Huk-Coburg zeigt sich zufrieden mit Autoabo-Geschäft und kauft Elektroautos

Die Tochter des größten Kfz-Versicherers, Huk-Coburg Autowelt, verkauft erfolgreich Gebrauchtwagen und bietet nun im Autoabo für 629 Euro monatlich den Elektroflitzer Polestar aus dem Hause Volvo und Geely. Vom Mutterkonzern weiß man: „Die Schadenhäufigkeit bei reinen E-Autos ist aktuell noch geringer, die Schadendurchschnitte fallen jedoch höher aus“, sagt Sebastian Lins, Geschäftsführer der Huk-Coburg Autowelt GmbH.

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Allianz-Strategie 2024: Oliver Bäte will noch einmal über sich hinauswachsen

Viele Blicke richten sich heute nach München. Allianz-Chef Oliver Bäte, der in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun hatte, wird seine neue Dreijahresstrategie präsentieren, vielleicht in seiner anspruchsvollsten Phase als CEO. Nach der „Renewal Agenda“ 2016 und „Simplicity wins“ 2019 soll bis Ende des Jahres 2024 im Optimalfall alles bisher Erreichte noch mal in den Schatten gestellt werden. Ist das überambitioniert? Im Erfolgsfall könnte sich ein Kreis schließen. Bätes aktueller Vertrag läuft in drei Jahren aus.

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Signal Iduna gründet nachhaltigen Lebensversicherer

Paukenschlag im letzten Monat des Jahres. Die Signal Iduna kündigt an, zum Jahreswechsel mit einem zusätzlichen, nachhaltig ausgerichteten Lebensversicherer an den Markt zu gehen. Ziel der Signal Iduna Lebensversicherung AG, so der offizielle Name, sei es, beim Thema Nachhaltigkeit „eine führende Rolle einzunehmen und ein klimaneutrales Unternehmen zu werden“. Was bedeutet das für die bestehenden Kunden der Signal Iduna Leben a.G.?

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Unicredit nimmt französische CNP Assurances ins Visier

Die italienische Großbank Unicredit plant die Komplettübernahme eines Versicherung-Joint-Ventures mit der französischen CNP Assurances. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters arbeitet die Bank nun an einer Fristverlängerung für die Kaufoption. CNP hatte am Dienstag die Übernahme des Lebensversicherungsgeschäfts des britischen Rivalen Aviva in Italien abgeschlossen.

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Allianz zahlt Commerzbank dreistellige Summe für Kooperationsvertrag

Über Banken Versicherungspolicen zu verkaufen, ist ein lohnendes Geschäft. Das weiß auch die Allianz und zahlt für die Verlängerung des Kooperationsvertrags mit der Commerzbank eine Einmalzahlung von 150 bis 200 Mio. Euro, so berichtet es die Süddeutsche Zeitung. Allianz-Deutschlandchef Klaus-Peter Röhler hatte mit seinem Vorgänger und aktuellem Commerzbank-Chef Manfred Knof keinen leichten Verhandlungspartner.

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Makler und Mehrfachagenten verkaufen erstmals mehr Lebensversicherungen als Einfirmenvermittler

2020 wurden 481.000 weniger Lebensversicherungen verkauft als im Vorjahr. Das meiste Neugeschäft nach APE haben erstmals Makler und Mehrfachagenten gemacht, während vor allem die Einfirmenvermittler hohe Rückgänge hinnehmen mussten. Das sind die Kernergebnisse der 22. Vertriebswege-Studie zur Lebensversicherung, die Willis Towers Watons für 2020 erhob.

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Montagskolumne: Renate Wagner fordert Lernbereitschaft, Anpassungsbereitschaft und (De-)Mut von Vorständen und Mitarbeitern
 Top-Entscheider exklusiv 

(Auch) ein Vorstand muss Schüler und Lehrer sein – lebenslange Lernbereitschaft inklusive. Der Lernansatz in den Unternehmen muss sich grundlegend ändern, weiß die Allianz-Managerin Renate Wagner. Wichtig ist ihr besonders ein neues Führungsverständnis und Mut. Es muss möglich sein einen Fehler einzugestehen ohne dabei direkt den „Kopf hinhalten zu müssen“.

