„Die Absicherung gegen Dürre liegt im Promillebereich“

Die Dürre in Deutschland und Europa wird derzeit zur Dauerbelastung für die Landwirte. Während sich die CSU erneut für die Einführung einer staatlich subventionierten Dürreversicherung in Deutschland einsetzt, sind entsprechende Lösungen in anderen europäischen Ländern bereits erfolgreich am Markt. VWheute hat exklusiv mit Thomas Gehrke, Vorstandsmitglied der Vereinigten Hagel, über die aktuellen Entwicklungen in diesem Segment gesprochen.

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Digitale Unfallaufklärung – was weiß das Auto?

Mehr Transparenz und einheitliche Standards zu im Auto gespeicherten Daten fordert Deutschlands Kfz-Versicherer Nummer zwei die Allianz. Bei Unfällen mit Verletzten oder Straftaten müssen zur Aufklärung der Schuldfrage Fahrzeugdaten genutzt werden können, zudem müssen etwaige Eingriffe von Fahrassistenzsystemen abgespeichert werden. Dabei reiche die Sicherung der Ereignisdaten im Sekundenbereich vor und nach dem Unfall zur Aufklärung aus, sagte Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG im Rahmen des siebten Allianz Autotag in München Ismaning.

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Wo Kunden am liebsten ihre Versicherungspolicen kaufen

Über welche Vertriebswege werden die meisten Versicherungspolicen verkauft? Die Unternehmensberatung Heute & Morgen hat dies im Rahmen einer „Customer Journey“ bei den Versicherungsprodukten Kfz, BU sowie bei Lebens- und Rentenversicherungen untersucht. Das Ergebnis: Das Internet gewinnt als Informationsquelle weiter an Bedeutung. Für den Abschluss sind Berater aber häufig unverzichtbar.

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GDV: Versicherer legen neue Typklassen fest

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat heute die neue unverbindliche Typklassenstatistik für rund elf Millionen Autofahrer in Deutschland veröffentlicht. Demnach bleibe es in der Kfz-Haftpflichtversicherung für fast drei Viertel bzw. rund 29,7 Millionen Autofahrer bei der Typklasse des Vorjahres.

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Autor Ralf Teicher: „Kunden mit voller Überzeugung zu starken Renditen zu verhelfen, scheint noch nicht weit verbreitet zu sein“

Der Provisionsdeckel kommt! Vielleicht – oder auch nicht. Was nach Ansicht von Verbraucherschützern auf jeden stärker werden muss, ist die Honorarberatung. Vertriebscoach und Autor Ralf Teicher hat bereits mehrere Bücher zum Thema geschrieben. Zeit, mit dem Experten über Nettotarife, Honorarberatung und die geringe Anzahl an Honorarberatern zu sprechen.

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Erkenntnisse bei Cyber-Lücken werden vielfach nicht umgesetzt

Von den Sicherheitsproblemen in der IT-Technik sind Experten nach Einschätzung von Michael Kreutzer vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologe rund 80 Prozent bekannt, werden aber nicht entsprechend behoben. „Wir sehen uns einer riesigen Welle von Lücken gegenüber, die man hätte fixen können, es aber nicht getan hat“, sagte er am Donnerstag auf der MCC-Konferenz „Cyberrisks for Critical Infrastructures“.

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Kommt jetzt die große Cyberwelle?

Cyberversicherungen fristen derzeit noch immer eine Art Nischendasein. Die große Mehrheit der Anbieter entsprechender Policen (86 Prozent) erwartet jedoch eine starke oder sehr starke Marktentwicklung. Dies ist ein Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Rating- und Analysehauses Assekurata und der Strategie- und Kommunikationsberatung Instinctif Partners bei aktuell 38 Anbietern von Cyber-Deckungen.

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Jenssen: Makler „sollen nur Produkte angeboten werden, die den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden passen“

Wenn die ARIAS Deutschland e.V. ihre Mitglieder zur Jahrestagung ruft, dann stehen interessante Themen auf der Tagesordnung. Der Verein wurde von führenden Vertretern des deutschen Erst- und Rückversicherungsmarktes gegründet. In einem Umfeld des Run-offs ehemals bedeutender Rückversicherer sollte die Möglichkeit zur alternativen Streitbeilegung durch hinreichend qualifizierte Schiedsrichter geschaffen werden. Bei strahlendem Sonnenschein am Hamburger Hafen konnten sich die Besucher am zweiten Tag auf sieben Referenten aus den unterschiedlichsten Feldern freuen.

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Big Data und KI verändern die Assekuranz

Die Zukunft ist digital verkünden die Experten unisono. Die Gegenwart ist schon digital, sagen hingegen alle, die operativ die Geschicke der Versicherungsunternehmen leiten. Das wurde am zweiten Tag des Zukunftsforums Assekuranz in Köln deutlich. Denn die „Digitalisierung hilft Aktuaren risikogerechter zu tarifieren“ sagt dazu Huk-Coburg CEO Klaus-Jürgen Heitmann.

