Run-Off Unternehmen im Check: Top beim Rohüberschuss, Flop bei der Kundenbeteiligung?

„Die Tendenz zu einem internen oder externen Run-Off dürfte eher zunehmen“. Das schreibt Reiner Will, Geschäftsführender Gesellschafter bei Assekurata zum Auftakt einer Studie über die Stärke der Run-Off-Unternehmen (ROU). Fakt ist, die Run-off-Unternehmen haben zuletzt überdurchschnittlich hohe Erträge erwirtschaftet, während einige Lebensversicherer (deutlich) Kunden verlieren. Doch ein zweiter Blick tut Not, weiß die Kölner Ratingagentur.

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Athora-Chef Thimann: „Wir suchen nach langfristigem Garantiegeschäft“

„Die Lage der Lebensversicherer ist schwieriger geworden“, glaubt Christian Thimann. Allerdings sieht der Deutschlandchef von Athora noch „keine Panikverkäufe von Beständen, auch weil die Lebensversicherer die Situation kennen und Bewertungsreserven besitzen“. Im Gespräch mit der Versicherungswirtschaft spricht er über die Kriterien für einen Run-off und die Fantasie im Umgang mit Beständen.

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Allianz verkauft Lebenbestände in Belgien und schließt einen Run-off in der Heimat aus

Neuer Run-off: Die Allianz will ihren Bestand von rund 95.000 Lebensversicherungspolicen in Belgien loswerden. Käufer ist der Rückversicherer Monument Re mit Sitz auf Bermuda. Zu dessen Aktionären zählt auch die Talanx-Tochter Hannover Rück, die mit dem Finanzinvestor Cinven auch in Deutschland als Abwickler von Lebensversicherungen auftritt. Laura Gersch, Firmenvorständin Allianz Leben, erklärt VWheute exklusiv, warum ein Run-off in Deutschland keine Option ist.

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Bundesregierung hält nichts von Sonderkündigungsrecht beim Run-off
 VWheute Sprint 

Die Bundesregierung sieht in der Veräußerung von Lebensversicherungsbeständen an externen Aufkäufer, dem sogenannten externen Run-off, keine Probleme. Ein Sonderkündigungsrecht hält sie in einem solchen Fall für nicht sinnvoll, da dies zulasten der verbleibenden Versicherten gehen würde, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht.

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Problemfall Lebensversicherung: Der große Aufkauf rückt näher

Es war ein lautes Lebensversicherungsgerücht mitten zur Corona-Zeit: Allianz und Generali wollen sich von großen und milliardenschweren LV-Beständen trennen, meldete Bloomberg. Die Unternehmen schweigen auf Nachfrage, doch die Run-off-Branche hat bereits Witterung aufgenommen. Experten zufolge muss sich ein Viertel bis ein Drittel der Versicherer ernsthaft Gedanken darüber machen, wie es mit den Altbeständen weitergeht. Die Zeit der LV-Käufer scheint gekommen.

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Lebensversicherungsbestände: Planen Allianz und Generali Verkäufe im großen Stil?
 VWheute Sprint 

Zwei Big Player, ein noch größerer Plan. Informationen des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge wollen sich sowohl die Allianz als auch der italienische Versicherer Generali von ihren Lebensversicherungsaktiva trennen. In München spricht man in diesem Zusammenhang von einem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von bis zu neun Mrd. Euro. Generali ihrerseits forciert die Veräußerung eines französischen Leben-Portfolios.

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Finanzpsychologie: Wie man Lebenbestände im Verkauf fair bewertet

Der Erfolg von solchen M&A-Aktivitäten ist im Wesentlichen von „weichen“ Faktoren wie der richtigen M&A-Strategie und „harten“ Faktoren wie dem Kaufpreis sowie einer hinreichenden Financial Due Diligence als Basis für die Unternehmensbewertung abhängig. Häufig sind M&A-Aktivitäten aber unprofitabel, sodass verhaltensorientierte Erklärungen für diese Vorhaben gesucht werden, die bei der Entscheidungsfindung unterbewusst auftreten. Es stellt sich daher die Frage, wie finanzpsychologische Fehler bei M&A-Transaktionen zu vermeiden sind, um wertsteigernde Kaufentscheidungen zu treffen. Von Torben Geppert.

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Gibt es einen Run auf Run-off?

Hierzulande wird der Run-offs von Versicherungsbeständen immer noch eher skeptisch gesehen – in den angelsächsischen Ländern ist das ganz anders, wie mehrere Referenten bei der SZ-Fachkonferenz „Run-off 2020“ aufzeigten. Als Keynote-Speaker stellte David P. Schieldrop, Managing Director von Wells Fargo Securities, dar, dass die Run-off-M&A-Märkte in den USA sehr robust seien.

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Lebensversicherung unter Druck: Drei Strategien gegen den Knockout

Selten waren die Herausforderungen für die deutschen Lebensversicherer so vielfältig wie heute: Niedrigzinsen, Regulatorik, demografischem Wandel und veralteten IT-Strukturen steht die digitale Transformation von Kunden und Gesellschaft gegenüber. Hinzu kommt: Die Zeiten, in denen das aktuelle Niedrigzinsumfeld als Phase bezeichnet wurde, sind vorbei. HDI-Vorstand Patrick Dahmen berichtet.

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BdV und AfW fordern Wechselrecht bei Run-off

Norman Wirth (links) und Axel Kleinlein (rechts)

Der Bund der Versicherten sowie der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW fordern im Falle eines Run-offs, dass Versicherte die Möglichkeit eines fairen Wechsels bekommen sollen. „Wir erwarten nach dem Generali-Deal weitere Run-Offs und damit viele Millionen weiterer Betroffener“, fordert BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein. „Mit einem fairen Übertragungswert unter Berücksichtigung der ausstehenden Abschlusskosten kann das Know-How der qualifizierten, unabhängigen Vermittler genutzt werden, um die besten Lösungen für die Versicherten bei einem Run-Off zu finden“, ergänzt Norman Wirth, Vorstand des Maklerverbandes AfW.

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