Pleite-Angst von Evergrande kehrt zurück

Evergrande besitzt einen Fußballklub, entwickelt E-Autos und betreibt Bank- und Versicherungsgeschäfte. Vieles davon ist auf Pump finanziert, vor allem die Immobilien. Geldgeber sind auch Versicherer. Mit der drohenden Pleite des Unternehmens muss Peking eine nationale und internationale Wirtschaftskrise abwenden. Wie kam der Aufstieg dieses Immobilienriesen überhaupt zustande?

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BGH sichert mehr Pfändungsschutz für Geschäftsführer bei Kapitalleistung

Die Babyboomer gehen in Rente. Nicht nur in der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch bei Betriebsrenten werden Leistungen fällig; das sind manchmal auch Kapitalleistungen. Doch sind insbesondere Einmalkapitalzahlungen auch vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters geschützt und greift an dieser Stelle ein Pfändungsschutz? Im Falle eines Geschäftsführers hatte aktuell der Bundesgerichtshof (BGH) zu entscheiden. Das Urteil wird in die Zukunft hinein wirken.

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Emissionssumme von Katastrophenanleihen steigt auf Rekordwert

Einen Monat vor Ablauf des Jahres 2021 zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Gesamtemissionssumme für 2021 allein für Rule-144A-Sachkatastrophenanleihen bereits jetzt 12 Mrd. US-Dollar übersteigen dürfte. Zählt man Cat-Bonds hinzu, die andere Risikoarten abdecken wie z. B. Lebens-, Kranken- oder Spezialversicherungen, dann kann man von einem Rekordjahr bei fast allen Arten von Cat-Bonds sprechen.

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Eiopa will mehr Daten zur Altersvorsorge von privaten Anbietern erheben

Die Eiopa hat ihre Empfehlung an die Europäische Kommission zu zwei Instrumenten für die Altersversorgung veröffentlicht – dem sogenannten Renten-Tracking-System und dem Renten-Dashboard. Diese seien wichtig, um das Bewusstsein der Bürger für ihr künftiges Renteneinkommen zu schärfen, die Überwachung der nationalen Rentensysteme zu verbessern und letztlich einen Weg zur Schließung von Rentenlücken zu finden. Versicherer sollen mithelfen und den Zugang zu relevanten Daten erleichtern.

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Versicherungsrecht: Kann der Grundlayer die Eintrittspflicht des Exzedenten durch Deckungsverweigerung „triggern“?

In der Industrieversicherung werden große Risiken durch aufeinander aufbauende Mitversicherungen gedeckt, was zu einer Doppelmatrix von horizontaler und vertikaler Mitversicherung führt. Geringere Kapazitäten führen zu vermehrter Risikodiversifikation und mithin zu mehr Mitversicherung. Ob das auch zu größeren Problemen bei der horizontalen und vertikalen Interaktion der beteiligten Risikoträger und bei der Abwicklung von Schäden führt, bleibt abzuwarten. Eine juristische Fachanalyse.

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„Nicht alles, was technisch bei KI möglich ist, ist auch sinnvoll“

Auch wenn in der Assekuranz bislang moderne KI-Anwendungen noch nicht umfassend etabliert sind, so werden ihnen wertsteigernde Veränderungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zugeschrieben. Nicht alles davon ist aber rechtlich zulässig oder wird vom Kunden gewünscht. Eine Fachanalyse zum Innovationswettbewerb am Beispiel der Künstlichen Intelligenz von Prof. Dr. Michaele Völler, Leiterin der Forschungsstelle Versicherungsmarkt am ivwKöln der TH Köln.

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Hüther und Asmussen fordern „konzertierte Aktion“ gegen Megarisiken

Auf Megarisiken wie Pandemien, Naturkatastrophen, Cyberangriffe und Terror ist die deutsche Gesellschaft nicht gut vorbereitet. Fortschritte könnten nach Einschätzung von Professor Dr. Michael Hüther konzertierte Aktionen bringen. Es brauche die Abstimmung unterschiedlicher Interessen und dies dürfe nicht allein wissenschaftsbasiert, sondern auch demokratisch legitimiert sein, so der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) beim 26. Kölner Versicherungssymposium der TH Köln Institut für Versicherungswesen (IVW Köln). Besorgt äußerte er sich über die langfristigen sozialen Schäden – z.B. Verluste bei Bildung und dem Sozialkapital – durch Corona.

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Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention sinken

Die Kranken- und Pflegekassen haben im Jahr 2020 alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote für ihre Versicherten auch unter den durch Corona bedingten Einschränkungen vorzuhalten. Dennoch spiegeln sich die Auswirkungen der Pandemie auch in den Ausgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, in Betrieben und für einzelne Versicherte wider: Diese sind auf rund 414 Mio. Euro und damit auf zwei Drittel des Vor-Pandemie-Jahres 2019 gesunken.

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Bafin hat LV-Vermittlervergütung genau auf dem Schirm

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beschäftigt sich mit der Vergütung von Versicherungsvermittlern beim Abschluss von Lebensversicherungen. Auf der virtuellen GDV-Konferenz zur Versicherungsregulierung sagte BaFin-Exekutivdirektor für Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht Frank Grund, die Aufsicht werde sich in dieser Frage noch konkret positionieren, doch er verriet auch seine Vorstellungen.

