Kfz-Versicherungsmarkt bleibt kleinteilig, hat sich aber „wie ein Phönix aus der Asche“ erhoben

In der Kfz-Versicherung wird es auch künftig eine Vielzahl von Anbietern geben. Aktuell sind rund 90 Unternehmen aktiv. Auch Unternehmen mit kleineren Beständen können am Markt überstehen. Das ist das Ergebnis von Diskussionen auf dem Fachkongress „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“. Wie die Autoversicherer den Iran-Krieg einpreisen müssen, ob die Gesundung der Branche nachhaltig ist – und warum sich die Hoffnungen auf Telematik-Tarife wohl kaum erfüllen dürften, wurde in Köln ebenfalls diskutiert.  

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M&A-Analyse: DACH-Region wird zum Motor der europäischen Konsolidierung

Der europäische Markt für Fusionen und Übernahmen (M&A) in der Versicherungsbranche hat 2025 eine neue Bestmarke erreicht. Das Transaktionsvolumen summierte sich auf 789 Deals, was einer Zunahme um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie das Beratungsunternehmen FTI Consulting in einem Bericht schreibt. Der britische M&A-Markt bleibt demnach der größte, verliert aber im Gegensatz zum deutschen Markt deutlich an Dynamik.

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Altersvorsorge-Reform: „Es ist wichtig, dass Menschen an den Erfolgen des Kapitalmarkts teilhaben können. Das ermöglichen wir!“

Die Unzufriedenheit mit dem Status quo war der Motor hinter den monatelangen Verhandlungen im Finanzausschuss. Die bisherige Riester-Vorsorge galt vielen als zu intransparent, zu teuer und schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Das neue Modell soll die private Altersvorsorge wieder zu einem „wichtigen Baustein der gesamten Altersvorsorge der drei Säulen“ machen, erklärte SPD-Politikerin Frauke Heiligenstadt bei der Vorstellung des Gesetzesentwurfs. Der Kostendeckel für das Standardprodukt ist nach früherer Kritik auf ein Prozent abgesenkt worden.

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Global Aerospace ist der Hauptversicherer der verunglückten Air-Canada-Maschine

Am späten Sonntagabend kollidierte ein Jet der Air Canada Express während der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug. Das Unglück, das zwei Todesopfer und Dutzende Verletzte forderte, rückt den massiven Personalnotstand der US-Luftfahrtbehörden erneut in ein kritisches Licht. Wer das Konsortium für die Kaskoversicherung (All-Risks) anführt, fand das Fachblatt The Insurer heraus.

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Ping An überdenkt US-Investitionen

Der chinesische Versicherer Ping An trägt sich mit dem Gedanken, seine US-Investitionen zurückzufahren. Es gehe um die entscheidende Frage, „wie viel Kapital wir weiterhin in den USA investieren und ob wir dies überhaupt tun“, sagte Hoi Tung, CEO von Ping An Overseas Holdings. Die Einheit, in der Ping An seine Auslandsinvestitionen bündelt, verwies auf die zunehmende Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten infolge des Iran-Kriegs.

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Sirius Campus-Umfrage: Versicherungsvermittler keinesfalls erledigt

Die Debatte um die Zukunft des klassischen Versicherungsvertriebs ist zurück auf der politischen Bühne. Mit Blick auf die anstehende Reform der geförderten privaten Altersvorsorge werden erneut Kosten, Effizienz und Kundennähe hinterfragt. Eine aktuelle Untersuchung der Marktforscher von Sirius Campus unterstreicht nun, dass der vermeintlich nicht mehr in die Zeit passende stationäre Vertrieb über Vermittler bei den Deutschen weiterhin hoch im Kurs steht – allerdings müssen sich die Berater wachsenden Kundenansprüchen stellen.

