Generali und Natixis begraben Pläne für gemeinsamen Vermögensverwalter

Die von der Generali angestrebte europäische Großfusion im Asset Management hat sich zerschlagen: Der italienische Versicherer und die französische BPCE-Gruppe haben ihre Gespräche über eine gemeinsame Vermögensverwaltung eingestellt, wie beide Seiten mitteilten. Dass die Asset Management-Einheiten Generali Investment Holdings und Natixis nicht zusammenfinden, ist politischen Widerständen in Rom geschuldet. Für Generali-Chef Philippe Donnet ist die abgeblasene Fusion ein schwerer Schlag.

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Ergo-Architekt Edgar Jannott verstorben

Einer der bekanntesten Unternehmensführer der deutschen Versicherungswirtschaft ist im Alter von 91 Jahren vergangene Woche verstorben. "Mister Victoria" wurde Edgar Jannott von Branchenkollegen genannt. Er initiierte die Fusion der beiden großen Konzerne Hamburg-Mannheimer und Victoria. Die Namensfindung war denkbar einfach, erinnerte sich Jannott. "Als wir am Donnerstagabend alles unter Dach und Fach hatten, sagten wir uns: Jetzt haben wir eine neue Gruppe, ergo brauchen wir einen neuen Namen. Warum nicht einfach Ergo?"

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Fitch: Run-off-Deals können in Deutschland 2026 ein Volumen von 25 Mrd. Euro erreichen

Der Konsolidierungsprozess im deutschen Lebensversicherungssektor wird sich laut Fitch Ratings im Jahr 2026 durch den Verkauf geschlossener Bestände beschleunigen. Die Deals könnten das zweithöchste Volumen seit Beginn der Closed-Book-Transaktionen im Jahr 2014 erreichen – wohl auch, weil die Ratingagentur glaubt, dass Athora seine Präsenz in Deutschland ausbaut und Zurich seinen Bestand veräußert. Das bisherige Rekordjahr war 2018 mit 49 Mrd. Euro, das jedoch fast ausschließlich durch die Übernahme des geschlossenen Generali-Bestands durch die Viridium-Gruppe zustande kam.

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Ergo und KPM schmieden bAV-Partnerschaft

Der Düsseldorfer Versicherer Ergo wird Rückdeckungspartner beim Kölner bAV-Spezialisten KPM Pensions & Benefits. Nach dem Ausstieg von HDI kann KPM-Geschäftsführer Alexander Siegmund nun wieder auf sieben Risikoträger bauen. Gegenüber VWheute erklärt Siegmund, was hinter dem Konzept steckt, wie er die Risiken seines Geschäftsmodells beurteilt und ob die geplante Reform der geförderten Altersvorsorge eine Konkurrenz für die betriebliche Altersversorgung (bAV) sein wird.

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Vom Nearshoring zum Smart Sourcing: IT-Kompetenz für Versicherungen gezielt einsetzen
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Nearshoring sichert in Zeiten des Fachkräftemangels grundsätzlich den Zugang zu IT-Ressourcen, auch für Versicherungsunternehmen. Fehlende Fachbereichsnähe, sprachliche Präzision und Branchenverständnis sorgen jedoch für erhöhten Kommunikationsaufwand in den Projekten. Die gewünschten Effekte bleiben meist aus. Genau hier setzt Smart Sourcing an: Es nutzt gezielt IT- und Branchenexpertise aus benachbarten EU-Ländern, um Versicherungen mit fachlichem und sprachlichem Verständnis in ihren IT-Projekten zu unterstützen.

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Allianz erweitert Rückversicherungsschutz über neues Lloyd’s-Syndikat

Die Allianz stellt ihr Rückversicherungsprogramm zum Jahreswechsel auf eine breitere Basis und tut sich dafür mit dem US-Investor Oaktree Capital zusammen. Kern der Kooperation ist ein neues Lloyd’s-Rückversicherungs-Syndikat mit der Nummer 1890, das von Oaktree finanziert wird.

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Verhaltenswissenschaft in der Schadenbearbeitung: „Statistische Modelle und Datenmuster alleine reichen nicht aus“

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage würde knapp die Hälfte der Deutschen einen Schadenfall am liebsten komplett digital abwickeln. Doch die Kunden geben dem digitalen Angebot ihres Versicherers derzeit nur die Schulnote 3,3. Konzepte aus der Verhaltenswissenschaft können die digitale Customer Journey optimieren, schreiben die Guidewire-Experten Stephan Fanenbruck und Michael T. Anderson bei VWheute.

