Franke & Bornberg: Solvenz der Lebensversicherer rückläufig
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Die Solvenzquote der Lebensversicherer ist deutlich rückläufig. Wie aus dem jüngsten Map-Report des Analysehauses Franke & Bornberg hervorgeht, beläuft sich diese ohne Übergangsmaßnahmen auf mittlerweile 249,1 Prozent (Vorjahr 269,6 Prozent). Ganz oben platzieren sich Europa mit 823,2 Prozent und Dialog mit 784,0 Prozent. Am anderen Ende der Skala verfehlen aktuell ein Dutzend Versicherer die 100-Prozent-Marke.

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Finanzpsychologie: Wie man Lebenbestände im Verkauf fair bewertet

Der Erfolg von solchen M&A-Aktivitäten ist im Wesentlichen von „weichen“ Faktoren wie der richtigen M&A-Strategie und „harten“ Faktoren wie dem Kaufpreis sowie einer hinreichenden Financial Due Diligence als Basis für die Unternehmensbewertung abhängig. Häufig sind M&A-Aktivitäten aber unprofitabel, sodass verhaltensorientierte Erklärungen für diese Vorhaben gesucht werden, die bei der Entscheidungsfindung unterbewusst auftreten. Es stellt sich daher die Frage, wie finanzpsychologische Fehler bei M&A-Transaktionen zu vermeiden sind, um wertsteigernde Kaufentscheidungen zu treffen. Von Torben Geppert.

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Wie ein Zinsrückgang um 50 Basispunkte die Solvenz eines Lebensversicherers um bis zu 26 Prozent belastet

Mit sinkenden Zinsen wird die garantierte Mindestverszinsung immer teurer. Immer längere laufende Anleihen werden jetzt stark nachgefragt. Deutsche Lebensversicherer müssten für rund 150 Mrd. Euro dreißigjährige Anleihen kaufen, nur um wieder die Zinssensitivität zu erreichen, der sie Anfang 2018 ausgesetzt waren. Das wirkt sich wiederum negativ auf den Zinstrend aus.

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DFSI: WWK Leben und Europa sind die zukunftssichersten Lebensversicherer

Hat die Lebensversicherung überhaupt noch eine Zukunft? Ja, wenn man einer Studie des Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI) glauben will. Dafür wollen die Analysten insgesamt 60 Lebensversicherer einem „harten Faktencheck“ unterzogen haben. Das Ergebnis: Die WWK Leben ist am besten für die Zukunft gerüstet ist. Auf den Plätzen zwei und drei: die Huk-Coburg Leben und die Ideal Leben.

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Ein Drittel der Lebensversicherer kann Kosten nicht mit Erträgen decken

Alarm! Bei 30 von 84 Lebensversicherern reichen die erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage im Jahr 2018 nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Immerhin, im letzten Jahr waren es neun mehr. Für die Versicherer gehe es darum, die „die garantierten Leistungsversprechen langfristig erfüllen zu können.“

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Bafin nimmt mehr Lebensversicherer enger an die Leine

Nach der nochmaligen Senkung des negativen EZB-Einlagenzinssatzes hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ihre Kontrolle über Lebensversicherer und Pensionskassen verstärkt. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 standen 15 Lebensversicherer und 31 Pensionskassen unter intensivierter Aufsicht. Nach dem Zinsschritt ist nun zu erwarten, dass die Zahl der so in Manndeckung genommenen Unternehmen auf Basis der Prognoserechnungen zum 30. September „stark nach oben gehen“ wird.

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