Huk-Coburg zeigt sich zufrieden mit Autoabo-Geschäft und kauft Elektroautos

Der Polestar 2, der laut Hersteller einen Neu-Listenpreis ab 45.500 Euro hat, ist ab 629 Euro pro Monat erhältlich (Quelle: Huk-Coburg)

Die Tochter des größten Kfz-Versicherers, Huk-Coburg Autowelt, verkauft erfolgreich Gebrauchtwagen und bietet nun im Autoabo für 629 Euro monatlich den Elektroflitzer Polestar aus dem Hause Volvo und Geely. Vom Mutterkonzern weiß man: „Die Schadenhäufigkeit bei reinen E-Autos ist aktuell noch geringer, die Schadendurchschnitte fallen jedoch höher aus“, sagt Sebastian Lins, Geschäftsführer der Huk-Coburg Autowelt GmbH.

Seit Juli 2021 ist das Autoabo fester Bestandteil des Produktportfolios, jetzt erweitert die Huk-Coburg Autowelt ihr Angebot um Elektroautos. „Die Nachfrage nach E-Autos ist sehr hoch, jedoch müssen Käufer häufig mit langen Lieferfristen rechnen. Im Autoabo sind pro Monat bis zu 50 Fahrzeuge der Marke Polestar 2 sofort verfügbar“, sagt Sebastian Lins, Geschäftsführer der Huk-Coburg Autowelt. Der Polestar 2, der laut Hersteller einen Neu-Listenpreis ab 45.500 Euro hat, ist ab 629 Euro pro Monat erhältlich. Im Abopreis sind 12.000 Freikilometer pro Jahr inklusive, Erweiterungen sind gegen Aufpreis möglich.

Das Abo wird erst im Juli als dritte Säule neben dem An- und Verkauf von Gebrauchtwagen angeboten. „Wir sind zufrieden, das Autoabo kommt bei unseren Kundinnen und Kunden gut an“, sagt Lins. „Wir führen aktuell Gespräche mit verschiedenen Autoherstellern, um weitere Marken in das Portfolio zu integrieren und das Angebot auszuweiten.“

Anders als beim Leasing und anderen Autoabo-Anbietern beträgt die Laufzeit des Autoabos bei der Huk-Autowelt 12 Monate. In der monatlichen Rate sind die Nebenkosten wie Versicherung, Reifenwechsel, Zulassung, Steuern und jegliche Wartung und Reparaturen enthalten. Lediglich die Kosten für Ladestrom fallen zusätzlich an. „Dieses Angebot ist ideal für Menschen, die ohne Risiko ein Elektroauto ausprobieren möchten“, so Sebastian Lins.

Um die Autos anzubieten werden sie von der Huk aufgekauft. Noch könne das Unternehmen kein Fazit zum Geschäft ziehen. Erfahrungswerte hat man aber mit den Schäden von Elektroautos. „Unsere Muttergesellschaft, die Huk-Coburg Versicherungsgruppe, hat festgestellt, dass die Schadenhäufigkeit bei reinen E-Autos aktuell noch geringer ist, die Schadendurchschnitte jedoch höher ausfallen. Wird die Batterie eines E-Autos bei einem Unfall beschädigt, ist es oft ein Totalschaden“, erklärt Lins.

Autor: VW-Redaktion

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