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Allianz investiert Megasumme in Glasfaserprojekt

Die Allianz wird rund eine Milliarde Euro Eigenkapital für den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich bereitstellen, um über die Österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft öGIG bis zu einer Million Haushalte bis 2030 ans Netz anschließen zu können. Damit wird die öGIG einer der größten Glasfasernetzbetreiber im deutschen Nachbarstaat.

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Großer Auftritt in der New York Times: Axa-Boss Buberl glaubt an branchenweiten Kohleausstieg in den nächsten zehn Jahren

Selbst für einen globalen Top-Manager wie Thomas Buberl ist ein Interview in der renommierten New York Times (Times) nicht alltäglich. Vielleicht hat sich der Axa-CEO aus diesem Grund einige Thesen zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz zurechtgelegt, die sein Haus wie auch die Branche prägen werden. Er will eine „sehr mächtige Koalition schaffen“, um den (Kohle-)Markt wirklich zu verdrängen.

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Walthes: „Altersvorsorge und Lebenprodukte müssen nicht komplex sein, die gibt es auch einfach“

Die Meinung eines der erfahrensten und dienstältesten Vorstandschefs an der Spitze eines Top-Versicherers war auf der Talk-Runde VersicherungswirtschaftClub sehr gefragt. Dr. Frank Walthes, CEO des Konzerns Versicherungskammer, glaubt an Ökosysteme, an ein hybrides Modell beim Verkauf von Policen und an grüne Produkte. Allerdings merke er, dass kein Kunde für Nachhaltigkeit Einbußen bei der Rendite akzeptiert.

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adesso baut für die Provinzial neue digitale Infrastruktur

Kürzlich wurde adesso bei den IT-Awards 2021 des Fachmagazins BigData-Insider zum besten Big Data Consulter ausgezeichnet. Viele Versicherer greifen auf die Expertise des Unternehmens zurück. Nun hat auch die Provinzial einen dreijährigen Rahmenvertrag mit adesso geschlossen. Ziel der strategischen Partnerschaft ist die vollständige Ablösung der Großrechner-basierten Systeme bei dem Versicherer.

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Wird die Versicherungskundin systematisch unterschätzt? Kolumnist Frank Reichel zeigt Versäumnisse der Branche auf
 Top-Entscheider exklusiv 

Das Mysterium Frau (als Versicherungskunde) ist das Thema von Frank Reichelt in seiner Kolumne. Ganz Praktiker bleibt der Manager nicht theoretisch, sondern fordert unter anderem besseres Produktdesign, spezifischere Ansprache und kundenspezifischere Ausrichtung des Vertriebs. Reichelt weiß, das Haushaltseinkommen liegt mehrheitlich in der Hand der Frauen.

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Sommerunwetter verursachen größtes Schadenaufkommen in der Geschichte der Baloise

Die Unwetter im Sommer dieses Jahres haben bei der Baloise für das größte Schadenaufkommen in der bisherigen Unternehmensgeschichte gesorgt. So verursachten die Sturm- und Flutschäden laut Mitteilung Nettoaufwendungen von rund 120 Mio. Schweizer Franken. Die Schaden-Kostenquote für das Gesamtjahr 2021 soll sich dennoch in der angepeilten Bandbreite zwischen 90 und 95 Prozent bewegen.

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„Frontal-Angriff“: ZDF legt mit pikanten Details gegen DVAG nach

Die Deutsche Vermögensberatung steht dieser Tage offensichtlich im Visier des öffentlichen TV-Senders ZDF. Nachdem Starsatiriker Jan Böhmermann das Unternehmen jüngst böse auf die Schippe genommen hat, setzte das Magazin ZDF Frontal einen drauf. Im Fokus standen die Geschäftspraktiken der DVAG. Ein anonymer Berater erklärte, dass man „mit Geld zugeschissen wird“, wenn man eine Zeit lang hauptberuflich mit dabei sei. „Was deine Freunde zur DVAG sagen, scheißegal.“

