Steuern und Solvabilität: Versicherer zwischen erheblichen Auswirkungen und deutlichen Verbesserungen

Bei der Bundestagswahl ist das Steuerthema Nebendarsteller. Doch nicht für die Versicherer. Wie groß der Einfluss der Abgaben auf die Solvabilität der Unternehmen ist, zeigt eine Meyerthole Siems Kohlruss (MSK)- Analyse. Mit einer durchdachten Steuerpolitik kann die Solvabilität “teilweise deutlich verbessert” werden. Eins ist sicher, anders als im Wahlkampf, wird das Thema der Werthaltigkeit latenter Steuern nicht so schnell aus der Regulatorik weichen.

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Moody’s wird in der Versicherungsbranche mächtiger

In der Wertschöpfungskette der Assekuranz laufen eine Reihe von Playern mit, die selbst kein Risiko tragen, dennoch aber prächtig mitverdienen wollen. Dazu gehörend spezialisierte Anwälte, Ratingagenturen oder Risikomodellierer. RMS ist einer davon und sorgte Anfang August mit dem Moody’s-Deal für Aufsehen. Nach derzeitigen Projektionen soll sich die Kontrolle über RMS erst ab 2025 positiv auf die Moody’s Gewinne je Aktie auswirken. Die Transaktion könnte im kartellrechtlichen Sinne nicht unbedenklich sein.

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Votum-Chef Klein: “Staatliche Teillösungen haben in der dritten Säule der Altersvorsorge nichts zu suchen”

Diese Woche richtete sich der Votum-Verband mit klaren Forderungen an die Politik. Weniger Bürokratie und mehr Bekenntnis zur Schlüsselindustrie Finanzdienstleistung wird gefordert. “Die Politik muss erkennen, dass die Lösung der großen Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Altersvorsorge nur über diese Schlüsselindustrie führt”, erklärt Martin Klein, geschäftsführender Vorstand des Branchenverbands VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa. Auch sonst spart er nicht mit Forderungen und Vorschlägen.

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Aba fordert: mehr (betriebliche) Altersversorgung, aber nicht so!

“Wir brauchen mehr kapitalgedeckte Altersversorgung, aber nicht so!” lautete das Fazit, das Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der aba, der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba), im Rahmen eines Vortrages beim Online-Praxisforum Betriebliche Altersversorgung zog. Staatsfondsmodelle seien momentan en vogue, jede der großen Parteien habe einen mehr oder weniger konkreten Vorschlag im Wahlprogramm. Zudem gebe es eine Reihe von weiteren Modelle.

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Das fordert Votum von der Regierung: “Starre Verbote bringen uns nicht weiter”

Nach 16 Jahren unter Bundeskanzlerin Angela Merkel steht Deutschland bei der Bundestagswahl 2021 eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Der Staat braucht einen Modernisierungsschub, glaubt der VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen (Votum). Er fordert von der kommenden Regierung u.a. die Beibehaltung der Privatvorsorge, Abbau von Bürokratie und mehr Nachhaltigkeitsfokus.

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IFA-Studie: Beitragsorientierte Leistungszusage bedarfsgerechter als Beitragszusage mit Mindestleistung

Das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa), Ulm, hatte im März 2021 Furore gemacht mit seiner Studie zu den “Auswirkungen von Garantien auf inflationsbereinigte Chancen und Risiken langfristiger Sparprozesse”. Dort kam das Studienteam zu dem Ergebnis, dass in der aktuellen Niedrigzinsphase Altersvorsorgeprodukte mit abgesenkten Garantien auch für sicherheitsorientierte Anleger geeignet sind.

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Vertriebschancen für Vermittler: Keine Angst vor Nachhaltigkeit
 VWheute Sprint 

Versicherungsvermittler nähern sich nur zögerlich dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei sollten sie darin vor allem eine Vertriebschance sehen, ist sich Norman Wirth, Fachanwalt und Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, sicher. Auf einer Fachdiskussion am gestrigen Abend, organisiert vom Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Berlin, legte er die Pflichten dar, die sich aus der EU-Transparenzverordnung ergeben.

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R+V über deutsche Furcht: Angst ums Geld grassiert

Nach ihren schlimmsten Ängsten befragt, reagieren die Deutschen sehr materiell. Abbau des Corona-Schuldenberges des Staates inklusive Steuererhöhungen, steigende Lebenshaltungskosten und Haftung für die EU-Schuldenkrise nehmen bei der gestern in Berlin vorgestellten – übrigens 30. Umfrage der R+V Versicherung “Die Ängste der Deutschen” die ersten drei Sorgen-Plätzen ein.

