Corona beschleunigt Digitalisierung, Maklerschwund erfordert neue Maßnahmen

Die Digitalisierung macht die Welt in vielen Bereichen einfacher – in einigen Branchen sorgt sie dagegen für Kopfzerbrechen. Die Zahl der Versicherungsmakler in Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Der Grund: Die Digitalisierung ermöglicht es, dass sich viele potentielle Endkunden mithilfe von Vergleichsportalen und Direktgeschäften im Internet ihre Versicherung selbst abschließen und auf die Beratungsunterstützung von Maklern verzichten. Ein Gastbeitrag von Matthias Hentschke, Vertriebsdirektor PassportCard.

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Chinesische Versicherer wittern große Marktchancen in Xinjijian

Als die Finanzkrise 2009 das wirtschaftliche Wachstum in China zu gefährden drohte, investierte die chinesische Regierung kurzerhand 520 Mrd. Euro in den Ausbau der Infrastruktur. Die Mission war gelungen. Mit dieser riesigen Investitionssumme hat man das damals festgelegte Jahreswachstumsziel von acht Prozent gerettet. Nach zehn Jahren wiederholt sich die Geschichte. Die Versicherer wittern bereits ihre Chancen.

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Betriebsschließungen: Britische Finanzaufsicht stellt Bedingungswerke der Versicherer auf den Prüfstand
 VWheute Sprint 

Die britische Finanzaufsicht FCA unterzieht ihre Versicherer einem Policencheck. Im Fokus: Betriebsschließungsversicherungen. Auch auf der Insel ist nach dem Corona-bedingten Lockdown eine heiße Debatte entbrannt, in der es darum geht, wie geschädigte Unternehmen nun geschützt werden können und in welcher Verantwortung die Assekuranz steht. Gerichte sollen entscheiden, wann gezahlt werden muss und wann nicht. Im Musterprozess werden Policen der britischen Niederlassungen u.a. von Allianz, Axa, AIG, Hiscox und Zurich untersucht.

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Kfz-Versicherung: Huk-Coburg zuversichtlich bei Prämienentwicklung, Telematik strategisch wichtig

Die Corona-Pandemie wird die Kraftfahrtzeugversicherung 2021 nicht senken. „Wegen Corona werden wir keinen Prämienrückgang sehen“, ist sich Jörg Rheinländer sicher. Der Trend abnehmender Schadenhäufigkeiten setze sich aber fort und gehe demzufolge in die Prämienberechnung ein, sagte der Vorstand der Huk-Coburg bei der Online-Konferenz „Mobilität im Fokus – Versicherung 2030“.

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Lebensversicherer von Magic Johnson vergibt Notkredite an Kleinunternehmen

Die Hilfsprogramme der US-Regierung kommen nur stockend bei den unter dem Shutdonw leidenden Unternehmen an. NBA Legende Earvin „Magic“ Johnson, bekannt für sein einnehmendes Zahnpasta-Lächeln und seinen ansteckenden Optimismus, will aushelfen. Nicht durch eine Spende, sondern durch Kredite in Höhe von 100 Mio. Dollar, die sein Versicherer EquiTrust Life Insurance verleihen soll.

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Axa stellt 500 Mio. Euro für Firmen und Restaurantbesitzer bereit

Der französische Versicherer Axa will nach dem jüngsten Gerichtsurteil den Großteil der Ansprüche einiger Restaurantbesitzer begleichen. CEO Thomas Buberl kündigte in einem Radiointerview an, die Verluste von Betriebsunterbrechungen wegen der Viruskrise für die Mehrheit der Restaurantbesitzer auszugleichen, die dem vor Gericht verhandelten Fall ähnelten. Dabei wollte Axa eigentlich in Berufung gehen.

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„Die Digitalisierung hat uns alle angesteckt“

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar: Eine Pandemie löst einen Digitalisierungsboom in Deutschland aus, den es unter normalen Bedingungen in diesem Tempo nicht gegeben hätte. Plötzlich geht alles digital, remote und kontaktlos. Arbeiten, Lernen, Einkaufen, Sport, Forschung– all das wird nun quasi über Nacht durch digitale Technologien unterstützt, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Selbst den unsichtbaren Wegen der Ansteckung ist man durch Apps auf der Spur. Der positive Trend ist unverkennbar: Die Infektionskurve flacht ab und Deutschland freundet sich so rasch mit einem daten- und technologiegestützten Alltag an wie nie zuvor. Von Sven Krüger, CEO Eucon Group.

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Comeback der Grundfähigkeitenversicherung: „Weniger Personen werden ohne vertragliche Erschwernisse eine BU erhalten“

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist stets ein großes Thema. Doch zur Absicherung der Arbeitskraft gibt es auch die Grundfähigkeitenversicherung (GFV), die allerdings ein Nischendasein fristet. Warum sowohl die Anbieter wie auch Kunden daran ihren Anteil haben und wie die Vermittler beim Vertrieb vorgehen sollten, erklärt der Fachmann und Autor Alexander Schrehardt, der im VVW Verlag einen Leitfaden zum Thema geschrieben hat.

