Würzburger Maklerhaus Main-Finanzkanzlei schließt sich Blau Direkt an

Der Maklerpool und Technologiedienstleister Blau Direkt baut sein Geschäft in der Ruhestandsplanung aus. Rückwirkend zum 1. Januar 2025 hat sich die Main-Finanzkanzlei GmbH der Gruppe aus Lübeck angeschlossen. Die Kunden des Würzburger Maklers werden fortan von den Service-Einheiten der Blau Direkt-Tochter Tjara betreut.

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Allianz Leben lässt Verzinsung unverändert

Die Allianz tastet die Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung zum dritten Mal in Folge nicht an: Die Gesamtverzinsung liegt beim Marktführer damit auch 2026 bei maximal 3,8 Prozent. Dieses Niveau gilt seit 2024, nachdem der Konzern die Verzinsung um 0,3 Prozentpunkte angehoben hatte. Auch der kleine Berliner Konkurrent Ideal will im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht am Zins-Rad drehen – dafür können beide Gesellschaften mit einer marktüberdurchschnittlichen Gutschrift aufwarten.

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Vertriebswege in der Lebensversicherung: Einfirmenvermittler verlieren an Zuspruch

Das Auf und Ab im Einmalbeitragsgeschäft der deutschen Lebensversicherer schlägt sich auch im Gewicht der Vertriebskanäle nieder: Zwar verbuchten die Einfirmenvermittler im vergangenen Jahr erneut das meiste Neugeschäft in der Lebensparte, doch der Abstand zu den Banken ging zurück. Der Absatz über Makler blieb indes konstant, wie eine Erhebung des Makler- und Beratungsunternehmen WTW zeigt.

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Insurlab Germany-Manager Nolte: „Bei der KI-Revolution müssen wir an der Speerspitze stehen“

Philipp Johannes Nolte, Geschäftsführer der Brancheninitiative Insurlab Germany, traut es der Versicherungsbranche zu, zum „Stabilitätsanker in einer unsicheren Welt“ zu werden. Sie müsse sich allerdings fragen, ob sie „Krisenverwalter oder Zukunftsgestalter“ sein wolle, betonte Nolte auf einer Fachveranstaltung. „Wir verkaufen Resilienz“, sprach der Insurlab-Manager der Branche Mut zu – und forderte sie zugleich dazu auf, mutige Schritte in Richtung Politik, Wirtschaft und technischer Erneuerung zu gehen.  

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Oliver Wyman zählt bequemliche Versicherer an

Der Versicherungsvertrieb in Deutschland wird spätestens im Jahr 2035 so transparent sein, dass es Versicherern nicht mehr möglich sein wird, „mit einem Durchschnittspreis und einem Durchschnittsangebot am Markt überdurchschnittlich erfolgreich zu sein“, glaubt Dietmar Kottmann, Partner bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Dazu trage vor allem die künstliche Intelligenz (KI) bei, die Kunden verstärkt zu einem eigenmächtigen Vertragsabschluss befähige. Zugleich prognostizierte Kottmann auf einer Fachtagung in Düsseldorf, dass vor allem große Maklereinheiten von der künftigen Marktentwicklung profitierten.

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Ist Personalabbau wegen KI notwendig? – „Das kann man einfach über natürliche Fluktuation erledigen“

Bei allen Potenzialen beim KI-Einsatz in der Assekuranz werden die Folgen für das Personal nicht umfassend thematisiert. Norbert Rollinger versteht überhaupt nicht, warum man Stellenstreichungen wegen KI überhaupt kommunizieren sollte – wenn man nicht börsennotiert ist. Das löse nur Ängste aus und verunsichere die Belegschaft. "Also ein Versicherungsverein wird da gar nicht drüber reden, er wird das einfach machen", sagte der R+V-Chef auf dem Insurance Summit. Ohnehin glaubt Jens Warkentin, CEO von HDI Deutschland, dass viele Mitarbeiter bleiben werden und stattdessen andere Aufgaben erhalten. "Jemand muss ja der Maschine beibringen, Fachlichkeit zu lösen."