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IT-Experte Groschupf: Versicherer fangen KI falsch an

Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz gehen die Versicherer nach Auffassung von Stefan Groschupf zu langsam und vor allem falsch vor, weil sie Chatbots einsetzen. „Beim Chatbot sind die Texte zu kurz, als dass die Maschine den Kontext verstehen kann. Unsere grundsätzliche Erfahrung ist, dass die Kundenzufriedenheit mit Chatbots sinkt“, sagte der Founder & CEO, Automation Hero und Founding CEO of Datameer am Montag auf der BF21-Konferenz „Zukunftsforum Assekuranz“. Seinen Angaben zufolge zählt Hero weltweit 50 Versicherer zu seinen Kunden.

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Lassen die BU-Versicherer ihre Kunden im Regen stehen?

Kritik an der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist so alt wie das Produkt selbst. Eine BU sei in vielen Fällen nur „eine Streitoption für den Leistungsfall“, erklärte kürzlich Claus-Dieter Gorr vom Informationsdienstleister PremiumCircle. Ähnlich kritisch äußert sich nun auch die Webseite anwalt.de und zitiert einen Advokaten.

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Wie umgehen mit dem Terror?

Auch wenn das Thema in der Öffentlichkeit nur mit spitzen Fingern angefasst wird, gegen Terroranschläge und die sie begleitenden Schäden kann man sich seit ein paar Jahren auch in Deutschland versichern. Beworben werden darf eine solche Police jedoch nicht, da ist die Bafin dagegen. Doch im Hintergrund haben Versicherer wie z.B. das Hansekuranz Kontor, eine Tochtergesellschaft der Münchener Rück, längst Notfallpläne und Notfall-Teams ausgearbeitet und in Stellung gebracht um im Ernstfall sofort reagieren zu können.

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Industrieversicherung vor multipolaren Herausforderungen

Unter dem Motto „Von analog zu digital: Was kommt als Nächstes?“ hat in München das 14. Symposium des Gesamtverbandes der versicherungsnehmenden Wirtschaft e.V. (GVNW) begonnen. Mit mehr als 700 Teilnehmern, die, inklusive der anwesenden Versicherungsunternehmen, rund 50 Prozent der Marktteilnehmer repräsentieren, ist die Veranstaltung die größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

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Kfz-Versicherer: Unbekanntes Gefahrenpotential für E-Scooter

Mikromobilität und die Entwicklung von Telematik-Tarifen waren zentrale Themen der 10. K-Tagung, die der Rückversicherer Scor in Köln veranstaltete. Unterschiedlich wurde diskutiert, ob E-Scooter eine neue Mobilitätswende einläuten können. „Sie werden weder das Auto noch Fahrräder ersetzen“, glaubt Torsten Oletzky vom Institut für Versicherungswesen der Technischen Hochschule in Köln. Sie würden eher als ergänzende Verkehrsmittel für bestimmte Fußwege oder kurze Taxifahrten eingesetzt.

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Versicherer und das bekannt unbekannte Kundenwesen

In der BMW Welt München versammelten sich am Donnerstag Führungskräfte aus Finanzdienstleistungsunternehmen zum Austausch über Wertschöpfung in Versicherungsmarken. Die Jahrestagung des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen trug das Etikett „Der Kunde – das unbekannte Wesen?“. Und fand im Kontext des Projekts Future.Value statt, einer Plattform für die Verständigung über Assekuranz-Themen zwischen Wissenschaft und Markt.

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Versicherer warnen vor hohen Schäden durch kriminelle Mitarbeiter

Grenzenlosen Vertrauen in Mitarbeiter, Verzicht auf ein Vier-Augen-Prinzip und falsch verstandene Kollegialität machen es potentiellen Betrügern leicht in die Firmenkasse zu greifen, Rechnungen zu erfinden oder sogar über Scheinfirmen Transaktionen vorzunehmen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat jetzt einmal die 2018 bei der Vertrauensschadenversicherung eingegangenen rund 2.400 Schadenfälle ausgewertet.

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GDV: Mitarbeiter in deutschen Unternehmen sind ein Cyberrisiko

Angestellte in deutschen Unternehmen gehen allzu sorglos mit den Gefahren aus dem Netz um und werden damit zu einem Risiko für ihre eigene Firma. So hatte nur jeder dritte Angestellte (39 Prozent) bereitseinmal eine IT-Sicherheits- oder Datenschutz-Schulung. Sechs Prozent der Nutzer von PCs, Laptops oder Smartphones verzichten komplett auf Zugangssperren, die genutzten Passwörter könnten in vielen Fällen einfach zu knacken sein.