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Lloyd’s-CEO Tiernan: „Der Versicherungsmarkt ist weiterhin geöffnet und erstellt Angebote für Schiffsrisiken“

Trotz der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus bleibt der Versicherungsmarkt handlungsfähig. Das betonte Patrick Tiernan, Chef des traditionsreichen Londoner Versicherungsmarkts Lloyd’s of London, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Lloyd’s stelle „weiterhin Angebote für Risiken bereit – sowohl für stationäre Schiffe als auch für solche, die sich für die Durchfahrt entschieden haben“, sagte Tiernan. Unterdessen kann der älteste Versicherungsmarktplatz der Welt auf ein starkes Jahr 2025 zurückschauen.

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BVK versus Finanztip: „Wer die Axt an den deutschen Vermittler legt, legt die Axt an den Sozialstaat“

Wie viel darf private Altersvorsorge kosten und wie viel Beratung ist dafür notwendig? Über diese Fragen stritten Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur und Geschäftsführer des Verbraucherportals Finanztip, und Ludger Tillmann vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Während Tenhagen einen möglichen Kostendeckel von 1,5 Prozent als viel zu hoch erachtete, betonte Tillmann, dass Altersvorsorge hierzulande aktiv verkauft werden müsse. „Ich kenne nicht nur die Rentenformel, ich kenne die Menschen“, so der Makler.

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CEO Greenberg über Stellenabbau: „Menschen, die Fortschritt annehmen und bereit sind, sich anzupassen, haben bei Chubb eine Karrierechance“

Chubb-Chef Evan Greenberg kündigt an, „die globale Mitarbeiterzahl deutlich zu reduzieren“, wie er im aktuellen Brief an die Aktionäre schreibt. Der Schritt ist Kern einer Strategie, die auf eine Integration von künstlicher Intelligenz und Datenanalyse in sämtliche Geschäftsprozesse wie Underwriting, Marketing oder Schadenbearbeitung setzt. Der Abbau soll primär über die natürliche Fluktuation aufgefangen werden.

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KI-Angriff auf den ERP-Markt: Ehemaliger Wefox-Chef Teicke beteiligt sich an Agent F

Der Unternehmer Julian Teicke kündigt sein erstes Projekt nach Wefox an. Als Gründungsinvestor steigt er beim jungen Berliner Start-up Agent F ein. Dieses geht laut Teicke mit einem „KI-nativen“ ERP-System, das Buchhaltung, Controlling und Finanzplanung vereint, in den Markt. Inhaltlich soll ein ehemaliger SAP-Manager beim Projekt helfen.

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Versicherungsmakler mit 22.000 Euro Monatseinkommen und Millionen an Immobilienschulden: „Nachts schlafen kann ich trotzdem“

Das Wochenmagazin Die Zeit stellt in der Serie "Kontoauszug" regelmäßig Menschen vor, die erzählen, wie viel sie verdienen. Ein Abteilungsleiter bei einem Versicherer, der brutto 10.200 Euro verdient, kam bereits zu Wort. Nun geht es um einen Finanz- und Versicherungsmakler, der als Geschäftsführer seiner Firma sein Gehalt selbst festlegt. Allerdings stammt das meiste Geld aus Immobiliengeschäften.

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Berkeley-Ökonomin Ulrike Malmendier: „Ein Standardprodukt wäre sehr hilfreich“

Die Debatte um die Reform der privaten Altersvorsorge spitzt sich zu. Während das bisherige System, geprägt durch die Riester-Rente, als weitgehend gescheitert gilt, ringt die Politik um die richtige Architektur für die Zukunft. Im Zentrum der Diskussion steht das Standardprodukt. Die Ausführungen der Beteiligten in der Anhörung zum Altersvorsorgereformgesetz im Bundestag zeigen, dass es nicht nur um technische Details geht, sondern auch um die grundlegende Beurteilung des Kundenverhaltens in der Finanzvorsorge und die Rolle privater Märkte.

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Uniqa steigert Konzernergebnis um 22,2 Prozent

Die österreichische Uniqa Insurance Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Zuwachs der Prämieneinnahmen um 8,2 Prozent auf 8,36 Milliarden Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung waren Zuwächse in allen Sparten, wobei die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 10,0 Prozent auf rund 5,04 Milliarden Euro das stärkste Segment bildete. Die Krankenversicherung wuchs um 6,3 Prozent auf 1,61 Milliarden Euro, während die Lebensversicherung – vor allem durch das Auslandsgeschäft – um 5,1 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro zulegte.

