Corona-Berichterstattung und Versicherung: Eine Branche gegen den Rest der Welt

Oft sind es die kleinen Dinge, die bereichern und gerade in Krisenzeiten guttun. Für mich war es ein Ehemaligentreffen vor wenigen Wochen. Mit Kollegen aus meiner Zeit als EU-Trainee in Brüssel traf ich mich zum spontanen Austausch – per Video-Call, natürlich. Über Ländergrenzen hinweg zwischen London, Paris, Wien, Thessaloniki, Seoul und Karlsruhe. Wir sprachen über alte Zeiten, neue Aufgaben, die Coronakrise – und ja, die Rolle der Versicherern dabei. Ein Diskurs trotz Distanz. Von Michael Stanczyk.

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Stunde der Versicherer: Eine Zwischenbilanz aus der Coronakrise

Millionen von Menschen haben sich seit Anfang des Jahres mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, mehr als hunderttausend sind weltweit daran gestorben. Gerade jetzt in der Krise ist es wichtig, dass Versicherer zu ihrer Verantwortung stehen, schreibt Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann vor der morgigen Bilanzpressekonferenz exklusiv bei VWheute. Doch Versicherer können nicht beliebig für alle Kosten dieser Jahrhundertkatastrophe bezahlen.

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Kfz-Versicherung: Huk-Coburg zuversichtlich bei Prämienentwicklung, Telematik strategisch wichtig

Die Corona-Pandemie wird die Kraftfahrtzeugversicherung 2021 nicht senken. „Wegen Corona werden wir keinen Prämienrückgang sehen“, ist sich Jörg Rheinländer sicher. Der Trend abnehmender Schadenhäufigkeiten setze sich aber fort und gehe demzufolge in die Prämienberechnung ein, sagte der Vorstand der Huk-Coburg bei der Online-Konferenz „Mobilität im Fokus – Versicherung 2030“.

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Belastungstest BSV: Das internationale Problem der Versicherungsbranche

In der Diskussionen um Zahlungen aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) gehen die Meinungen in Deutschland, aber auch international, weit auseinander. Während Gastronomen ihre Forderungen auf dem juristischen Weg durchsetzen wollen, verweisen Versicherer auf ihre Bedingungswerke. Andere wiederum setzen auf Kulanz, wie zuletzt die französische Axa oder die Schweizer Zurich. Das lässt aufhorchen. Und doch bleibt das Thema ein Problemfall.

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„Die Digitalisierung hat uns alle angesteckt“

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar: Eine Pandemie löst einen Digitalisierungsboom in Deutschland aus, den es unter normalen Bedingungen in diesem Tempo nicht gegeben hätte. Plötzlich geht alles digital, remote und kontaktlos. Arbeiten, Lernen, Einkaufen, Sport, Forschung– all das wird nun quasi über Nacht durch digitale Technologien unterstützt, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Selbst den unsichtbaren Wegen der Ansteckung ist man durch Apps auf der Spur. Der positive Trend ist unverkennbar: Die Infektionskurve flacht ab und Deutschland freundet sich so rasch mit einem daten- und technologiegestützten Alltag an wie nie zuvor. Von Sven Krüger, CEO Eucon Group.

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Finanzministerium sieht Versicherer trotz Corona in stabiler Verfassung

Die Versicherungswirtschaft scheint stabil durch die Corona-Pandemie zu kommen. Dies lässt sich jedenfalls aus der noch unveröffentlichten Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine entsprechende Anfrage der FDP-Fraktion ableiten. Der FDP-Finanzexperte Florian Toncar erklärte gegenüber VWheute, aus der Antwort des Finanzministeriums gehe hervor, dass sich die Versicherer auch in der Krise stabil zeigten. Auch die Bafin habe ihren Anteil daran, dass die Unternehmen die Krise gut überstehen könnten.

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Gothaer: „Die Gesellschaft wird nach Corona eine andere sein“

Seit Wochen sind die Schlagzeilen von einem Thema dominiert. „Wir erleben gerade eine Situation, die wir noch nie erlebt haben. Alle sind dabei, sich zu sortieren, Privatpersonen, Firmen und Politik. Alles muss neu gedacht werden“, sagt der scheidende Gothaer-Chef Karsten Eichmann. Auch die Gothaer stand vor einer völlig neuen Situation und vor einer doppelten Herausforderung – dem Schutz der Mitarbeiter und der Hilfe für Kunden. Welche Rolle nimmt die Assekuranz in der aktuellen Situation ein? Exklusive Einblicke eines Brancheninsiders.

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Corona-Pandemie kostet die Zurich dreistelligen Millionenbetrag – Lloyds rechnet mit 200 Mrd. US-Dollar
 VWheute Sprint 

Die Corona-Pandemie dürfte in diesem Jahr deutliche Spüren in der Geschäftsbilanz der Zurich hinterlassen. So rechnet der Schweizer Versicherer mit einer Belastung von rund 750 Mio. US-Dollar. Davon entfallen bereits 280 Mio. auf die ersten drei Monate des laufenden Jahres. Lloyd’s of London rechnet zudem mit dem größten Schaden in der Geschichte der Versicherungsbranche.

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Change Management und Corona: Versicherer könnten Kerngeschäftsbereiche auslagern

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie brodelt es im Innenraum der Branche. Sie muss sich vorbereiten auf die Zukunft, auf die Zeit nach der Krise. Eine zentrale Frage: Was passiert mit der Arbeitswelt und dem Personal? Laut Bain & Company gewinnt Outsourcing an Drehmoment. Das Spektrum der Kostenersparnisse reicht vom einstelligen Prozentbereich in Vertrieb und Marketing bis hin zu 45 Prozent unter bestmöglichen Bedingungen in der Buchhaltung und bei Kontaktcentern. Ein Gastbeitrag von Christian Kinder und Ante Prnjak.

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Karstadt, Hallhuber, Esprit: Lässt das Schutzschirmverfahren die Betriebsrentner im Regen stehen?

Die Bild machte es am Wochenende publik: Betriebsrenter der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH müssen mit mehrmonatigen Zahlungsausfällen rechnen. Grund ist, dass das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften Karstadt Sports und Karstadt Feinkost das sogenannte Schutzschirmverfahren beantragt hat. Dem Antrag wurde stattgegeben. Auch das Münchener Modeunternehmen Hallhuber sowie mehrere deutsche Gesellschaften des Modekonzerns Esprit sind unter dem Schutzschirm wegen Corona.

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Corona kostet Südwestvereine rund 150 Mio. Euro

Seit Tagen diskutiert Fußball-Deutschland durchaus kontrovers über einen Wiederanpfiff im Profi-Fußball. Dass manch Fußball-Profi der Debatte durch manch Unüberlegtheit in den sozialen Netzwerken keinen Gefallen tat, ist selbstredend. Dabei steht auch manch Amateurverein in diesen Tagen das Wasser bis zum Hals, wie der Württembergische Landessportbund (WLSB) meldet.

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Reiseflaute 2020: Erreichen Versicherer wieder die Haftungsgrenze von 110 Mio. Euro?

Die coronabedingte Reiseflaute 2020 kommt die Versicherer teuer zu stehen. Aber auch die öffentliche Hand wird nochmals tief in die Tasche greifen müssen, hat die Bundesregierung es doch nach der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook im September 2019 nicht rechtzeitig geschafft, dieses Feld genügend und EU-konform neu zu ordnen. Damit wird sie wohl wie im Fall von Thomas Cook für nicht ausreichend versicherte Insolvenzen aufkommen müssen.

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