Thinksurance erweitert Ausschreibungsservice

Vertriebschef (Head of Sales) bei Thinksurance.: Matthias Christ. Quelle: Thinksurance

Unternehmen mit anfragepflichtigen Sonderrisiken haben oft besonders viel Beratungsbedarf – das Gewerbe-Insurtech Thinksurance nimmt dies zum Anlass, um sein Backoffice nachzujustieren. Ein erweitertes Expertenteam aus spezialisierten Underwritern kümmert sich künftig um die Ausschreibungen.

Manche gewerbliche Risiken lassen sich von Firmen nicht so einfach per Mausklick über eine Plattform abschließen – zunächst will sich der Versicherer im Rahmen einer Ausschreibung ein genaues Bild von der Risikosituation im Unternehmen machen. Diesen Medienbruch beim Vertragsabschluss möglichst geschmeidig zu managen, hat sich das Insurtech Thinksurance schon länger auf die Fahnen geschrieben.  

Die Frankfurter haben nun mitgeteilt, dass künftig ein erweitertes Backoffice für den spezialisierten Fachsupport sorgt. Die anfragepflichtigen Sonderrisiken können Nutzer der Thinksurance-Plattform nunmehr an ein mehr als zehnköpfiges Expertenteam weiterleiten. Von dort aus wird der gesamte Ausschreibungsprozess oder Teile davon, gesteuert. „Die Dienstleistungen umfassen die sorgfältige Prüfung des Risikos, die Auswahl passender Versicherer, die Klärung von Rückfragen der Versicherer sowie die eingehende Analyse der Angebote durch diese“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Der neue Backoffice-Service richtet sich laut Thinksurance vor allem an Vertriebe, Maklerpools und Banken ohne eigenen Vertriebsinnendienst, um diese zu entlasten. Vertriebschef Matthias Christ sieht in dem Service „eine Antwort auf den aktuellen Fachkräftemangel“. So könnten die Vertriebspartner bei Lastspitzen, wie sie im aktuellen Jahresendgeschäft auftreten können, auf den Service zugreifen. Auch eine dauerhafte Unterstützung sei gewährleistet, so Christ.

Thinksurance gibt es seit 2015. Mitte des Jahres sammelte das Insurtech Investorengelder in Höhe von 22 Mio. Euro ein – weit mehr als die ursprünglich angestrebten 8 Mio. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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