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Wenn ein Versicherer die Häuser der Kunden heimlich mit der Drohne begutachtet

In Kalifornien sorgt ein Fall für Aufsehen, der die Schattenseiten der digitalen Transformation im Versicherungswesen beleuchtet. Eine langjährige State-Farm-Kundin soll ihr Dach für 20.000 Dollar sanieren – oder es droht die Kündigung. Ein Gutachter war nie vor Ort, dafür flog eine Drohne über das Haus, ohne das Wissen der Versicherungsnehmerin. Ist so ein Vorgehen auch hierzulande möglich?

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Wertgarantie stagniert bei Neuverträgen

Große Sprünge nach vorne bleiben bei der Hannoveraner Wertgarantie im Jahr 2025 aus. Der Versicherer von Elektronikgeräten und Fahrrädern steigerte die Beitragseinnahmen von 391 Millionen Euro im Vorjahr auf 424 Millionen Euro. Doch der Vertragsbestand kletterte nur leicht auf 8,7 Millionen Verträge. Beim Konzernüberschuss lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau.

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Iran-Krieg könnte Spezialgeschäft von Hannover Rück treffen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und will daran auch die Aktionäre stärker teilhaben lassen. Die Dividende soll von neun auf 12,50 Euro je Aktie steigen, zugleich will der Konzern seine Bilanz für künftige Krisen robuster aufstellen. Mit Blick auf den Irankrieg wagt sich das Management noch nicht mit einer Prognose potenzieller Schäden vor. Im Spezialgeschäft dürfte der seit gut zwei  Wochen andauernde Konflikt allerdings Spuren hinterlassen.

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SparkassenVersicherung beteiligt sich an MRH-Trowe-Tochter

Die SV SparkassenVersicherung erweitert ihr Engagement im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Die Stuttgarter sichern sich über ihre Tochtergesellschaft SV bAV Consulting eine Beteiligung an der Heubeck pen@min. Das auf digitale Verwaltungslösungen spezialisierte Unternehmen gehört seit 2025 zur MRH Trowe-Gruppe und gilt als wichtiger Akteur bei der Administration komplexer Versorgungssysteme.

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BVK-Präsident Heinz: „Ich komme mir mittlerweile immer mehr so vor im BVK, als wären wir die Marktwächter. Das ist nicht unser Job“

Michael Heinz bezieht auf einer MCC-Veranstaltung unmissverständlich Stellung gegen Standardprodukte in der Altersvorsorge und die Aufweichung von Qualitätsstandards im Vertrieb. In solchen Fällen müsse beraten und dokumentiert werden. „Da geht es ja um was.“ Kritik übt der BVK-Präsident auch an einer mangelnden Durchsetzungsfähigkeit der Versicherungsbranche in politischen Gremien wie der Fokusgruppe Altersvorsorge. „Dort hat man überhaupt nicht gekämpft“, hört er von vertrauten Personen.

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Ideal-Chef Beck: Vertrieb stärker auf Babyboomer ausrichten

Der Versicherungsvertrieb sollte sich deutlich stärker auf die Zielgruppe der Babyboomer konzentrieren. Nach Einschätzung von Maximilian Beck, Vorstandsvorsitzender der Ideal Lebensversicherung, wird ein großer Prozentsatz dieser Menschen, die aktuell rund 62 Jahre alt sind, pflegebedürftig werden. Seit 1950 sei die Lebenserwartung um 20 Jahre gestiegen. Tatsächlich würde sich der Vertrieb aber immer noch auf 20- und 30-Jährige konzentrieren, monierte Beck auf einer Fachtagung. Das Problem: Bei der Wiederanlagequote kommt die Branche einfach nicht voran. Weitaus besser scheint es für die Versicherer beim Thema Embedded Insurance zu laufen, wie der PwC-Berater Albert Kolb darlegte.

