CEO Thomas Wang verlässt Global-Gruppe

Der Kölner Makleraufkäufer Global nimmt einen Wechsel an der Führungsspitze vor. Thomas Wang legt sein Amt als CEO des Unternehmens mit sofortiger Wirkung nieder. Wie das Unternehmen mitteilte, haben sich die Gesellschafter und Wang im gegenseitigen Einvernehmen auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Zuvor gab es bereits Spekulationen am Markt über einen Rückzug des Managers. Bis eine dauerhafte Nachfolgelösung gefunden ist, übernimmt Unternehmensgründer Kai Wilms interimisitisch.

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Milliarden-Übernahmeangebot für Maklernetzwerk Steadfast: KKR verstärkt Bieterkonsortium

Das Tauziehen um das australische Maklernetzwerk Steadfast Group geht in die heiße Phase. Ein milliardenschweres Übernahmeangebot aus den USA erhält prominente Schützenhilfe: Der globale Finanzinvestor KKR schließt sich dem Bieterkonsortium an. Die Aufsichtsbehörden dürften dem Deal zustimmen, da die Steadfast-Aktivitäten aufgeteilt werden sollen.

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LKH-Chef Brake: „Das Gesundheitswesen verzeichnete 2025 einen sehr dynamischen Kostenanstieg“

Die Landeskrankenhilfe (LKH) hat 2025 von einem wachsenden Zusatzversicherungsgeschäft profitiert, in der Krankenvollversicherung gelang jedoch noch keine Trendwende. Die wachsenden Gesundheitsausgaben machten zudem, wie überall im PKV-Markt, auch den Lüneburgern zu schaffen. „Das Gesundheitswesen verzeichnete 2025 einen sehr dynamischen Kostenanstieg. Maßgeblicher Treiber war der Krankenhausbereich. In der Pflege nahmen die Kosten ebenfalls weiter stark zu“, berichtet Matthias Brake, Vorstandsvorsitzender der LKH.

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WTW verliert Lukas Nazaruk

Der Versicherungsmakler WTW und Spitzenmanager Lukas Nazaruk gehen getrennte Wege. Nazaruk hatte die Leitung des Geschäftsbereichs Corporate Risk & Broking in Deutschland und Österreich erst vor knapp zweieinhalb Jahren übernommen. Damals galt der Personalumbau im hiesigen Spitzenmanagement als abgeschlossen. Nun muss das Unternehmen neu planen. Der Wechsel sei „eine persönliche berufliche Entscheidung von Lukas Nazaruk“, erklärt Hugo Wegbrans, Head of Corporate Risk and Broking Europe bei WTW, gegenüber VWheute.

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VIG-Tochter Donau übernimmt Garanta Österreich

Die Vienna Insurance Group ordnet ihren Markenauftritt in Österreich und hofft auf Wachstumsimpulse im Kfz-Geschäft. Im Zuge der Akquisition der Nürnberger durch den Wiener Konzern übernimmt die VIG-Tochter Donau die Garanta Versicherung Österreich. Der kleine Kfz-Spezialist, der eng mit Autohäusern zusammenarbeitet und 2025 den Maklerkanal schloss, kommt aus dem Firmennetzwerk der Nürnberger. Eine Kaufvereinbarung wurde von den Unternehmen unterzeichnet. Das Closing wird im Laufe des Sommers erwartet.

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Staatliches Standarddepot verpasst wohl den Starttermin

Das Nachfolgemodell der gescheiterten Riester-Rente soll ab Januar kommenden Jahres flächendeckend die private Altersvorsorge ankurbeln. Doch ein zentrales Kernstück der Reform wird wohl nicht rechtzeitig fertig: Das staatlich organisierte Standardangebot steht vor massiven Verzögerungen. Davon gehen Professor Matthias Beenken und einige Politiker aus. Das Bundesfinanzministerium hält sich derweil bedeckt.

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Scor und Japan Post bauen gemeinsames Finanz-Vehikel auf

Japan Post Insurance und der Rückversicherer Scor unterzeichnen ein Memorandum of Understanding, also eine Absichtserklärung, für eine umfangreiche Partnerschaft. Die Kooperation umfasst sowohl die Rückversicherung eines bestehenden Policen-Portfolios als auch den Aufbau eines Risiko-Vehikels.