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Privacy and Cybersecurity Concerns Around Insurtech Developments

Insurtech, short for insurance technologies, has really shaken up the insurance industry in the past few years. After decades of relative stagnation, insurance companies are suddenly all about innovation. The reason is clear — technological disruption attracts big money. More than $8 billion has been invested in insurtech since 2012, according to the Ernst & Young report.

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Kfz-Versicherung: Autonomes Fahren zieht neuartige Kumule nach sich

Automatisierte Fahrzeuge (Autonomous Vehicles, AV) werden die Kfz-Branche signifikant beeinflussen und nachhaltig prägen. Eine erwartete Reduzierung der Unfallwahrscheinlichkeit, welche die Risikoprämie beeinflusst, sowie die graduelle Verschiebung der Fahraufgabe vom Mensch zum System sind nur zwei Herausforderungen, welchen sich die Versicherungsbranche stellen muss. Hinzu kommen weitere einflussnehmende Aspekte, wie die Änderung der Risikolandschaft und damit auch die der Risikobewertung, prognostiziert Caren Büning, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Scor Rückversicherung Deutschland.

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Swiss Life Deutschland investiert Millionenbetrag in neues Seminar- und Tagungszentrum

Swiss Life Deutschland will ein neues Seminar- und Tagungszentrum am Firmenstandort in Hannover-Lahe bauen. Der Neubau wird über eine Gesamtfläche von etwa 7.300 Quadratmeter, davon circa 3.800 Quadratmeter Tagungs- und Bürofläche mit mehr als 30 Schulungs- und Tagungsräumen und über einen 650 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal verfügen. Die Kosten belaufen sich auf 30 Mio. Euro.

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Claims Leakage mit künstlicher Intelligenz eindämmen

Wenn sich die Schadensabwicklung in die Länge zieht, kostet das die Versicherungen unnötig Geld. Mit modernen Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz lassen sich Schriftstücke gezielt auswerten. Dies trägt dazu bei, die Schadensauszahlungen zu reduzieren. Ein Gastbeitrag von Ramin Assadollahi, Gründer von ExB Labs – spezialisiert auf Cloud-basierte KI-Lösungen im Bereich der Gesundheits-, Finanz- und Automobilindustrie.

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Ergo setzt auf Friss bei der Schadenregulierung

Die Ergo Deutschland setzt künftig auf die KI-basierten Betrugs- und Risikolösungen von Friss. Unternehmensangaben zufolge soll die Lösung in den Geschäftsbereichen für die private Pkw-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen eingesetzt werden. Friss hatte zuvor schon entsprechende Lösungen bei den Ergo-Gesellschaften in Österreich, Griechenland und Litauen implementiert.

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BdV und AfW fordern Wechselrecht bei Run-off

Norman Wirth (links) und Axel Kleinlein (rechts)

Der Bund der Versicherten sowie der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW fordern im Falle eines Run-offs, dass Versicherte die Möglichkeit eines fairen Wechsels bekommen sollen. „Wir erwarten nach dem Generali-Deal weitere Run-Offs und damit viele Millionen weiterer Betroffener“, fordert BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein. „Mit einem fairen Übertragungswert unter Berücksichtigung der ausstehenden Abschlusskosten kann das Know-How der qualifizierten, unabhängigen Vermittler genutzt werden, um die besten Lösungen für die Versicherten bei einem Run-Off zu finden“, ergänzt Norman Wirth, Vorstand des Maklerverbandes AfW.

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Euler Hermes: Täuschungsdelikte verursachen immer höhere Schäden

Täuschungsdelikte wie „Fake President“, Besteller- und Zahlungsbetrug kommen die deutschen Unternehmen und ihre ausländischen Tochterunternehmen immer teurer zu stehen. Laut einer Analyse von Euler Hermes haben allein diese drei Betrugsmaschen seit 2014 zu Schäden von mehr als 190 Mio. Euro verursacht. Einen starken Anstieg habe es zudem 2018 bei den Fallzahlen mit +35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor allem beim Bestellerbetrug sowie mit +24 Prozent beim Zahlungsbetrug gegeben.

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Gothaer: Bundesbürger würden Extrageld lieber in die persönliche Absicherung stecken

Geldanlage

Was würden Sie mit einem Extrageldbetrag von 10.000 Euro machen? Ein neues Auto oder einen ausgedehnten Urlaub? Die Gothaer hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Bundesbürgern eben jene Frage gestellt. Das Ergebnis: Eine große Mehrheit von 83 Prozent würde das Geld ausschließlich (36 Prozent) oder zur Hälfte (47 Prozent) zur persönlichen Absicherung einsetzen. Nur 16 Prozent würden sich damit einen persönlichen Wunsch erfüllen.

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