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SDK-Geschäftsergebnis bricht um fast 40 Millionen Euro ein

Die Stuttgarter Lebensversicherung und die Süddeutsche Krankenversicherung haben nach ihrem Zusammenschluss am 1. Juli 2025 erstmals eine gemeinsame Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Die addierten gebuchten Bruttobeiträge der neuen Unternehmensgruppe beliefen sich im Jahr 2025 auf 1,9 Milliarden Euro. Während die Stuttgarter Zuwächse im Neugeschäft verzeichneten, hadert SDK-Chef Mitzlaff mit deutlich gestiegenen Leistungsausgaben im Gesundheitswesen. Sie lasten schwer auf dem Geschäftsergebnis des Krankenversicherers.

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Auxmoney gründet eigenen Rückversicherer

Das deutsche Fintech Auxmoney hat bereits im Jahr 2023 einen eigenen Rückversicherer von Restschuldpolicen gegründet, wie das Fachportal Finanz-Szene berichtet. Damit folgt die Düsseldorfer Kreditplattform einer Entwicklung, die zunehmend auch bei Banken und Finanzdienstleistern zu beobachten ist: Finanzinstitute integrieren Versicherungs- und Rückversicherungslösungen stärker in ihre Geschäftsmodelle.

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Montagskolumne mit Florian Karle über den Wandel der Maklerrolle: „Kunden werden das zunehmend voraussetzen und sie werden nicht bereit sein, dafür einen Aufpreis zu bezahlen“

Schon im 14. Jahrhundert tüftelten Makler an komplexen Verträgen – doch die heutige Polykrise verlangt nach völlig neuen Antworten. Südvers-Chef Florian Karle skizziert in der Montagskolumne, warum der reine Einkauf von Versicherungsschutz bald der Vergangenheit angehört und wie KI zum unverzichtbaren „Hygienefaktor“ der Beratung wird.

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Unternehmen verweigern zunehmend Lösegeld-Forderungen

Die anfänglichen Erpressungsforderungen bei Ransomware-Angriffen sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Wie der amerikanische Cyber-Assekuradeur Coalition in einem aktuellen Bericht zeigt, lagen die geforderten Summen im Gesamtjahr um 47 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Dennoch verweigerten rekordverdächtige 86 Prozent der betroffenen Unternehmen die Zahlung. Indes greift Spezialversicherer Beazley auf dem europäischen Markt mit einer Cyber-Lösung namens „Quantum“ an.

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Hannover Rück CEO Jungsthöfel: „Es reicht ein Cyberschaden aus, um Ihr Portfolio richtig zu stressen“

„Die Versicherungslücke bei Cyber ist riesig“, sagte Clemens Jungsthöfel, CEO der Hannover Rück, auf einer Fachveranstaltung der Universität Leipzig. Diese werde seiner Meinung nach sogar noch ansteigen, „weil natürlich die Technologie voranschreitet und KI neue komplexe Risiken mitsichbringt“. Wie schließt man diese Lücke? Auf mehrere Faktoren kommt es an.

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Attikon kauft Münchener Maklerhaus Bay

Der Düsseldorfer Makleraufkäufer erweitert sein Portfolio im Bereich der spezialisierten Deckungskonzepte. Zum 1. Januar 2026 wurde die Münchener Bay Versicherungsmakler GmbH in die Gruppe integriert. Der Geschäftsfokus des Unternehmens liegt auf der Vermögensschadenhaftpflicht für Kammerberufe sowie Bau-Kombi-Versicherungen.

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„Bevorzugter Versicherungspartner in ganz Lateinamerika werden“: Das steckt hinter den Millioneninvestments der Allianz in die Neobank Ualá

Die lateinamerikanische Neobank Ualá hat im Rahmen einer erweiterten Eigenkapitalfinanzierung 195 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von der auf Wachstumsinvestments spezialisierten Allianz-Tochter Allianz X. Die Transaktion hebt die Post-Money-Bewertung, also den geschätzten Gesamtwert des Unternehmens, auf rund 3,2 Milliarden US-Dollar. Allianz X hat bereits 2024 Gefallen an dem argentinischen Unternehmen gefunden.