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So denken Rollinger, Schoeller und Co. über die „Stromberg“-Neuauflage: „Wer hofft, der neue Film setzt genau da an, wo die alten Pointen aufgehört haben, der täuscht sich“

Elf Jahre nach seinem ersten Kinoauftritt und mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Serienstart ist der windige und chronisch schlecht gelaunte Versicherungsmanager Bernd Stromberg zurück. Während die Branche in den Anfängen nichts vom „schlimmsten Chefs Deutschlands“ wissen wollte, sei sie heute „selbstironischer geworden“, sagt „Stromberg“-Erfinder Ralf Husmann. Tatsächlich luden große Versicherer wie R+V, Signal Iduna und VHV ihre Teams vergangene Woche zur Kino-Premiere ein. R+V-Chef Norbert Rollinger gab sich im Anschluss nachdenklich.

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R+V und Provinzial halten Überschussbeteiligung konstant

Je mehr es auf das Jahresende zugeht, wächst die Zahl der Lebensversicherer, die ihre Überschussdeklaration für 2026 bekannt geben. Mit weiteren Zins-Aufschlägen für die Kunden halten sich die Gesellschaften jedoch zurück – nun haben mit der R+V und der Provinzial zwei weitere große deutsche Lebensversicherer erklärt, dass sie mit einer unveränderten Überschussbeteiligung ins neue Jahr gehen.

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VIG will Prämienvolumen bis 2028 auf mindestens 20 Mrd. Euro steigern

Nachdem die Vienna Insurance Group (VIG) ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr erhöht hat, will der österreichische Versicherer die Schlagzahl in den kommenden drei Jahren noch einmal steigern: Das neue Strategieprogramm „evolve28“ soll die Position der VIG in Zentral- und Osteuropa stärken, die Profitabilität erhöhen und die Dividende verlässlich steigern – sobald die Nürnberger-Übernahme durch ist, plant VIG-Chef Hartwig Löger die Ziele noch einmal nachzuschärfen.

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Versicherer im Jahr 2026: Konsolidierung, Cloud und KI bestimmen das Tempo

Die Versicherungsbranche steht nach Angaben des IT-Beraters Sollers im Jahr 2026 vor einem Technologiesprung: Getrieben von konkreten KI-Anwendungen werden Unternehmen ihre Cloud-Strategien und die Implementierung von cloudbasierten Lösungen beschleunigen, heißt es in einem Prognosebericht. Unter wachsendem Wettbewerbsdruck rücke Effizienz und Skalierbarkeit stärker in den Fokus der Versicherer. Auch Deutschland stehe unter Handlungsdruck.

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GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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Deutsche Manager sehen KI als Risiko Nummer eins

Die Stimmung unter den führenden Entscheidungsträgern der G20-Staaten wird schlechter. Wie die Executive Opinion Survey 2025 des Weltwirtschaftsforums zeigt, rechnen sie zunehmend mit einem wirtschaftlichen Abschwung und befürchten zugleich, dass staatliche Leistungen wie Bildung, Sicherheit oder Infrastruktur künftig nicht mehr verlässlich funktionieren. Die Ergebnisse wurden heute von den strategischen Partnern der Studie, der Zurich Insurance Group und Marsh McLennan, vorgestellt.

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Vom Nearshoring zum Smart Sourcing: IT-Kompetenz für Versicherungen gezielt einsetzen
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Nearshoring sichert in Zeiten des Fachkräftemangels grundsätzlich den Zugang zu IT-Ressourcen, auch für Versicherungsunternehmen. Fehlende Fachbereichsnähe, sprachliche Präzision und Branchenverständnis sorgen jedoch für erhöhten Kommunikationsaufwand in den Projekten. Die gewünschten Effekte bleiben meist aus. Genau hier setzt Smart Sourcing an: Es nutzt gezielt IT- und Branchenexpertise aus benachbarten EU-Ländern, um Versicherungen mit fachlichem und sprachlichem Verständnis in ihren IT-Projekten zu unterstützen.

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Staatsanwaltschaft schaltet sich ein: War der Mediobanca-Deal nur ein Mittel, um Generali zu kontrollieren?

