„BSV-Spektakel im Vergleich geradezu harmlos“: Corona setzt D&O-Versicherer mächtig unter Druck

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnt wegen Corona vor einer riesigen Klagewelle. Das ist problematisch, denn die D&O-Branche kämpfte zuvor bereits mit hohen Kosten-Schadenquoten. Die beiden Experten Michael Hendricks, CEO von Hendricks, und Franz M. Held, Prokurist bei VOV, sehen die Probleme der Branche. Den Versicherern wirft Hendricks vor sich „zurückzuziehen“, wenn die Situation „schwierig wird“.

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Gefahr für die D&O-Branche: Verband erwartet Klageflut

Ab morgen müssen Unternehmen bei Insolvenzreife wieder zwingend aktiv werden. Seit März hatte die Bundesregierung wegen Corona diese Pflicht ausgesetzt. Was bedeutet die Regelung für betroffene Unternehmen? Und welchen Haftungsrisiken sind Geschäftsführer und Vorstände insolvenzbedrohter Unternehmen ausgesetzt? Eines ist sicher die vom GDV erwartete Klagewelle wird schwierig für die angeschlagene D&O-Branche.

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GDV warnt wegen Corona vor millionenschweren D&O-Fällen
 VWheute Sprint 

Ist Covid-19 eine Managerklagemaschine? Die Versicherer erwarten für das kommende Jahr zahlreiche Prozesse gegen Geschäftsführer und Vorstände, deren Unternehmen in der Corona-Pandemie insolvent werden. Die Haftungsrisiken haben sich unter anderem deswegen erhöht, weil überschuldete Unternehmen bis Ende des Jahres keinen Insolvenzantrag stellen müssen, erklärt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV).  „Das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht hilft der Wirtschaft nicht, sondern verschiebt die

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Diversität Fehlanzeige: Experten erwarten Klagen im Bereich D&O

Eine zu geringe Anzahl von „persons of colour“, nicht genug Frauen. Immer mehr Unternehmen sind anfällig gegenüber Klagen wegen zu geringer Diversität in ihrer Führung, das ist insbesondere für die D&O-Versicherer ein Problem. Gerade in Amerika ist das Thema stark präsent, doch aktuell hat auch das Bundeskabinett Unternehmensgrundsätze aufgestellt, die Diversität in den Fokus rücken.

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Eignet sich die D&O-Versicherung als Auffanglösung für Cyberrisiken?

Bei Betrachtung beider Versicherungsprodukte stellt man fest, dass die D&O älter als die Cyberversicherung ist. Während die D&O-Versicherung bereits 1997 nach der ARAG/Garmenbeck-Entscheidung des Bundesgerichtshofs, in der erstmals Vorstandsmitglieder wegen einer Fehlentscheidung durch das Unternehmen in Anspruch genommen worden sind, an Bedeutung gewann, ist die Cyberversicherung erst seit 2012 existent auf dem Versicherungsmarkt. Ein Gastbeitrag von Özlem Akbulut.

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D&O-Experte Held im Interview: „Für die Manager haben die Leute während des Lockdowns auf den Balkonen nicht geklatscht“

Nicht erst seit Wirecard sind Manager in aller Munde. Die einen sehen in ihnen gierige Schurken, die Unternehmen zerlegen und Menschen auf die Straße setzen, andere sprechen von hochbezahlten Experten und Garanten der wirtschaftlichen Stabilität. Für einen D&O-Versicherer sind sie Zweck des eigenen Schaffens und gleichzeitig Risiken, weswegen ein Gespräch mit Franz M. Held, Jurist und Mitglied der Geschäftsleitung beim D&O-Versicherer VOV aus Köln, speziell in Wirecard-Zeiten absolut notwendig ist.

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Ex-Audi-Chef Stadler muss sich wegen Betruges verantworten

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Automobilkonzerns Audi, Rupert Stadler, muss sich gemeinsam mit dem früheren Motorenchef Wolfgang Hatz, dem früheren Dieseltechnik-Teamleiter Giovanni Pamio und einem weiteren Mitarbeiter wegen Betrugs, mittelbarer Falschbeurkundung und strafbarer Werbung vor dem Landgericht München verantworten. Laut Anklage geht es um einen Schaden von 3,3 Mrd. Euro.

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Streit um Ex-CEO Koch: Bilfinger bekommt 16,75 Mio. Euro vom D&O-Versicherer

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat sich im Streit mit dessen ehemaligen Vorstandschef Roland Koch und elf weiteren ehemaligen Vorständen auf einen Vergleich geeinigt. Demnach bekommt das Unternehmen einen Schadenersatz von insgesamt 18,2 Mio. Euro. Ein kleiner Teil davon wird über einen Gehaltsverzicht finanziert, der größte Teil über 16,75 Mio. Euro kommt indes von der D&O-Versicherung.

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Taylor Wessing: Keine allgemeine Verhärtung des D&O-Marktes

Taylor Wessing, einer der führenden Wirtschaftskanzleien in Deutschland, veranstaltet seit nunmehr 16 Jahren seinen Internationalen Insurance Day, seit zehn Jahren findet die Veranstaltung traditionell am Standort München statt. Heuer standen u.a. die Themen „D&O-Versicherung – neue Entwicklungen“, „W&I Insurance – next decade“, „KI – Was plant der Gesetzgeber“ und „VAIT – Rechtsrahmen für digitale Lösungen“ auf der Agenda. Im Videointerview sprechen Gunbritt Kammerer-Galahn, Mareike Gehrmann und Detlef Klett über die neuesten Entwicklungen.

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D&O: Millionenforderung nach Insolvenz eines Herrenausstatters legt Probleme offen

Die D&O ist für die Branche kein Verlustgeschäft, es ist ein Fass ohne Boden. Kürzlich veröffentlichte der GDV die Zahlen der Branche, für 100 eingenommene Euros werden 113 allein für Schäden aufgewendet, die Kosten kommen noch dazu. Der Fall des Herrenausstatters Bäumler in Ingolstadt zeigt die Probleme der Branche, der Versicherer wird zur Schuldentilgung in Millionenhöhe genötigt und hat praktisch keine Chance.

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