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BDVM-Präsident Billerbeck: Makler, die in fünf Jahren noch eine Rolle spielen wollen, müssen sich „ganz intensiv mit KI beschäftigen“

Thomas Billerbeck, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM), fordert, dass sich die Branche attraktiver für junge Bewerber aufstellen muss. „Wer neu in den Beruf kommt, geht nicht in ein Unternehmen, das sich nicht mit KI beschäftigt“, sagte Billerbeck bei einer digitalen Branchenveranstaltung. Dass künstliche Intelligenz (KI) den Berufsstand gefährdet, glaubt er nicht. „Wir haben mit Sicherheit einen Bedarf an Arbeitskräften durch die Demografie“, so Billerbeck.

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Machtwechsel in Münster: Provinzial befördert Patric Fedlmeier zum CEO

Der zweitgrößte Versicherer aus dem öffentlichen Lager kündigt einen Wechsel an der Konzernspitze an. Der bisherige Stellvertreter des Vorstandschefs, Patric Fedlmeier, übernimmt zum 1. Juni 2027 das Ruder. Im Zuge der Beförderung wurde der Vertrag des 58-Jährigen vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Er folgt auf Wolfgang Breuer, der seit 2015 das Unternehmen führt und planmäßig zum 31. Mai 2027 in den Ruhestand tritt.

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Vema-Chef Brunner: „Es werden immer noch überhöhte Kaufpreise am Markt bezahlt“

Andreas Brunner, Chef der Versicherungsmaklergenossenschaft Vema, ist hoch zufrieden mit der Entwicklung seines Hauses. „Das Konzept geht auf“, betonte der Manager bei einem Pressegespräch. Sowohl Umsatz und Gewinn als auch die Zahl der angeschlossenen Partner legten im vergangenen Geschäftsjahr zu. Den Konsolidierungsdruck im deutschen Maklermarkt verfolgt Brunner interessiert, aber auch gelassen: Der ein oder andere große Makler „wurde ja gar nicht mehr weiterverkauft, weil der Preis schon zu teuer war“, kommentierte der Vema-Chef die jüngste Entwicklung.

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Bäte über Altersvorsorgereform: „Vielleicht gründen wir einen Lebensversicherer, der komplett ohne Altlasten auskommt und rein digital agiert“

Oliver Bäte sieht rund um den KI-Hype historische Parallelen zum Eisenbahn-Boom des 19. Jahrhunderts und warnt vor extremen Bewertungen profiloser Firmen. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass LLMs im Versicherungsvertrieb „die klassischen Vergleichsportale überholen werden“. Neben neuen Wegen in der Altersvorsorge räumte Bäte bei einem Pressegespräch auch die Frage ab, wie es für ihn nach dem Vertragsende an der Allianz-Spitze persönlich weitergeht.

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Rückläufiges Einmalbeitragsgeschäft lässt Bayerische-Umsätze purzeln

Die Bayerische hat im vergangenen Geschäftsjahr einen deutlichen Rückgang ihrer Beitragseinnahmen verzeichnet. Die gebuchten Beiträge der Versicherungsgruppe gingen gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent auf knapp 805 Mio. Euro zurück. Die Münchner führen die Umsatzeinbußen vor allem auf die „bewusste Normalisierung“ des Einmalbeitragsgeschäfts zurück. Man habe „Beitragsqualität vor kurzfristiges Volumen gestellt“, so Vorstandschef Herbert Schneidemann. In der Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Sparte schreibt der Versicherer trotz Verbesserungen noch keine schwarzen Zahlen.

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GGW-Tochter übernimmt österreichischen Makler VDSF

Die GGW-Tochter Leading Brokers United Austria treibt ihre Expansion auf dem österreichischen Markt mit der Übernahme der VDSF Versicherungsmakler GmbH voran. Das Unternehmen wird als Partner in die Gruppe integriert. VDSF, im Jahr 1991 von Siegfried Fleischacker gegründet, ist auf die Beratung von Kommunen, Industriebetrieben und mittelständischen Gewerbeunternehmen spezialisiert.

