Lebensversicherer von Magic Johnson vergibt Notkredite an Kleinunternehmen

Ehemaliger Basketball-Superstar Earvin "Magic" Johnson. Quelle: The Daily Sports Herald /flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Die Hilfsprogramme der US-Regierung kommen nur stockend bei den unter dem Shutdonw leidenden Unternehmen an. NBA Legende Earvin „Magic“ Johnson, bekannt für sein einnehmendes Zahnpasta-Lächeln und seinen ansteckenden Optimismus, will aushelfen. Nicht durch eine Spende, sondern durch Kredite in Höhe von 100 Mio. Dollar, die sein Versicherer EquiTrust Life Insurance verleihen soll.

Johnson gewann mit den Lakers insgesamt fünf Meisterschaften und war Teil des sogenannten „Dream-Teams“, das 1992 in Barcelona Olympisches Gold holte. Für Aufsehen sorgte Johnson, als er 1991 seine HIV-Erkrankung publik machte. Seit seinem Rückzug aus dem Basketball ist er ein erfolgreicher Unternehmer. „Afro-Amerikaner geben Milliarden an Dollar für Konsum aus, und ich will in diesem Geschäft mitmischen“, hatte Johnson einst gesagt.

Zunächst investierte er in Kinos, dann machte er einen Zehn-Jahres-Deal mit Starbucks. Er baute 125 Filialen auf, nach seinem Konzept zugeschnitten auf Afroamerikaner und andere Minderheiten. Mit seiner Dach-Investementgesellschaft „Magic Johnson Enterprises“ investierte er zudem in die Baseballmannschaft LA Dodgers, in Fitnessstudios, Restaurants und Immobilien.

Auch hält er die Mehrheit an dem Versicherer EquiTrust. Dieser will mit MBE Capital Partners nun Kredite in Höhe von 100 Mio. Dollar an Unternehmen vergeben, die unter der Coronakrise stark leiden. Das seien laut Magic vor allem kleine Firmen, geführt von Schwarzen und Frauen, die von Großbanken keinen Kredit erhalten. Genau diese Zielgruppe wolle man ansprechen. Ziel sei es etwa 5.000 Kredite an 100.000 Kleinunternehmen zu vergeben.

Autor: VW-Redaktion

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