Amerikas Versicherer ringen mit Corona und Präsident Trump

Auf den ersten Blick kämpft Amerika mit denselben Covid-19 Problemen wie Deutschland. Beim zweiten Hinsehen wird die größere Dimension allerdings erschreckend deutlich. In New York besserte sich die Corona-Lage auf erschreckendem Niveau, doch für eine weitere Großstadt steht das Schlimmste noch bevor, während die Todeszahlen im Land insgesamt steigen. Als wäre das noch nicht genug, kämpft die Versicherungsbranche mit klagewilligen Kunden und ihrem Präsidenten Donald Trump.

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Rechtschutz: Aktuare warnen wegen Corona vor „historischem Schadenausmaß“

Corona ist tragisch, ruinös und rechtlich umwälzend. Letzteren Punkt hat die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) aufgegriffen und kommt in einer Analyse zu dem Schluss, dass in der Rechtschutzversicherung die Schadenbelastung auf ein historisches Ausmaß ansteigen wird. Roland und Arag bewerten die Lage ähnlich, sehen sich aber gerüstet, um den Corona-Schaden-Berg zu bezwingen.

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VGH will bei der BSV „gesamtgesellschaftliche Verantwortung“ wahrnehmen

Die Betriebsschließungsversicherung (BSV) ist derzeit das Thema in der Versicherungswirtschaft. In Bayern wurde von Betroffenen, Politik und Branche eine Lösung entwickelt, die durchaus auch kritisch gesehen wird. Die VGH Versicherungen bieten allen betroffenen Kunden nun eine „schnelle und tragfähige Unterstützung auf freiwilliger Basis an“, die der „bayerischen Lösung“ ähnelt.

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Aktuare erleichtert: Bafin hilft Pensionskassen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) unterstützt die Pensionsfonds und ihre Trägerunternehmen im Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise. Die Behörde hat die Verpflichtung der Trägerunternehmen bis 2021 ausgesetzt, ihren Pensionsfonds im Falle von Engpässen bei der Bedeckung nicht-versicherungsförmiger Verpflichtungen kurzfristig zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen zu müssen. Das IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung ist darüber erfreut.

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BSV: Bayern einigt sich mit Versicherern auf Kompromiss – Generali richtet Nothilfefonds ein

Kompromiss im Streit um die Betriebsschließungsversicherung: Das bayerische Wirtschaftsministerium hat sich mit mehreren Versicherern sowie der DEHOGA Bayern und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf eine finanzielle Unterstützung für die von Corona betroffenen Hotels und Gaststätten geeinigt. Die Generali Deutschland hat indes einen millionenschweren Nothilfefonds aufgelegt.

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Allianz-Chef Bäte vergleicht Corona-Virus „mit der Explosion eines Atomkraftwerks“

Die Folgen der Corona-Pandemie dürften auch am Geschäftsmodell der Versicherer nicht spurlos vorübergehen. „Wir haben es mit einer gewaltigen Pandemie zu tun und, bedingt dadurch, mit einem Systemausfall. Das ist vergleichbar mit Katastrophen wie Erdbeben oder der Explosion eines Atomkraftwerks“, konstatiert Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte und hat klare Forderungen an die Politik.

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„Der Staat muss der deutschen Wirtschaft unter die Arme greifen“

In Standardpolicen sind die aktuell auftretenden enormen Umsatzausfälle aufgrund einer Epidemie/Pandemie nicht enthalten. Dieser Umstand gilt nicht nur für einzelne Branchen, sondern für die Gesamtwirtschaft – von industrieller Produktion, dem Einzelhandel bis zu Eventorganisation und der Gastronomie. Der Staat muss nun eingreifen, um der angeschlagenen deutschen Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Ein Gastbeitrag.

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Start-up-Gründer Wiens: Pandemie wird Unternehmen aussortieren, die kein nachhaltiges Geschäftsmodell haben

Die Corona-Krise trifft die globale Wirtschaft mit voller Wucht. Sie macht auch vor Startups nicht halt. Digitale Versicherer, die sich mit ihren Dienstleistungen direkt an Kunden wenden, könnten von der Krise allerdings profitieren. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie werden in der Weltwirtschaft deutlich zu spüren sein. Ein Gastbeitrag von Getsafe-Gründer Christian Wiens.

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Corona-Ausbruch: Muss Österreich für Ischgl tief in die Tasche greifen?

Offenbar haben einige Unternehmen und Behörden im Bundesland Tirol verspätet auf die Infektionsgefahr durch Corona reagiert und damit eventuell die europaweite Verbreitung des Corona-Virus ermöglicht oder zumindest beschleunigt. Ein Anwalt erklärt die Folgen und was der Betroffene tun muss, um an Schadenersatz zu gelangen. Das Ischgl-Gate könnte zum teuren Problem für Österreich werden.

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Corona könnte der R+V das Geschäft verhageln

Die R+V Versicherung hat im letzten Jahr gut gewirtschaftet. Sowohl beim Gewinn als auch bei den Prämieneinnahmen hat der Genossenschaftsversicherer aus Wiesbaden zugelegt. Dennoch fand Vorstandschef Norbert Rollinger im Rahmen der Bilanzpressekonferenz mahnende Worte: „Schauen Sie sich die Zahlen für das abgelaufene Jahr noch einmal genau an. Ich befürchte, im kommenden Jahr werden einige davon ganz anders aussehen“.

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R+V zahlt 2019 weniger für Naturschäden und rüstet sich für Corona
 VWheute Sprint 

Die R+V Versicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erneut gut gewirtschaftet. So stieg der Konzerngewinn vor Steuern (nach IFRS) um 129,9 Prozent auf 1,030 Mrd. Euro (2019: 448 Mio.). Zudem zahlte der Genossenschaftsversicherer rund 224 Mio. Euro für Naturschäden, ein Minus von 15,7 Prozent gegenüber 2018. Die aktuelle Corona-Krise sorgt indes für gedämpfte Erwartungen.

