Die Margen der Versicherer schmelzen dahin: Was die Branche jetzt tun kann

Die Inflation galoppiert und lässt die Kosten in allen Lebensbereichen nach oben schnellen. Auch Versicherer sind betroffen. Der Mangel an Material und Fachkräften schlägt sich in steigenden Teilepreisen und Handwerkerkosten nieder. Nur durch Prämienanpassungen werden sich die Preissteigerungen nicht kompensieren lassen, die Schadenaufwände müssen deutlich gesenkt werden, schreiben die Experten Mirko Theine und Felix Cramer im Gastbeitrag. Dem Schadenmanagement kommt eine bedeutende Rolle zu, um die Profitabilität der Versicherer in den kommenden Jahren zu sichern.

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Versicherer kaufen immer mehr Schadendienstleister

Immer mehr Schadendienstleister werden von den Versicherern gekauft. Das Geschäftsmodell ist aber schwierig, wie der Rechtsanwalt Jochen Tenbieg auf dem MCC-Kongress „Innovatives SchadenManagement“ in Köln darstellte. „So sollen die Dienstleister selbstständig weiterhin am Markt aktiv sein“, erläuterte der Berater, der früher bei der Allianz SE tätig war. Das birgt Chancen, aber auch Probleme, wie die Experten darlegen.

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Volle Datenkraft voraus: Drei Erfolgsfaktoren für die digitale Schadenregulierung

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer regulieren jährlich um die 20 Millionen Schäden, dafür wenden sie mehr als 70 Prozent ihrer Beitragseinnahmen auf. Durch gezielten Dateneinsatz lassen sich aber erhebliche Kosten einsparen. Eine Analyse von Dr. Stephan Hans, CEO des Hamburger Plattformanbieters SDA SE Open Industry Solutions.

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In drei Tagen 3,3 Mrd. Euro Schäden durch Stürme

Milliardenkosten innerhalb von drei Tagen. Ein Trio von Stürmen hat in Europa Schäden von vorläufig 3,3 Mrd. Euro verursacht, sagt der Datenaggregator Perils. Deutschland gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten. Andere Unternehmen rechnen mit weit höheren Schäden.

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Regu24-Geschäftsführer Frank Werres: „Den richtigen Regulierer zum richtigen Schaden zu schicken, ist unsere Vision“

Schadengroßereignisse zeigen mögliche Schwachstellen bei der Regulierung auf. Da es an denen im Vorjahr nicht mangelte, muss die Lernkurve der Branche entsprechend groß gewesen sein. Was er 2021 lernte, warum festangestellte Regulierer besser sind und wie die Zusammenarbeit mit den Versicherern funktioniert, erklärt Frank Werres, Geschäftsführer Innovation Group Property GmbH – REGU24.

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„Wir wollen noch schlagkräftiger werden“: SV Sparkassenversicherung trotzt hohen Schäden mit Rekordergebnissen

Rekorde in Sach- und Lebensversicherung für die SV Sparkassenversicherung. Was die Zahlen des Jahres 2021 bedeuten und wie sich der Versicherer für die Zukunft positioniert, darüber hat VWheute exklusiv mit Ralph Eisenhauer gesprochen, Vorstandsmitglied im Ressort Schaden & Unfall.

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Letzte Rettung Versicherungspolice: Wayne Rooneys ‚Derby County‘ vor dem Aus

Es geht um alles: Der Zweitligist Derby County Football Club prüft eine Versicherungspolice, um eine mögliche Liquidation zu vermeiden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Teams Middlesbrough und Wycombe Millionenbeträge als Entschädigung für angebliche finanzielle Verstöße Derbys in den Spielzeiten 2018/19 und 2020/21 fordern.

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Analyse: Was die guten Zahlen der Hannover Rück über den (Rück-) Versicherungsmarkt aussagen

Prämiensteigerung, Preisanstieg, verbesserte Konditionen und Bestätigung des Gewinnziels: Die Hannover Rück ist ein gutes Beispiel dafür, wie stark der Rückversicherungsmarkt derzeit ist. Das liegt an Unwettern wie "Bernd", aber auch an weniger greifbaren Faktoren wie dem Klimawandel und entspannten Erstversicherern und Maklern; der wichtigste Punkt ist aber das Knowhow der Branche.

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Angebot ungleich Deckung: Geico erstreitet in tragischem Fall ein zentrales Urteil

USA-Rechts-Doppelpack: Der US-Versicherer Geico hat vor Gericht ein wegweisendes Kfz-Urteil für sich erstritten. Derweil muss in Michigan eine betrügende Vermittlerin ins Gefängnis. Ein Versicherungsangebot für eine "uninsured motorist insurance in a renewal packet" bedeutet keine Deckung, bestätigt der US Court of Appeals for the Eleventh Circuit.