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Swiss Re: Versicherungsmarkt knackt im nächsten Jahr Prämienvolumen von sieben Billionen Dollar

Die Swiss Re blickt bei der Prämienentwicklung in der Versicherungsbranche bislang positiv in die Zukunft. So dürften die weltweiten Versicherungsprämien laut Rückversicherer allein 2021 voraussichtlich real um 3,4 Prozent, 2022 um 3,3 Prozent und 2023 um 3,1 Prozent steigen. Der globale Versicherungsmarkt dürfte bereits bis Mitte 2022 – früher als erwartet – erstmals ein Prämienvolumen von sieben Billionen US-Dollar übersteigen.

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Talanx plant mehr Profit im Erstversicherungsgeschäft

Die Talanx hat hohe Ambitionen für ihre drei Geschäftsbereiche in der Erstversicherung: Der Versicherungskonzern peilt für die Industrieversicherung sowie das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden in Deutschland und im Ausland bis 2025 jeweils eine Eigenkapitalrendite von zehn Prozent an. Zudem stellt der Vorstand für 2022 eine höhere Dividende von 1,60 Euro (2021: 1,50 Euro) je Aktie in Aussicht.

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Assekurata: Run-off führt nicht zu einem Anstieg der Stornoquoten

Verkäufe von Lebenbeständen gab es in letzter Zeit kaum. Die Ratingagentur Assekurata hat zum dritten Mal eine bilanzielle Untersuchung zur Situation von Lebensversicherern im Run-off vorgenommen. Dabei wurden zahlreiche Kennzahlen und Einzeldaten unter die Lupe genommen, um die Auswirkungen sowohl aus Kunden- als auch aus Investorensicht zu identifizieren. Im Ergebnis sei festzustellen, dass vor allem die externen Run-off-Unternehmen zuletzt überdurchschnittlich hohe Erträge erwirtschaften konnten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, heißt es.

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Quartalsbilanz: JDC legt bei den Umsatzerlösen deutlich zu

Die Wiesbadener JDC Group hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres weiter zugelegt. Unternehmensangaben zufolge stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 103,1 Mio. Euro (9M 2020: 86,5 Mio. Euro). Der EBITDA stieg im gleichen Zeitraum um rund 45 Prozent auf 5,3 Mio. Euro (9M 2020: 3,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis beläuft sich auf 0,2 Mio. Euro – nach einem Verlust von 0,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

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DVAG kommt bei ZDF-Satiriker Jan Böhmermann heftig unter die Räder

„Verkaufen, verkaufen, verkaufen – wie das System der Deutschen Vermögensberatung AG funktioniert“. Unter diesem Titel zerlegte Starsatiriker Jan Böhmermann in seiner Freitagnacht-Show Magazin Royale die DVAG in ihre Einzelteile. Rund 20 Sendeminuten widmete er dem von Reinfried Pohl gegründeten Vertriebskonzern. Gut kam das Unternehmen nicht weg. Böhmermann bezeichnete es als „gehirnwaschende Drückerkolonne“, die mit skrupellosen Methoden arbeite.

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Montagskolumne mit Torsten Oletzky: „Es sind spannende neue Geschäftsmodelle entstanden“
 Top-Entscheider exklusiv 

Luftnummer oder Zukunft – welche Rolle spielen Insurtechs in der Branche? Torsten Oletzky zeigt, dass gerade die Marktführer auf die Ideen der Jungunternehmen setzen und das ebenso wenig wie das Vertrauen der Investoren ein Zufall ist – Allianz und Clark, Ottonova und Debeka, HUK und Neodigital, die Liste wird immer länger und prominenter. Die Großen wissen: Erfolg muss stets neu erarbeitet werden.

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Zurich kauft texanischen Versicherer SIS

Der US-Ableger des Versicherers übernimmt zum Jahreswechsel die texanische Special Insurance Services (SIS). Die Akquisition soll Zurich helfen, ihr Angebot an Krankenzusatzversicherungen zu erweitern, inklusive Lösungen für medizinische Lücken und Arbeitsunfälle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das jährliche Prämienvolumen von SIS beträgt 55 Mio. US-Dollar. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

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