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Vom Nearshoring zum Smart Sourcing: IT-Kompetenz für Versicherungen gezielt einsetzen
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Nearshoring sichert in Zeiten des Fachkräftemangels grundsätzlich den Zugang zu IT-Ressourcen, auch für Versicherungsunternehmen. Fehlende Fachbereichsnähe, sprachliche Präzision und Branchenverständnis sorgen jedoch für erhöhten Kommunikationsaufwand in den Projekten. Die gewünschten Effekte bleiben meist aus. Genau hier setzt Smart Sourcing an: Es nutzt gezielt IT- und Branchenexpertise aus benachbarten EU-Ländern, um Versicherungen mit fachlichem und sprachlichem Verständnis in ihren IT-Projekten zu unterstützen.

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Versicherungsbranche plädiert für mehr Prävention und ein besseres Risikoverständnis

Die Versicherungsbranche muss sich auf viele Veränderungen einstellen und eine höhere Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das glaubt Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes. Viele Einflussfaktoren wie eine sehr hohe Inflation in der Kfz- und Krankenversicherung würden die Assekuranzen auf einmal treffen. „Wir müssen in Daten und Tools investieren und eine hohe Kostendisziplin entwickeln“, sagt er auf dem Handelsblatt Summit in Düsseldorf. GDV-Expertin Anja Käfer-Rohrbach plädierte für mehr Prävention in Deutschland und Marsh-Mann Jens Florian-Jansen für ein besseres Risikoverständnis.

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AWS wird „bevorzugter“ Cloud-Anbieter von Huk-Coburg

Die Huk-Coburg vertieft ihre Kooperation mit Amazon Web Services. Der US-Konzern werde zum „bevorzugten Cloud-Anbieter, um die digitale Transformation konsequent voranzutreiben“, teilte der Versicherer mit. Der Kfz-Versicherer setzt große Stücke auf die Cloud. Man wolle die IT-Infrastruktur und das Kundenerlebnis verbessern, aber auch kosteneffizient arbeiten.

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Votum zerlegt PEPP-Reformpläne

Der Entwurf der EU-Kommission zur Überarbeitung der Verordnung (EU) 2019/1238 über das Pan-European Personal Pension Product stößt beim Votum Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen auf harsche Kritik. Umstritten ist etwa die geplante Definition der „unabhängigen Beratung“ in Artikel 2 Ziffer 34. Auch weitere Punkte werden bemängelt.

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Marsh kauft in Italien zu

Marsh McLennan beschließt die Übernahme des Mailänder Dienstleisters für betriebliches Gesundheitsmanagement Jointly. Das Unternehmen wurde 2014 von Francesca Rizzi und Anna Zattoni gegründet. Die finanziellen Details des Deals sind nicht bekannt. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2025 vorgesehen.

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IGES-Geschäftsführer Albrecht warnt vor GKV-Kollaps: „Das Grundproblem ist allgemein bekannt: Die Ausgaben wachsen schneller als die Einnahmen“

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) atmet kurz durch – doch der kürzlich vermeldete Milliardenüberschuss nach drei Quartalen signalisiert für Martin Albrecht nur eine scheinbare Entspannung. Der Geschäftsführer des Berliner IGES-Instituts warnte auf dem „Forum der Wissenschaft“ des PKV-Verbands in Berlin vor massiv steigenden Beiträgen. Es bedürfe grundlegender Strukturreformen, zugleich aber auch Sofortmaßnahmen, um Zeit zu gewinnen, bis diese greifen, so der Appell des Gesundheitsexperten.

