunächst überraschen, aber wird nach Reflexion der konkreten Eigenschaften klarer.
Was zählt, sind Kreditqualität und -laufzeit der zugrunde liegenden Forderungen,
nicht das Etikett der Anlageklasse, schreiben die Experten Francesco Fantini und Adam Boumbarek im Gastbeitrag für VWheute.

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