Wertgarantie stagniert bei Neuverträgen

Große Sprünge nach vorne bleiben bei der Hannoveraner Wertgarantie im Jahr 2025 aus. Der Versicherer von Elektronikgeräten und Fahrrädern steigerte die Beitragseinnahmen von 391 Millionen Euro im Vorjahr auf 424 Millionen Euro. Doch der Vertragsbestand kletterte nur leicht auf 8,7 Millionen Verträge. Beim Konzernüberschuss lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau.

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Iran-Krieg könnte Spezialgeschäft von Hannover Rück treffen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und will daran auch die Aktionäre stärker teilhaben lassen. Die Dividende soll von neun auf 12,50 Euro je Aktie steigen, zugleich will der Konzern seine Bilanz für künftige Krisen robuster aufstellen. Mit Blick auf den Irankrieg wagt sich das Management noch nicht mit einer Prognose potenzieller Schäden vor. Im Spezialgeschäft dürfte der seit gut zwei  Wochen andauernde Konflikt allerdings Spuren hinterlassen.

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SparkassenVersicherung beteiligt sich an MRH-Trowe-Tochter

Die SV SparkassenVersicherung erweitert ihr Engagement im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Die Stuttgarter sichern sich über ihre Tochtergesellschaft SV bAV Consulting eine Beteiligung an der Heubeck pen@min. Das auf digitale Verwaltungslösungen spezialisierte Unternehmen gehört seit 2025 zur MRH Trowe-Gruppe und gilt als wichtiger Akteur bei der Administration komplexer Versorgungssysteme.

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BVK-Präsident Heinz: „Ich komme mir mittlerweile immer mehr so vor im BVK, als wären wir die Marktwächter. Das ist nicht unser Job“

Michael Heinz bezieht auf einer MCC-Veranstaltung unmissverständlich Stellung gegen Standardprodukte in der Altersvorsorge und die Aufweichung von Qualitätsstandards im Vertrieb. In solchen Fällen müsse beraten und dokumentiert werden. „Da geht es ja um was.“ Kritik übt der BVK-Präsident auch an einer mangelnden Durchsetzungsfähigkeit der Versicherungsbranche in politischen Gremien wie der Fokusgruppe Altersvorsorge. „Dort hat man überhaupt nicht gekämpft“, hört er von vertrauten Personen.

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Ideal-Chef Beck: Vertrieb stärker auf Babyboomer ausrichten

Der Versicherungsvertrieb sollte sich deutlich stärker auf die Zielgruppe der Babyboomer konzentrieren. Nach Einschätzung von Maximilian Beck, Vorstandsvorsitzender der Ideal Lebensversicherung, wird ein großer Prozentsatz dieser Menschen, die aktuell rund 62 Jahre alt sind, pflegebedürftig werden. Seit 1950 sei die Lebenserwartung um 20 Jahre gestiegen. Tatsächlich würde sich der Vertrieb aber immer noch auf 20- und 30-Jährige konzentrieren, monierte Beck auf einer Fachtagung. Das Problem: Bei der Wiederanlagequote kommt die Branche einfach nicht voran. Weitaus besser scheint es für die Versicherer beim Thema Embedded Insurance zu laufen, wie der PwC-Berater Albert Kolb darlegte.

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SDK-Geschäftsergebnis bricht um fast 40 Millionen Euro ein

Die Stuttgarter Lebensversicherung und die Süddeutsche Krankenversicherung haben nach ihrem Zusammenschluss am 1. Juli 2025 erstmals eine gemeinsame Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Die addierten gebuchten Bruttobeiträge der neuen Unternehmensgruppe beliefen sich im Jahr 2025 auf 1,9 Milliarden Euro. Während die Stuttgarter Zuwächse im Neugeschäft verzeichneten, hadert SDK-Chef Mitzlaff mit deutlich gestiegenen Leistungsausgaben im Gesundheitswesen. Sie lasten schwer auf dem Geschäftsergebnis des Krankenversicherers.