Der Machtkampf um die Übernahme des Generali-Großaktionärs Mediobanca könnte ein Nachspiel haben. Laut einem Bericht der Financial Times ermittelt die Mailänder Staatsanwaltschaft gegen MPS-Chef Luigi Lovaglio sowie die Investoren Francesco Caltagirone und Francesco Milleri. Ihnen wird Marktmanipulation vorgeworfen. Sie sollen einen Plan geschmiedet haben, der zunächst auf die Übernahme der Mailänder Investmentbank Mediobanca zielte, letztlich aber die Kontrolle über die Generali bringen sollte.

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Würzburger Maklerhaus Main-Finanzkanzlei schließt sich Blau Direkt an

Der Maklerpool und Technologiedienstleister Blau Direkt baut sein Geschäft in der Ruhestandsplanung aus. Rückwirkend zum 1. Januar 2025 hat sich die Main-Finanzkanzlei GmbH der Gruppe aus Lübeck angeschlossen. Die Kunden des Würzburger Maklers werden fortan von den Service-Einheiten der Blau Direkt-Tochter Tjara betreut.

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Allianz Leben lässt Verzinsung unverändert

Die Allianz tastet die Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung zum dritten Mal in Folge nicht an: Die Gesamtverzinsung liegt beim Marktführer damit auch 2026 bei maximal 3,8 Prozent. Dieses Niveau gilt seit 2024, nachdem der Konzern die Verzinsung um 0,3 Prozentpunkte angehoben hatte. Auch der kleine Berliner Konkurrent Ideal will im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht am Zins-Rad drehen – dafür können beide Gesellschaften mit einer marktüberdurchschnittlichen Gutschrift aufwarten.

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Vertriebswege in der Lebensversicherung: Einfirmenvermittler verlieren an Zuspruch

Das Auf und Ab im Einmalbeitragsgeschäft der deutschen Lebensversicherer schlägt sich auch im Gewicht der Vertriebskanäle nieder: Zwar verbuchten die Einfirmenvermittler im vergangenen Jahr erneut das meiste Neugeschäft in der Lebensparte, doch der Abstand zu den Banken ging zurück. Der Absatz über Makler blieb indes konstant, wie eine Erhebung des Makler- und Beratungsunternehmen WTW zeigt.

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Insurlab Germany-Manager Nolte: „Bei der KI-Revolution müssen wir an der Speerspitze stehen“

Philipp Johannes Nolte, Geschäftsführer der Brancheninitiative Insurlab Germany, traut es der Versicherungsbranche zu, zum „Stabilitätsanker in einer unsicheren Welt“ zu werden. Sie müsse sich allerdings fragen, ob sie „Krisenverwalter oder Zukunftsgestalter“ sein wolle, betonte Nolte auf einer Fachveranstaltung. „Wir verkaufen Resilienz“, sprach der Insurlab-Manager der Branche Mut zu – und forderte sie zugleich dazu auf, mutige Schritte in Richtung Politik, Wirtschaft und technischer Erneuerung zu gehen.  

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Oliver Wyman zählt bequemliche Versicherer an

Der Versicherungsvertrieb in Deutschland wird spätestens im Jahr 2035 so transparent sein, dass es Versicherern nicht mehr möglich sein wird, „mit einem Durchschnittspreis und einem Durchschnittsangebot am Markt überdurchschnittlich erfolgreich zu sein“, glaubt Dietmar Kottmann, Partner bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Dazu trage vor allem die künstliche Intelligenz (KI) bei, die Kunden verstärkt zu einem eigenmächtigen Vertragsabschluss befähige. Zugleich prognostizierte Kottmann auf einer Fachtagung in Düsseldorf, dass vor allem große Maklereinheiten von der künftigen Marktentwicklung profitierten.

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Ist Personalabbau wegen KI notwendig? – „Das kann man einfach über natürliche Fluktuation erledigen“

Bei allen Potenzialen beim KI-Einsatz in der Assekuranz werden die Folgen für das Personal nicht umfassend thematisiert. Norbert Rollinger versteht überhaupt nicht, warum man Stellenstreichungen wegen KI überhaupt kommunizieren sollte – wenn man nicht börsennotiert ist. Das löse nur Ängste aus und verunsichere die Belegschaft. "Also ein Versicherungsverein wird da gar nicht drüber reden, er wird das einfach machen", sagte der R+V-Chef auf dem Insurance Summit. Ohnehin glaubt Jens Warkentin, CEO von HDI Deutschland, dass viele Mitarbeiter bleiben werden und stattdessen andere Aufgaben erhalten. "Jemand muss ja der Maschine beibringen, Fachlichkeit zu lösen."

