Kreditversicherer wollen den Corona-Schutzschirm verlängern

Die Kreditversicherer wollen den Corona-Schutzschirm für Warenkreditpolicen über das Jahresende hinaus verlängern. „Wir Versicherer werden uns im September mit dem Bund an einen Tisch setzen und darüber sprechen, ob wir den Schutzschirm über den Dezember hinaus verlängern wollen“, wird Jochen Böhm, Mitglied der Geschäftsleitung Nordeuropa beim Kreditversicherer Coface, bei der Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert.

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Euler Hermes: Finanzchefs fürchten sich vor Zahlungsverzögerungen

Die Finanzchefs fürchten sich derzeit am meisten vor verspäteten Zahlungen durch ihre Kunden. Die Sorge vor Zahlungsverzögerungen rückt sogar die Angst vor Cyberrisiken, Schwierigkeiten in den Lieferketten oder sogar rückläufige Umsätze und Profitabilität. Dies geht aus einer aktuellen Analyse von Euler Hermes unter führenden Finanzvertretern von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien hervor.

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Ron van het Hof: „‚New Work‘ und agile Arbeitsmodelle sind gekommen, um zu bleiben“

Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2020 einen historischen Wirtschaftseinbruch von 10,1 Prozent erlitten. Viele Unternehmen kämpfen derzeit um ihre Existenz. So fürchtet Euler Hermes bereits eine heftige Pleitewelle ab Herbst. VWheute sprach exklusiv mit Deutschlandchef Ron van het Hof über die Auswirkungen von COVID19 auf den Kreditversicherer.

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Was macht eigentlich Ron van het Hof?

Vor rund 13 Jahren holte ihn der frühere Konzernchef Michael Diekmann zur Allianz. Er sollte sein Know-how zur Einrichtung des Direktversicherers Allsecur einbringen. Heute steht Ronald van het Hof, auch „Ron“ genannt, an der Spitze von Euler Hermes Deutschland. Der Manager weiß, wie man andere wachrüttelt. In der neuesten Unternehmensstudie zu weltweiten Insolvenzen bezeichnet er Corona als „tickende Zeitbombe“. Auf dem Karrierenetzwerk Xing hat er sich mittlerweile als Meinungsmacher profiliert. Warum der Niederländer zu den Ausnahmekönnern der Versicherungsindustrie gehört und was Vasco da Gama damit zu tun hat.

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Coface-Chefvolkswirtin von Berg: „Deutschland ist zwar kurzfristig stark getroffen, wir erwarten aber eine rasche Erholung“

Die Corona-Pandemie gilt mittlerweile als größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg – mit entsprechenden Folgen für die jeweiligen Volkswirtschaften. In einer aktuellen Bewertung des Kreditversicherers Coface wurden 71 Länder sowie 134 Branchen deutlich herabgestuft. Im Exklusiv-Interview mit VWheute gibt Christiane von Berg, Chefvolkswirtin von Coface Deutschland, eine Einschätzung über die Folgen der Krise.

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Konjunkturpaket der Bundesregierung stößt bei Kreditversicherern auf geteilte Reaktion

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen“, kündigte Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Mittwochabend bei der Präsentation des milliardenschweren Konjunkturpakets der Bundesregierung an. Ob dies die coronabedingten Schäden dauerhaft mindern kann, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Die Kreditversicherer reagieren auf Anfrage von VWheute verhalten optimistisch.

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Rettungspaket für Kreditversicherer: Kommt der große Knall erst noch?

Kreditversicherungen sind weltweit aktiv. Sie schützen ihre Kunden davor, dass Lieferkredite nicht bezahlt werden. Kommt es zu Forderungsausfällen oder längerfristigen Zahlungsverzögerungen, wird die Rechnung vom Kreditversicherer beglichen. Das macht den Warenverkehr vor allem in der aktuellen Krise überhaupt erst möglich. Denn überall ist Liquidität ein knappes Gut geworden.

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Weltweiter Wirtschaftskollaps: Sind Kreditversicherer Teil der Lösung oder des Problems?

In den traditionell exportorientierten deutschen Unternehmen wächst die Sorge unbezahlter Rechnungen. „Immer mehr Unternehmen melden uns, dass sich Kreditversicherer in der Corona-Krise aus der Deckung des internationalen Warenverkehrs zurückziehen“, sagt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Er fordert Hilfe vom Staat, doch was sagen die Kreditversicherer zum Vorwurf?

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Atradius legt zu

Der Kreditversicherer Atradius hat im Geschäftsjahr 2019 sowohl bei den Prämieneinnahmen als auch beim Gewinn deutlich zugelegt. So stieg der Gewinn nach Steuern um 12,7 Prozent aus 227,7 Mio. Euro (2018: 202,7 Mio.). Die Brutto-Prämieneinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft ebenfalls um 6,7 Prozent auf 1.759,5 Mio. Euro (2018: 1.648,5 Mio. Euro).

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GDV: Kreditversicherer registrieren verstärkte Zahlungsausfälle

Ein überraschend düsteres Bild zeichnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland. Zahlungsausfälle und Unternehmensinsolvenzen haben sich im Jahr 2019 gegenüber 2018 deutlich erhöht. Hintergrund ist eine Stagnation des Welthandels, schwächelndes Wirtschaftswachstum und sinkende Zahlungsmoral der Kunden.

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Euler Hermes: Protektionismus wird zum Normalzustand

Der globale Welthandel leidet wohl weiterhin unter den politischen Unwägbarkeiten rund um den Erdball. So dürfte der Handel von Waren und Dienstleistungen 2019 mit einem schmalen Plus von 1,5 Prozent das niedrigste Wachstum (Volumen) in der gesamten letzten Dekade verzeichnen, konstatiert Euler Hermes. Und auch für das kommendes Jahr sind die Aussichten laut Kreditversicherer nicht besonders rosig.

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Atradius fürchtet deutlich gestiegenes Forderungsrisiko

Thomas Cook, PIM Gold oder der Fitnessgeräte-Hersteller Kettler – die jüngsten Firmenpleiten in Deutschland haben für erhebliches Aufsehen gesorgt, auch in der Versicherungsbranche. Dabei könnten die genannten Fälle womöglich nur die Spitze des Eisberges sein. Laut aktuellem Zahlungsbarometer von Atradius ist das Forderungsrisiko in Westeuropa zuletzt deutlich gestiegen.

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Euler Hermes: Täuschungsdelikte verursachen immer höhere Schäden

Täuschungsdelikte wie „Fake President“, Besteller- und Zahlungsbetrug kommen die deutschen Unternehmen und ihre ausländischen Tochterunternehmen immer teurer zu stehen. Laut einer Analyse von Euler Hermes haben allein diese drei Betrugsmaschen seit 2014 zu Schäden von mehr als 190 Mio. Euro verursacht. Einen starken Anstieg habe es zudem 2018 bei den Fallzahlen mit +35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor allem beim Bestellerbetrug sowie mit +24 Prozent beim Zahlungsbetrug gegeben.

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