Viridium-CEO Dresig: „Wir führen schon jetzt Gespräche über die nächste Akquisition“

Erst mit einer neuen Eigentümerstruktur erhält Viridium grünes Licht von der Bafin, weitere Altbestände aufzukaufen. Das hindert CEO Tilo Dresig nicht daran, bereits neue Deals auszuloten. Dass die Zurich-Transaktion doch noch klappt, schließt er nicht aus. Beim gestrigen Pressegespräch in Frankfurt erklärte er, welcher Investor zu Viridium passt, warum der Run-off-Markt nach wie vor viel Potenzial aufweist und warum die Höhe einiger Transaktionen erheblich davon abhängt, ob noch Aktuare oder IT-Experten aktiv sind, die die alten Tarife im Bestand kennen. Folglich: "Einen Bestand in zwei Jahren zu kaufen, wird schon deutlich teurer."

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Woran die Run-off-Projekte bei Ergo und Viridium haken: „Natürlich keine Situation, die wir uns gewünscht haben“

Martin Brown leitet als Chief Financial Officer bei der Ergo Leben das interne Run-off-Projekt der Düsseldorfer. Auf der „SZ-Fachkonferenz 2024: Run-off“ in Hamburg diskutierte er mit Viridium-Chef Tilo Dresig über Vorzüge und Risiken, die interne und externe Run-Off-Deals mit sich bringen. Trotz der jeweils unterschiedlichen Baustellen der Manager zeigt sich eine Gemeinsamkeit: Das Run-off-Geschäft ist in der Regel ein mühsames Unterfangen.

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Bafin hegt keine Vorurteile gegen Private-Equity-Firmen

Von Private-Equity-Firmen finanzierte Run-off-Deals könnten in Zukunft rar werden, weil die Aufsichtsbehörden hier besonders kritisch hinschauten, so die Einschätzung der Ratingagentur Moody's. Ein Vertreter der Bafin betonte nun, dass die Aufsicht „nicht den unmittelbaren Schluss“ ziehe, dass Finanzinvestoren für Run-off-Geschäfte ungeeignet seien. Man müsse immer auf den Einzelfall schauen, sagte Bafin-Aufseher Andreas Zapp auf einer Veranstaltung in Hamburg.

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Moody’s blickt sorgenvoll auf das Run-off-Geschäft nach geplatztem Zurich-Viridium-Deal

Seit Januar steht fest, dass Viridium den Altbestand von Zurich nicht übernimmt. Die Bafin hatte zu große Bedenken wegen des Viridium-Eigentümers Cinven. Von Private-Equity-Firmen finanzierte Run-off-Deals könnten in Zukunft rar werden, glaubt Moody's.

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Ergo und Alte Leipziger erhöhen Überschussbeteiligung

Die Ergo Vorsorge, der Lebensversicherer des Düsseldorfer Ergo-Konzerns, hebt die Überschussbeteiligung für das kommende Jahr an – die Gesamtverzinsung steigt um bis zu 0,6 Prozentpunkte. Vorsorge-Kunden werden laut Ergo somit bis zu 4,1 Prozent auf den Sparanteil gutgeschrieben. Auch die beiden Run-off-Gesellschaften des Versicherers zahlen künftig mehr. Ergo begründet den Schritt mit der „anhaltenden Verbesserung des allgemeinen Zinsniveaus“.

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Landeslebenshilfe zahlt Mitgift an Frankfurter Leben

Die in Lüneburg ansässige Landeslebenshilfe (LLH) kann seit Jahren nur mit Übergangshilfen ausreichende Solvenzquoten vorweisen. Kostenprobleme und eine veraltete IT führten zur Einstellung des Neugeschäfts im Mai 2020. Nun übernimmt der Abwicklungsspezialist Frankfurter Leben den überschaubaren Bestand und kassiert wohl noch Geld dafür.

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Ergo-Vorstand Christian Molt exklusiv über Thipara: „Wir bereiten die nächste Tranche der Migration vor“

Christian Molt gibt selten Interviews. Er lässt dafür Taten sprechen und verkündet Fortschritte bei der Abwicklungsplattform Thipara, die Ergo seit Jahren aufbaut. Allerdings: Noch immer hat sich kein Versicherer dafür entschieden, seine Altbestände dort verwalten zu lassen. Im Gespräch mit VWheute verrät Molt, woran das liegt und ob die Plattform auch ohne Deals überleben kann.