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Versicherungsbranche plädiert für mehr Prävention und ein besseres Risikoverständnis

Die Versicherungsbranche muss sich auf viele Veränderungen einstellen und eine höhere Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das glaubt Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes. Viele Einflussfaktoren wie eine sehr hohe Inflation in der Kfz- und Krankenversicherung würden die Assekuranzen auf einmal treffen. „Wir müssen in Daten und Tools investieren und eine hohe Kostendisziplin entwickeln“, sagt er auf dem Handelsblatt Summit in Düsseldorf. GDV-Expertin Anja Käfer-Rohrbach plädierte für mehr Prävention in Deutschland und Marsh-Mann Jens Florian-Jansen für ein besseres Risikoverständnis.

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AWS wird „bevorzugter“ Cloud-Anbieter von Huk-Coburg

Die Huk-Coburg vertieft ihre Kooperation mit Amazon Web Services. Der US-Konzern werde zum „bevorzugten Cloud-Anbieter, um die digitale Transformation konsequent voranzutreiben“, teilte der Versicherer mit. Der Kfz-Versicherer setzt große Stücke auf die Cloud. Man wolle die IT-Infrastruktur und das Kundenerlebnis verbessern, aber auch kosteneffizient arbeiten.

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Votum zerlegt PEPP-Reformpläne

Der Entwurf der EU-Kommission zur Überarbeitung der Verordnung (EU) 2019/1238 über das Pan-European Personal Pension Product stößt beim Votum Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen auf harsche Kritik. Umstritten ist etwa die geplante Definition der „unabhängigen Beratung“ in Artikel 2 Ziffer 34. Auch weitere Punkte werden bemängelt.

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Marsh kauft in Italien zu

Marsh McLennan beschließt die Übernahme des Mailänder Dienstleisters für betriebliches Gesundheitsmanagement Jointly. Das Unternehmen wurde 2014 von Francesca Rizzi und Anna Zattoni gegründet. Die finanziellen Details des Deals sind nicht bekannt. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2025 vorgesehen.

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IGES-Geschäftsführer Albrecht warnt vor GKV-Kollaps: „Das Grundproblem ist allgemein bekannt: Die Ausgaben wachsen schneller als die Einnahmen“

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) atmet kurz durch – doch der kürzlich vermeldete Milliardenüberschuss nach drei Quartalen signalisiert für Martin Albrecht nur eine scheinbare Entspannung. Der Geschäftsführer des Berliner IGES-Instituts warnte auf dem „Forum der Wissenschaft“ des PKV-Verbands in Berlin vor massiv steigenden Beiträgen. Es bedürfe grundlegender Strukturreformen, zugleich aber auch Sofortmaßnahmen, um Zeit zu gewinnen, bis diese greifen, so der Appell des Gesundheitsexperten.

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Astra Versicherung verkauft Zahnzusatz-Bestand an die Bayerische

Die Astra Versicherung aus Mannheim trennt sich von ihrem gesamten Zahnzusatzversicherungsbestand. Abnehmer ist der Versicherer Bayerische. Der Deal sieht außerdem vor, dass die zugehörige Serviceeinheit mit rund 28 Mitarbeitenden vollständig an die Bayerische Allgemeine Versicherung AG (BA) übergeht. Die Finanzaufsicht Bafin und das Bundeskartellamt müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Franke und Bornberg: Generali, Allianz und Zurich bei Nachhaltigkeit am weitesten fortgeschritten

In der Nachhaltigkeitsberichterstattung deutscher Versicherer zeigen sich große Unterschiede und klaffen inhaltliche Lücken, stellt das Analysehaus Franke und Bornberg fest. Für insgesamt 48 Versicherer haben die Fachleute einen „Nachhaltigkeits-Score 2025“ ermittelt. Dabei zeigt sich, dass große Player wie Generali, Allianz und Zurich die größte Substanz in Sachen Nachhaltigkeit zu bieten haben.

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BCA-Aufsichtsrat Ralf Berndt: „Wenn eine Sparte nur eine Schadenquote von 20 Prozent hat, stellt sich wohl künftig die Frage, wer bekommt die anderen 80 Prozent“

Der Maklerpool BCA will Anfang 2026 mit Versicherern und Maklern über neue Vergütungsmodelle diskutieren. Der Serviceanbieter will damit frühzeitig Möglichkeiten ausloten, um für den Trend der Aufsichtsbehörden zum „Value for Money“ bei Vorsorgeprodukten gewappnet zu sein. Auf dem BCA-Pressedialog in Frankfurt ging es auch um den Builders Club „#frshmnds“, ein Netzwerk für junge Makler. „Meine Erfahrung ist dort, dass die jungen Makler auch ganz offen zu ihren Schwächen stehen", sagte Benedikt Deutsch.