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Auxmoney gründet eigenen Rückversicherer

Das deutsche Fintech Auxmoney hat bereits im Jahr 2023 einen eigenen Rückversicherer von Restschuldpolicen gegründet, wie das Fachportal Finanz-Szene berichtet. Damit folgt die Düsseldorfer Kreditplattform einer Entwicklung, die zunehmend auch bei Banken und Finanzdienstleistern zu beobachten ist: Finanzinstitute integrieren Versicherungs- und Rückversicherungslösungen stärker in ihre Geschäftsmodelle.

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Montagskolumne mit Florian Karle über den Wandel der Maklerrolle: „Kunden werden das zunehmend voraussetzen und sie werden nicht bereit sein, dafür einen Aufpreis zu bezahlen“

Schon im 14. Jahrhundert tüftelten Makler an komplexen Verträgen – doch die heutige Polykrise verlangt nach völlig neuen Antworten. Südvers-Chef Florian Karle skizziert in der Montagskolumne, warum der reine Einkauf von Versicherungsschutz bald der Vergangenheit angehört und wie KI zum unverzichtbaren „Hygienefaktor“ der Beratung wird.

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Unternehmen verweigern zunehmend Lösegeld-Forderungen

Die anfänglichen Erpressungsforderungen bei Ransomware-Angriffen sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Wie der amerikanische Cyber-Assekuradeur Coalition in einem aktuellen Bericht zeigt, lagen die geforderten Summen im Gesamtjahr um 47 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Dennoch verweigerten rekordverdächtige 86 Prozent der betroffenen Unternehmen die Zahlung. Indes greift Spezialversicherer Beazley auf dem europäischen Markt mit einer Cyber-Lösung namens „Quantum“ an.

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Hannover Rück CEO Jungsthöfel: „Es reicht ein Cyberschaden aus, um Ihr Portfolio richtig zu stressen“

„Die Versicherungslücke bei Cyber ist riesig“, sagte Clemens Jungsthöfel, CEO der Hannover Rück, auf einer Fachveranstaltung der Universität Leipzig. Diese werde seiner Meinung nach sogar noch ansteigen, „weil natürlich die Technologie voranschreitet und KI neue komplexe Risiken mitsichbringt“. Wie schließt man diese Lücke? Auf mehrere Faktoren kommt es an.

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Attikon kauft Münchener Maklerhaus Bay

Der Düsseldorfer Makleraufkäufer erweitert sein Portfolio im Bereich der spezialisierten Deckungskonzepte. Zum 1. Januar 2026 wurde die Münchener Bay Versicherungsmakler GmbH in die Gruppe integriert. Der Geschäftsfokus des Unternehmens liegt auf der Vermögensschadenhaftpflicht für Kammerberufe sowie Bau-Kombi-Versicherungen.

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„Bevorzugter Versicherungspartner in ganz Lateinamerika werden“: Das steckt hinter den Millioneninvestments der Allianz in die Neobank Ualá

Die lateinamerikanische Neobank Ualá hat im Rahmen einer erweiterten Eigenkapitalfinanzierung 195 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von der auf Wachstumsinvestments spezialisierten Allianz-Tochter Allianz X. Die Transaktion hebt die Post-Money-Bewertung, also den geschätzten Gesamtwert des Unternehmens, auf rund 3,2 Milliarden US-Dollar. Allianz X hat bereits 2024 Gefallen an dem argentinischen Unternehmen gefunden.

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Hanse Merkur wächst im Reisegeschäft

Der Hamburger Versicherer Hanse Merkur hat das Geschäftsjahr 2025 im Bereich „Reise und Freizeit“ mit einem Beitragsplus abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg das Beitragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Prozent auf insgesamt rund 348,8 Millionen Euro.

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Meta verliert Versicherungsschutz im Prozess um Social-Media-Sucht

Der Tech-Gigant Meta (Facebook, Instagram) hat an der juristischen Front einen schweren Rückschlag erlitten. Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware entschied, dass über 20 Versicherungsgesellschaften, darunter Chubb, Zurich und Hartford, nicht verpflichtet sind, die Verteidigungskosten für die massiven Klagewellen wegen Social-Media-Sucht bei Kindern zu übernehmen. Für Meta bedeutet das: Das Unternehmen muss die Anwaltskosten für tausende Verfahren aus eigener Tasche zahlen.

