Neustes Ziel Aston Lark: Howden steuert aggressiven M&A-Kurs

Howden will für Milliarde zukaufen. Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.

Der Spezialmakler Howden schärft sein internationales Profil. Das Unternehmen hat  aktuell in Belgien und Norwegen zugekauft, während der große britische Maklerfisch Aston Lark einholbereit scheint. Eigentlich eine Formsache, doch ein Mitbewerber hat sein Netz ebenfalls ausgeworfen.

Der Ansatz der zur Versicherungsgruppe Hyperion gehörenden Howden Group war immer international geprägt. Das hat das Unternehmen mit dem Kauf der Broker Aneco Forsikringsmegling AS und Sarton & Associés in Norwegen und Belgien bestätigt.

Es ist die erste lokale Akquisition von Howden Belgium seit der Gründung im Sommer 2020. Mit der Übernahme erweitert Howden seine Einzelhandelsaktivitäten in ganz Belgien, um lokale und multinationale Kunden zu bedienen, erklärt das Unternehmen. Der Kauf des norwegischen Retail-Broker soll die Position als einer der führenden Makler für Nicht-Schiffsversicherungen in Norwegen festigen und den Kunden eine “echte Alternative” bieten. Zu den finanziellen Details der Deals wurde nichts bekannt.

Die Käufer bestätigen den bereits in der jüngeren Vergangenheit eingeschlagenen Weg des Unternehmens. Zuletzt wurden die Schweizer Broker-Center Zürichsee  und im letzten Jahr A-Plan übernommen. Bereits im April dieses Jahres waren zehn Transaktionen vollzogen, der Howden-CEO David Howden will nach eigenen Worten einen “Super-Broker bauen”. Dafür braucht es größere Fische als bisher.

Großer Fisch an der Angel

Wie bei A-Plan hat Howden dafür erneut den britischen Markt im Blick. Die medialen Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, für eine Milliarde Pfund soll Aston Lark gekauft werden. Sicher ist der Deal aber keineswegs, denn die independent brokerage Brown and Brown sind ebenfalls interessiert. Es ist wahrscheinlich, dass der Bieterwettbewerb den tatsächlichen Verkaufspreis von Aston Larke weiter in die Höhe schrauben wird. Gelingt der Deal, ist Howden dem Traum des “Superbroker” sehr nah gekommen, wenigstens in Großbritannien.

Autor: VW-Redaktion

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