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Ehrgeizige Klimawandel-Strategien von Versicherern unter Beschuss

Die Bemühungen und Maßnahmen der Assekuranz zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels stoßen bei der versicherungsnehmenden Wirtschaft teils auf harsche Kritik. Angesichts “deutlich zunehmender” Eigentragung von Risiko bestimmter Branchen diskutierte der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft e.V. (GVNW) am Donnerstag auf dem jährlichen Symposium, ob die Nachhaltigkeit das Ende des Transfers sei. “Erlaubte und sogar systemrelevante Geschäftsmodelle müssen auch weiterhin Versicherungsschutz erhalten”, forderte GVNW-Vorsitzender Alexander Mahnke.

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Excor und Aspen verzeichnen wieder Zuwächse

Ein Indikator für die Branche? Nach einem schwierigen Jahr 2020 befinden sich das Großunternehmen Excor, zu der u.a. Partner Re gehört, und der Versicherer Aspen wieder auf Erholungskurs. Ist es vielleicht nur ein Strohfeuer? Bei den Zukunftsprognosen sind sie Unternehmen auffällig zurückhaltend.

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MRH Trowe kauft in Süddeutschland zu

Der Industriemakler MRH Trowe geht weiter auf Shoppingtour und hat mit der Übernahme von Kolb & Bär bereits seinen neunten Zukauf in diesem Jahr getätigt. Der fränkische Finanzmakler hat sich vor allem auf Privat- und Gewerbekunden spezialisiert. MRH Trowe übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2021 100 Prozent der Gesellschaftsanteile von Kolb & Bär. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Achim Hillgraf im Interview: “Interessen von Versicherern und Kunden entwickeln sich in teilweise unterschiedliche Richtungen”

Industrie 4.0, Klimawandel oder Pandemie: Die Lage in der Industrieversicherung ist “weiterhin angespannt”, konstatiert Achim Hillgraf. Im Exklusiv-Interview mit der Versicherungswirtschaft gibt der Managing Director bei FM Global eine aktuelle Einschätzung über die Risikolage und den digitalen Nachholbedarf im Industriegeschäft ab.

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Cyberversicherung: Boom wird auf Eis gelegt

Die Cyberversicherung wird in den nächsten Jahren nicht mehr so stark wachsen, wie in der Vergangenheit. Das ist einhelliger Tenor der Experten der Euroforum-Jahrestagung “Digital Edition Cyber-Insurance 2021”. So haben die Versicherer die Kapazitäten deutlich zurückgefahren. Gleichzeitig werden höhere Prämien verlangt und die Bedingungen verschärft. Zudem gilt eine deutlich strengere Risikoprüfung.

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Munich Re-Klimaexperte Rauch: “Die großen versicherten Schäden weltweit sind die Hurrikans in den USA”

Die jüngsten Unwetter in Deutschland machen das Jahr 2021 zu einem der teuersten in der Geschichte der deutschen Versicherer. Klimaexperte Ernst Rauch sieht allerdings in den Hurrikans das größte Risiko für die Rückversicherer. “Die großen versicherten Schäden weltweit, in immer wiederkehrender Form, sind die Hurrikans in den USA.”

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Fehler, die Sie bei der Beratung von technischen Versicherungen vermeiden sollten

Die Beratung in den Sparten der technischen Versicherung wartet mit einigen Besonderheiten auf. Jedoch kann auch eine Sachversicherung nicht sauber beraten werden, wenn die Abgrenzungen nicht klar sind. Grund genug, die häufigsten Fehler in der Beratung näher zu betrachten. Nach Meinung der Buchautoren Stephan Schmitz und Andreas Knittel sind es derer zehn. Die Ränge sieben bis zehn im Überblick.

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Fehler, die Sie bei der Beratung von technischen Versicherungen vermeiden sollten

Die Beratung in den Sparten der technischen Versicherung wartet mit einigen Besonderheiten auf. Jedoch kann auch eine Sachversicherung nicht sauber beraten werden, wenn die Abgrenzungen nicht klar sind. Grund genug, die häufigsten Fehler in der Beratung näher zu betrachten. Nach Meinung der Buchautoren Stephan Schmitz und Andreas Knittel sind es derer zehn. Die Ränge vier bis sechs im Überblick.

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Südafrikas Unruhen kosten Versicherer über eine Milliarde Dollar

Die SA Special Risk Insurance Association (Sasria), der einzige Versicherer des Landes, der Versicherungsschutz gegen innere Unruhen einschließlich Streiks und Unruhen bietet, hat nach eigenen Angaben bisher Forderungen in Höhe von 14 Mrd. Südafrikanische Rand (1,3 Mrd. Dollar) im Zusammenhang mit den Unruhen im Juli erhalten, die durch die Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma ausgelöst wurden. Der Versicherer plant deshalb die Prämien zu erhöhen.

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