42 Mio. Dollar und Vertuschung von sexuellen Beziehungen: McDonalds erzielt Einigung mit Ex-CEO

McDonalds einigt sich mit Ex-Chef. Bild von Jürgen Betz auf Pixabay.

Einigung im Millionenstreit: Die McDonald’s Corp. hat einen Vergleich mit dem ehemaligen CEO Steve Easterbrook erzielt. Die Burgerkette hatte dem ehemaligen Manager die Vertuschung von sexuellen Beziehungen vorgeworfen.

Seine Beziehung zu Frauen wurde dem Ex-Manager zum Verhängnis. McDonald’s verklagte Easterbrook, neun Monate nach Abschluss einer Abfindungsvereinbarung. Der Manager habe der Geschäftsführung nie ein vollständiges Bild seiner Beziehungen zu den Mitarbeitern gegeben, lautete der Vorwurf. Easterbrook argumentierte, das Unternehmen hätte von den Beziehungen gewusst. Offenbar führten anonyme Hinweise aus dem Unternehmen und die Entdeckung von „sexuell expliziten Fotos von Frauen“ zur Entlassung, die Easterbrook von seinem Firmenkonto aus an seine persönliche E-Mail schickte.

Als Teil des Vergleichs hat Easterbrook nun Aktienzuteilungen und Bargeld im Wert von über 105 Millionen Dollar zurückgegeben, meldet Reuters, ohne genaue Details zu nennen. Diese hatte er 2019 als Abfindungspaket erhalten.

Das sagen die Parteien

„Die heutige Lösung vermeidet ein langwieriges Gerichtsverfahren und lässt ein Kapitel hinter uns, das in die Vergangenheit gehört“, sagte der Vorsitzende von McDonald’s, Enrique Hernandez Jr. in einer von „Reuters eingesehenen Nachricht an die Mitarbeiter“. Das Unternehmen werde die Klage gegen Herrn Easterbrook vorurteilsfrei zurückziehen.

„Während meiner Amtszeit als CEO habe ich es zeitweise versäumt, die Werte von McDonald’s aufrechtzuerhalten und bestimmte meiner Verantwortlichkeiten als Führungskraft des Unternehmens zu erfüllen. Ich entschuldige mich bei meinen ehemaligen Mitarbeitern, dem Vorstand und den Franchisenehmern und Lieferanten des Unternehmens dafür“, sagt Easterbrook in der gleichen von McDonald’s bereitgestellten Erklärung.

Autor: VW-Redaktion

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