Wirtschaftsministerium befreit 34f-Vermittler von ESG-Abfragepflicht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erklärte auf Anfrage des Votum-Verbands, dass die Delegierte Verordnung 2017/565 in der ab August geltenden Fassung ausschließlich von Wertpapierfirmen im Rahmen der Geeignetheitsprüfung berücksichtigt werden muss und keine direkte Anwendung auf § 34f-Vermittler findet. Auch die Finanzanlagenvermittlerverordnung, die zwar auf Artikel 54 der Delegierten Verordnung verweist, führt nicht zu einer Verpflichtung zur Erfassung der Nachhaltigkeitspräferenzen.

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US-Handelskammer: Betrug mit Kryptowährungen verursacht Milliardenschäden

Der Betrug mit Kryptowährungen scheint immer mehr in Mode zu kommen - mit deutlichen Schäden für die Betroffenen. Laut einer Analyse der US-Handelskammer FTC haben allein seit Anfang 2021 mehr als 46.000 Menschen über eine Milliarde Dollar durch entsprechende Betrügereien verloren.

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Rosneft soll billiges Öl für Indien liefern und versichern

Indien will seine russischen Ölimporte verdoppeln. Die staatlichen Raffinerien haben Interesse, Lieferungen von Rosneft zu verbilligten Konditionen anzunehmen, da internationale Käufer wegen des Ukrainekrieges keine Geschäfte mit Moskau machen wollen. Transport und Versicherung sollen die Russen übernehmen.

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Asmussen warnt: „Je länger der Krieg in der Ukraine dauert, desto wahrscheinlicher werden Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen aus Russland heraus“

Die deutschen Versicherer befürchten durch den Ukraine-Krieg eine Zunahme von Cyberattacken auf die deutsche Wirtschaft.  Zwar hatten die Unternehmen seit Kriegsbeginn vor 100 Tagen bislang noch keine vermehrten Schäden feststellen können, sie gingen aber von einem deutlich höheren Risiko aus. Dies geht aus einer Umfrage des Branchenverbandes GDV hervor.

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Nach Hedgefonds-Skandal: Früherer Allianz-Manager Tournant plädiert auf nicht schuldig

Der ehemalige Allianz-Manager Gregoire Tournant muss sich derzeit vor einem Gericht in New York wegen des Hedgefonds-Skandals "Structured Alpha" verantworten. Dieser soll Anleger gezielt in die Irre geführt und der Allianz Milliardenverluste beschert haben. Tournat selbst plädiert auf nicht schuldig - sein Anwalt rechnet gar wegen eines Verfahrensfehlers mit einer Einstellung des Prozesses.

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Axa investiert in Florence

Das Start-up Florence hat im Rahmen einer Serie-B-Finanzierungsrunde 28,5 Mio. britische Pfund erhalten. Angeführt wurde diese von Axa Venture Partners – mit zusätzlicher Beteiligung von Roo Capital und dem bestehenden Investor SEEK Investments. Florence wurde 2017 in Großbritannien von dem NHS-Arzt Charles Armitage und dem ehemaligen britischen Armeeoffizier Dan Blake als Reaktion auf die Krise ins Leben gerufen und nutzt Technologie, um die Personalbesetzung in der sozialen Pflege zu revolutionieren.

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Mann wütet in Kunstmuseum und verursacht Millionenschaden

Manchmal sollte man einen Boxsack daheim haben: Ein 21-jähriger Mann war in das Dallas Museum of Art eingebrochen und hat dabei mehrere kostbare Kunstobjekte zertrümmert. Nach Angaben der Polizei hat er dabei einen Schaden von etwa 5,2 Mio. US-Dollar (etwa 4,8 Mio. Euro) verursacht. Der simple Grund für den blinden Zerstörungswahn: Wut auf die eigene Freundin.

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Bundesländer sprechen sich für Versicherungspflicht gegen Elementarschäden aus

Die Politik hält die Einführung einer Versicherungspflicht gegen Elementarschäden für denkbar. Verfassungsrechtlich sei dies jedenfalls nicht ausgeschlossen, betonten die Justizminister der Länder auf ihrer diesjährigen Frühjahrskonferenz. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen betonte jedoch: "Eine Pflichtversicherung bei verfassungskonformer Umsetzung hat enge Grenzen."

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Versicherer wagen Neuanfang in ihrer Unternehmenskultur

Befeuert durch die aktuellen globalen Umbrüche steht die Versicherungsbranche unter Veränderungsdruck. Um am Markt zu bestehen, müssen sich die Unternehmen ihren Herausforderungen stellen und sich durch professionelles Veränderungs- bzw. Change-Management an die neuen Rahmenbedingungen anpassen, schreibt Managementberater Jürgen Wessalowski. Doch wie gelingt der neue Farbanstrich für eingefahrene Strukturen?