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Astra Versicherung verkauft Zahnzusatz-Bestand an die Bayerische

Die Astra Versicherung aus Mannheim trennt sich von ihrem gesamten Zahnzusatzversicherungsbestand. Abnehmer ist der Versicherer Bayerische. Der Deal sieht außerdem vor, dass die zugehörige Serviceeinheit mit rund 28 Mitarbeitenden vollständig an die Bayerische Allgemeine Versicherung AG (BA) übergeht. Die Finanzaufsicht Bafin und das Bundeskartellamt müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Franke und Bornberg: Generali, Allianz und Zurich bei Nachhaltigkeit am weitesten fortgeschritten

In der Nachhaltigkeitsberichterstattung deutscher Versicherer zeigen sich große Unterschiede und klaffen inhaltliche Lücken, stellt das Analysehaus Franke und Bornberg fest. Für insgesamt 48 Versicherer haben die Fachleute einen „Nachhaltigkeits-Score 2025“ ermittelt. Dabei zeigt sich, dass große Player wie Generali, Allianz und Zurich die größte Substanz in Sachen Nachhaltigkeit zu bieten haben.

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BCA-Aufsichtsrat Ralf Berndt: „Wenn eine Sparte nur eine Schadenquote von 20 Prozent hat, stellt sich wohl künftig die Frage, wer bekommt die anderen 80 Prozent“

Der Maklerpool BCA will Anfang 2026 mit Versicherern und Maklern über neue Vergütungsmodelle diskutieren. Der Serviceanbieter will damit frühzeitig Möglichkeiten ausloten, um für den Trend der Aufsichtsbehörden zum „Value for Money“ bei Vorsorgeprodukten gewappnet zu sein. Auf dem BCA-Pressedialog in Frankfurt ging es auch um den Builders Club „#frshmnds“, ein Netzwerk für junge Makler. „Meine Erfahrung ist dort, dass die jungen Makler auch ganz offen zu ihren Schwächen stehen", sagte Benedikt Deutsch.

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Vom Nearshoring zum Smart Sourcing: IT-Kompetenz für Versicherungen gezielt einsetzen
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Nearshoring sichert in Zeiten des Fachkräftemangels grundsätzlich den Zugang zu IT-Ressourcen, auch für Versicherungsunternehmen. Fehlende Fachbereichsnähe, sprachliche Präzision und Branchenverständnis sorgen jedoch für erhöhten Kommunikationsaufwand in den Projekten. Die gewünschten Effekte bleiben meist aus. Genau hier setzt Smart Sourcing an: Es nutzt gezielt IT- und Branchenexpertise aus benachbarten EU-Ländern, um Versicherungen mit fachlichem und sprachlichem Verständnis in ihren IT-Projekten zu unterstützen.

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Bafin-Auswertung: Schwarze Schafe im Vermittlervertrieb werden seltener

Die Finanzaufsicht Bafin hat im vergangenen Jahr insgesamt 177 Veruntreuungs-Verdachtsfälle im Versicherungsvertrieb festgestellt. Das sind 53 Fälle weniger als im Vorjahr und 35 weniger als 2019. Das geht aus der neuen Erstversicherungsstatistik der Bonner Behörde hervor. Das Vermögen, das die verschwindend geringe Anzahl von Vermittlern in die eigene Tasche gewirtschaftet hat, hat sich allerdings im Fünfjahresvergleich verdoppelt.

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Headhunter Christian Schüssler über Vorstandssuche: „Kunden erwarten in der Regel vier bis fünf Profile“

Der Personalberater ifp unterstützt Unternehmen seit Jahrzehnten bei der Suche und Einschätzung geeigneter Führungskräfte. Dabei achte man „auf Werte und Eigenschaften, die selbst Algorithmen verborgen bleiben“, verspricht das Kölner Unternehmen. Ifp-Versicherungsspezialist Christian Schüssler spricht im Interview mit VWheute darüber, wann Versicherer auf Vorstandssuche bei ihm anklopfen, warum der Einfluss der Bafin bei der Gewinnung von Top-Personal hemmend sein kann und welches persönliche und fachliche Rüstzeug Spitzenmanager mitbringen müssen.