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Milliarden-IPO in Sicht: Versicherungsmakler Hub International strebt an die Börse

Der US-Versicherungsmakler Hub International bereitet einen der größten Börsengänge des Jahres vor. Medienberichten zufolge strebt das Unternehmen aus Chicago ein Emissionsvolumen von rund drei Milliarden US-Dollar an. Das von der Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman unterstützte Haus soll bereits Ende Juni die Unterlagen für den Börsengang eingereicht haben.

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Axa XL will US-Terrorrisiken erstmals über Anleihemarkt absichern

Der Industrieversicherer Axa XL will Risiken aus Terroranschlägen in den USA erstmals mithilfe einer Katastrophenanleihe (Cat Bond) abdecken. Das Volumen des platzierten Cat Bonds beläuft sich auf 67,5 Mio. US-Dollar und dient als gemeinsamer Deckungsrahmen für US-Hurrikanrisiken und US-Terrorrisiken, wie aus einem Medienbericht hervorgeht.

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Sturmlechner steigt zum Österreich-Chef von Aon auf

Aon hat einen neuen Österreich-Chef. Michael Sturmlechner übernahm zum 1. Juli den Vorsitz der Geschäftsführung von Marcel Armon, der – wie bereits im Februar verkündet – zeitgleich die Führung des Deutschland-Geschäfts antrat. Sturmlechner heuerte 2019 bei dem Großmakler an, um dort zunächst die Wiener Niederlassung zu leiten.

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FWU-Insolvenzverfahren: Verwalter verkauft österreichische Leben-Tochter

Im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Finanzdienstleisters FWU AG zeichnet sich eine erste Verwertungslösung ab. Insolvenzverwalter Ivo-Meinert Willrodt hat für die zur Gruppe gehörende Beteiligung an der österreichischen Austrion Life Group einen Käufer gefunden. Die Anteile soll die auf Guernsey beheimatete SKH Funding Limited übernehmen. Ein Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet, über die finanziellen Details und den Preis vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen.

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Frankfurter Leben bereitet Angebot für Athora Deutschland vor

Für die deutsche Tochtergesellschaft der Athora Holding zeichnet sich ein Bieterverfahren ab. Medienberichten zufolge sollen sowohl die von der chinesischen Fosun International kontrollierte Frankfurter Leben als auch der Hamburger Vermögensverwalter IKAV verbindliche Angebote vorbereiten. Athora hatte bereits im Januar signalisiert, strategische Optionen für ihr deutsches Geschäft zu prüfen, darunter auch einen vollständigen Verkauf.

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Hamburger Allcura gründet Marine-Assekuradeur

Der kleine Hamburger Spezialversicherer für Vermögensschaden- und Berufshaftpflicht baut mit der Allcura Assecuradeur GmbH & Co. KG eine spezialisierte Einheit für den maritimen Sektor auf. Die Gründung der Tochtergesellschaft ist nach Unternehmensangaben eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage im Markt für Spezialsparten. Zu einem personellen Wechsel kommt es an der Spitze des Aufsichtsrates. Der ehemalige SV-Chef Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl scheidet planmäßig aus.

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Allianz-Chef Oliver Bäte: „Die Party ist zu Ende“

In der Diskussion um deutsche Regierungsreformen in den Bereichen Gesundheit, Rente und Arbeitsrecht bewertet Oliver Bäte die vorliegenden Vorschläge als eine „gute Basis“. Der Allianz-Chef betont in einem Interview mit dem Handelsblatt die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, da sich Deutschland in den vergangenen Jahren viele Privilegien durch eine im internationalen Vergleich höhere Produktivität und finanzstarke Unternehmen habe leisten können. Er stellt klar: „Die Party ist zu Ende.“ Nach Meinung des Managers behindere ein strenger Kündigungsschutz die wirtschaftliche Transformation. Volkswirtschaften mit solchen Regularien würden dazu neigen, vermehrt in traditionelle Industrien zu investieren und weniger Innovationen zu wagen.

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Attikon kauft Molami Finanzberatung

Die Düsseldorfer Attikon-Gruppe macht mit ihrem Expansionskurs im Bereich der Firmen- und Gewerbeversicherungen weiter. Der Makleraufkäufer übernimmt die auf Kreditversicherungen und Forderungsmanagement spezialisierte Molami Finanzberatung. Finanzielle Details werden nicht genannt.

