Großbetriebe machen es vor: Niedrigverdienerförderung boomt in der bAV

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde 2018 der bAV-Förderbetrag für Niedrigverdiener eingeführt. Der Arbeitgeber erhält einen Zuschuss von 30 Prozent des Beitrags für arbeitgeberfinanzierte Versorgungen, wenn der Arbeitnehmer weniger als 2.575 Euro pro Monat verdient. Denn gerade in dieser Zielgruppe ist die Gefahr der Altersarmut besonders hoch und die Eigenvorsorge eher niedrig.

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Versicherungsrecht: Streben nach höherer Rente ist kein Rechtsmissbrauch

Die gerade 63 Jahre alt gewordene schwerbeschädigte Klägerin strebte in die Rente. Sie erkundigte sich im Januar 2014 bei der Trägerin der gesetzlichen Rentenversicherung nach der Rentenhöhe, die unter Berücksichtigung „fiktiver Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt“ gemäß § 262 SGB VI monatlich 922,84 Euro betragen sollte. Ein Beitrag von Lothar Jäger.

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Suez-Blockade durch „Ever Given“: Frachtkunden sollen in Mithaftung genommen werden

Neues Kapitel um die Folgen der Suez-Blockade durch die „Ever Given“: Neben den Versicherern sollen nun auch die Frachtkunden für die Folgen der Havarie mithaften. Dies liegt laut einem Bericht der Welt „an der sogenannten Havarie Grosse, einer Institution aus der Seefahrt, die der Kapitän der ‚Ever Given‘ und der Eigentümer Shoei Kisen Kaisha aus Japan ausgerufen haben“.

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GDV-Schadenexperte Hauner: „Katastrophen führen dazu, dass die Anfragen zunehmen“

Mit der Flutkatastrophe im Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Fahrt aufgenommen. „Der Reflex liegt nahe, aber eine Versicherungspflicht wäre nur ein Pflaster auf der Wunde. Man muss die Ursachen beseitigen. Eine Pflicht rettet keine Menschenleben und verhindert keinen einzigen Schaden“, konstatiert GDV-Schadenexperte Oliver Hauner.

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Vergütung von Aufsichtsräten: Das müssen Versicherer wissen

Wann ist ein Aufsichtsrat selbstständig? Das Bundesfinanzministerium hat zur Unternehmereigenschaft von Aufsichtsratsmitgliedern Stellung genommen. Der Hintergrund war ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH), wonach das Mitglied eines Aufsichtsrats entgegen bisheriger Rechtsprechung nicht als Unternehmer tätig ist, wenn es „aufgrund einer nicht variablen Festvergütung kein Vergütungsrisiko trägt“. Was das en Detail bedeutet, weiß KPMG Law.

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Strafprozess: Vergewaltigung und Übergriffe in einer Wuppertaler Versicherungs-Filiale?

Weniges ist in dem Prozess eindeutig. Der ehemalige Hausmeister der Versicherungs-Filiale soll eine Mitarbeiterin des Reinigungsteams vergewaltigt haben. Laut mehreren Zeugen soll es bereits zuvor zu sexuellen Belästigungen wie unsittlichen Berührungen „am laufenden Band“ gekommen sein. Auch die Frau des Hausmeisters soll verbal übergriffig geworden sein, sie war zugleich Assistentin des Filialleiters.

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Aufstocken der Betriebsrente bei Teilzeit: Überstunden können zu Mehrleistung führen

Der Anspruch auf eine – arbeitgeberfinanzierte – Betriebsrente ist häufig an das reguläre Gehalt und die damit verbundene reguläre Arbeitszeit gebunden. Doch was passiert, wenn ein Teilzeitbeschäftigter regelmäßig und ständig Überstunden macht, weil er z.B. mit einem geringen Stundenkontingent plus Abrufmöglichkeit angestellt ist? Ist er dann so zu stellen, als hätte er mehr reguläre Stunden und damit eine höhere Bemessungsgrundlage für seine Betriebsrente?