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BMAS: Leistungskürzungen in der Rente sind tabu

Die weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters sowie Absenkung des Rentenniveaus hält Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, nicht für die richtige Lösung, um das Rentenproblem in Deutschland zu lösen. Damit bezog er während des diesjährigen MCC-Kongresses "Zukunftsmarkt Altersvorsorge" gestern in Berlin eindeutig Position.

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Australischer Versicherungsverband hebt Schadenschätzung für Hochwasser deutlich an

Der australische Versicherungsverband (Insurance Council of Australia) hat seine Schadenschätzung für die Flutschäden an der Ostküste deutlich auf 4,3 Mrd. Australische Dollar erhöht. Damit wären die verheerenden Überschwemmungen das viertteuerste Naturkatastrophenereignis in der Geschichte des Landes.

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ZEW: Mehrheit der Verbraucher befürwortet Pflichtversicherung gegen Elementarschäden

Die Justizminister beraten derzeit auf der Jahreskonferenz 2022 über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. Laut einer repräsentativen Erhebung des ZEW Mannheim befürworten immerhin mehr als zwei Drittel der rund 5.000 befragten Haushalte eine entsprechende Versicherungspflicht.

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Millimeterarbeit: Experten beleuchten vielversprechenden Ansatz zur Bekämpfung von Versicherungsbetrug in der PKV

Ein neuer, bildbasierter Ansatz zur Aufdeckung von Rechnungsfälschungen übertrifft die bisherigen
retrospektiven Verfahren und kann die schärfste Waffe zur Betrugsbekämpfung in der PKV werden. Die feingranulare Analyse von Layout-Bestandteilen (Fonts, Textdicken, Tabellenstrukturen, Logos …) spielt dabei die dominierende Rolle. In ihrer Funktionsweise ähnelt sie der DNA-Analyse. Eine Fachanalyse von Karl-Josef Krechel-Mohr und Martin Vielitz-Sumi.

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GDV spricht sich gegen „singuläre Pflichtversicherung“ bei Naturgefahren aus

Die Nachfrage nach Elementarschadenversicherungen ist nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wieder deutlich zurückgegangen. "Von Anfang Januar bis Ende März 2022 wurden nur noch 125.000 Policen zum Schutz vor Extremwetter abgeschlossen", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen am Montag in Berlin. Dennoch ist der Verband gegen eine Pflichtversicherung.

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Kein Versicherungsschutz: AfD muss draußen bleiben

Eigentlich wollten die Politiker der AfD am Sonntag einen ordentlichen Landesvorstand wählen. Doch die Stadt Homburg machte der Partei einen Strich durch die Rechnung. Der Mietvertrag für den Saalbau wurde gekündigt, der Zugang zum Veranstaltungsort verweigert. Der AfD fehlte wohl die Versicherung.

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Das siebte Mal in Folge: Mehr Stürme über dem Atlantik prognostiziert

Die atlantische Hurrikansaison wird nach Angaben der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zum siebten Mal in Folge eine überdurchschnittliche Anzahl von Stürmen bringen. Das hat Folgen für den (Rück-)Versicherungsmarkt. In Florida wird ein angekündigtes Rettungspaket für Versicherer wohl nicht alle Häuser retten können.

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Versicherern drohen Milliardenschäden durch den Klimawandel

Sollte nicht rechtzeitig etwas gegen den Klimawandel unternommen werden, könnte dies den Versicherern Verluste in Milliardenhöhe einbringen. Laut einem aktuellen Stresstest der Bank of England könnten sich die Einbußen auf eine Summe zwischen 209 Mrd. Pfund und 334 Mrd. Pfund (umgerechnet 393 Mrd. Euro) belaufen.

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Klage von Verbraucherschützern: Täuscht die Generali Österreich ihre Kunden?

Harter Vorwurf gegen die Generali-Österreich in der Lebensversicherung. Der Versicherer täusche die Kunden, behauptet der Verbraucherschutzverein (VSV), über Rechtsanwalt Robert Haupt (Wien). Er hat gegen die Generali Versicherung eine erste Klage wegen arglistiger Irreführung von Versicherungsnehmern bei der Konstruktion von Lebensversicherungen mit Teilauszahlungen eingebrach

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AIG stellt Standalone-Zeichnung von Luftfahrt-Kasko- und Kriegshaftungsdeckungen ein

Die Luftfahrtsparte durchlebt mit dem Ukraine-Krieg ihre größte Krise. Manche Anbieter reagieren mit massiven Ratenerhöhungen und Ausschlüssen, AIG hingegen zieht laut Insidern komplett die Reißleine, zumindest bei Standalone-Verträgen. Der US-Versicherer plant weiterhin eine Luftfahrt-Kriegsdeckung für Nicht-Großrisiken anzubieten, wo sie als eingebettete Versicherung oder in Verbindung mit Kasko- und Haftpflichtdeckung gezeichnet wird.