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Allianz investiert in deutsche Batteriespeicher

Allianz Global Investors baut ihr Engagement in der deutschen Energieinfrastruktur aus und steckt Millionensummen in Batteriespeicher. Der Vermögensverwalter erwirbt im Namen der Allianz-Versicherungsgesellschaften, darunter die Allianz Leben, sowie des Allianz European Infrastructure Fund II eine 50-prozentige Beteiligung an einem Portfolio von elf Großbatteriespeicherprojekten des französischen Energiekonzerns TotalEnergies. Es ist das erste direkte Eigenkapitalinvestment der Allianz in ein derartiges Speicherportfolio.

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Pooth verklagt Makler: „Ich habe meine Beiträge immer bezahlt, und die waren hoch. Trotzdem heißt es heute, ich sei unterversichert gewesen“

Bei Verona Pooth wurde 2021 an Heiligabend in ihre Villa in Meerbusch bei Düsseldorf eingebrochen. Der Gesamtschaden durch den Diebstahl von Schmuck, Bargeld und Wertsachen wurde auf etwa eine Million Euro geschätzt. Der Versicherer Helvetia erstattete nur einen Teilbetrag. Pooth gibt dafür ihrem Versicherungsmakler die Schuld.

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Schifffahrt unter Beschuss: Iran-Konflikt treibt Versicherungskosten in Rekordhöhe

Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran gerät der Welthandel unter massiven finanziellen Druck. In einem außergewöhnlichen Schritt haben führende Kriegsrisiko-Versicherer am Wochenende damit begonnen, bestehende Policen für Schiffe im Persischen Golf und der Straße von Hormus massenhaft zu kündigen. Ziel ist eine radikale Neukalkulation der Prämien, die Experten zufolge um bis zu 50 Prozent steigen werden.

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Attikon schlägt zweifach zu

Der Düsseldorfer Makleraufkäufer Attikon expandiert im Spezialgeschäft und integriert zwei etablierte Häuser in sein Netzwerk. Mit der Übernahme der MH Versicherungsmakler aus dem hessischen Bad Vilbel sowie der in Geesthacht ansässigen Franz Dede baut die Gruppe um CEO Thomas Michels ihre Marktpräsenz in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie in der gewerblichen Sachversicherung aus.

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Talanx-Vorstand Warkentin: „Die Kundengelder und auch die IT-Systeme sind sicher“

HDI Deutschland-Chef Jens Warkentin glaubt, dass veraltete IT-Systeme es schwer machen substanziell Kostenquoten in der Lebensversicherung zu senken. Die Branche schiebe „eine Bugwelle vor sich her“ – viele Systeme bedürften einer Renovierung, während andere Länder deutlich weiter seien, sagte er bei einer Fachtagung in Hamburg. Dort nahm der Talanx-Vorstand auch zur Debatte über KI-bedingte Arbeitsplatzverluste Stellung. Provinzial-Vorstand Rainer Sommer warnte vor einer unheilvollen Mischung aus veralteter IT und schwindendem Spezialistenwissen. Zudem forderte er, dass Vorstände bei IT-Sanierungen endlich umdenken müssten – und nicht allein an die Kostenbelastung denken sollten.

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Gallagher kauft Bremer Spezialmakler Krose

Der US-Versicherungsmakler Gallagher gibt die Übernahme der Krose GmbH & Co. KG bekannt. Mit dem Zukauf bauen die Amerikaner ihre Präsenz im deutschen Markt für Industrieversicherungen aus. Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Bei Krose wurde schon länger über einen Verkauf spekuliert.

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Kritik an Altersvorsorgereform: Vermittler warnen vor Qualitätsverlust

Am morgigen Donnerstag debattiert der Bundestag in erster Lesung über das neue Altersvorsorgereformgesetz (BT-Drucksache 21/4088). Während das Ziel einer gestärkten privaten Vorsorge fraktionsübergreifend Zustimmung findet, kommt aus der Praxis deutliche Kritik. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute sieht durch die aktuellen Pläne den Verbraucherschutz und die Beratungsqualität in Gefahr.

