Finleap verkauft Anteile an financeAds

Klasse statt Masse? Die Berliner Fintechbauer von Finleap haben ihren Minderheitsanteil am Affiliate-Netzwerk financeAds International an den Mitgesellschafter „verticalAds Group“ von Ralf Fischer verkauft. Über den Preis für das 45-Prozent-Paket wurde nichts bekannt.

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Kurz vor Abschluss: Deutscher Markt von Aon & WTW Deal schwer betroffen

Beharrlichkeit zahlt sich aus: Nach einem zähen und kräftezehrenden Ringen steht die Übernahme von Aon und Willis Towers Watson über 30 Mrd. US-Dollar vor dem Abschluss. Die EU hat ihren Widerstand laut Medienberichten aufgegeben, ohne dass weitere Zugeständnisse nötig waren. Die Auswirkungen auf den europäischen, und insbesondere deutschen Markt, werden sehr deutlich zu spüren sein. Die M&A-Betriebstemperatur steigt.

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Ausverkauf in der Lebensversicherung? Insider hält weitere Transaktionen für wahrscheinlich

Die Lebensversicherung ist stabil – oder am Ende. Die Zahlen des GDV zeigen einen großen Teil der Wahrheit, nämlich Wachstum. Bei genauerem Hinschauen wird jedoch klar, ein Großteil des Anstieges basiert auf Einmalbeiträgen, zudem dominieren wenige große Spieler den Markt. Das erhöht den Druck auf die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Verkauf oder Interner Run-off lauten die Alternativen. Mittelfristig ist mit weiteren Bestandstransaktionen zu rechnen, weiß Aktuar und Deloitte-Experte Nils Dennstedt, der den Verkaufsprozess erklärt.

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Aon im Willis-Deal zu Zugeständnissen bereit: Deutsches Geschäft laut Insider betroffen

Die 30-Milliarden-Übernahme von Willis Towers Watson (WTW) durch Aon ist weiter in der Schwebe. Die europäische Aufsichtsbehörde hatte die Entscheidung zur Genehmigung auf Eis gelegt und weitere Unterlagen und Zugeständnisse gefordert. Das Zeitspiel hat wohl gewirkt, Aon ist jetzt offenbar zu Zugeständnissen bereit, um den Deal zu retten. Auch der deutsche Markt wäre von den Zugeständnissen betroffen, erklärt ein Insider.

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Apollo kauft Abwickler Athene

Der US-Finanzinvestor Apollo möchte den Versicherungsabwickler Athene ganz für sich haben. Bisher besitzt Apollo 35 Prozent an Athene, jetzt soll der Lebensversicherungs-Abwickler komplett übernommen werden, wie Medien übereinstimmend berichten.

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“Nutzloser Deal” und härtere Aufsicht: Brexit macht britischen Versicherungsmarkt unattraktiv(er)

Die Loslösung Großbritanniens vom Kontinent ist vollzogen. Das hat Auswirkungen auf den englischen Versicherungsmarkt sowie die europäischen Versicherer, die sich auf neue Gegebenheiten einstellen müssen. So hat eine als tot angesehene Aufsichtsbehörde enorme Befugnisse (wieder-)gewonnen und Mergers & Acquisitions (M&A)-Deals werden wohl schwieriger. Das ist wohl ein Grund, warum die britischen Versicherer im Austrittsvertrag “keinen Nutzen” sehen. Doch es gibt noch weitere Probleme für die Branche.

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Wenn wachsen Reduktion bedeutet: Axa verkauft Golfgeschäft

Oliver Bäte und Thomas Buberl verbindet neben ihren Jobs die Lust an der Veränderung. Die Allianz- und Axa-CEOs bauen am Versicherer der Zukunft, erweitern, digitalisieren und erneuern stetig. Doch sie drücken auch den Auslöser, wenn ein Geschäftsfeld keinen Mehrwert mehr bietet oder nicht mehr in die Vorstellungen passt. Aktuell hat sich die Axa von ihrem Geschäft in der “Gulf region” getrennt. Es passt in den Plan des Unternehmens.

