Bafin passt Finanzaufsicht der Corona-Krise an

Quelle: Kai Hartmann Photography / BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) will die Finanzaufsicht den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise anpassen. „Das bestehende Regelwerk ermöglicht ein hohes Maß an aufsichtlicher Flexibilität, die wir umfassend nutzen“, konstatiert Bafin-Präsident Felix Hufeld.

So hätten die von der Bafin und der Deutschen Bundesbank getroffenen Maßnahmen einen „präventiven Charakter“. Diese würden dazu, den betroffenen Unternehmen die nötige Flexibilität in dieser Situation zu verschaffen und sich auf die operationelle Aufrechterhaltung ihres Geschäftsbetriebs und die Vergabe von Krediten an die Realwirtschaft zu fokussieren“, ergänzt Bafin-Exekutivdirektor Raimund Röseler.

Zudem unterstütze die Bafin mit ihren Maßnahmen die staatlichen Programme zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, wie sie über Förderbanken initiiert worden sind. „Wir flankieren mit unseren Maßnahmen die fiskalischen Unterstützungsprogramme – und das fortlaufend und je nach Entwicklung der Lage“, stellt Hufeld fest.

Nach Ansicht der Finanzaufseher sei der Corona-Virus „ein erhebliches Risiko für den Finanzsektor“. Auch wenn die aktuelle Epidemie ein „erhebliches Risiko für den Finanzsektor“ sei, stelle der Virus aber derzeit noch kein systemisches Risiko dar.

Autor: VW-Redaktion

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