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Bafin-Auswertung: Schwarze Schafe im Vermittlervertrieb werden seltener

Die Finanzaufsicht Bafin hat im vergangenen Jahr insgesamt 177 Veruntreuungs-Verdachtsfälle im Versicherungsvertrieb festgestellt. Das sind 53 Fälle weniger als im Vorjahr und 35 weniger als 2019. Das geht aus der neuen Erstversicherungsstatistik der Bonner Behörde hervor. Das Vermögen, das die verschwindend geringe Anzahl von Vermittlern in die eigene Tasche gewirtschaftet hat, hat sich allerdings im Fünfjahresvergleich verdoppelt.

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Headhunter Christian Schüssler über Vorstandssuche: „Kunden erwarten in der Regel vier bis fünf Profile“

Der Personalberater ifp unterstützt Unternehmen seit Jahrzehnten bei der Suche und Einschätzung geeigneter Führungskräfte. Dabei achte man „auf Werte und Eigenschaften, die selbst Algorithmen verborgen bleiben“, verspricht das Kölner Unternehmen. Ifp-Versicherungsspezialist Christian Schüssler spricht im Interview mit VWheute darüber, wann Versicherer auf Vorstandssuche bei ihm anklopfen, warum der Einfluss der Bafin bei der Gewinnung von Top-Personal hemmend sein kann und welches persönliche und fachliche Rüstzeug Spitzenmanager mitbringen müssen.

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Größte Lebensversicherer: Allianz baut Vorsprung aus

Der Platzhirsch unter den deutschen Lebensversicherern baut seinen Vorsprung auf die Konkurrenz aus. Das geht aus der Bafin-Erstversicherungsstatistik hervor, die 79 hierzulande tätigen Lebensversicherer nach verdienten Bruttobeiträgen auflistet. In der Top Ten gibt es wenig Bewegung: Provinzial steigt auf, Zurich und Nürnberger tauschen die Plätze. Als spannend erweist sich der Blick auf die Gesamtstornoquoten.

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Kostete frühere Liebesaffäre John Neal den AIG-Job?

Erst Aon und nun AIG: Bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres tritt John Neal einen hochrangigen Job nicht an. Der frühere CEO von Lloyd’s of London sollte beim US-Versicherer ab Dezember eigentlich als Nummer zwei hinter Peter Zaffino agieren. Doch "persönliche Umstände" verhindern seine Ernennung, lautet die offizielle Erklärung von AIG. Medienberichten nach soll eine Affäre aus eine Rolle gespielt haben.

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DWS steigt ins indische Fondsgeschäft von Japans größtem Versicherer ein

Die DWS Group, der Investmentarm der Deutschen Bank, forciert ihre Expansion in Asien. Der deutsche Fondsriese erwirbt eine 40-prozentige Beteiligung an einer Einheit der Nippon Life India Asset Management mit dem strategischen Ziel, ein gemeinsames Geschäft für alternative Investmentfonds (AIF) in Indien aufzubauen.

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„Exzellentes Momentum“: Allianz-Finanzchefin Coste-Lepoutre bricht eine Lanze für den deutschen Heimatmarkt

Allianz-Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre sieht den Münchner Konzern „auf Kurs für ein ausgezeichnetes Jahr“. In einem Pressegespräch erklärte sie, wie der jüngste Rekordgewinn nach den ersten neun Monaten zustande kam und warum dies nicht allein dem geringen Schadenniveau sowie Preiserhöhungen in der Schaden- und Unfallversicherung zu verdanken sei. Mit Blick auf die Lebensversicherung ließ Coste-Lepoutre durchblicken, dass sich die Allianz einen Verkauf eigener Bestände vorstellen kann – allerdings nicht im deutschen Heimatmarkt, dessen Bedeutung die Managerin ausdrücklich hervorhob.