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Manteltarifgespräche in Dortmund: Der Durchbruch lässt auf sich warten

„Transformation darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden!“ Mit dieser Kernforderung zog die Gewerkschaft Verdi in die zweite Verhandlungsrunde mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV). In Dortmund wurde ausgelotet, welche Änderungen am Manteltarifvertrag machbar sind – beide Seiten lobten hinterher die „konstruktiven“ Gespräche. Doch der Weg zur Einigung scheint noch weit, denn es geht um viel.

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Signal Iduna kommt bei SHB-Übernahme voran

Die Signal Iduna will den kleinen Spezialversicherer SHB noch in diesem Jahr übernehmen. Es geht um rund 10.000 Verträge des Unternehmens aus Königswinter, das eng mit dem Bäckerhandwerk verbunden ist. Die Finanzaufsicht Bafin muss dem Deal noch zustimmen. Die Übernahme zeichnete sich bereits im vergangenen Jahr ab, nachdem die SHB die Signal Iduna aufgrund finanzieller Schwierigkeiten um Hilfe gebeten hatte.

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AGI-Chef Pross über KI im Asset Management: „Differenzierung wird entscheidend“

Tobias Pross sieht die Vermögensverwaltung im Zuge des Aufstiegs von künstlicher Intelligenz an einem sensiblen Punkt. Einerseits habe KI das Potenzial, die Art und Weise zu verbessern, wie Anlageerkenntnisse gewonnen und Portfoliorisiken eingeschätzt werden können. Andererseits drohe aufgrund frei zugänglicher Standard-Tools eine Gleichschaltung der Marktmeinungen, berichtet der Vorstandsvorsitzende von Allianz Global Investors am Rande einer Geschäftsreise an die US-Westküste.

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Generali wirbt Führungskräfte von Axa und Allianz ab

Die deutsche Generali-Tochter öffnet ihr Personalbudget für zwei externe Branchenexperten. Einmal sichert sich das Unternehmen die Dienste der Axa-Managerin Dorothea Bachem. Spätestens zum Jahreswechsel übernimmt die 37-Jährige den Job als Chief Insurance Officer Health im Vorstand der Generali Deutschland Krankenversicherung AG sowie als Vorstandsvorsitzende der Envivas Krankenversicherung. An anderer Stelle baut der Versicherer den Bereich Data Analytics und Künstliche Intelligenz aus. Personell bedient sich Generali hier bei der Allianz.

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Sixth Street übernimmt Monument Re: Was passiert mit den Anteilen von Hannover Rück?

Die schnell wachsende US-Investmentgesellschaft Sixth Street verwaltet ein Vermögen von über 130 Milliarden US-Dollar, wovon ein Großteil in Lebensversicherungen, Rentenportfolios und das Run-off-Geschäft fließt. Nach der Übernahme der Enstar Group wurde in der Branche bereits erwartet, dass Sixth Street auch bei Monument Re die Hand ausstreckt. Der seit 2016 aktive Lebensversicherungskonsolidierer wurde seinerzeit unter anderem von der Hannover Rück strategisch und finanziell aus der Taufe gehoben.

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Allianz weitet Kooperation mit chinesischem Handelsriesen JD.com auf Europa aus

Seit März ist die chinesische E-Commerce-Plattform Joybuy in Deutschland aktiv. Um der Marktmacht von Amazon Paroli zu bieten, fehlt noch ein ganzes Stück. Doch zumindest darf Joybuy, das dem Onlinehändler JD.com aus Peking gehört, nun auf Unterstützung des Dax-Konzerns Allianz bauen. Nutzer der Plattform können künftig beim Kauf von Elektronik- und Haushaltsgeräten entsprechende Versicherungen der Konzerntochter Allianz Partners abschließen. Den Münchner Versicherer verbindet mit JD.com bereits eine enge Partnerschaft in China.

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PE-Investor Mobeus verkauft Assekuradeur Assured Underwriting Group an ANV

Der zum Private-Equity-Investor Mobeus gehörende Assekuradeur Assured Underwriting Group (AUG) agiert als führender Anbieter von Finanzschutzversicherungen für den Reisesektor und kaufte hierzulande jüngst den Dienstleister Kaera aus Oberursel. Nun wechselt AUG selbst den Besitzer und schließt sich ANV an – der erst Ende 2025 gegründeten MGA-Plattform von AmTrust Financial Services und Blackstone Credit & Insurance.