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Hanse Merkur wächst im Reisegeschäft

Der Hamburger Versicherer Hanse Merkur hat das Geschäftsjahr 2025 im Bereich „Reise und Freizeit“ mit einem Beitragsplus abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg das Beitragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Prozent auf insgesamt rund 348,8 Millionen Euro.

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Meta verliert Versicherungsschutz im Prozess um Social-Media-Sucht

Der Tech-Gigant Meta (Facebook, Instagram) hat an der juristischen Front einen schweren Rückschlag erlitten. Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware entschied, dass über 20 Versicherungsgesellschaften, darunter Chubb, Zurich und Hartford, nicht verpflichtet sind, die Verteidigungskosten für die massiven Klagewellen wegen Social-Media-Sucht bei Kindern zu übernehmen. Für Meta bedeutet das: Das Unternehmen muss die Anwaltskosten für tausende Verfahren aus eigener Tasche zahlen.

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Allianz investiert in deutsche Batteriespeicher

Allianz Global Investors baut ihr Engagement in der deutschen Energieinfrastruktur aus und steckt Millionensummen in Batteriespeicher. Der Vermögensverwalter erwirbt im Namen der Allianz-Versicherungsgesellschaften, darunter die Allianz Leben, sowie des Allianz European Infrastructure Fund II eine 50-prozentige Beteiligung an einem Portfolio von elf Großbatteriespeicherprojekten des französischen Energiekonzerns TotalEnergies. Es ist das erste direkte Eigenkapitalinvestment der Allianz in ein derartiges Speicherportfolio.

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Pooth verklagt Makler: „Ich habe meine Beiträge immer bezahlt, und die waren hoch. Trotzdem heißt es heute, ich sei unterversichert gewesen“

Bei Verona Pooth wurde 2021 an Heiligabend in ihre Villa in Meerbusch bei Düsseldorf eingebrochen. Der Gesamtschaden durch den Diebstahl von Schmuck, Bargeld und Wertsachen wurde auf etwa eine Million Euro geschätzt. Der Versicherer Helvetia erstattete nur einen Teilbetrag. Pooth gibt dafür ihrem Versicherungsmakler die Schuld.

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Schifffahrt unter Beschuss: Iran-Konflikt treibt Versicherungskosten in Rekordhöhe

Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran gerät der Welthandel unter massiven finanziellen Druck. In einem außergewöhnlichen Schritt haben führende Kriegsrisiko-Versicherer am Wochenende damit begonnen, bestehende Policen für Schiffe im Persischen Golf und der Straße von Hormus massenhaft zu kündigen. Ziel ist eine radikale Neukalkulation der Prämien, die Experten zufolge um bis zu 50 Prozent steigen werden.

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Attikon schlägt zweifach zu

Der Düsseldorfer Makleraufkäufer Attikon expandiert im Spezialgeschäft und integriert zwei etablierte Häuser in sein Netzwerk. Mit der Übernahme der MH Versicherungsmakler aus dem hessischen Bad Vilbel sowie der in Geesthacht ansässigen Franz Dede baut die Gruppe um CEO Thomas Michels ihre Marktpräsenz in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie in der gewerblichen Sachversicherung aus.

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Talanx-Vorstand Warkentin: „Die Kundengelder und auch die IT-Systeme sind sicher“

HDI Deutschland-Chef Jens Warkentin glaubt, dass veraltete IT-Systeme es schwer machen substanziell Kostenquoten in der Lebensversicherung zu senken. Die Branche schiebe „eine Bugwelle vor sich her“ – viele Systeme bedürften einer Renovierung, während andere Länder deutlich weiter seien, sagte er bei einer Fachtagung in Hamburg. Dort nahm der Talanx-Vorstand auch zur Debatte über KI-bedingte Arbeitsplatzverluste Stellung. Provinzial-Vorstand Rainer Sommer warnte vor einer unheilvollen Mischung aus veralteter IT und schwindendem Spezialistenwissen. Zudem forderte er, dass Vorstände bei IT-Sanierungen endlich umdenken müssten – und nicht allein an die Kostenbelastung denken sollten.