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Größte Lebensversicherer: Allianz baut Vorsprung aus

Der Platzhirsch unter den deutschen Lebensversicherern baut seinen Vorsprung auf die Konkurrenz aus. Das geht aus der Bafin-Erstversicherungsstatistik hervor, die 79 hierzulande tätigen Lebensversicherer nach verdienten Bruttobeiträgen auflistet. In der Top Ten gibt es wenig Bewegung: Provinzial steigt auf, Zurich und Nürnberger tauschen die Plätze. Als spannend erweist sich der Blick auf die Gesamtstornoquoten.

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Kostete frühere Liebesaffäre John Neal den AIG-Job?

Erst Aon und nun AIG: Bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres tritt John Neal einen hochrangigen Job nicht an. Der frühere CEO von Lloyd’s of London sollte beim US-Versicherer ab Dezember eigentlich als Nummer zwei hinter Peter Zaffino agieren. Doch "persönliche Umstände" verhindern seine Ernennung, lautet die offizielle Erklärung von AIG. Medienberichten nach soll eine Affäre aus eine Rolle gespielt haben.

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DWS steigt ins indische Fondsgeschäft von Japans größtem Versicherer ein

Die DWS Group, der Investmentarm der Deutschen Bank, forciert ihre Expansion in Asien. Der deutsche Fondsriese erwirbt eine 40-prozentige Beteiligung an einer Einheit der Nippon Life India Asset Management mit dem strategischen Ziel, ein gemeinsames Geschäft für alternative Investmentfonds (AIF) in Indien aufzubauen.

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„Exzellentes Momentum“: Allianz-Finanzchefin Coste-Lepoutre bricht eine Lanze für den deutschen Heimatmarkt

Allianz-Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre sieht den Münchner Konzern „auf Kurs für ein ausgezeichnetes Jahr“. In einem Pressegespräch erklärte sie, wie der jüngste Rekordgewinn nach den ersten neun Monaten zustande kam und warum dies nicht allein dem geringen Schadenniveau sowie Preiserhöhungen in der Schaden- und Unfallversicherung zu verdanken sei. Mit Blick auf die Lebensversicherung ließ Coste-Lepoutre durchblicken, dass sich die Allianz einen Verkauf eigener Bestände vorstellen kann – allerdings nicht im deutschen Heimatmarkt, dessen Bedeutung die Managerin ausdrücklich hervorhob.

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Sinkende Umsatzerlöse bei MLP im dritten Quartal

Kürzlich schraubte MLP die Gewinnprognose für das Gesamtjahr herunter. Bei der mittelfristigen Planung für 2028 indes erhöht der Finanzdienstleister die Prognose. Man werde von „begrenzten Risiken und umfangreichen IT-Investitionen einschließlich künstlicher Intelligenz profitieren“, lautet die Begründung vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Uwe Schroeder-Wildberg. Doch aktuell kämpft das Unternehmen mit sinkenden Umsatzerlösen, wie die Q3-Zahlen offenbaren.

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KI-Agenten übernehmen Schlüsselprozesse bei Versicherern und Banken

Finanzunternehmen verlagern zentrale Kundenprozesse auf KI-Agenten, was die Interaktion zwischen Banken, Versicherern und ihren Kunden rasant verändert. Laut dem World Cloud Report in Financial Services 2026 des Capgemini Research Institute nutzen Versicherer die Technologie vor allem im Kundenservice (70 Prozent), gefolgt von Risikoprüfung (68 Prozent), Schadenbearbeitung (65 Prozent) und Kundengewinnung (59 Prozent).

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Frankreich mischt europäischen Capitve-Markt auf

Neue regulatorische Rahmenbedingungen verändern die Captive-Landschaft in Europa. Vor allem Frankreich profitiert von den Ende 2022 eingeführten Regeln, die den Aufbau und die Verlagerung von firmeneigenen Versicherern erleichtern sollen. Laut der Ratingagentur AM Best verzeichnete das Land 2024 das höchste Nettowachstum in Europa und etabliert sich zunehmend als Hotspot.