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Verstöße gegen “Loyalität und Vertraulichkeit”: Covea und CEO Derez müssen Millionenstrafe zahlen

Der Krimi endet mit einem Paukenschlag. Der französische Versicherer Covea buhlte ab 2018 um Scor, dann wurde das Kaufangebot plötzlich zurückgezogen, der Aktienkurs des Umworbenen purzelte. Sofort kamen Vorwürfe gegen Covea auf, denn deren CEO Thierry Derez saß im Verwaltungsrat von Scor und soll für das Angebot Insiderinformationen genutzt haben. Ein Gericht hat sich nun mit dem Fall beschäftigt und eine Millionenstrafe ausgesprochen.

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Generali und die Krisenzeit: Verantwortung statt Verkauf

Heute lädt die Generali zur Hauptversammlung. Ein wichtiger Zeitpunkt, um dringliche Fragen zu klären und Fakten zu schaffen. Für den italienischen Versicherungsriesen verläuft das Treffen indes nicht immer ganz einfach. In diesem Jahr nicht nur aufgrund von Corona, sondern auch den zuletzt aufgekommenen Übernahmegerüchten, die Triest zu klaren Statements drängen. Generali dementiert die Gerüchte, mal wieder. Ganz von ungefähr kommen sie aber nicht.

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Bayerische Versicherungsgruppe verkauft sum.cumo
 VWheute Sprint 

Ein Kauf im zweistelligen Millionenbereich. Der israelische Softwareanbieter Sapiens International Corporation übernimmt das deutsche Insurtech sum.cumo aus Hamburg, das digitale Lösungen für die Versicherungswirtschaft anbietet. Mit dem Deal will der israelische Käufer seine Präsenz in der DACH-Region erweitern. Der Kaufpreis liegt im zweistelligen Millionenbereich, zuvor gehörte sum.cumo zur Bayerischen Versicherungsgruppe. Mehr Informationen zum Geschäft finden Sie morgen im VWheute-Tagesreport, den

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Ecclesia Gruppe übernimmt Spezialmakler

Ein Zukauf kurz vor Jahresende. Die Ecclesia Gruppe, “größter deutscher Erstversicherungsmakler für Unternehmen und Institutionen”, erweitert ihr Portfolio an spezialisierten Maklerunternehmen. Die in Köln ansässige Hemmer & Felder GmbH wird mit der zur Ecclesia Gruppe gehörenden Interassekuranz Sitt & Overlack GmbH (ISO) fusionieren, die ebenfalls in Köln zuhause ist.

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Schweizer haben tiefe Taschen: Baloise kauft Athora-Portfolio

Der Versicherer aus Basel übernimmt das Nichtlebenversicherungsportfolio von Athora Belgium für 60 Mio. Euro. Diese Transaktion folgt auf die Übernahme des belgischen Versicherers Fidea NV zu Beginn des Jahres. Der Kauf “stärkt die Position der Baloise Group als einer der Top-4-Versicherer auf dem attraktiven Nichtlebenmarkt in Belgien und insbesondere in der Region Wallonien”.

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Kein Interesse an Aviva-Tochter: Warum Bätes Allianz in Singapur nicht zukaufen wird

Alles ist angerichtet für die nächste Übernahme. Auf der einen Seite die Aviva-Tochter in Singapur, auf der anderen Seite der kaufwillige Allianz-CEO Oliver Bäte mit tiefen Taschen und nach eigenen Worten expansionswillig. Komplementiert wird das Feld von weiteren Interessenten wie Nippon Life und MS & AD Insurance, die aber letztlich nur Komparsen im Allianz-Theater sind. Leider wird das wohl trotz aller Stimmigkeit des Bildes nicht geschehen.

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