Wiener Städtische verzeichnet 2021 Rekord bei Unwetterschäden

Österreichs Hauptstadt Wien bei Nacht, Quelle: Julius Silver auf Pixabay

Die Hagelstürme im letzten Sommer haben tiefe Spuren in der Bilanz der Wiener Städtischen hinterlassen. So verbuchte der österreichische Versicherer etwa 48.000 Schäden mit einem Schadenvolumen von rund 200 Mio. Euro.

Betroffen waren vor allem Oberösterreich mit mehr als 42 Mio. Euro und 9.500 Schäden, Niederösterreich mit einer Anzahl von mehr als 10.000 Schäden und einem Volumen von rund 35 Mio. Euro, Salzburg mit 18 Mio. Euro bei rund 4.400 Schäden und die Steiermark mit mehr als 5.600 Schäden und 13 Mio. Euro.

„Die Schadensbilanz der Wiener Städtischen Versicherung im vergangenen Jahr ist die höchste in unserer Unternehmensgeschichte und zeigt, dass der Klimawandel längst bei uns angekommen ist. Gegenüber dem Jahr davor verzeichneten wir im Vorjahr eine Verdreifachung der Schadenssumme. Und die Hagelunwetter im Juni waren überhaupt das teuerste Ereignis in den letzten 20 Jahren.“

Ralph Müller, Generaldirektor der Wiener Städtischen

Demnach beobachtet die Wiener Städtische seit Jahren einen Anstieg der Schadensleistungen nach Unwettern, der allerdings nicht linear passiert, sondern in Schüben. „Zudem bemerken wir, dass die Ereignisse tendenziell kleinräumiger und heftiger ausfallen, Hagel oder Stürme betreffen oftmals eine kleine Fläche, richten aber immensen Schaden an. Wir rechnen in Folge des Klimawandels, dass durch Naturkatastrophen verursachte Schäden künftig weiter steigen werden“, konstatiert Müller.

Autor: VW-Redaktion

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