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Ratingagentur AM Best stuft deutsche Lebensversicherung hoch

Die deutsche Lebensversicherungsbranche atmet auf. Wie die Ratingagentur AM Best in ihrem Marktsegment-Report mitteilt, wird der Ausblick für den Sektor von „Negativ“ auf „Stabil“ hochgestuft. Haupttreiber dieser Neubewertung ist das veränderte Zinsumfeld, das den Unternehmen nach Jahren wieder mehr Spielraum bei der Produktgestaltung und Profitabilität verschafft.

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Manulife verkauft Lebenspolice für 300 Millionen Dollar

Der kanadische Versicherungskonzern Manulife Financial Corp. hat in Singapur eine Lebensversicherung über 300 Millionen US-Dollar verkauft und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Nach Angaben des Unternehmens übertrifft die Police den bisherigen Höchstwert, der von Guinness World Records als teuerste jemals ausgestellte Lebensversicherung zertifiziert worden war.

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Welche Versicherer-Apps wirklich überzeugen: Ergo vor Debeka und Allianz

Eine App muss mehr können, als nur Speicherplatz zu belegen – sie muss das Leben einfacher machen. Die Ratingagentur ServiceValue hat in Zusammenarbeit mit dem SZ-Institut der Süddeutschen Zeitung untersucht, welchen mobilen Anwendungen dies 2026 am besten gelingt. Bei den Versicherern schnitt die App von der Ergo am besten ab. Dahinter folgen Debeka, Allianz, R+V und Axa. In der Kategorie Insurtechs verteidigte Clark seinen Spitzenplatz vor Getsafe. Besonders auffällig: Nutzer bewerten die Apps der Krankenversicherer besser als die technischen Begleiter der klassischen Assekuranzhäuser.

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Zurich: „Cyberrisiken gehören 2026 auf die oberste Führungsebene“

„2025 lässt sich mit einem Wort beschreiben: volatil“, schreibt Zurich-Experte Paulos Asbe in einem Unternehmensblog. Alles spreche nach Meinung des Risk Engineers und Head of Zurich Resilence Solutions Germany dafür, dass sich diese Dynamik auch 2026 fortsetzen wird. KI-gestützte Cyberbedrohungen, geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten oder extremere Wetter fordern nicht nur einzelne Unternehmen heraus, sondern stellen die Stabilität ganzer Branchen und Volkswirtschaften infrage.

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Agentic-AI End-to-End Claims-Management: Was steckt dahinter?
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Das Schadenmanagement zählt zu den operativ anspruchsvollsten Bereichen der Versicherungswirtschaft. Trotz zahlreicher Optimierungsinitiativen wie Lean Six Sigma, Business-Process-Re-Engineering oder Robotic Process Automation blieb die Komplexität hoch, da jede neue Lösung zusätzliche Regeln erforderte, schreiben die Experten Andreas Decker und Roy Heiderich. Fortschritte durch generative KI mit großen Sprach- und Bildmodellen beschränkten sich meist auf Einzelschritte. Nun revolutioniert eine neue Generation von AI Agents das Schadenmanagement, indem sie erstmals den gesamten Schadenzyklus eigenständig steuern.

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US-Supreme-Court stoppt Trumps Zölle: Kann die Versicherungsbranche aufatmen?

In einer richtungsweisenden 6-zu-3-Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der USA die weitreichenden Notfall-Zölle von Präsident Donald Trump gekippt. Das Urteil stellt nicht nur einen massiven Rückschlag für die Wirtschaftspolitik des Weißen Hauses dar, sondern sendet auch Schockwellen durch die globale Versicherungswirtschaft. Experten erwarten eine Entspannung bei Schadenkosten. Allerdings hat Trump bereits neue Zölle auf Basis eines anderen Gesetzes erlassen. Auf Warenkreditversicherer und D&O-Versicherer kommt ohnehin viel Arbeit zu.

