BGH: BU-Versicherung ist nicht vor Zugriff durch Sozialträger geschützt

Hat ein Familienvater in seiner Berufsunfähigkeitsversicherung die Kinder als Versicherungsnehmer eingetragen, schützt dies nicht vor dem Zugriff des Sozialversicherungsträgers. So könne bei einer Absicherung von Familienmitgliedern vor den Folgen gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht davon ausgegangen werden, dass diese nur im Interesse des Versicherungsnehmers liege, entschied der Bundesgerichtshof (Az.: IV ZR 4/19).

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LV 1871 verzeichnet in BU mehr Anfragen und will Kunden emotional abholen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist in aller Munde und dennoch interessiert sie keinen Kunden. Experten, Versicherer und Verbraucherschützer können gebetsmühlenartig die Wichtigkeit predigen, sie werden nicht ausreichendem erhört. Auch die LV 1871 hat sich Gedanken über die BU gemacht und eine Untersuchung gestartet. Thomas Heindl, Leiter Marketing & Unternehmenskommunikation, hat über die Ergebnisse gesprochen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung – Status quo und Potenziale für die private Versicherungswirtschaft

Nicole Winkelmann hat an der Universität Leipzig eine bemerkenswerte Masterarbeit zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und Big Data geschrieben. VWheute hat sie gebeten, ihre komplexe und informative Arbeit in einem kurzen Summary darzulegen. Sie erklärt darin unter anderem, wie und warum Versicherer Big Data Analytics für Entscheidungsprozesse und Automatisierungslösungen in der BU einsetzen sollten. Weiterhin regt Frau Winkelmann die Ausarbeitung eines Branchenkodex an.

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Vitality: Generali wehrt sich gegen BdV-Klage

Die Generali ist stolz auf „Vitality“. Es handelt sich um ein smartphonebasiertes Gesundheitsprogramm, mit dem sich der Kunde durch sportliche Aktivität Rabatte verdienen kann. Das können Sachwerte aber auch geringere Beiträge für Versicherungen sein. Der Bund der Versicherten hat (BdV) nun geklagt, die Bedingungen von Vitality in Verbindung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung der Generali-Tochter Dialog seien für den Kunden nicht zu verstehen.

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BdV reicht gegen Generali Klage wegen Vitality ein
 VWheute Sprint 

Im Januar präsentierte Generali-Deutschland-Chef Giovanni Liverani in Berlin noch stolz die nächste Stufe von „Vitality“. Es ist im Kern ein Gesundheitsprogramm, bei dem der Kunde für das Erreichen bestimmter Fitnessziele Prämien erhält. Der Bund der Versicherten (BdV) hält die Bedingungen von Vitality in Verbindung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der Tochter Dialog für „undurchsichtig“ und hat Klage eingereicht.

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Comeback der Grundfähigkeitenversicherung: „Weniger Personen werden ohne vertragliche Erschwernisse eine BU erhalten“

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist stets ein großes Thema. Doch zur Absicherung der Arbeitskraft gibt es auch die Grundfähigkeitenversicherung (GFV), die allerdings ein Nischendasein fristet. Warum sowohl die Anbieter wie auch Kunden daran ihren Anteil haben und wie die Vermittler beim Vertrieb vorgehen sollten, erklärt der Fachmann und Autor Alexander Schrehardt, der im VVW Verlag einen Leitfaden zum Thema geschrieben hat.

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Prisma-Life-CEO warnt vor Roulette-Absicherung und schimpft über die Medien

Einige Menschen können sich einen Berufsunfähigkeitsschutz (BU) nicht leisten. Abhilfe schaffen kann eine Absicherung gegen schwere Krankheiten, sogenannte Dread-Disease-Produkte. Holger Beitz, CEO Prisma Life, ist allerdings kein Freund davon, diese Absicherung online zu vertrieben und warnt in deutlichen Worten vor „Roulette“ mit der Absicherung der Arbeitskraft. Den Journalisten und Verbraucherschützern wirft er mangelndes Engagement in der Sache vor.

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Swiss Life: Immer mehr Menschen werden wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig

Psychische Leiden sind über viele Berufsgruppen hinweg seit Jahren auf dem Vormarsch und die Ursache Nummer eins für eine Berufsunfähigkeit (BU). Dabei sind Frauen deutlich stärker davon betroffen als Männer. So ist das Risiko für Frauen mit 44 Prozent deutlich höher, aufgrund psychischer Ursachen ihren Beruf aufgeben zu müssen als für Männer (28 Prozent). 30-jährige Frauen sind dabei mit 47 Prozent besonders stark betroffen.

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