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Gallagher kauft Bremer Spezialmakler Krose

Der US-Versicherungsmakler Gallagher gibt die Übernahme der Krose GmbH & Co. KG bekannt. Mit dem Zukauf bauen die Amerikaner ihre Präsenz im deutschen Markt für Industrieversicherungen aus. Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Bei Krose wurde schon länger über einen Verkauf spekuliert.

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Kritik an Altersvorsorgereform: Vermittler warnen vor Qualitätsverlust

Am morgigen Donnerstag debattiert der Bundestag in erster Lesung über das neue Altersvorsorgereformgesetz (BT-Drucksache 21/4088). Während das Ziel einer gestärkten privaten Vorsorge fraktionsübergreifend Zustimmung findet, kommt aus der Praxis deutliche Kritik. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute sieht durch die aktuellen Pläne den Verbraucherschutz und die Beratungsqualität in Gefahr.

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Ratingagentur AM Best stuft deutsche Lebensversicherung hoch

Die deutsche Lebensversicherungsbranche atmet auf. Wie die Ratingagentur AM Best in ihrem Marktsegment-Report mitteilt, wird der Ausblick für den Sektor von „Negativ“ auf „Stabil“ hochgestuft. Haupttreiber dieser Neubewertung ist das veränderte Zinsumfeld, das den Unternehmen nach Jahren wieder mehr Spielraum bei der Produktgestaltung und Profitabilität verschafft.

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Manulife verkauft Lebenspolice für 300 Millionen Dollar

Der kanadische Versicherungskonzern Manulife Financial Corp. hat in Singapur eine Lebensversicherung über 300 Millionen US-Dollar verkauft und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Nach Angaben des Unternehmens übertrifft die Police den bisherigen Höchstwert, der von Guinness World Records als teuerste jemals ausgestellte Lebensversicherung zertifiziert worden war.

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Welche Versicherer-Apps wirklich überzeugen: Ergo vor Debeka und Allianz

Eine App muss mehr können, als nur Speicherplatz zu belegen – sie muss das Leben einfacher machen. Die Ratingagentur ServiceValue hat in Zusammenarbeit mit dem SZ-Institut der Süddeutschen Zeitung untersucht, welchen mobilen Anwendungen dies 2026 am besten gelingt. Bei den Versicherern schnitt die App von der Ergo am besten ab. Dahinter folgen Debeka, Allianz, R+V und Axa. In der Kategorie Insurtechs verteidigte Clark seinen Spitzenplatz vor Getsafe. Besonders auffällig: Nutzer bewerten die Apps der Krankenversicherer besser als die technischen Begleiter der klassischen Assekuranzhäuser.

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Zurich: „Cyberrisiken gehören 2026 auf die oberste Führungsebene“

„2025 lässt sich mit einem Wort beschreiben: volatil“, schreibt Zurich-Experte Paulos Asbe in einem Unternehmensblog. Alles spreche nach Meinung des Risk Engineers und Head of Zurich Resilence Solutions Germany dafür, dass sich diese Dynamik auch 2026 fortsetzen wird. KI-gestützte Cyberbedrohungen, geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten oder extremere Wetter fordern nicht nur einzelne Unternehmen heraus, sondern stellen die Stabilität ganzer Branchen und Volkswirtschaften infrage.

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Agentic-AI End-to-End Claims-Management: Was steckt dahinter?
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Das Schadenmanagement zählt zu den operativ anspruchsvollsten Bereichen der Versicherungswirtschaft. Trotz zahlreicher Optimierungsinitiativen wie Lean Six Sigma, Business-Process-Re-Engineering oder Robotic Process Automation blieb die Komplexität hoch, da jede neue Lösung zusätzliche Regeln erforderte, schreiben die Experten Andreas Decker und Roy Heiderich. Fortschritte durch generative KI mit großen Sprach- und Bildmodellen beschränkten sich meist auf Einzelschritte. Nun revolutioniert eine neue Generation von AI Agents das Schadenmanagement, indem sie erstmals den gesamten Schadenzyklus eigenständig steuern.