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Marsh-Analyse: Preise für Industrieversicherungen weltweit rückläufig

Die Prämien für Industrieversicherungen befinden sich weiter im Sinkflug – nur die USA stellen nach Einschätzung des US-Großmaklers Marsh die Ausnahme im Weltmarkt. Wie die Analysten berichten, sind die globalen Prämien im vierten Quartal 2025 im Durchschnitt um vier Prozent gesunken. Damit sind die Raten bereits das sechste Quartal in Folge rückläufig. Ob dies im laufenden Jahr so weitergehen wird, hat Marsh ebenfalls prognostiziert.

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Europas Top-Versicherer im ESG-Vergleich: Zielke sieht Zurich vorn und lobt Branche für deutlich verbesserte Nachhaltigkeitswerte

Dem Zeitgeist zum Trotz stellt sich die europäische Versicherungsbranche zunehmend nachhaltig auf. Die ESG-Werte von 21 großen europäischen Versicherern haben sich im Berichtsjahr 2024 im Durchschnitt deutlich verbessert, wie eine Studie des Analysehauses Zielke Research Consult in Kooperation mit Zielke Rating ergab. Im Gesamtranking dominieren Schweizer Gesellschaften: Auf Spitzenreiter Zurich folgen Baloise und Prisma Life, die Allianz liegt hinter der Axa auf Platz fünf.

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Exor-Holding des Agnelli-Clans verkauft privaten Klinikbetreiber an italienischen Versicherer Reale Mutua

Der italienische Versicherer Reale Mutua baut sein Engagement im Gesundheitssektor aus und übernimmt die Mehrheit an dem privaten Klinikbetreiber Lifenet. Verkäufer sind die Investmentgesellschaft Exor der Unternehmerfamilie Agnelli sowie Firmengründer Nicola Bedin. Seinen schrittweisen Rückzug aus dem versicherungsnahen Geschäft leitete Exor bereits mit dem Verkauf des Rückversicherers Partner Re vor vier Jahren ein.

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Vom Nischenprodukt zum Milliarden-Gau: SRCC-Risiken übertreffen teils Naturkatastrophen

Schäden durch Streiks, Unruhen und zivile Aufstände machen den Versicherern zunehmend zu schaffen. Die versicherten Schäden aus sogenannten SRCC-Ereignissen (Strike, Riot & Civil Commotion) haben sich von praktisch null im Jahr 2013 auf mehr als acht Mrd. US-Dollar im Zeitraum 2020 bis 2024 gesteigert. Das berichtet der Rückversicherungsmakler Howden Re. Auch die Allianz hat bereits Erfahrungen mit SRCC-Schäden gesammelt.

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Axa-Studie mahnt Versäumnisse von Hausbesitzern bei Extremwetter-Schutz an   

Viele Hausbesitzer in Deutschland sind auf Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen schlecht vorbereitet. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des Versicherers Axa. Erst kürzlich hatte der Branchenverband GDV davor gewarnt, dass die Versicherbarkeit in Hochrisikoregionen ohne zusätzliche Sicherungsmechanismen an Grenzen stoße.

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Dual und Scor nehmen „komplexe Risiken“ ins Visier

Der Assekuradeur Dual geht in Brasilien eine Partnerschaft mit dem französischen Rückversicherer Scor ein, um zusätzliche Kapazitäten im Firmenkundengeschäft bereitzustellen. Zielgruppe sind Makler, die komplexe Risiken in den wachsenden Infrastruktur- und Energiesektoren des Landes platzieren.

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Rollinger: Branche „lässt sich von den Neobrokern vorführen“

R+V-Chef Norbert Rollinger erwartet mit Blick auf die geplante Reform der geförderten Altersvorsorge, dass die Versicherer künftig verstärkt im Wettbewerb mit Neobrokern stehen werden – und darauf Antworten finden müssten. Die neuen Konkurrenten agierten „viel ausgeschlafener“ als die Assekuranz, die „ein bisschen behäbig“ sei, warnte Rollinger bei einem Pressetermin in Frankfurt. Unterdessen meldet der Fondsverband BVI ein „starkes Jahr“. Vor allem ETFs, die Rollinger skeptisch sieht, hätten das Neugeschäft der Fondsbranche vorangetrieben.