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Corona und die Folgen: Versicherer zwischen Verantwortung, Haftungsangst und neuem Geschäft

Viele Versicherer stehen angesichts der aktuellen Corona-Krise in der Kritik. Der Grund: Trotz einer Betriebsschließungsversicherung stellen die meisten Assekuranzen eine Haftung infrage. Nun wollen sie mit unbürokratischen Hilfen oder Tipps für den Umgang mit dem Virus Pluspunkte beim Kunden sammeln. Die Internetseiten sprechen eine klare Sprache, worauf jetzt der Fokus liegt. Die Branche versucht den Balanceakt zwischen Verantwortung und Haftungsangst zu meistern.

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Kommentar zur Coronakrise: „Versicherer sollten bei der Schadenerstattung ähnlich kreativ sein wie bei ihren Hilfsangeboten“

Ja, die Versicherer haben Corona verstanden. Wie Pilze sprießen die Hilfsangebote der Unternehmen aus dem Boden, Webseiten werden aufgebaut und Hotlines eingerichtet. Auf der anderen Seite häufen sich die Klagen der Unternehmenskunden wegen (vermeintlicher) Drückebergerei. Die „Versicherer zahlen nicht“ lautet der Vorwurf, der in jeder Zeitung gelesen werden kann, immer untermalt mit der Geschichte eines wütenden und verzweifelten Unternehmers. Haben die Versicherer Corona wirklich verstanden? Ein Kommentar.

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Ex-Politiker und Wertgarantie-Vorstand Döring fordert absehbares Ende des Ausnahmezustands im Handel

Der niedersächsische Versicherer Wertgarantie hat 2019 gut gewirtschaftet. Allerdings sind die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wegen des Coronavirus eher gedämpft. „Insbesondere nach Ostern muss der Ausnahmezustand im Handel auch absehbar beendet werden, weil die ökonomischen Schäden sonst irreparabel sind“, betont Vorstand Patrick Döring im Exklusiv-Interview mit VWheute. Allerdings sieht er auch Chancen.

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Private Krankenversicherer verschärfen tödliche Corona-Situation in den USA

„Wir haben vom Federal Emergency Management Agency 400 Beatmungsgeräte geschickt bekommen, wir brauchen aber 30.000“. Sie können die 26.000 Leute aussuchen, die sterben, weil sie nur 400 Beatmungsgeräte geschickt haben, zürnt New York Gouverneur Andrew Cuomo in einer Video-Botschaft gen Washington. Die Lage in den USA ist dramatisch und die privaten Krankenversicherer verschärfen die Krise.

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Pandemie-Policen: „Die meisten Policen haben sogenannte Risikoausschlüsse“

Können Versicherer einen wirkungsvollen Schutz gegen den Ausbruch von Pandemien bieten? „Die Pandemie ist für die Versicherung ein schwieriger Fall. Versicherung funktioniert nach dem Prinzip der großen Zahl: Ich versichere viele, aber nur ein kleiner Teil davon wird einen Schaden haben. So kann ich die Last auf alle Schultern verteilen. Bei einer Pandemie greift dieses Prinzip nicht mehr“, konstatiert der Jurist Oliver Brand.

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Klassischen Vermittlern droht Knockout durch Corona

Online-Vertrieb ist schnell, hip und trendy – doch nach wie vor werden Versicherungen weit überwiegend vom angeblich so abgehalfterten Vermittler verkauft. Da dieser aber wegen Corona derzeit in seinem Bewegungsradius eingeschränkt ist, haben Versicherer und Vertrieb ein Problem. Die Betroffenen haben bereits Maßnahmen ergriffen und fühlen sich gewappnet. Doch ist am Ende nicht der Online-Vertrieb der Gewinner?

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Fußballverbände fürchten hohen Schaden durch Coronavirus

Die Unterbrechung des Spielbetriebes im deutschen Fußball kommt nicht nur die großen Klubs teuer zu stehen. Auch in den unterklassigen Ligen dürfte die Corona-Pandemie ein großes Loch in die Kasse reißen. So rechnen allein der Badische Fußballverband (BFV), der Württembergische (WFV) sowie der Südbadische Fußballverband (SBFV) mit einem hohen finanziellen Schaden. Auch die Bundesliga-Clubs rechnen mit einem dreistelligen Millionenschaden.

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Corona und die Folgen: Die wichtigsten Fragen zur Betriebsunterbrechungsversicherung

Wegen des Coronavirus müssen derzeit alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte schließen. Ein wirtschaftliches Waterloo für die Betreiber. Dazu kommt, dass die Versicherer den Betroffenen die entstandenen Kosten nicht ersetzen wollen, kritisiert ein Anwalt. Der Autor Reinhard Keil, der im Verlag Versicherungswirtschaft ein Buch über die Betriebsunterbrechungsversicherung verfasst hat, stimmt der Kritik zu und widerspricht gleichzeitig. Zudem äußert er sich zur Zukunft der Sparte.

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Wie sich die Coronakrise auf die Regulierung von Personenschäden auswirkt

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus (COVID 19) hat zu gravierenden gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen geführt. Es ist kaum möglich, die Bearbeitung von Personenschäden, Entschädigungen in Haftpflichtfällen oder berechtigte Ansprüche in der privaten Unfallversicherung bis nach Abklingen der Epidemie auszusetzen – zumal zurzeit nicht abzusehen ist, wann der Normalzustand wiederhergestellt sein wird. Ein Gastbeitrag.

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