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Online-Abschlüsse nehmen leicht zu

Versicherungspolicen werden immer häufiger über das Internet abgeschlossen. Dies gilt aber vor allem für die vermeintlich „einfachen“ Versicherungen wie z. B. der Kfz-, Krankenzusatz-, privaten Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtsschutzversicherung. So werden in diesen Sparten bereits 20 bis 32 Prozent online direkt oder beim Online-Vergleichsportal abgeschlossen.

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Prämien in Industrieversicherung steigen zweistellig

Die Versicherer atmen auf. Die weltweiten Preise für Industrieversicherungen zeigen im ersten Quartal 2020 ein Wachstum um durchschnittlich 14 Prozent, zeigt der Global Insurance Market Index von Marsh, einem Versicherungsmakler und Risikoberater. Der Anstieg erfolgte „trotz minimaler Auswirkungen der globalen COVID-19-Pandemie auf die Preisgestaltung im ersten Quartal“.

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„Am Standort D wird weder wenig noch falsch investiert“

Versicherer „spielen eine wichtige, wenn auch oft unterschätzte Rolle beim Funktionieren von Volkswirtschaften“, glaubt Hartmut Leser, Vorstandsvorsitzender Aberdeen Standard Investments Deutschland. Im Exklusiv-Interview mit der Versicherungswirtschaft spricht er über langfristige Kapitalanlagestrategien zwischen Rendite und Risiko sowie die Rolle von öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP).

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Zukunft der Finanzindustrie: Auf die „letzte Meile“ kommt es an

Die Finanzindustrie arbeitet mit Hochdruck daran, die „letzte Meile zum Kunden“ vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und der sich ausbreitenden Plattform-Ökonomien zu sichern. Dies ergibt eine Befragung von rund 500 Beschäftigten innerhalb des Finanzsektors eines halbjährlich stattfindenden Panels von Horn & Company. Ein Gastbeitrag von Christof Wagner, Geschäftsführender Partner von Horn & Company Financial Services GmbH.

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„Wirklich gute Manager bleiben, oben angekommen, genau so authentisch, wie sie es vorher auch waren“

Für eine Vorstandskarriere gibt es keine allgemeingültige Betriebsanleitung, anhand derer man ergebnissicher in die oberste Managementebene kommt, glaubt Christoph Trah. Für den geschäftsführenden Gesellschafter von Interconsilium Executive Search ist Karriere nicht nur eine Frage des eigenen Wollens und Könnens, sondern eine Frage des Zutrauens vonseiten der Vorgesetzten und der obersten Gremien. Im Interview mit der Versicherungswirtschaft gibt der Experte exklusive Einblicke.

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Insurtech-Investments gehen weltweit um über 50 Prozent zurück

Die weltweiten Investitionen in Insurtechs sind in den ersten drei Monaten des Jahres infolge der Corona-Pandemie um mehr als die Hälfte zurückgegangen. So verzeichnete das Beratungsunternehmen Willis Towers Watson in seinem jüngsten Insurtech Briefing einen Rückgang um 54 Prozent. Die Zahl der Investitionen erreicht jedoch ein neues Rekordhoch.

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Bitkom: Versicherer können nicht papierlos

Eine rein digitale Schadenabwicklung ist bei den deutschen Versicherern noch immer eine große Ausnahme. Demnach konnten bislang nur sechs Prozent der Versicherten in den vergangenen zwei Jahren einen Schadens- oder Leistungsfall komplett digital abwickeln. Dies ergab Befragung des Digitalverbandes Bitkom unter 1.004 Personen in Deutschland ab 18 Jahren.

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Corona: Chinesische Versicherer auf Erholungskurs

Die chinesischen Versicherer scheinen sich wieder von der Corona-Krise zu erholen. So beläuft sich das gesamte Beitragsvolumen der Erstversicherer für das erste Quartal auf umgerechnet 216 Mrd. Euro. Im Vergleich zu demselben Zeitraum 2019 ist das nur ein Wachstum von 2,29 Prozent. Dies geht aus aktuellen Zahlen der chinesischen Versicherungsaufsicht CRC von Ende April 2020 hervor.

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Insurtech-Investments konzentrieren sich nur auf wenige Start-ups

Die Investitionen in Insurtechs sind im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Allerdings fokussieren sich die Investments nur auf wenige Versicherungs-Start-ups. Laut einer aktuellen Analyse von NTT Data haben die Investoren etwa 6,3 Mrd. Dollar für den Erwerb von Insurtech zugesagt, die sich nur auf 25 Unternehmen (von insgesamt 238) verteiln. Diese erhielten somit 72 Prozent der verfügbaren Finanzmittel.

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