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Kommt es nur auf die Größe an? Was die Migration von Altbeständen so komplex macht und wie man die IT-Kosten senkt

Das Geschäft von Run-off-Gesellschaften würde sich meist nur bei der Übernahme von großen Altbeständen lohnen, heißt es stets. Dennoch gibt es Anbieter wie die Frankfurter Leben, die mit der Adesso-Tochter Afida auch kleine Portfolios migrieren. Die Gründe sind vielschichtig. Die Kosten treiben weniger die Bestandszusammensetzung als vielmehr der Zustand des Altsystems. Eine Analyse.

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Thipara-Geschäftsführer: „Die Verzögerungen haben zusätzliche Kosten verursacht. Der Business Case ist jedoch weiterhin positiv“

In den Run-off-Markt ist zuletzt wieder Bewegung gekommen. Die Abwickler verkünden neue Deals. Und was ist aus Thipara geworden, der Eigenentwicklung von Ergo, die vor einem Jahr an den Start ging? VWheute sprach mit den Thipara-Geschäftsführern Christian Molt und Max Happacher über die Verwaltung, Migrationsprobleme und Potenziale von Altbeständen.

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Frankfurter Leben schnappt sich Generalis Pensionskasse und hofft auf weitere Deals

Für die Generali ist es der zweite externe Run-off, für die Frankfurter Leben-Gruppe die fünfte Übernahme eines Altbestandes. Im Gegensatz zur Konkurrenz kann der Abwickler auch mit kleinen Portfolios dank einer Adesso-Tochter Skaleneffekte erzielen. Der Aufkauf der vor 20 Jahren abgeschlossenen 150.000 Verträge der Pensionskasse mit 2,8 Mrd. Euro Kapitalanlagen lässt bei der Generali Deutschland wiederum die Solvenzquote steigen.

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Viridium-Chef Dresig führt Kundenbeschwerden bei Proxalto auf Personalmangel zurück

„Der Kunde bekommt mehr Geld“, so lautet die Botschaft von Viridium-CEO Tilo Dresig nach genau vier Jahren Integration der Proxalto (Generali Leben). Das Jubiläum nutzt man, um eine Erhöhung der Überschussbeteiligung zu verkünden. Die PR-Offensive ist womöglich auch ein Signal an die Bafin. Dresig verrät, welche Bestandsaufkäufe im aktuellen Zinsumfeld noch möglich sind, auf welche IT-Partner und Asset-Manager man setzt und wie das Verhältnis zum Viridium-Eigentümer Cinven ist, der als Private-Equity-Investor durchaus nach ein paar Jahren die Run-off-Plattform theoretisch abstoßen könnte.

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Bund der Versicherten lässt mit Gedankenspiel zu Run-off-Plänen der Allianz aufhorchen

Bei den Hamburger Verbraucherschützern schrillen die Alarmglocken. In einem aktuellen Blog-Beitrag zieht der Bund-der-Versicherten-Vorstand Stephen Rehmke das Reizthema Run-off bei der Allianz hoch und warnt vor einem Marktbeben, wenn es so kommt. Dass die Münchener ihre Lebensversicherungsverträge tatsächlich abwickeln könnten, sei nach Angaben des BdV gar nicht unrealistisch.

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Run-off-Gesellschaften sind deutlich stärker auf den Aktionär ausgerichtet

Welche Rolle nehmen die Run-off-Gesellschaften derzeit auf dem Lebensversicherungsmarkt ein? Dieser Frage ist Assekurata in einer aktuellen Studie nachgegangen. Eine Erkenntnis: Die Rohüberschüsse bei der Run-off-Gruppe fallen seit dem Bilanzjahr 2017 deutlich höher aus als im Marktdurchschnitt. Assekurata legt sich auch fest, ob es trotz steigender Zinsen, weitere Bestandsverkäufe geben wird.

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Athora kauft milliardenschweres LV-Portfolio in Belgien

Großverkauf im Lebensgeschäft. Die NN Group-Tochtergesellschaft NN Insurance Belgium hat den Verkauf eines geschlossenen Lebensversicherungsportfolios an Athora Belgium abgeschlossen. Der  milliardenschwere Abschluss folgt auf die Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich des Erhalts aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Wettbewerbsfreigaben.

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Basler schickt Krankenhaus-Haftpflichtportfolios in den Run-off

Der Schweizer Versicherer Baloise veräußert sein Krankenhaus-Haftpflichtportfolio an die Bothnia International Insurance Company Ltd. Der Verkauf umfasst den Gesamtbestand der Basler Sachversicherungs-AG in Deutschland mit Rückstellungen in Höhe von rund 200 Mio. Euro. Das Closing der Transaktion soll noch in diesem Halbjahr erfolgen.

