Versicherer warnen Nepal vor Einführung „schädlicher Rückversicherungsregeln“

Versicherer warnen Nepal vor "schädlichen Versicherungsregeln". Bild: Ama Dablam; ein 6814 m hoher Berg im Mahalangur Himal in der Khumbu-Region des Himalaya (Nepal und Tibet). Bild von David Mark auf Pixabay.

Ein ungewöhnlicher Kampf: Versicherer gegen Land. Die Globale Vereinigung der Versicherer GFIA warnt Nepal vor der Einführung „schädlicher protektionistischer Rückversicherungsregeln“.

Die GFIA hat ein brisantes Schreiben an die nepalesische Versicherungsaufsichtsbehörde veröffentlicht. In diesem warnt sie vor Vorschriften, die von den Zedenten verlangen, inländischen nepalesischen Rückversicherungsunternehmen den Vorzug zu geben.

Die Lokalisierung der Rückversicherung bringt „keine erkennbaren aufsichtsrechtlichen Vorteile“ mit sich und verstoße zudem gegen die Versicherungsgrundsätze der International Association of Insurance Supervisors. Darüber hinaus gibt es „zahlreiche Beispiele“ dafür, dass die Lokalisierung von Rückversicherungen den Verbrauchern, den Steuerzahlern und der Wirtschaft „insgesamt schadet“.

Hilfe angeboten

Die GFIA bietet an, mit den nepalesischen Behörden zusammenzuarbeiten, um aufsichtsrechtliche Lösungen zu finden. Diese sollen das Wachstum und die Entwicklung der lokalen Branche besser fördern und die nepalesischen Bürger schützen.

Die Global Federation of Insurance Associations (GFIA) wurde am 9. Oktober 2012 gegründet. Insgesamt sind 43 Mitgliedsverbände und ein Beobachterverband vertreten, auf die rund 89 Prozent der gesamten Versicherungsprämien weltweit entfallen, die sich auf mehr als vier Billionen Dollar belaufen.

Autor: VW-Redaktion

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