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Transformation bei Generali Deutschland: Weniger Stellen, höhere Produktivität und mehr Frauen in Führung bis 2027

Bei einem Investorentreffen in München  unter dem Titel „Exploring Generali – Deep Dive on Germany“ lieferte die Generali detaillerte Einblicke in ihre Bilanz und die strategische Ausrichtung für den deutschen Markt. Mit dabei: Giulio Terzariol, stellvertretender CEO der Generali, Deutschland-Chef Stefan Lehmann und der hiesige Finanzchef Edoardo Malpaga. Sie stellen heraus, dass der Markt stark zum weltweiten Erfolg beiträgt. Bis 2027 strebt der Versicherer eine Senkung der Cost-Income-Ratio an. Groß sind die Erwartungen an KI und damit einhergehende Effizienzgewinne.

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Swiss Re gründet Einheit zur Steuerung aller Maklerkontakte

Der Rückversicherer Swiss Re bündelt seine globalen Makleraktivitäten. Dazu haben die Schweizer die Einheit Group Broker Management Practice ins Leben gerufen. Hieraus werden künftig die Beziehungen zu den weltweit wichtigsten Maklern und Intermediären zentral gesteuert. Die Leitung übernimmt Matthias Meyenhofer.

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SE Gruppe gegen Helmsauer Brüder: Gericht weist einstweilige Verfügung im Streit um Flottenkonzept mit Nürnberger zurück

Im Streit um Wettbewerbsäußerungen hat die SE-Gruppe einen juristischen Erfolg erzielt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hob eine einstweilige Verfügung der Helmsauer Brüder gegen die Dr. Schmidt & Erdsiek GmbH & Co. KG auf und wies den zugrunde liegenden Antrag „vollständig“ zurück.

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Kravag beschert Mutterhaus R+V wachsende Erträge

Der Transport- und Logistikversicherer Kravag hat seine Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2025 um 9,2 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro gesteigert und damit die Zwei-Milliarden-Marke nur knapp verfehlt. Der Jahresüberschuss der R+V-Tochter, mit ihren beiden Gesellschaften Kravag Allgemeine und Kravag Logistics, legte gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent auf 38,4 Mio. Euro zu. Mit Sorge schauen die Hamburger auf die zunehmende Verbreitung sogenannter „Phantomfrachtführer“ – und planen entsprechende Gegenmaßnahmen.

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Die KI-Trennlinie: Was Versicherungsvorstände in der Transformation jetzt entscheiden müssen

Der 2026er-Branchenkonsens lautet „Skalieren statt Pilotieren“. Entsprechend hoch sind die Investitionen in KI. Doch Skalierung ohne strategische Roadmap und grundlegende organisatorische Transformation erzeugt keinen nachhaltigen Wert, warnen die Expertinnen Beate Heinisch und Prof. Dr. Ulrike Vogelgesang im Gastbeitrag für VWheute. Wie führende Unternehmen in der KI-Transformation vorgehen und was das für die Dynamik der Branche bedeutet, beleuchtet dieser Beitrag.

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Schoeller wird alleiniger CEO der BarmeniaGothaer

Es war bloß eine Frage der Zeit, dass die vor knapp zwei Jahren fusionierte BarmeniaGothaer perspektivisch nur von einem CEO geführt werden würde. Aufgrund der Anteilsverhältnisse und der Altersgrenzen tippten die meisten auf Oliver Schoeller. Schoeller ist 55, sein Kollege Andreas Eurich ist 59 Jahre alt. Nun vermeldet der Konzern offiziell, dass Eurich zum Jahresende ausscheidet und den Weg für seinen Co-CEO frei macht. „Die Übergabe erfolgt planmäßig und basiert auf langfristigen Überlegungen zur Vorstands- und Aufsichtsstruktur“, heißt es in einer Mitteilung. Auch an anderen Stellen kommt es zu Veränderungen.