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DIHK-Frühsommer-Umfrage: Versicherer reduzieren Geschäftserwartungen

Wie schlägt sich die Versicherungswirtschaft in einem vom russisch-ukrainischen Krieg, steigenden Energiekosten, gestörten Lieferketten und stark gestiegenen Lebenshaltungskosten geprägten Umfeld? Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) veröffentlichte am Dienstag in Berlin seine neue Konjunkturumfrage für den Frühsommer 2022. Danach sanken die Geschäftserwartungen über alle Branchen in den negativen Bereich; auch die Versicherer mussten Federn lassen, blieben aber im positiven Bereich.

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Direktversicherung: Bundesgerichtshof entscheidet zum ewigen Widerspruchsrecht

Neues aus Karlsruhe: Der Bundesgerichtshof hat darüber zu entscheiden, ob ein Widerspruchsrecht des Arbeitgebers gegen eine Direktversicherung auf den ehemaligen Arbeitnehmer nach dessen Ausscheiden übergeht. Der Arbeitnehmer hatte gegen den Versicherer geklagt. Es ging um einen Betrag von rund 9.000 Euro.

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Nachhaltigkeit: Insurance Europe kritisiert Eiopa als „einschnürend“

"EIOPAs Ansatz der Nachhaltigkeitspräferenzen sollte die Verbraucher in den Vordergrund stellen und nicht unnötig präskriptiv sein." Das ist die Antwort von Insurance Europe (IE) auf eine Konsultation der Europäischen Aufsichtsbehörde über die  "integration of sustainability preferences in the suitability assessment" (ISPSA) unter IDD.

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Nach Aviva-Eklat: Aktionärsvertreter wollen „frauenfeindliche Spinner“ von Hauptversammlungen ausschließen

Britische Aktionärsvertreter wollen Sexismus in der Managementwelt einen Riegel vorschieben. Frauenfeindliche Äußerungen auf Hauptversammlungen könnten bald mit einem lebenslangen Teilnahmeverbot an den Treffen belegt werden. Aviva-Chefin Amanda Blanc sah sich letzte Woche schockierenden Beschimpfungen ausgesetzt, nachdem drei Kleinanleger fragwürdige Bemerkungen gemacht hatten.

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Nach Ölkatastrophe: Peru verklagt Versicherer auf Schadenersatz in Milliardenhöhe

Die Ölkatastrophe im Januar 2022 im südamerikanischen Staat Peru trifft nun auch die Versicherer. Laut einem Medienbericht verklagt die Regierung des Landes den spanischen Ölkonzern Repsol auf Schadenersatz in Höhe von 4,3 Mrd. Euro. Als Gesamtschuldner sind auch die Versicherer Mapfre Global Risks (Spanien), Mapfre Perú Compañías de Seguro y Reaseguros von der Klage betroffen.

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Ex-Mitarbeiter verklagen Pimco, weil angeblich nur „weiße Männer“ befördert werden

Ein schwarzer Ex-Mitarbeiter und ein ehemaliger asiatischer Auftragnehmer behaupten, dass Fachleute, die einer Minderheit angehören, bei Pacific Investment Management Co. (Pimco) in geringerer Zahl befördert werden, weniger für die gleiche Arbeit verdienen und ihnen oft die Möglichkeit verweigert wird, als Mentoren aufzusteigen. Die Allianz-Tochter weißt die Vorwürfe von sich.

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Brisant, pikant, aber notwendig: Was die EU-Whistleblower-Richtlinie für Versicherer bedeutet

Bei der Bafin gibt es seit 2017 ein webbasiertes Hinweisgebersystem. Was ändert sich nun mit der EU-Whistleblower-Richtlinie? Die zehn aktuell drängendsten Fragen aus Sicht der Versicherungswirtschaft beantworten Jan Vogel und Oliver Bertram von Taylor Wessing.

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FCA warnt vor Betrugsmasche mit AGCS

Die britische Finanzaufsicht FCA warnt aktuell vor einer Klonfirma des Industrieversicherers AGCS. Demnach seien die Betrüger weder vom Unternehmen selbst noch von der FCA autorisiert, im Namen der Allianz-Tochter Geschäfte abzuschließen. Dabei würden die vermeintlich Kriminellen vorgeben, auf das Risikogeschäft spezialisiert zu sein.

