„Die Digitalisierung hat uns alle angesteckt“

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar: Eine Pandemie löst einen Digitalisierungsboom in Deutschland aus, den es unter normalen Bedingungen in diesem Tempo nicht gegeben hätte. Plötzlich geht alles digital, remote und kontaktlos. Arbeiten, Lernen, Einkaufen, Sport, Forschung– all das wird nun quasi über Nacht durch digitale Technologien unterstützt, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Selbst den unsichtbaren Wegen der Ansteckung ist man durch Apps auf der Spur. Der positive Trend ist unverkennbar: Die Infektionskurve flacht ab und Deutschland freundet sich so rasch mit einem daten- und technologiegestützten Alltag an wie nie zuvor. Von Sven Krüger, CEO Eucon Group.

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Comeback der Grundfähigkeitenversicherung: „Weniger Personen werden ohne vertragliche Erschwernisse eine BU erhalten“

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist stets ein großes Thema. Doch zur Absicherung der Arbeitskraft gibt es auch die Grundfähigkeitenversicherung (GFV), die allerdings ein Nischendasein fristet. Warum sowohl die Anbieter wie auch Kunden daran ihren Anteil haben und wie die Vermittler beim Vertrieb vorgehen sollten, erklärt der Fachmann und Autor Alexander Schrehardt, der im VVW Verlag einen Leitfaden zum Thema geschrieben hat.

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Online-Abschlüsse nehmen leicht zu

Versicherungspolicen werden immer häufiger über das Internet abgeschlossen. Dies gilt aber vor allem für die vermeintlich „einfachen“ Versicherungen wie z. B. der Kfz-, Krankenzusatz-, privaten Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtsschutzversicherung. So werden in diesen Sparten bereits 20 bis 32 Prozent online direkt oder beim Online-Vergleichsportal abgeschlossen.

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Prämien in Industrieversicherung steigen zweistellig

Die Versicherer atmen auf. Die weltweiten Preise für Industrieversicherungen zeigen im ersten Quartal 2020 ein Wachstum um durchschnittlich 14 Prozent, zeigt der Global Insurance Market Index von Marsh, einem Versicherungsmakler und Risikoberater. Der Anstieg erfolgte „trotz minimaler Auswirkungen der globalen COVID-19-Pandemie auf die Preisgestaltung im ersten Quartal“.

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„Am Standort D wird weder wenig noch falsch investiert“

Versicherer „spielen eine wichtige, wenn auch oft unterschätzte Rolle beim Funktionieren von Volkswirtschaften“, glaubt Hartmut Leser, Vorstandsvorsitzender Aberdeen Standard Investments Deutschland. Im Exklusiv-Interview mit der Versicherungswirtschaft spricht er über langfristige Kapitalanlagestrategien zwischen Rendite und Risiko sowie die Rolle von öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP).

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Zukunft der Finanzindustrie: Auf die „letzte Meile“ kommt es an

Die Finanzindustrie arbeitet mit Hochdruck daran, die „letzte Meile zum Kunden“ vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und der sich ausbreitenden Plattform-Ökonomien zu sichern. Dies ergibt eine Befragung von rund 500 Beschäftigten innerhalb des Finanzsektors eines halbjährlich stattfindenden Panels von Horn & Company. Ein Gastbeitrag von Christof Wagner, Geschäftsführender Partner von Horn & Company Financial Services GmbH.

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„Wirklich gute Manager bleiben, oben angekommen, genau so authentisch, wie sie es vorher auch waren“

Für eine Vorstandskarriere gibt es keine allgemeingültige Betriebsanleitung, anhand derer man ergebnissicher in die oberste Managementebene kommt, glaubt Christoph Trah. Für den geschäftsführenden Gesellschafter von Interconsilium Executive Search ist Karriere nicht nur eine Frage des eigenen Wollens und Könnens, sondern eine Frage des Zutrauens vonseiten der Vorgesetzten und der obersten Gremien. Im Interview mit der Versicherungswirtschaft gibt der Experte exklusive Einblicke.