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Athora Leben prescht mit Überschussbeteiligung-Bekanntgabe für 2026 vor

Der Run-off-Spezialist Athora hat sich als erster Lebensversicherer im deutschen Markt mit der Bekanntgabe seiner Überschussbeteiligung für 2026 aus der Deckung gewagt: Die Athora Lebensversicherung AG plant, die laufende Verzinsung um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent anzuheben. Mit einer Gesamtverzinsung von 4,5 Prozent dürfte das Unternehmen, dem ein hohes Interesse am deutschen Leben-Portfolio der Zurich nachgesagt wird, erneut zu den spendabelsten Anbietern im Markt gehören.

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Signal Iduna steigt bei Cyberdienstleister Perseus ein

Der Versicherer Signal Iduna beteiligt sich als strategischer Investor beim Berliner Cybersicherheitsunternehmen Perseus Technologies. Beide Unternehmen vertiefen damit ihre Zusammenarbeit, die seit 2018 besteht. Neben der Signal Iduna engagieren sich bereits die Versicherer HDI und Markel als Gesellschafter bei Perseus.

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Studie: „Unternehmensqualität“ bei den Lebensversicherern Zurich, Debeka und Cosmos nur „befriedigend“

Vor einigen Wochen haben die Analysehäuser Metzler Ratings und Morgen & Morgen die Bilanzkennzahlen der wichtigsten Lebensversicherer durchleuchtet und Bestnoten verteilt. DFSI Ratings folgt nun mit einer Studie zur „Unternehmensqualität" von 34 Lebensversicherern. Wie auch bei den anderen Untersuchungen liegen die Anbieter WWK, Europa, Ergo Vorsorge, Hannoversche, Continentale und LV 1871 vorne.

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QBE sieht Deutschland als „globales Top-Ziel für Cyberangriffe“

Kein anderes Land in Europa wird derzeit häufiger Opfer von Cyberattacken als Deutschland – und zugleich ist kaum eines stärker abhängig von Cloud-Technologien und digitalen Infrastrukturen. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Industrieversicherer QBE auf Basis seiner aktuellen Studie „Cyber Resilience Report“. Hinzu komme, dass durch KI-Tools „selbst Laien komplexe Angriffsskripte und Schadcode“ durchführen könnten. Wehrlos sind die Unternehmen gleichwohl nicht, betonen die Fachleute in ihrem Bericht.

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D&O-Versicherer müssen sich auf Haftungswelle einstellen

Nach Einschätzung des GDV wird die Zahl der Schadenersatzforderungen gegen Manager künftig deutlich zunehmen. Getrieben wird die Entwicklung von der schwachen Konjunktur in Deutschland, einer steigenden Zahl von Insolvenzen und verschärften gesetzlichen Anforderungen. Laut aktueller D&O-Statistik erhöhte sich die Zahl der Schäden 2024 das dritte Jahr in Folge. Jeder Schaden kostete die Versicherer im Schnitt über 115.000 Euro, was eine Steigerung von fast 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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Volkswagen verlagert Captive von Irland nach Deutschland

Von einer "goldenen Ära der Captives" sprach Dan Towle, Präsident der Captive Insurance Companies Association (CICA), auf einem Luxemburger Fachevent zu Eigenversicherern. Doch auch sie geraten in den Sog der PFAS-Haftungsschäden. Die Branche befürchtet die Ausweitung der Superfund-Gesetzgebung auf weitere Ewigkeitschemikalien-Verbindungen. Politische Risiken waren auch ein Thema. So sieht Charlotte Mueller von der Swiss Re die Weltordnung massiv gestört. Derweil verkündet Tibor Boettcher den Umzug der Volkswagen-Captive und nimmt dabei eine Verdopplung des Körperschaftssteuersatzes in Kauf.