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Staatlich-privater Gefahrenschutz schreitet global voran – Europa humpelt hinterher

Staaten und Versicherer rücken bei Versicherungslösungen enger zusammen. In Europa bei den Themen Pandemie und Terror, in Australien sind es Wirbelstürme und Fluten. In Neuseeland ist das Problem ein anderes: Erdbeben. Der Staat hat nun neue Schritte eingeleitet, mithilfe der Versicherer. Die Partnerschaften sind ein Trend, der Europa (noch) nicht erreicht.

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„Unwetter haben zu einer steilen Lernkurve geführt“ – Matthew Whittall von der Innovation Group kennt die Zukunft der Schadenbearbeitung

Heute startet der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“. Was liegt näher, als vorab mit Matthew Whittall über die neusten Trends in der Schadenbearbeitung zu sprechen? Der CEO der Innovation Group Deutschland ist nicht nur Profi, sondern auch ein feiner Vordenker, wie er in vorherigen und diesem Interview bewies.

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„KI kann helfen, den vermeintlichen Trade-off zwischen Kundenzufriedenheit, Effektivität und Effizienz in der Schadenabwicklung aufzulösen“

PropertyExpert ist der Schaden- und Prozessdienstleister für die größten deutschen Versicherer in der Gebäudeschadenbranche. Wir sprachen mit Geschäftsführer Frank Feist über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die Vor- und Nachteile der Automatisierung und das deutsche Schadenmanagement im internationalen Vergleich.

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„Unangemessen“: Opfer lehnen 650-Mio.-Dollar-Entschädigung im Boy Scout of America-Missbrauchsprozess ab

Alles auf Anfang. Jahrzehntelang kam es bei den Boy Scouts of America (BSA) zu sexuellem Missbrauch. Die finanziell und moralisch schwer angeschlagene Vereinigung hatte sich mit dem Versicherer The Hartford Financial Services Group Inc. (Hartford) auf die Zahlung von 650 Mio. US-Dollar geeinigt, um die Beilegung von jahrzehntealten Prozessen zu gewährleisten. Diese Vereinbarung steht nun vor dem Widerruf.

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Versicherer alarmiert: Paderborner Krankenhaus muss wegen Behandlungsfehler 1,2 Mio. Euro zahlen

Elf Jahre Prozess haben ein Ende gefunden. Das Paderborner St. Vincenz-Krankenhaus muss der Familie eines Mädchens wegen „grober Behandlungsfehler“ 1,2 Mio. Euro Schadenersatz zahlen. Über den Fehler hinaus rügten die Richter das Vorgehen des Hauses während des Prozesses. Die steigenden Zahlungen in solchen Fällen ist eine Entwicklung mit Auswirkungen auf die Versicherer.

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Umkehr des Gewollten: Digitalisierung verteuert Kfz-Reparaturen

Die Digitalisierung bei den Versicherern und Dienstleistern für die Schadensteuerung führt nach den Worten von Peter Börner zu mehr Aufwand für die Kfz-Werkstätten. Der Präsident des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. (ZKF) sprach sich auf dem 14. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ gegen die „Alleingänge“ der Assekuranz aus und mehr Dialog aus. „Die Digitalisierung muss zu den Management-EDV-Systeme der Werkstätten passen“, so Börner.

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Gerücht nicht totzukriegen: GDV muss Versicherer erneut gegen Vorwurf der Leistungsverweigerung verteidigen

Genexperiment, Vergiftung oder globale Verschwörung als Ziel; Bill Gates, George Soros oder Angela Merkel als Täter. Die Impfgegner sind wenig sachlich, dafür aber laut. Wiederholt findet sich auch die Versicherungsbranche in der Bubbel von falschem Halbwissen und Pseudoargumenten wieder. Die Versicherer würden Coronaleistungen verweigern, lautet der Vorwurf, dem sich der GDV (erneut) entgegenstellt.

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Schicksal oder Behandlungsfehler: Erdnussbrezel kostet Model die Gesundheit

Eine fatale Geschichte um eine Brezel. Nachdem das Gebäck vor Jahren bereits den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush dem Erstickungstod nahebrachte, hat es nun das US-amerikanische Model Chantel Giacalone die Gesundheit gekostet. Neben dem Opfer nehmen ein überfordertes Sanitäter-Team, eine Freundin sowie der Vater des Opfers tragende Rollen in der Tragödie ein. Letztlich wurden rund 30 Mio. Dollar Schadenersatz bezahlt.

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Ist der Schiffsstau-Schaden im Suezkanal doch „überschaubar“?