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Zurich lässt die Muskeln spielen

Die Zurich Insurance Group erzielte im ersten Halbjahr 2022 einen Betriebsgewinn, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent höher ausfällt. Insgesamt konnte der Konzern 3,4 Milliarden US-Dollar verbuchen. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,7 Milliarden US-Dollar gewesen. Nach Mitteilung des Unternehmens waren alle Regionen und Geschäftsbereiche am erfolgreichen Ergebnis beteiligt.

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Maxpool-Chef Drewes bewertet Run-off als „moralische Bankrotterklärung“ und „Wortbruch eines Lebensversicherers“

Der Run-off hat in der öffentlichen Wahrnehmung seine Höhen und Tiefen. Aktuell scheint sich der Verkauf ungeliebter Leben-Altbestände vom Schmuddelkind-Image zu befreien. Für Maxpool-Chef Oliver Drewes ist das unbegreiflich. Er sieht im Run-off ein „unverzeihliches Vergehen“ und einen „massiven Vertrauensbruch“. Allein ist er mit dieser Meinung nicht, doch er spricht sie anders als viele offen aus.

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BVK-Präsident Heinz: „Versicherer müssen ihre Vermittler respektvoller behandeln“

Die meisten Vorstände meiden heikle Themen wie der Teufel das Weihwasser. Und dann gibt es Michael H. Heinz. Der BVK-Präsident spricht im VWheute-Sommerinterview Klartext. Der Run-off ist ein „gewisser Vertrauensbruch“, die Versicherer behandeln die Vermittler „respektlos“ und wer den Provisionsrichtwert will, muss zuerst den BVK-Widerstand brechen.

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„Transaktion von entscheidender Bedeutung“: Axa Deutschland verabschiedet sich in Teilen vom traditionellen Lebengeschäft

Was sich seit Wochen angedeutet hat, ist nun offiziell: Die Axa Deutschland verkauft ihr Lebensversicherungsportfolio mit Deckungsrückstellungen im Wert von 16 Mrd. Euro an Athora Deutschland. Der Kaufpreis liegt bei 610 Mio. Euro, plus geschätzten 50 Mio. Euro an gesetzlichen Erträgen für das Jahr 2022. Athora spricht von einer „entscheidenden Transaktion“. Die Axa kommuniziert den Deal wie einen Befreiungsschlag.

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Ergo bewirbt eigene Abwicklungsplattform Thipara: „90 Prozent des Lebengeschäfts in Deutschland ist de facto im Run-off“

Die Ergo geht mit ihrer zusammen mit IBM entwickelten Run-off-Plattform Thipara an den deutschen Markt. Man führe erste Gespräche mit Lebensversicherern, heißt es aus Düsseldorf. Aufkaufen werde man die Portfolien aber nicht. Die Munich Re-Tochter hat 450.000 eigene Verträge auf die Plattform migriert. Bis dort Riester-Verträge oder fondsgebundenes Geschäft landet, könnte noch zwei Jahre dauern und viel Geld kosten.

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Hoenen verabschiedet sich vom Viridium-Aufsichtsrat: „Lebensversicherungsbranche braucht den Run-off als zusätzliche Handlungsoption“

Mit 68 Jahren wollte Rolf-Peter Hoenen sich nicht ganz aus der Assekuranz zurückziehen. Nach seinem langjährigen Engagement bei der Huk-Coburg und dem GDV wurde er 2014 Aufsichtsratsvorsitzender der damals neu gegründeten Viridium Gruppe. Diese hat zuletzt die Zurich-Altbestände erworben. Mit dem fünften Deal, der in Hoenens Amtszeit unterschrieben wurde, verabschiedete er sich endgültig in den Ruhestand. Vom Geschäftsmodell der Run-off-Gesellschaft war er von Anfang an überzeugt.

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Nächster Meilenstein im Run-off: Wer folgt dem Weg von Generali und Zurich?

Die Generali sorgte vor einigen Jahren mit dem Verkauf ihrer Lebenbestände an Viridium für erhebliches Aufsehen. Die Ergo hat sich unterdessen für eine interne Lösung entschieden. Nun hat die Zurich ihre Klassik-Bestände an Viridium verkauft - die Axa könnte bald mit einem ähnlichen Schritt folgen. Wie ist es um die aktuelle Debatte zum Thema Run-off bestellt?