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Frauenanteil auf Vorstandsebene stagniert

Nur wenige Versicherer sind an der Börse. Die damit verbundene Transparenz bietet viel Angriffsfläche – wenn es etwa um die Gehaltshöhe der Manager geht. Auch die geringe Anzahl der Frauen auf Vorstandsebene bietet oft viel Stoff für Diskussionen. Die deutsch-schwedische AllBright-Stiftung hat nun noch einmal nachgezählt, wie es branchenweit um das Verhältnis von Männern und Frauen bei deutschen Börsenkonzernen steht. Wie allseits bekannt, sind bei der Allianz vier der neun Vorstände weiblich. Auch Munich Re, Talanx und die Tochter Hannover Rück bekommen ein gutes Rating. Schlecht sieht es hingegen bei Wüstenrot & Württembergische, Hypoport und MLP aus.

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Betriebsunterbrechungen steigen bei deutschen Unternehmen zum Risiko Nummer eins auf

Betriebsunterbrechungen werden von deutschen Unternehmen als größte Gefahr eingeschätzt. Zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie des Berater- und Maklerunternehmens Aon. Damit werden Betriebsstörungen mittlerweile als bedrohlicher empfunden als die eng verwandten Cyberrisiken – diese wurden gegenüber der letzten Aon-Befragung von 2023 auf den zweiten Platz verdrängt. Bemerkenswert ist, dass eine bestimmte Gefahr von deutschen Managern besonders gefürchtet wird, während sie im weltweiten Vergleich nur eine Nebenrolle spielt.  

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Allianz Commercial warnt vor den Risiken des weltweiten Rechenzentrum-Booms

Der Bau von Rechenzentren erlebt eine nie dagewesene Hochkonjunktur – und das geht nach Ansicht des Industrieversicherers Allianz Commercial mit einigen strukturellen Risiken einher. Insbesondere die rasant steigenden Baukosten und Energiebedarfe könnten die hehren Wachstumsaussichten der von einer regelrechten KI- und Cloud-Euphorie getragenen Rechenzentren begrenzen, warnt das Unternehmen in einem Bericht.

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Captives im Wandel: KI, US-Sog und die Milliardengefahr PFAS

Der Captive-Markt, in dem Konzerne Risiken teilweise im Konzernselbstbehalt zeichnen, erlebt im Zuge der nun abflauenden Hochpreisphase in Erst- und Rückversicherungsmärkten eine Renaissance. Das Ziel: erwartete Gewinne und den Cashflow im Konzern zu halten. Parallel dazu realisieren Staaten, dass sie attraktive Standortbedingungen für Captives bieten sollten, um die Wertschöpfung bei Aktuaren, Managern und Dienstleistern im eigenen Land zu halten.

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BdV begrüßt Bafin-Vorstoß bei Kfz-Versicherern und hadert weiter mit der Schadenregulierung

Dass die Finanzaufsicht Bafin nun auch bei den Kfz-Versicherern die Zügel stärker anziehen will, stößt beim Bund der Versicherten (BdV) auf Zustimmung. Treue Kunden seien oft benachteiligt, monierte BdV-Expertin Bianka Bobell in einem Pressegespräch. Kritisch äußerte sich die Verbraucherschützerin auch über die Schadenbearbeitung der Gesellschaften – diese „ächzt aus jedem Loch“, so Bobell. Verständnis äußerte sie dafür, dass die Branche mit Blick aufs kommende Jahr weiter an der Preisschraube drehen wird.

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Weniger Geldautomatensprengungen – doch Ausmaß laut GDV „weiter hoch“

Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland ist 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die vom Bundeskriminalamt (BKA) erfassten Fälle fielen um 40 Prozent auf bundesweit 269, wie der Branchenverband der Versicherer GDV meldete. „Prävention wirkt“, kommentierte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen den Rückgang. VWheute hat in Berlin nachgefragt, wie es um die versicherten Schäden bestellt ist und mit welchen Policen sich Banken gegen Geldautomatensprengungen absichern können.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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MGAs bekommen europäischen Verband

Mit der Fédération des Agences de Souscription Européennes entsteht ein europäischer Verband für Assekuradeure. Fase, so die Abkürzung, soll MGAs mit Kapazitätsgebern, Maklern, Investoren sowie Dienstleistern zusammenbringen und die Stimme der aufstrebenden Branche auf dem alten Kontinent stärken. Sitz ist im niederländischen Amsterdam. Dual-Europe-Chef Olaf Jonda begrüßt die Gründung und tritt in den Beirat ein.

