BMW unter Korruptionsverdacht

BMW X5

Dem Automobilkonzern BMW droht ein Millionenschaden. Quelle: Bild von F. Muhammad auf Pixabay

Dem Automobilkonzern BMW droht ein Millionenschaden. Ein ehemals leitender Mitarbeiter des Münchener Autobauers steht unter Korruptionsverdacht. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt.

Das Gericht hat einen ehemaligen leitenden BMW-Angestellten wegen Untreue und gewerbsmäßiger Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr angeklagt, berichtet die Wirtschaftswoche. Der 51-Jährige soll von 2007 bis 2015 bei der Auftragsvergabe an Unternehmensberater mehr als 2,4 Millionen Euro Schmiergeld kassiert haben. Der Geschäftsführer einer – mittlerweile insolventen – Beratungsfirma wurde wegen Bestechung und Beihilfe zur Untreue mitangeklagt, wie das Oberlandesgericht München mitteilte.

Zudem wurden drei Angeschuldigte auf Seiten der Beratungsgesellschaft wegen Beihilfe angeklagt. Den Schaden für BMW bezifferten die Ermittler mit rund 2,7 Millionen Euro. Alle fünf Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe. Die Anklagen wurden bereits im November erhoben. Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München muss nun entscheiden, ob sie die Klagen zulässt und einen Prozess eröffnet.

Autor: VW-Redaktion

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