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Viridium und Athora heißeste Kaufanwärter der Lebenbestände von Axa und Zurich

Es ist kein Geheimnis, dass sich Axa und Zurich von ihren alten Lebenbeständen in Deutschland trennen wollen. Die erste Verhandlungsrunde ist nun abgeschlossen. Die Abwicklungsgesellschaften Viridium und Athora sind in beiden Fällen in der zweiten Runde des Verkaufsprozesses. Resolution Life und FL (ehemals Frankfurter Leben) sind jeweils für eines der Portfolios weiter, berichtete das Handelsblatt. Da die Altbestände sehr heterogen mit unterschiedlichen Verzinsungen sind und auch auf unterschiedlichen IT-Systemen laufen, könnten sich die Verhandlungen noch ziehen. Eine Analyse.

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Bilanzcheck: Wie gut meistern die Lebensversicherer die Pandemie wirklich?

Umsatzeinbrüche und hohe Verluste im Risikoergebnis wären für die Lebensversicherer in einer Pandemie nicht unwahrscheinlich. Doch die Branche kommt vergleichsweise gut durch die Krise und profitiert gar noch von einem gestiegenen Risikobewusstsein der Bevölkerung. Ein Überblick über die größten Lebensversicherer, deren Beiträge, die laufende Verzinsung und die Marktanteile des Run-off-Geschäfts.

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Zurich prüft Run-off für LV-Altbestände

Der Schweizer Versicherungskonzern will sich von einem Teil seines Altbestandes an klassischen Lebensversicherungen in Deutschland trennen. Auch ein externer Run-off an einen Abwickler sei im Gespräch, berichten Medien. Die LV-Tochter, unter der Marke Zurich Deutscher Herold bekannt, will sich stattdessen überwiegend auf fondsbasierte Policen konzentrieren.

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Assekurata: Run-off führt nicht zu einem Anstieg der Stornoquoten

Verkäufe von Lebenbeständen gab es in letzter Zeit kaum. Die Ratingagentur Assekurata hat zum dritten Mal eine bilanzielle Untersuchung zur Situation von Lebensversicherern im Run-off vorgenommen. Dabei wurden zahlreiche Kennzahlen und Einzeldaten unter die Lupe genommen, um die Auswirkungen sowohl aus Kunden- als auch aus Investorensicht zu identifizieren. Im Ergebnis sei festzustellen, dass vor allem die externen Run-off-Unternehmen zuletzt überdurchschnittlich hohe Erträge erwirtschaften konnten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, heißt es.

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Aufsichtsregeln bei Run-off: Insurance Europe mahnt Eiopa zu „sorgfältigeren Formulierungen“

Passiv-aggressiv –  Die Insurance Europe hat auf einen Vorschlag der Aufsicht EIOPA zum Thema Beaufsichtigung von Unternehmen in Abwicklung reagiert. Sie warnt vor neuen Regeln, die das Geschäft für Unternehmen und nationale Aufsichten erschweren würden. Insgesamt wird viel gelobt, aber die Formulierungen der Aufsicht bei den Anforderungen werden als „unsauber“ kritisiert.

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Marco Capital holt sich Humboldt Re

Der maltesische Abwickler Marco Capital hat die Übernahme des auf Guernsey ansässigen Rückversicherungsunternehmens Humboldt Re Limited bekannt gegeben. Zuvor hatte die Guernsey Financial Services Commission die Genehmigung erteilt. Humboldt Re, ein auf Sach- und Katastrophendeckungen spezialisierter Rückversicherer, befindet sich seit Jahresanfang im Run-off. Für Marco ist es der dritte Deal innerhalb von neun Monaten.

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Transaktionen brechen ein: Ist das Run-off-Geschäft am Ende?

Nur rund eine Dekade nach dem ersten Erblühen des Run-offs in Kontinentaleuropa scheint dieser Zweig der Versicherungswirtschaft schon wieder zum Stillstand gekommen zu sein. Das zumindest suggerieren die
Zahlen. In Wahrheit hat das Geschäft mit dem Ankauf von Altbeständen noch gar nicht sein vollstes Potenzial ausgeschöpft, glaubt Arndt Gossmann, geschäftsführender Gründer der Gossmann & Cie.-Gruppe. Denn nicht der Zinssatz sei ein Game Changer, sondern die Digitalisierung.