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Comeback der Insurtechs? Investitionen gehen dank KI nach oben

Nach einer längeren Durststrecke erlebt die Insurtech-Branche eine Trendwende, berichtet Gallagher Re in einer aktuellen Analyse. Getrieben vom Hype um künstliche Intelligenz stiegen die weltweiten Investitionen im Jahr 2025 erstmals seit vier Jahren wieder an. Besonders das Schlussquartal sorgte für Aufbruchstimmung und könnte vor allem im Bereich der Lebens- und Krankenversicherungen der Beginn einer neuen Ära sein

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Marktanalyse: Captives sind erwachsen geworden und „kein Übergangsphänomen“

Captives sind weitaus solider aufgestellt als so manch Kritiker der firmeneigenen Versicherer annimmt. Diesen Schluss legt eine aktuelle Untersuchung der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) nahe. Captives seien „kein Übergangsphänomen, sondern ein dauerhaftes Instrument im Risikomanagement von Industrieunternehmen“, betont MSK-Aktuarian Lena Porschen. Captives wachsen moderat, sind robust kapitalisiert und verhalten sich bei zentralen Kennzahlen marktkonform, so die Einschätzung der Kölner Fachleute.

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Generali kauft Swiss Life Network

Die Versicherungsgruppe Generali und Swiss Life Global Solutions haben eine langfristige strategische Partnerschaft vereinbart. Im Kern steht die Übernahme des Swiss Life Network durch Generali Employee Benefits. Nach Abschluss der Transaktion entsteht der weltweit größte Anbieter für betriebliche Vorsorgelösungen. Angaben zum Kaufpreis werden nicht gemacht.

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Honorarvermittlung kommt trotz breitem Nettotarif-Angebot nicht vom Fleck

Insbesondere Verbraucherschützer sehen in der Honorarberatung eine vermeintlich sauberere Alternative zum provisionsgetriebenen Vertrieb. Trotzdem bleibt die Honorar- und Honorar-ähnliche Vermittlung von Versicherungen ein Nischenphänomen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln. Den Vorwurf, dass die Versicherer ein zu geringes Netto-Tarifangebot aufbieten, entkräften die Studienautoren Matthias Beenken und Heinrich Schradin – und lenken den Blick auf die mangelnde Honorar-Begeisterung der Verbraucher.

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US-Krankenversicherer Oscar wächst rasant, leidet aber unter steigenden Kosten

Als Oscar 2021 an die Börse ging, waren die Erwartungen enorm. Der digitale US-Krankenversicherer wollte die verstaubte Versicherungsbranche durch eine moderne App, benutzerfreundliche Interfaces und Telemedizin revolutionieren. Zwar ist Oscar heute technologisch führend, aber wirtschaftlich bleibt das Unternehmen volatil. Für das 4. Quartal 2005 wurde die Umsatz- und Gewinnprognose verfehlt. Wie die gesamte Branche leidet das Unternehmen unter steigenden medizinischen Kosten. Der Ausblick stimmt aber positiv.

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Versicherer müssen durch Wintersturm „Fern“ kaum zittern – die Kunden schon  

Der Wintersturm „Fern“, der weite Teile der USA lahmgelegt hatte, ist für die Schaden- und Unfallversicherer zwar kostspielig, aber nicht so schadenträchtig, dass auch die Rückversicherer einspringen müssen. Zu dieser Einschätzung kommt die Ratingagentur Fitch. Erstversicherer, die im Südosten stark engagiert sind, werden die Belastung hingegen zu spüren bekommen – und damit auch die Kunden, so die Prognose.

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Moody’s: Branchendynamik dürfte 2026 nachlassen

Die deutsche Versicherungsbranche hat 2025 operativ zugelegt. Daten des GDV vom 4. Februar 2026 zeigen eine verbesserte Profitabilität im Schaden- und Unfallgeschäft sowie Wachstum in der Lebensversicherung. Für beide Segmente bleibt der Ausblick stabil, fällt für 2026 jedoch vorsichtiger aus, schreibt die Ratingagentur Moody’s in einer aktuellen Analyse.