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Reformvorschläge der Rentenkommission: Das sagt die Branche

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat am Dienstag ihre 33 Empfehlungen für eine Reform der Alterssicherung vorgelegt. In ihrem Bericht empfiehlt die Kommission etwa, die gesetzliche Rentenversicherung auf weitere Personenkreise wie Selbstständige und Abgeordnete auszuweiten. Gleichzeitig plädiert sie für die Abschaffung der Rente mit 63 sowie eine schrittweise Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Während das Rentenniveau stabil bleiben soll, wird vorgeschlagen, die Rentenerhöhungen ab 2031 hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben zu lassen. Die Reaktionen in der Versicherungs- und Vermittlerbranche fallen erwartungsgemäß gemischt aus. VWheute hat erste Stimmen zusammengetragen.

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VIG leitet Squeeze-out bei Nürnberger Beteiligungs-AG ein

Der österreichische Versicherungskonzern VIG will die verbleibenden Kleinaktionäre der Nürnberger Beteiligungs-AG per Squeeze-out aus dem Unternehmen holen. Geplant ist die Übertragung der Aktien aller Minderheitsaktionäre auf die VIG. In einer Mitteilung ist von einer „angemessenen Barabfindung“ die Rede. Konkrete Zahlen werden nicht genannt.

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Südvers bündelt Projekt- und Bauversicherungsgeschäft in neuer Einheit

Der Versicherungsmakler Südvers strafft sein Geschäft mit Projekt- und Bauversicherungen. Künftig bündeln die Freiburger entsprechende Aktivitäten im neuen Geschäftsbereich „Construction“ unter der Führung von Angelika Endelmann. Ziel sei es, Kunden ganzheitliche Lösungen für komplexe Bau- und Infrastrukturvorhaben zu bieten.

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Ralf Becker über KI: Hype oder Haltung?

Wer die aktuelle Debatte rund um künstliche Intelligenz (KI) verfolgt, gewinnt schnell den Eindruck, dass die entscheidenden Weichen für die Zukunft bereits gestellt sind. Insbesondere Versicherer sowie Makler und Risk Consultants gelten in dieser Debatte als Nachzügler. Entsprechend dringlich fällt der Rat aus, den Anschluss an die KI-Entwicklung schnellstmöglich herzustellen. Doch stimmt das tatsächlich, oder braucht es eine differenziertere Einordnung dieser Entwicklung? Ein Gastbeitrag von Ralf Becker, geschäftsführender Gesellschafter bei Funk.

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Evan Greenberg zur Risikolage in der Straße von Hormus: „Minen sind die größte Ungewissheit“

Vergangenen Freitag hat der Versicherungsmarkt Lloyd’s die Gründung eines neuen Konsortiums bekannt gegeben, das zusätzliche Kapazitäten für die Absicherung von Kriegsrisiken im Seeverkehr durch die Straße von Hormus bereitstellen soll. Als federführender Zeichner fungiert Chubb. In einem Gespräch mit Fox News bezeichnet Chubb-Chef Evan Greenberg die aktuelle Situation als volatil. Minen sieht er aus Underwriting-Sicht als die größte Ungewissheit.

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Ergo-Vorstand Gründl knallhart beim Lead-Management: „Das ist gefühlt die härteste Bestrafung, die wir momentan verhängen können“

Kein „Free Lunch“ für Vermittler: Wer digitale Leads vom Konzern will, muss liefern – andernfalls zieht die Ergo die Reißleine. Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, gewährte auf einer Fachkonferenz tiefe Einblicke in die Steuerung des Düsseldorfer Versicherers und erklärte, warum KI die AO nicht fressen, sondern vor dem Demografie-Schock retten wird. Die Voraussetzungen dafür: ein radikales Datenmanagement, echter Omnikanal und der bewusste Verzicht auf eine eigene Direktmarke.

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Versicherungspersonal spürt keine KI-Entlastung, Verdi warnt vor Vertrauensverlust

Statt die Arbeit zu erleichtern, sorgt KI bei vielen Beschäftigten für zusätzlichen Druck. Das ist das zentrale Ergebnis einer Verdi-Befragung aus dem Frühjahr unter mehr als 8.000 Beschäftigten aller großen Versicherer. Acht von zehn Beschäftigten spüren keine Verringerung ihres Arbeitspensums durch KI. Fast neun von zehn Erwerbstätigen erleben keinerlei Entlastung vom täglichen Arbeitsdruck, heißt es. Verdi fordert im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde für einen Rahmentarifvertrag zur Transformation am 30. Juni mehr Transparenz und klare Spielregeln.

