Katja de la Viña aufgrund von Corona wohl erst ab April Chefin der Allianz Leben
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Allianz-Managerin Katja de la Viña. Quelle: Allianz

Andreas Wimmer wird sein Amt als Vorsitzender der Allianz Leben zusätzlich zu seinen Aufgaben bei der Allianz SE voraussichtlich bis 31.März 2022 fortführen. Das hat der Aufsichtsrat des Versicherers in einer Sitzung heute beschlossen. De la Viña ist an Corona erkrankt.

Katja de la Viña und Mitglieder ihrer Familie sind trotz vollständiger Impfung am Corona-Virus erkrankt, berichtet der Konzern. Die Managerin habe sich in dieser Situation entschieden, das für sie neue Amt als Vorsitzende des Vorstands der Allianz Leben nach vollständiger Genesung, und nicht wie geplant zum Jahreswechsel, anzutreten.

Stand jetzt könnte de la Viña die Tätigkeit nicht aufnehmen. So hat sich der Aufsichtsrat für eine Verschiebung auf das nächste Quartal entschieden, erklärt die Allianz. Mit einem schwereren Verlauf der Erkrankung habe die Entscheidung nach Angaben des Unternehmens nichts zu tun.

In einem Exklusiv-Interview mit der Versicherungswirtschaft und VWheute sprach die Managerin zuletzt über die strategischen Pläne des Versicherers.

„Wir wollen weiter wachsen, und zwar vor allem mit angepassten, innovativen und zukunftsfähigen Vorsorgelösungen für unsere Kundinnen und Kunden“, erklärte de la Viña. „Dafür haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen und neue Produkte auf den Markt gebracht. Zum Beispiel die PrivateFinancePolice mit Fokus auf chancenreiche alternative Anlagen oder die neue InvestFlex Green mit einem ausschließlich nachhaltigen und qualitätsgeprüften Fondsangebot.“

Wachstum sei ihrer Meinung nach in der Lebensversicherung sowohl in der betrieblichen Altersversorgung wie auch privat möglich. „Denn der Bedarf an Vorsorge ist da, und die Aufmerksamkeit auf dieses Thema nimmt eher zu. Denken wir nur an die weitere Durchdringung mit betrieblicher Altersversorgung oder an die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern.“

Autor: VW-Redaktion