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Dank Baobab und Orvia: Cyberdirekt bietet direkte Cyberabschlüsse für Kunden bis 250 Mio. Euro Jahresumsatz

Zahlreiche Cyberversicherer und Assekuradeure digitalisieren ihre Abschlussprozesse und legen standardisierte Prämien und Risikofragen fest. Auf der Plattform von Cyberdirekt lassen sich somit immer mehr Policen vergleichen – inzwischen auch für mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mio. Euro Jahresumsatz. Für diese Gruppe gibt es auch eine höhere Versicherungssumme, bereitgestellt etwa von den Assekuradeuren Baobab und Orvia Underwriting. Wie viele Risikofragen die Firmen dabei beantworten müssen und ob die Umsatzschwelle für Unternehmen erweitert wird, klärt Hanno Pingsmann auf.

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Zurich-Deutschland-Chef Schildknecht: „AI ist das zukünftige Betriebssystem der Branche“

Als Carsten Schildknecht vor rund zehn Jahren in einer Online-Klasse zu Machine Learning saß, bestand eine der Aufgaben darin, Betrugsmuster in den öffentlich zugänglichen E-Mail-Datensätzen des Enron-Skandals zu identifizieren. „Das waren 50.000, 60.000 E-Mails“, erinnert sich der CEO der Zurich Gruppe Deutschland. Die Teilnehmer sollten Python-Algorithmen schreiben, um Hinweise auf Bilanzmanipulation zu finden. „Da habe ich schon erkannt, wie viel Kraft hinter KI steckt und was es für die Versicherungsindustrie bedeutet.“ Auch der Deutschlandableger der Zurich steht jetzt vor einem Umbruch.

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Mahnke: Keine vorschnellen Ausschlüsse bei KI

„So richtig weit sind wir nicht gekommen. Aber ich glaube, wir sind auch nicht so schlecht, wie wir uns manchmal machen“, sagt Alexander Mahnke, Chief Markets Officer von MSIG Europe. In der öffentlichen Wahrnehmung werde der Industrieversicherungsmarkt kleiner geredet, als er tatsächlich sei. Dabei leiste die Branche einen entscheidenden Beitrag für die Realwirtschaft. Beim Thema KI spricht sich Mahnke gegen vorschnelle Ausschlüsse aus.

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Neuer Markenauftritt: Helvetia ohne Baloise

Bei der BarmeniaGothaer sind beide Marken nach der Fusion erhalten geblieben. Anders sieht es bei dem Schweizer Zusammenschluss aus. Helvetia bleibt bestehen, aber von der Baloise bleibt nur noch die Farb- und Schriftwelt übrig. Das verursacht Kosten von über einer Mrd. Schweizer Franken.

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Vertriebsorganisationen im Wandel: Was bleibt – und was sich grundlegend verändert

2022 analysierte die Managementberatung Bearing Point die Lage der Ausschließlichkeitsorganisationen und identifizierte dabei zehn zentrale Herausforderungen: vom demografischen Wandel und einem unattraktiven Berufsbild und dem damit verbundenen Nachwuchsmangel, geringer Diversität und fragmentierten (Recruiting-)prozessen bis hin zu dem Fehlen eines klaren Zielbildes. Was ist seitdem passiert? „Nur wenige dieser Herausforderungen wurden in der Zwischenzeit konsequent in der Branche angegangen und verbessert“, schreiben die Experten Sven Gerhardus und Yannic Werland im Gastbeitrag für VWheute.

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Diese Versicherer empfinden die Deutschen als besonders günstig

Die Höhe der Prämien ist für viele Verbraucher ein wichtiges Kriterium, wenn sie sich für eine Versicherung entscheiden. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten dürfte das Preis-Argument eher noch an Gewicht gewonnen haben. Einige Versicherer feilen daher ganz bewusst an ihrem Günstig-Image – doch ist diese Marketing-Strategie erfolgreich? Eine Verbraucherbefragung des Marktforschungsunternehmens Service Value geht der Frage nach.

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