Munich Re: Steigende Prämien durch Anstieg bei Naturkatastrophen

Wenn die Munich Re heute ihre Bilanz für das erste Halbjahr 2021 vorlegt, wird es vor allem auch um die Frage gehen, wie hoch die finanziellen Belastungen durch die Hochwasserkatastrophe in Deutschland oder die Waldbrände im Süden Europas ausfallen werden. Dabei zeigte sich Konzernchef Joachim Wenning erstmals offen für eine Versicherungspflicht für Hausbesitzer gegen die Folgen von Hochwasser und Starkregen.

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Branchenpuls: Aon, Willis Towers Watson, Generali, Corona-Regeln

Die geplatzte Hochzeit zwischen Aon und Willis Towers Watson. Es war die Meldung der letzten Woche. Viele Marktteilnehmer atmen auf. Auch wichtig: Die Schadenzahlen für die Flutkatastrophe werden konkreter. Der GDV rechnet mit bis zu 5,5 Mrd. Euro versicherten Schäden. Indes geht es in dieser Woche in die nächste Präsentationsrunde der Halbjahreszahlen, u.a. mit Generali und Hannover Rück.

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Bernd kostet Kfz-Versicherer 200 Millionen Euro

Der GDV präzisiert seine Schadeneinschätzung der durch das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ausgelösten Flutkatastrophe. Der Verband geht von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus. In einer ersten Schätzung hatte der GDV eine Größenordnung von vier bis fünf Milliarden Euro nur für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen genannt.

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Schadenprognose: GDV rechnet mit fünf Mrd. Euro Flutschäden, Aktuare liegen weit darunter

Eine laufende Betrachtung ist die Königsdisziplin der Schadenprognose. Aus diesem Grund sind sie eher Orientierung statt Faktenfels. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Einschätzungen variieren; eine solche Differenz wie zwischen GDV und MSK gibt es allerdings selten. Derweil tobt die Diskussion um eine Versicherungspflicht weiter und der Bund (sowie Gothaer) haben Hilfen für die Geschädigten angekündigt.

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BdV: Solvenzlage der deutschen Lebensversicherer ist „dramatisch“

Der Bund der Versicherten e.V. (BdV) hält die Solvenzlage der deutschen Lebensversicherer für „dramatisch“. Nur wenige Minuten nachdem Carsten Zielke seine diesjährige, für den BdV erstellte Studie „Solvenzberichte 2020 auf dem Prüfstand – Der Griff in die Kundengelder“ vorgestellt hatte, gab es bereits Widerspruch aus der Branche. Der Studie zufolge sind 23 der 80 untersuchten Lebensversicherer „angezählt“.

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Der Tag, an dem die Riesterrente starb

Mit der CDU/CSU hat sich die nächste Partei von der Riester-Rente verabschiedet. Außer dem Votum-Verband und dem BVK hat es niemand zur Kenntnis genommen, doch mit der CDU sind praktisch alle maßgeblichen Parteien vom millionenfach verkauften Produkt abgerückt. Eine Reform ist vom Tisch. Die Alternative soll ein „digitales Standardprodukt“ sein, doch was dahintersteckt, bleibt nebulös.

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GDV tritt UN-Umweltinitiative PSI bei

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist den Principles of Sustainable Insurance (PSI) der Vereinten Nationen als sogenannte Supporting Institution beigetreten. Der Verband ist bereits seit mehreren Monaten Supporting Member der Principles for Responsible Investment und der UN Net-Zero Asset Owner Alliance.

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BVK fordert ein Regulierungs-Moratorium

Mit harschen Worten reagiert Michael H. Heinz auf den Vorschlag von Jörg Asmussen zu einem „einfachen, digital vertriebenen und kostengünstigen Standardprodukt“ bei Riester. „Es ist für mich ein Dammbruch und Foulspiel erster Güte“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.V. in einer Pressekonferenz anlässlich der BVK-Jahreshauptversammlung. Der Vorschlag des GDV-Hauptgeschäftsführers sei in der „derzeitigen Situation, kein Versehen oder Ausrutscher“.

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Gerücht nicht totzukriegen: GDV muss Versicherer erneut gegen Vorwurf der Leistungsverweigerung verteidigen

Genexperiment, Vergiftung oder globale Verschwörung als Ziel; Bill Gates, George Soros oder Angela Merkel als Täter. Die Impfgegner sind wenig sachlich, dafür aber laut. Wiederholt findet sich auch die Versicherungsbranche in der Bubbel von falschem Halbwissen und Pseudoargumenten wieder. Die Versicherer würden Coronaleistungen verweigern, lautet der Vorwurf, dem sich der GDV (erneut) entgegenstellt.

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BVK-Präsident Heinz: „Dass der GDV die wichtige Beratungsleistung der Vermittler zur Disposition stellt, ist ein inakzeptabler Dammbruch“

Mit „überrascht“ ist die aktuelle Stimmungslage des BVK wohlwollend umschrieben. Am Dienstag zeigte sich GDV Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen gegenüber Riester-Kritikern bei einem „einfachen, digital vertriebenen und kostengünstigen Standardprodukt“ gesprächsbereit. Ein solches Vehikel würde wohl ohne Berater auskommen. Dass der GDV die „wichtige Beratungsleistung“ der Vermittler zur Disposition stellt, ist für BVK-Präsident Michael Heinz ein „inakzeptabler Dammbruch“.

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„Am Unvermögen der Versicherer gescheitert“: Verbraucherschützer bezeichnen Riester-Rente als Desaster

Wichtiger als die Argumente ist das Timing. Die Verbraucherschützer haben sich zusammengetan und wollen die Riester-Rente begraben. In der kommenden Bundestagswahl sehen sie die Gelegenheit dazu. Der GDV spricht von einer Erfolgsgeschichte, sieht aber auch Reformbedarf. Bei der Forderung eines „kostengünstigen Vorsorgeangebots“ will der Verband auf die Verbraucherschützer zugehen.

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Riester wirklich bald am Ende? Diese „Vertriebskiller“ wollen CDU und FDP beseitigen

Die FDP-Bundestagsfraktion will die politischen Diskussionen über eine überfällige Reform der Riester-Rente weiter befeuern. Dabei wissen die Liberalen, dass die von der Regierungskoalition im Koalitionsvertrag festgehaltene Reformabsicht bei Riester an der SPD längst gescheitert sei. Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler brachte den Antrag „Für ein Volk von Eigentümern – Riester reformieren“ (Bundestagsdrucksache 19/29209) namens der Fraktion in den Bundestag ein.

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Konferenz der Versicherungsaufsicht: Grund und Kukies wollen den Provisionsdeckel mit aller Macht

Der Provisionsdeckel ist weiter Thema; sowohl Jörg Kukies wie auch Frank Grund sehen weiter Handlungsbedarf, ihr Argument ist IDD. Derweil soll bis Juli die Solvency-II-Anpassung in Kraft gesetzt werden, obwohl Jörg Asmussen und die Branche weiter um Änderungen feilschen. Von der Neuausrichtung der Bafin im Zuge des Wirecard-Skandals erwartet der Exekutivdirektor Grund „Rückenwind“, wie er auf der „Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht 2021“ erklärt.

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