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BU-Untersuchung: Bedingungen verbessert, Marktstandards verwandelt

Eine Mammut-BU-Analyse: Infinma hat rund 460 Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) aller großen Häuser analysiert. Es gibt derzeit neben der Umorganisation des Arbeitsplatzes drei Trendthemen: Verlängerungsoption, Teilzeitklausel und Zielgruppenkonzepte für Schüler. Hier könnten im nächsten Jahr erneut Änderungen bei den Marktstandards anstehen, erklärt das Unternehmen. Insgesamt hätten sich die Bedingungen verbessert.

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Geplatzte Aon-Willis-Fusion: „Es ist ein Sieg für den Wettbewerb unter Maklern“

Mit der Elefantenhochzeit zwischen Aon und Willis Towers Watson sollte der weltweit größte Versicherungsmakler entstehen. Doch eine drohende Kartellklage der US-Justiz brachte die Fusionspläne zu Fall. Der Deal mit dem Makler Arthur J. Gallagher, der Firmenanteile von Willis kaufen sollte, kommt ebenfalls nicht zustande. Der US-Justizminister Merrick Garland spricht von einem „Sieg für den Wettbewerb unter Maklern.“

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Bernd kostet Kfz-Versicherer 200 Millionen Euro

Der GDV präzisiert seine Schadeneinschätzung der durch das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ausgelösten Flutkatastrophe. Der Verband geht von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus. In einer ersten Schätzung hatte der GDV eine Größenordnung von vier bis fünf Milliarden Euro nur für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen genannt.

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PKV: Warum Deutschland trotz überdurchschnittlich hoher Risikoprävalenz gut durch die Coronakrise kommt

Wie haben sich bislang die europäischen Gesundheitssysteme bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eigentlich geschlagen? Dieser Frage ist das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP) nachgegangen. Eines der Ergebnisse: Deutschland ist bislang gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Im Ländervergleich verzeichnete Deutschland die drittniedrigsten Infektionszahlen und die fünftniedrigsten Todesfälle.

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Größte britische Pub Group verklagt drei Versicherer auf eine Mrd. Dollar wegen BSV-Policen

Zur Stonegate Pub Group Co. gehören u.a. bekannte Bars und Restaurants wie Slug & Lettuce and Be at One. Etwa 760 davon mussten während des Lockdowns schließen. Die betroffenen BSV-Versicherer sind MS Amlin Ltd., Liberty Mutual Insurance Europe SE and Zurich Insurance Plc. Die Deckung war auf 17,5 Mio. Pfund gedeckelt. Diese Summe wurde bereits auch ausgezahlt, dennoch werden die drei nun verklagt.

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Versicherungsrecht: Quo vadis kollektiver Verbraucherschutz?

Anfang Mai hat die BaFin ihre Aufsichtsschwerpunkte für das laufende Jahr bekannt gegeben. Neben zwei Themen mit klarem Aktualitäts- und Zeitbezug – die BaFin möchte zum einen der Frage nach Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die beaufsichtigten Unternehmen und die Finanzmärkte weiter nachgehen und zum andern IT- und Cyberrisiken nach wie vor im Fokus belassen – ist dort zudem der kollektive Verbraucherschutz als Schwerpunktthema für das Jahr 2021 genannt. Von Joachim Grote.

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Betriebsrenten: Wie viel und wie lange? – Bundesarbeitsgericht urteilt zulasten des Arbeitgebers

Viele Versorgungsordnungen versprechen auch Invaliditätsleistungen. Häufig wird der Bezug „irgendwie“ an den Bezug einer Erwerbsunfähigkeitsrente aus der Sozialversicherung geknüpft. Nun hatte das Bundesarbeitsgericht (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13. Juli 2021 – Az.: 3 AZR 445/20) einen Fall zu entscheiden, bei dem es genau um das „irgendwie“ des Verknüpfens zwischen Betriebsrentenbezug und Sozialversicherungsrente ging.

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