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Massenschäden und Missstandsaufsicht prägen den 39. Münsterischen Versicherungstag

Wie funktioniert eine parametrische Versicherung? Was hat der preußische Jurist Carl Gottlieb Svarez mit dem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Missstandsaufsicht zu tun? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf Massenschäden in der Rechtsschutzversicherung?  Ein Tagungsbericht von Johanna Scheiper, LL.M., wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsstelle für Versicherungswesen Münster.

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PKV-Beiträge steigen auch 2022

Die privaten Krankenversicherer stecken in einer Spirale. Ihre Bedingungen gewähren Top-Leistungen, die die Kosten steigen lassen, sodass die Beiträge regelmäßig angepasst werden müssen. Im Jahr 2022 wird „rund ein Viertel“ der Privatversicherten betroffen sein, schreibt der PKV-Verband offen. Allein sind die privaten mit dem Problem des Kostenanstiegs nicht.

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DAV sieht Nachbesserungsbedarf bei EU-Vorschlag zur Solvency II-Anpassung

„Das geht besser“ – die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) hat Anmerkungen zum Vorschlag der EU-Kommission zur Überarbeitung des seit 2016 gültigen Aufsichtsregimes Solvency II. Wie es ein guter Lehrer tut, wird der Schüler „EU-Kommission“ zuerst gelobt. Erfreulich sei der Kommissionsansatz zum sogenannten Zinsrisiko, das fortan sachgerechter bewertet werden soll. Bislang sah die Solvency-II-Standardformel vor, dass negative Zinsen nicht noch weiter fallen können.

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Versicherer rechnen wegen Assistenzsystemen mit weniger Unfällen

Die deutschen Versicherer rechnen in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Rückgang der Autounfälle. So rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bis 2040 im Vergleich zu 2019 mit einem Rückgang der Unfälle um 20 bis 30 Prozent. Der Schadenaufwand könnte laut der neuen Prognose des GDV um 19 bis 25 Prozent sinken. Allerdings seien höhere Reparaturkosten von vier bis sechs Prozent gegenzurechnen.

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OneDegree versichert Kryptowährungen

Der Versicherer OneDegree aus Hongkong will als erster Versicherer in Asien Kryptowährungen versichern. Dafür hat sich das Unternehmen mit der Kryptobörse Hong Kong Digital Asset Exchange (HKbitEX) zusammengetan. Demnach will der Versicherer eine Deckung bis zu 100 Mio. US-Dollar bieten, um „Verluste durch Schäden, Hacking und Diebstahl abzudecken“.

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Captives werden zur Notfall-Lösung für schwer versicherbare Risiken

Nach zweijähriger Covid-bedingter Unterbrechung trafen sich in Luxemburg circa 300 Delegierte anlässlich des European Captive Forums. Unisono wurden Captives während der gegenwärtigen Hard-Market-Periode als Instrument zur Befreiung vom Diktat der traditionellen Risikoträger betrachtet, allerdings mit dem Haken, dass ein größerer Captive-Selbstbehalt auch eine erhöhte Kapitalisierung bzw. den Einsatz von zusätzlichem Surrogat-Kapital erfordert.

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Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe nach Blei-Skandal

Ein Skandal um bleiverseuchtes Trinkwasser kommen den US-Bundesstaat Michigan sowie die Industriestadt Flint teuer zu stehen: Eine Bezirksrichterin sprach den Opfern nun einen Schadenersatz über 626 Mio. US-Dollar (etwa 540 Mio. Euro) zu. Davon sollen vor allem die Menschen aus Flint profitieren, die zur Zeit des Skandals Kinder waren und durch das Blei im Trinkwasser dem größten Gesundheitsrisiko ausgesetzt waren.

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PKV unter Druck: Ampel prüft GKV-Wechseloption für Beamte

In der Gesundheitspolitik könnte sich möglicherweise eine große Reform abzeichnen. Nach Angaben des Business Insider verhandelt eine Arbeitsgruppe eine grundlegende Wechsel-Möglichkeit von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung. Noch können Beamte aktuell zu Beginn ihrer Laufbahn zwischen gesetzlicher und privater Absicherung wählen. Danach kann nicht mehr ohne Weiteres gewechselt werden. Privaten Anbietern droht ein Beben.

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Los Angeles Lakers stehen mit Covid-Klage vor kompletter Niederlage gegen Chubb-Tochter

Während der Covid-Pandemie war die Spielstätte des Basketballteams Los Angeles Lakers geschlossen. Das ließ Einnahmen fallen und Ausgaben steigen. Ersatz wollte die Franchise im Rahmen einer Covid-Klage von der Chubb-Tochter Federal Insurance Co. Die lehnte ab, hatte zunächst einen juristischen Teilerfolg und legt jetzt nach. Ein Sieg hätte Signalwirkung für eine Vielzahl von ähnlichen Fällen.

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Bundesregierung beziffert Schäden im Ahrtal auf 29 Mrd. Euro

Die Bundesregierung beziffert die Schäden im Ahrtal nach Sturmtief „Bernd“ auf rund 29,2 Mrd. Euro. Dafür hat der Bund nun Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds beantragt. Das Problem: Die Schäden sprengen den Rahmen des europäischen Fonds. Allerdings ist Deutschland nicht der einzige Antragsteller. Auch die ebenfalls betroffenen Länder Belgien, Niederlande, Luxemburg und Österreich haben Hilfen beantragt.

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