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Ausverkauf in der Lebensversicherung? Insider hält weitere Transaktionen für wahrscheinlich

Die Lebensversicherung ist stabil – oder am Ende. Die Zahlen des GDV zeigen einen großen Teil der Wahrheit, nämlich Wachstum. Bei genauerem Hinschauen wird jedoch klar, ein Großteil des Anstieges basiert auf Einmalbeiträgen, zudem dominieren wenige große Spieler den Markt. Das erhöht den Druck auf die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Verkauf oder Interner Run-off lauten die Alternativen. Mittelfristig ist mit weiteren Bestandstransaktionen zu rechnen, weiß Aktuar und Deloitte-Experte Nils Dennstedt, der den Verkaufsprozess erklärt.

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Apollo kauft Abwickler Athene

Der US-Finanzinvestor Apollo möchte den Versicherungsabwickler Athene ganz für sich haben. Bisher besitzt Apollo 35 Prozent an Athene, jetzt soll der Lebensversicherungs-Abwickler komplett übernommen werden, wie Medien übereinstimmend berichten.

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Run-Off Unternehmen im Check: Top beim Rohüberschuss, Flop bei der Kundenbeteiligung?

„Die Tendenz zu einem internen oder externen Run-Off dürfte eher zunehmen“. Das schreibt Reiner Will, Geschäftsführender Gesellschafter bei Assekurata zum Auftakt einer Studie über die Stärke der Run-Off-Unternehmen (ROU). Fakt ist, die Run-off-Unternehmen haben zuletzt überdurchschnittlich hohe Erträge erwirtschaftet, während einige Lebensversicherer (deutlich) Kunden verlieren. Doch ein zweiter Blick tut Not, weiß die Kölner Ratingagentur.

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Athora-Chef Thimann: „Wir suchen nach langfristigem Garantiegeschäft“

„Die Lage der Lebensversicherer ist schwieriger geworden“, glaubt Christian Thimann. Allerdings sieht der Deutschlandchef von Athora noch „keine Panikverkäufe von Beständen, auch weil die Lebensversicherer die Situation kennen und Bewertungsreserven besitzen“. Im Gespräch mit der Versicherungswirtschaft spricht er über die Kriterien für einen Run-off und die Fantasie im Umgang mit Beständen.

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Allianz verkauft Lebenbestände in Belgien und schließt einen Run-off in der Heimat aus

Neuer Run-off: Die Allianz will ihren Bestand von rund 95.000 Lebensversicherungspolicen in Belgien loswerden. Käufer ist der Rückversicherer Monument Re mit Sitz auf Bermuda. Zu dessen Aktionären zählt auch die Talanx-Tochter Hannover Rück, die mit dem Finanzinvestor Cinven auch in Deutschland als Abwickler von Lebensversicherungen auftritt. Laura Gersch, Firmenvorständin Allianz Leben, erklärt VWheute exklusiv, warum ein Run-off in Deutschland keine Option ist.

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Bundesregierung hält nichts von Sonderkündigungsrecht beim Run-off
 VWheute Sprint 

Die Bundesregierung sieht in der Veräußerung von Lebensversicherungsbeständen an externen Aufkäufer, dem sogenannten externen Run-off, keine Probleme. Ein Sonderkündigungsrecht hält sie in einem solchen Fall für nicht sinnvoll, da dies zulasten der verbleibenden Versicherten gehen würde, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht.

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Problemfall Lebensversicherung: Der große Aufkauf rückt näher

Es war ein lautes Lebensversicherungsgerücht mitten zur Corona-Zeit: Allianz und Generali wollen sich von großen und milliardenschweren LV-Beständen trennen, meldete Bloomberg. Die Unternehmen schweigen auf Nachfrage, doch die Run-off-Branche hat bereits Witterung aufgenommen. Experten zufolge muss sich ein Viertel bis ein Drittel der Versicherer ernsthaft Gedanken darüber machen, wie es mit den Altbeständen weitergeht. Die Zeit der LV-Käufer scheint gekommen.

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Lebensversicherungsbestände: Planen Allianz und Generali Verkäufe im großen Stil?
 VWheute Sprint 

Zwei Big Player, ein noch größerer Plan. Informationen des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge wollen sich sowohl die Allianz als auch der italienische Versicherer Generali von ihren Lebensversicherungsaktiva trennen. In München spricht man in diesem Zusammenhang von einem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von bis zu neun Mrd. Euro. Generali ihrerseits forciert die Veräußerung eines französischen Leben-Portfolios.

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