Der Suez-Kanal ist teilweise wieder freigelegt. Zuvor war der Megafrachter Evergiven auf Grund gelaufen und hatte die Wasserstraße eine Woche lang blockiert. Wer für die Schäden aufkommen muss, wird jetzt geklärt werden. Ein Analyst berichtet, dass die Schäden für die Versicherungswirtschaft „überschaubar“ sein würden. Seine Erklärung weckt allerdings Zweifel, ob die beteiligten Versicherer das auch so sehen.

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Schiffsstau im Suezkanal: Versicherern und Wirtschaft droht schwerer Schaden

Stau im Kanal. Das Containerschiff „Evergiven“ der Reederei „Evergreen“ ist auf Grund gelaufen und blockiert eine Route, durch die etwa zehn Prozent des Welthandels laufen. Das Schiff ist wohl wegen eines technischen Defektes auf Grund gelaufen. Noch ist der Versicherungsschaden unbekannt, für die Versicherer der „Evergiven“ und möglicherweise des Kanals dürfte es teuer werden. Eine Analyse.

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Twentyfour-Geschäftsführer Trier: „Wir sind gut aufgestellt und beschäftigen uns mit weiteren Investitionen“

Anders gleich besser? Michael Trier setzt bei der Schadenaußenregulierung seines Unternehmens Twentyfour nicht ausschließlich auf Digitalisierung, will in zwei Jahren der größte Anbieter sein und ist (derzeit) kein Freund von Plattformen. Bereits mehr als genug Stoff für ein langes Gespräch, doch es blieb noch Zeit, über den Investor Thomas Fenstermacher und die Schadenskills der Versicherer zu sprechen.

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Eiopa greift in BSV-Thematik ein

Die Versicherungsbranche macht in der Casa Betriebsschließungsversicherung (BSV) nicht die beste Figur. Das sieht auch Eiopa so und klopft den Versicherern nun auf die Finger. Insgesamt ist die Behörde unzufrieden mit dem Vorgehen, der Klarheit der Bedingungen und der Zahlungsunwilligkeit; doch es werden auch Lösungen in den Raum gestellt.

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Bis zu 60 Mrd. Dollar versicherte Schäden durch Corona: Berenberg passt Brancheneinschätzung an

Besser als erwartet, dennoch hart: Die Erst- und Rückversicherer können wegen Corona-Schäden zwischen 40 und 60 Mrd. Dollar erwarten. Die Einschätzung der Privatbank Berenberg ist eine Verbesserung gegenüber der ersten Beurteilung. Im letzten Jahr wurde mit einer Spanne zwischen 50 und 70 Mio. Dollar gerechnet. Die Versicherungsbörse Lloyds geht von einer dreistelligen Summe aus.

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Schadenexperte Matthew Whittall: „Komplette Dunkelverarbeitung und Drohnenbilder sind derzeit Fiktion“

Die Innovation Group steuert Kfz-Schäden für etwa ein Drittel des Marktes und steht somit in der Mitte des hochkochenden Disputs zwischen Werkstätten und Versicherern. Zum heutigen Start des neuen Prozessmanagement-Tools, das Handling der Schadenbearbeitung über eine Online-Plattform erlaubt, sprach VWheute mit Deutschland-CEO Matthew Whittall. Der Fachmann erklärt, warum hundertprozentige Dunkelverarbeitung weiter Zukunftsmusik ist, es wegen Corona dauerhaft weniger Unfälle geben wird und warum Kosten nicht alles sind. Er weiß auch, warum die viel gelobte Bild- und Scantechnologie kein Allheilmittel ist.

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Olympia-Aus wäre das größte Schadenereignis der Geschichte

Bei den olympischen Spielen geht es um Superlative. Gold, Weltrekorde und Drama sind die Essenz des Spektakels. Wenn die Spiele stattfinden, kämpfen die Athleten um Bestleistungen, fallen Sie aus, drohen den Versicherern Rekorderstattungen. Weitere Großveranstaltungen wie die Fußball-Europameisterschaft hängen ebenso in der Schwebe. Droht nach dem Rekordverlustjahr 2020 eine Steigerung bei den Veranstaltungsausfällen in diesem Jahr. Die Branche zittert.

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„Versicherer lassen Werkstätten ausbluten“: ZKF-Präsident Börner legt im Kfz-Streit nach

Ohne Corona würde diese Woche der Kongress 14. BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“ stattfinden. Sprechen würde unter anderem Peter Börner, Präsident des Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZVK). Sein Beitrag wurde mit Spannung erwartet, sind doch die Kfz-Versicherer dem Vorwurf ausgesetzt, die Werkstätten auszupressen. Im Gespräch hält er den Vorwurf aufrecht und erklärt, warum der prognostizierte Unfallrückgang eine Mär ist.

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