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US-Supreme-Court stoppt Trumps Zölle: Kann die Versicherungsbranche aufatmen?

In einer richtungsweisenden 6-zu-3-Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der USA die weitreichenden Notfall-Zölle von Präsident Donald Trump gekippt. Das Urteil stellt nicht nur einen massiven Rückschlag für die Wirtschaftspolitik des Weißen Hauses dar, sondern sendet auch Schockwellen durch die globale Versicherungswirtschaft. Experten erwarten eine Entspannung bei Schadenkosten. Allerdings hat Trump bereits neue Zölle auf Basis eines anderen Gesetzes erlassen. Auf Warenkreditversicherer und D&O-Versicherer kommt ohnehin viel Arbeit zu.

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Marsh-Analyse: Preise für Industrieversicherungen weltweit rückläufig

Die Prämien für Industrieversicherungen befinden sich weiter im Sinkflug – nur die USA stellen nach Einschätzung des US-Großmaklers Marsh die Ausnahme im Weltmarkt. Wie die Analysten berichten, sind die globalen Prämien im vierten Quartal 2025 im Durchschnitt um vier Prozent gesunken. Damit sind die Raten bereits das sechste Quartal in Folge rückläufig. Ob dies im laufenden Jahr so weitergehen wird, hat Marsh ebenfalls prognostiziert.

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Europas Top-Versicherer im ESG-Vergleich: Zielke sieht Zurich vorn und lobt Branche für deutlich verbesserte Nachhaltigkeitswerte

Dem Zeitgeist zum Trotz stellt sich die europäische Versicherungsbranche zunehmend nachhaltig auf. Die ESG-Werte von 21 großen europäischen Versicherern haben sich im Berichtsjahr 2024 im Durchschnitt deutlich verbessert, wie eine Studie des Analysehauses Zielke Research Consult in Kooperation mit Zielke Rating ergab. Im Gesamtranking dominieren Schweizer Gesellschaften: Auf Spitzenreiter Zurich folgen Baloise und Prisma Life, die Allianz liegt hinter der Axa auf Platz fünf.

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Exor-Holding des Agnelli-Clans verkauft privaten Klinikbetreiber an italienischen Versicherer Reale Mutua

Der italienische Versicherer Reale Mutua baut sein Engagement im Gesundheitssektor aus und übernimmt die Mehrheit an dem privaten Klinikbetreiber Lifenet. Verkäufer sind die Investmentgesellschaft Exor der Unternehmerfamilie Agnelli sowie Firmengründer Nicola Bedin. Seinen schrittweisen Rückzug aus dem versicherungsnahen Geschäft leitete Exor bereits mit dem Verkauf des Rückversicherers Partner Re vor vier Jahren ein.

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Vom Nischenprodukt zum Milliarden-Gau: SRCC-Risiken übertreffen teils Naturkatastrophen

Schäden durch Streiks, Unruhen und zivile Aufstände machen den Versicherern zunehmend zu schaffen. Die versicherten Schäden aus sogenannten SRCC-Ereignissen (Strike, Riot & Civil Commotion) haben sich von praktisch null im Jahr 2013 auf mehr als acht Mrd. US-Dollar im Zeitraum 2020 bis 2024 gesteigert. Das berichtet der Rückversicherungsmakler Howden Re. Auch die Allianz hat bereits Erfahrungen mit SRCC-Schäden gesammelt.

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Axa-Studie mahnt Versäumnisse von Hausbesitzern bei Extremwetter-Schutz an   

Viele Hausbesitzer in Deutschland sind auf Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen schlecht vorbereitet. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des Versicherers Axa. Erst kürzlich hatte der Branchenverband GDV davor gewarnt, dass die Versicherbarkeit in Hochrisikoregionen ohne zusätzliche Sicherungsmechanismen an Grenzen stoße.

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