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„Auswirkungen werden in naher Zukunft deutlich werden“: EU verschärft Cyberregeln für die Branche

Die Länder und Gesetzgeber der Europäischen Union haben sich auf strengere Cybersicherheitsvorschriften verständigt. Die neuen Regeln werden u.a. für große Energie-, Verkehrs- und Finanzunternehmen gelten und sind eine Reaktion auf die steigende Gefahr durch staatlich organisierte Cyberangriffe. Was sich für die Branche verändert, hat VWheute bei Eiopa und BaFin nachgefragt.

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Versicherer suchen Klimaresilienz

Der Klimawandel belastet die Versicherer. Akteure, die sich auf den Aufbau klimaresistenter Geschäftsmodelle konzentrieren, werden besser in der Lage sein, das Vertrauen ihrer Kunden zu vertiefen und zugleich ihre Bedeutung und Profitabilität zu steigern. Das geht aus dem World Property and Casualty Insurance Report von Capgemini und Efma hervor. Die durch den Klimawandel verursachten wirtschaftlichen Schäden sind in den letzten drei Jahrzehnten weltweit um 250 Prozent gestiegen.

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BVK: Neue EU-Fernabsatzregeln dürfen nicht zulasten der Vermittler gehen

Die EU-Kommission hat jüngst einen Vorschlag für eine Reform der EU-Vorschriften über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen für Verbraucher verabschiedet. Dieser zielt darauf ab, die Verbraucherrechte zu stärken. Dafür sollen u. a. bei Internetverträgen die Kosten ausgewiesen und das Widerspruchsrecht von Verbrauchern erleichtert werden. Allerdings dürften die neuen Regeln den Vermittler nicht belasten, warnt der BVK.

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Coface-Volkswirtin von Berg vermisst die „goldenen zwanziger Jahre“

Die "goldenen Zwanziger" des letzten Jahrhunderts stehen noch heute für einen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland sowie eine Blütezeit von Kunst und Wissenschaft. Gute hundert Jahre sieht die Lage deutlich anders aus: "Ich habe keine Lust mehr auf die 20er-Jahre", betonte Coface-Volkswirtin Christiane von Berg auf dem "Kongress Länderrisiken" in Mainz.

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Gebäudeeinsturz in Surfside kostet die Versicherer fast eine Milliarde Dollar

Der Einsturz eines Gebäudes in Surfside, einem Vorort von Miami im US-Bundesstaat Florida, im Juni 2021 kommt die Versicherungskonzerne teuer zu stehen. Wie der Anwalt der Hauptkläger mitteilte, einigten sich die Opfer mit den Versicherern, Bauträgern und anderen Beklagten auf einen Vergleich in Höhe von 997 Mio. Dollar. Bei dem Unglück waren 98 Menschen ums Leben gekommen.

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Aus Angst vor Klimaaktivisten hält Lloyd’s of London seine Hauptversammlung virtuell ab

Seit Lloyd’s of London die Einladungen für die Jahreshauptversammlung am 19. Mai verschickt hat, habe sich „das Risiko von Störungen deutlich erhöht“, erklärte Chairman Bruce Carnegie-Brown. Konkret befürchtet der Versicherungsmarkt erneute Proteste der Klimaaktivistengruppen „Extinction Rebellion“ und „Mothers Rise Up“ und verlegt kurzerhand die Hauptversammlung ins Netz.

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Sigma-Studie: Abrisskugel Einkommensungleichheit schlägt in der Versicherungswelt ein

Der Gesellschaftsvertrag wackelt. Die jahrzehntelange Zunahme der Ungleichheit in den Industrieländern kostet nicht nur 252 Mrd. US-Dollar an Versicherungsschutz und macht die Haushalte in der aktuellen Lebenshaltungskostenkrise anfälliger, sondern gefährdet den Zusammenhalt. Nur eine von vielen bemerkenswerten Punkten des Sigma-Berichts des Swiss Re Institute 2022.

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Schärfere Kontrolle von Rechtsdienstleistungen ab 2025

Das Bundesjustizministerium hat am 6. Mai 2022 einen Referentenentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Aufsicht bei Rechtsdienstleistungen und zur Änderung weiterer Vorschriften des Rechts der rechtsberatenden Berufe veröffentlicht. Es soll insbesondere die Registrierung der und die Aufsicht über die nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) registrierten Personen beim Bundesamt für Justiz zentralisiert sowie eine umfassende bußgeldrechtliche Sanktionsregelung für jegliche Form geschäftsmäßiger unbefugter Rechtsdienstleistungen geschaffen werden.

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