Galeria Kaufhof will Oberhausen auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagen

Gasometer in Oberhausen. Quelle: Bild von Denny Franzkowiak auf Pixabay

Die Warenhauskette Galeria Kaufhof hat die Stadt Oberhausen wegen des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 auf Schadenersatz verklagt. Das Unternehmen verlangt rund 1,4 Mio. Euro. Auch ein Friseurbetrieb und ein Fitnessstudio haben Klage eingereicht.

Nach Ansicht der Kläger habe der Lockdown keine rechtliche Grundlage gehabt, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Die Stadt selbst hat die Vorwürfe naturgemäß zurückgewiesen. Nun muss das Verwaltungsgericht Düsseldorf über die Klage entscheiden.

Bereits im August 2020 hatte das Manager-Magazin berichtet, dass die Warenhauskette von den Bundes- und Landesbehörden einen niedrigen dreistelligen Mil­lionenbetrag einfordern will und dafür auch vor dem Klageweg nicht zurückschrecken würde. Galeria Kaufhof hatte laut Bericht allein durch den ersten Lockdown im März 2020 einen Verlust von rund einer Milliarde Euro erlitten.

Autor: VW-Redaktion

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