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Sinkende Umsatzerlöse bei MLP im dritten Quartal

Kürzlich schraubte MLP die Gewinnprognose für das Gesamtjahr herunter. Bei der mittelfristigen Planung für 2028 indes erhöht der Finanzdienstleister die Prognose. Man werde von „begrenzten Risiken und umfangreichen IT-Investitionen einschließlich künstlicher Intelligenz profitieren“, lautet die Begründung vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Uwe Schroeder-Wildberg. Doch aktuell kämpft das Unternehmen mit sinkenden Umsatzerlösen, wie die Q3-Zahlen offenbaren.

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KI-Agenten übernehmen Schlüsselprozesse bei Versicherern und Banken

Finanzunternehmen verlagern zentrale Kundenprozesse auf KI-Agenten, was die Interaktion zwischen Banken, Versicherern und ihren Kunden rasant verändert. Laut dem World Cloud Report in Financial Services 2026 des Capgemini Research Institute nutzen Versicherer die Technologie vor allem im Kundenservice (70 Prozent), gefolgt von Risikoprüfung (68 Prozent), Schadenbearbeitung (65 Prozent) und Kundengewinnung (59 Prozent).

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Frankreich mischt europäischen Capitve-Markt auf

Neue regulatorische Rahmenbedingungen verändern die Captive-Landschaft in Europa. Vor allem Frankreich profitiert von den Ende 2022 eingeführten Regeln, die den Aufbau und die Verlagerung von firmeneigenen Versicherern erleichtern sollen. Laut der Ratingagentur AM Best verzeichnete das Land 2024 das höchste Nettowachstum in Europa und etabliert sich zunehmend als Hotspot.

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Athora Leben prescht mit Überschussbeteiligung-Bekanntgabe für 2026 vor

Der Run-off-Spezialist Athora hat sich als erster Lebensversicherer im deutschen Markt mit der Bekanntgabe seiner Überschussbeteiligung für 2026 aus der Deckung gewagt: Die Athora Lebensversicherung AG plant, die laufende Verzinsung um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent anzuheben. Mit einer Gesamtverzinsung von 4,5 Prozent dürfte das Unternehmen, dem ein hohes Interesse am deutschen Leben-Portfolio der Zurich nachgesagt wird, erneut zu den spendabelsten Anbietern im Markt gehören.

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Signal Iduna steigt bei Cyberdienstleister Perseus ein

Der Versicherer Signal Iduna beteiligt sich als strategischer Investor beim Berliner Cybersicherheitsunternehmen Perseus Technologies. Beide Unternehmen vertiefen damit ihre Zusammenarbeit, die seit 2018 besteht. Neben der Signal Iduna engagieren sich bereits die Versicherer HDI und Markel als Gesellschafter bei Perseus.

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Studie: „Unternehmensqualität“ bei den Lebensversicherern Zurich, Debeka und Cosmos nur „befriedigend“

Vor einigen Wochen haben die Analysehäuser Metzler Ratings und Morgen & Morgen die Bilanzkennzahlen der wichtigsten Lebensversicherer durchleuchtet und Bestnoten verteilt. DFSI Ratings folgt nun mit einer Studie zur „Unternehmensqualität" von 34 Lebensversicherern. Wie auch bei den anderen Untersuchungen liegen die Anbieter WWK, Europa, Ergo Vorsorge, Hannoversche, Continentale und LV 1871 vorne.

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QBE sieht Deutschland als „globales Top-Ziel für Cyberangriffe“

Kein anderes Land in Europa wird derzeit häufiger Opfer von Cyberattacken als Deutschland – und zugleich ist kaum eines stärker abhängig von Cloud-Technologien und digitalen Infrastrukturen. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Industrieversicherer QBE auf Basis seiner aktuellen Studie „Cyber Resilience Report“. Hinzu komme, dass durch KI-Tools „selbst Laien komplexe Angriffsskripte und Schadcode“ durchführen könnten. Wehrlos sind die Unternehmen gleichwohl nicht, betonen die Fachleute in ihrem Bericht.

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D&O-Versicherer müssen sich auf Haftungswelle einstellen

Nach Einschätzung des GDV wird die Zahl der Schadenersatzforderungen gegen Manager künftig deutlich zunehmen. Getrieben wird die Entwicklung von der schwachen Konjunktur in Deutschland, einer steigenden Zahl von Insolvenzen und verschärften gesetzlichen Anforderungen. Laut aktueller D&O-Statistik erhöhte sich die Zahl der Schäden 2024 das dritte Jahr in Folge. Jeder Schaden kostete die Versicherer im Schnitt über 115.000 Euro, was eine Steigerung von fast 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

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