Unwetterschäden im Ahrtal kosten Mecklenburgische rund 51 Mio. Euro

Hannover, Sitz der Mecklenburgischen Versicherung. Quelle: Bild von connormik auf Pixabay

Großschäden wie Sturmtief „Bernd“ haben im Geschäftsjahr 2021 zu einer deutlich höheren Schadenbelastung bei der Mecklenburgischen Versicherung geführt. Unter dem Strich belaufen sich die Kosten auf rund 342,9 Mio. Euro – davon allein 51 Mio. Euro für die Schäden im Ahrtal.

Dennoch hat die Versicherungsgruppe das abgelaufene Jahr mit einem Überschuss von 17 Mio. Euro abgeschlossen. In der Schaden- und Unfallsparte stiegen die Beitragseinnahmen um 3,2 Prozent auf insgesamt 478,3 Mio. Euro. Vorstandschef Toren Grothe führt die gesunde Beitragsentwicklung, insbesondere auf ein stabiles Privatkundengeschäft mit einer hohen Kontinuität in den Beständen zurück.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr dämpft Grothe jedoch die Erwartungen. So hätten die vier Winterstürme im Januar und Februar 2022 mit einem Schadenaufwand von 17 Mio. Euro die Hoffnung „auf einen etwas ruhigeren Verlauf“ schon früh wieder hinweggefegt.

Zum Vergleich: Das bis dahin schwerste Sturmereignis „Kyrill“ schlug für die Mecklenburgische im Jahr 2007 mit einem Aufwand von 13,1 Mio. Euro zu Buche. „Insgesamt sind wir daher eher vorsichtig, was die Prognose für das Jahresergebnis 2022 angeht. Darüber hinaus geben vor allem auch die aktuelle geopolitische Situation und die damit einhergehenden Entwicklungen – besonders die für alle spürbare Inflationsdynamik – Anlass zu größter Zurückhaltung“, betont Vorstandschef Grothe.

Autor: VW-Redaktion

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