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Insurtech-Investments gehen weltweit um über 50 Prozent zurück

Die weltweiten Investitionen in Insurtechs sind in den ersten drei Monaten des Jahres infolge der Corona-Pandemie um mehr als die Hälfte zurückgegangen. So verzeichnete das Beratungsunternehmen Willis Towers Watson in seinem jüngsten Insurtech Briefing einen Rückgang um 54 Prozent. Die Zahl der Investitionen erreicht jedoch ein neues Rekordhoch.

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Bitkom: Versicherer können nicht papierlos

Eine rein digitale Schadenabwicklung ist bei den deutschen Versicherern noch immer eine große Ausnahme. Demnach konnten bislang nur sechs Prozent der Versicherten in den vergangenen zwei Jahren einen Schadens- oder Leistungsfall komplett digital abwickeln. Dies ergab Befragung des Digitalverbandes Bitkom unter 1.004 Personen in Deutschland ab 18 Jahren.

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Corona: Chinesische Versicherer auf Erholungskurs

Die chinesischen Versicherer scheinen sich wieder von der Corona-Krise zu erholen. So beläuft sich das gesamte Beitragsvolumen der Erstversicherer für das erste Quartal auf umgerechnet 216 Mrd. Euro. Im Vergleich zu demselben Zeitraum 2019 ist das nur ein Wachstum von 2,29 Prozent. Dies geht aus aktuellen Zahlen der chinesischen Versicherungsaufsicht CRC von Ende April 2020 hervor.

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Insurtech-Investments konzentrieren sich nur auf wenige Start-ups

Die Investitionen in Insurtechs sind im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Allerdings fokussieren sich die Investments nur auf wenige Versicherungs-Start-ups. Laut einer aktuellen Analyse von NTT Data haben die Investoren etwa 6,3 Mrd. Dollar für den Erwerb von Insurtech zugesagt, die sich nur auf 25 Unternehmen (von insgesamt 238) verteiln. Diese erhielten somit 72 Prozent der verfügbaren Finanzmittel.

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Meissner: „Es ist leider davon auszugehen, dass 2020, vielleicht auch 2021, die Zahl der Insolvenzen zunehmen wird“

Die Corona-Pandemie kann sich für die Vermittler „eine große Chance“ sein, meint Henriette Meissner, Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung: „Jetzt zeigt sich, wer Kundenservice kann und wer es versteht, die Kundenbindung entscheidend zu stärken.“ Im Exklusiv-Interview mit VWheute spricht sie zudem über die Folgen der Pandemie für die Pensionskassen und die bAV.

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„In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!“

Versicherungsnehmer A und B haben jeder zwei Leitungswasser-Schäden in Folge. Viele Gebäudeversicherer würden hier eine Kündigung aussprechen – und zwar beiden Personen, ohne weitere Merkmale zu berücksichtigen. Doch einmal angenommen, die Kunden hätten unterschiedliche Profile: Kunde A liegt in einer guten Leitungswasser-Zone und hat für die Zukunft eine gute Profitabilitätserwartung – im Gegensatz zu Kunde B, dessen zwei Rohrbrüche durch Verschleiß zustande kamen. Ein Gastbeitrag von Thomas Budzyn.

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Re-Start Bundesliga: Wie man mit Fußballaktien Geld verdient

Die DFL ringt um das konkrete Sicherheitskonzept mit dem Arbeitsministerium. Von einer dauerhaften Quarantäne bis hin zu Profis, die mit Masken auflaufen sollen. Alle Optionen liegen auf dem Tisch, Hauptsache der Ball rollt wieder, damit die Klubs wenigstens noch ihre TV-Gelder kassieren. Die Krise des Sports ist gleichzeitig ein günstiger Zeitpunkt für den Einstieg an den Aktienmärkten.

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