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Altersvorsorgereformgesetz: „Manch Neobroker wird sich daran verheben“

Das neue Altersvorsorgedepot wird viele neue Konkurrenten auf den Plan rufen – darin ist sich die Versicherungs- und Vermittlerbranche einig. Doch es regen sich Zweifel, ob die neuen Modelle tatsächlich so unkompliziert funktionieren werden, wie es sich insbesondere die Neobroker vorstellen. Mancher Anbieter „wird sich daran verheben“, sagte Kai Schulze, Leiter des Berliner Büros des Fondsverbands BVI, bei einer Diskussionsrunde im Rahmen der 34-Jahr-Feier des Vermittlerverbandes AfW in Berlin. Gastgeber Norman Wirth warnte jedoch davor, die Angriffslust der Fintechs zu unterschätzen: „Von Riester wird nichts mehr übrigbleiben, da waren die sich völlig einig – das wird plattgemacht werden“, schilderte Wirth seine Eindrücke von einer Fintech-Veranstaltung.

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VGH schafft den Turnaround in der Kfz-Versicherung

Die VGH Versicherungen sind mit ihrer Kfz-Sparte in die versicherungstechnische Gewinnzone zurückgekehrt. Dass die Hannoveraner 2025 zudem die Beitragseinnahmen und den Gewinn steigerten, ließ Vorstandschef Ulrich Knemeyer von einem „rundum guten Jahr“ sprechen – insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung profitierte von einem ruhigen Schadenjahr.

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Ein Großteil der KI-Implementierungen ist bei der Ergo ertragreich

Ein verpixeltes Foto oder ein schief abfotografiertes Rezept reichen aus, um den Versicherungsprozess für zwei Wochen lahmzulegen. Bei der Ergo Deutschland führten solche banalen Fehler bisher zu 600.000 manuellen Nachfragen per Telefon pro Jahr, erklärte Operations-Vorstand Sebastian Rapsch bei einem Pressegespräch. Er setzt nun auf eine KI, die direkt beim Upload zuschlägt. Insgesamt setzt der Konzern über 300 AI-Anwendungen in 23 Ländern ein. Für Mark Klein muss jedes dieser Tools einen nachweisbaren finanziellen Ertrag liefern.

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Emirates führt über Zurich-Tochter Reiseversicherung mit Kriegsschutz ein

Nach den Luftraumschließungen infolge des Irankriegs unternimmt die in Dubai beheimatete Fluggesellschaft Emirates über den Versicherungshebel einen Versuch zur Gewinnung von Kundenvertrauen. Über eine Zurich-Tochter bietet die Airline eine Reiseversicherung an, die auch medizinische Kosten durch kriegsbedingte Ereignisse sowie Kosten bei Reiseunterbrechungen abdeckt. Beflügelt wird der Schritt durch das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran, das den Weg für eine Normalisierung des Flugverkehrs in der Region ebnen soll.

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Ungarn-Chef der Signal Iduna wird Deurag-Vertriebsvorstand

Der Rechtsschutzversicherer Deurag wird mit einem neuen Vertriebsvorstand ins Jahr 2027 starten: Den Posten übernimmt Daniel Kempchen, der derzeit das Ungarn-Geschäft der Deurag-Mutter Signal Iduna leitet. Der 43-Jährige folgt auf Stephan Mielke, der ebenfalls ab 2027 für die freien Vertriebe in der Gruppe zuständig sein wird.  

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„Grenzen der Freiwilligkeit erreicht“: GDV fordert bAV-Basisprodukt und automatische Betriebsrente

Mit einem schlanken bAV-Basisprodukt will die Versicherungswirtschaft insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Altersversorgung (bAV) erleichtern. Das Konzept des Branchenverbands GDV setzt auf einen Opt-out-Mechanismus, weniger Bürokratie und reduzierte Garantien, wie sich bei einem Pressegespräch zeigte. „Wir haben gerade ein echt seltenes Zeitfenster“, betont Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV, in Berlin. Zudem ist der Verband darum bemüht, Haftungsfragen und Hürden beim Arbeitgeberwechsel zu beseitigen.

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