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Kfz-Wechselsaison: Jennifers und Patricks zahlen mehr

Wer Jennifer oder Patrick heißt, muss für seine Kfz-Versicherung im Schnitt tiefer in die Tasche greifen als andere Versicherte. Fahrer mit diesen Vornamen müssen laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox höhere Beiträge leisten als etwa Uwe oder Martina. Grundlage der Analyse sind die 30 häufigsten männlichen und weiblichen Vornamen unter den Kfz-Haftpflichtabschlüssen bei Verivox.

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Berkshire Hathaway profitiert von geringen Versicherungsschäden

Zum Abschied von Warren Buffett als Konzernchef hat Berkshire Hathaway das Ergebnis gesteigert. Der von dem 95-Jährigen aufgebaute US-Konzern verbesserte seinen operativen Gewinn im dritten Quartal um 34 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Treiber war das Versicherungsgeschäft.

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Blackstone finanziert neues Lloyd’s-Syndikat von Fidelis

Der Vermögensverwalter Blackstone baut sein Engagement im Versicherungssektor aus: Über eine Partnerschaft mit dem Managing General Underwriter (MGU) The Fidelis Partnership steigt der US-Finanzriese in den Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s ein. Konkret unterstützt Blackrock die Gründung des neuen „Syndicate 2126“.

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Allianz Leben-Chef Kubat über Konsolidierungsdruck: „Ich möchte mich gar nicht in die Lage eines Hauses versetzen, das nur ein Zehntel unserer Größe hat“

Die Erkenntnis ist nicht neu, geht aber auch nicht weg: Die deutsche Versicherungswirtschaft steht unter Druck – Digitalisierung, Demografie und Konsolidierung verändern die Spielregeln des Marktes. Auf der Finanzmesse DKM diskutierten vier Topmanager über die Zukunftsfähigkeit ihrer Häuser – und über die Frage, wie Versicherer künftig mehr liefern können als „Beitrag und Police“. Aufmunternde Worte gab es unter anderem vom Signal Iduna-CEO: „Wir stehen an einer Schwelle, an der die Versicherungswirtschaft noch viel relevanter sein kann als in den letzten zehn Jahren“, sagte Torsten Uhlig auf dem Dortmunder Podium. Allianz Leben-Chef Ruedi Kubat bekannte unterdessen, das „Konsolidierungsspiel“ der Branche als gelassener Beobachter zu verfolgen.

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Bafin-Aufseherin Wiens schaut auf IT-Sünder, extreme Kfz-Rabatte, stellt aber auch Entlastungen für kleine Versicherer in Aussicht

Versicherer klagen über zu viel Regulierung. Insofern interessierte die Assekuranz auf der Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht 2025 in Bonn vor allem, was die Bafin in Sachen Entbürokratisierung unternimmt. Julia Wiens lieferte viele Antworten dazu und klärte auf, ob das "Kleinbanken-Regime" auch für die Versicherungsbranche anwendbar ist. Im Rahmen der sogenannten Wohlverhaltensaufsicht erkennt sie bei Kfz-Versicherern extreme Preisdifferenzierungen und Rabatte. "Wir wollen, dass die Ausreißer am Markt erwischt und ermahnt werden." Währenddessen prüft die Bafin weiterhin die IT der Versicherer, rund zehn Untersuchungen schafft die Behörde im Jahr. Weitere Fälle mit Kapitalaufschlägen schließt Wiens daher nicht aus.

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