Allianz: Kein genereller Ausschluss bei KI-Schäden

KI-Schäden werden kommen und mit ihnen neue Absicherungsbedürfnisse der Industrie an die Branche. Rückversicherer Munich Re, der bereits gesonderte Policen dazu anbietet, ist der Überzeugung, dass künstliche Intelligenz immer Fehler machen werde, „egal wie gut sie ist“.  Im VersicherungswirtschaftCLUB betonte auch der Münchener Nachbar Allianz seine Offenheit zur Absicherung von KI-Schäden.

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Altersvorsorge-Rating 2024: Franke und Bornberg schließt Klassik-Comeback aus und mahnt zur Vorsicht bei Einmalbeitragspolicen

Die Anbieter privater Rentenversicherungen tun sich schwer im Neugeschäft – der Absatz verläuft schleppend und eine Trendwende erscheint zumindest in diesem Jahr nicht mehr in Sicht. An einer eingeschränkten Produktauswahl kann es nicht liegen: Satte 872 Tarife aus allen drei Schichten der privaten Altersvorsorge hat das Analysehaus Franke und Bornberg jüngst gesichtet. Dabei wurden erstmals auch Produkte mit Einmalbeitrag beleuchtet. Wie sich diese schlugen und ob klassische Policen ein Comeback erleben werden, erklärt Tarifspezialist Michael Franke.

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Schnell, schlank, sicher: Die Workbench als flexible Entwicklungsumgebung für KI
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KI ist der Hoffnungsträger Nummer 1 für Versicherungen: Kaum eine andere Branche baut so konsequent insbesondere auf Generative AI. Das setzt KI-Entwickler unter Druck – sie müssen Modelle effizient, aber auch regulatorikkonform entwickeln und trainieren. Schlanke Agilität trotz Governance und Compliance versprechen sogenannte Developer Workbenches. Sie machen es Entwicklern so einfach wie möglich.

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Versicherer machen bei Dunkelverarbeitung große Fortschritte

Die Versicherer kommen bei der Automatisierung ihrer Abläufe immer besser voran, die anfängliche Zögerlichkeit in den Unternehmen sieht der Branchenverband GDV als überwunden an. Laut einer Erhebung des GDV ist die sogenannte Dunkelverarbeitungsquote in den Mitgliedsunternehmen zuletzt stark gestiegen. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass die Branche auch bei der künstlichen Intelligenz (KI) zügig vorankommt. Hier ist aus Sicht der Branchenvertreter noch Geduld gefragt.

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„Branchenvertrauter“ Florian Toncar hofft auf FDP-Comeback im Finanzministerium

Wenn es demnächst zu Neuwahlen im Bund kommt, hätte die Union mit Abstand die besten Karten – zumindest aus Sicht der hiesigen Versicherungsvermittler. Laut der Sonntagsfrage des Vermittlerverbandes AfW kämen CDU/CSU auf 43 Prozent, gefolgt von der FDP mit 20 Prozent. In Führung liegen die Liberalen bei der Frage, welcher der im Bundestag vertretenen Parteien am ehesten das Thema Altersvorsorge lösen könnte. Entsprechend groß ist das Bedauern in der Branche, dass Christian Lindners Staatssekretär Florian Toncar nun ebenfalls den Dienst quittiert hat – doch dieser deutet bereits ein Comeback an. Ob Riester-Reform und Altersvorsorgedepot noch eine Zukunft haben, wird der FDP-Politiker womöglich auf einer Versicherungstagung am Mittwoch in Berlin darlegen.

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Kfz-Bedingungen im Check: Qualität der Tarife wird besser, Axa kommt sehr schlecht weg

Franke und Bornberg hat 367 Kfz-Tarife von 79 Gesellschaften nach 73 Kriterien untersucht. Knapp 24 Prozent schneiden von der Qualität gerade mal ausreichend oder noch schlechter ab. „Da ist selbst ein niedriger Preis oft zu teuer“, urteilt das Analysehaus. 86 Tarife erhalten die Topnote FFF+ (hervorragend). Diese Policen stammen u.a. von den großen Kfz-Versicherern Huk-Coburg und Allianz. Bei der Tochter Allianz Direct wurde jedoch ein Tarif mit nur „ausreichend“ bewertet. Ähnlich niedrige Punkte gab es für eine Police bei der Provinzial, bei R+V, Neodigital, Huk24, Debeka oder die Bayerische. Ganze 32 hat davon alleine die Axa. Auf Anfrage erklärt der Versicherer wie das zustande kommt.

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Blau Direkt hat Streit mit seinem Miteigentümer Oliver Pradetto

Dass Blau Direkt-Geschäftsführer Oliver Lang nach mehr als vier Jahren Abschied nimmt von dem Lübecker Maklerpool und Technologiedienstleister ist seit Montag bekannt – nicht aber, wie es zu dem plötzlichen Abgang Langs kam. Dass die Trennung nicht so einvernehmlich ablief wie zunächst verlautbart, legt jetzt ein Medienbericht nahe. Demnach ist Miteigentümer Oliver Pradetto auf Zinne, weil er Langs Entlassung nicht mittrage und diese auch nicht ordnungsgemäß erfolgt sei. Wie Blau Direkt auf die Einlassungen seines Mitgründers reagiert, hat VWheute erfahren.  

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Welcher Versicherungsriese greift bei Baloise zu?

Seit die Baloise-Aktionäre überraschend die Stimmrechtsbeschränkung kippten und der schwedische Investor Cevian seine Anteile erhöhte, hat sich die Strategie des Schweizer Versicherers grundlegend verändert. Cevian fordert, dass Baloise sich aus unprofitablen Märkten zurückzieht, darunter auch Deutschland. Es ist somit keine Überraschung, wenn Europas größte Versicherer wie Allianz, Axa oder Zurich mit einem Deal in Verbindung gebracht werden. VWheute ordnet ein.

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VersicherungswirtschaftCLUB reagiert auf Trump-Wahlsieg: „Die geopolitische und die wirtschaftliche Meinung muss man trennen“

Deutschland ist am Mittwochmorgen mit einem neuen und zugleich altbekannten US-Präsidenten aufgewacht. Der überraschend deutliche Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen war natürlich auch Thema beim VersicherungswirtschaftCLUB.

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Amerika, du hast es besser …

Mit diesen Worten beginnt das Gedicht „Den Vereinigten Staaten“ von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1827. Auch wenn der Dichter selbst nie seinen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt hat, soll er doch ein großer Bewunderer der zu seinen Lebzeiten noch jungen Vereinigten Staaten gewesen sein. Aus den Zeilen des Gedichts spricht die Faszination darüber, dass in Amerika ein neuer Anfang möglich war, ganz ohne Altlasten, wie Goethe sie aus Europa kannte. Lassen sich diese Worte auch auf die Gegenwart und die Assekuranz übertragen? Ein Marktcheck zu Insurtech-Modellen von Torsten Oletzky.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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JDC dringt mit VGH-Deal weiter in den Sparkassen-Sektor vor

Der Maklerpool und Finanzdienstleister JDC baut seine Zusammenarbeit mit den öffentlichen Versicherern weiter aus: Mit der VGH ist der nunmehr fünfte Kooperationspartner gewonnen. Die neue Exklusivvereinbarung sieht vor, dass die insgesamt 34 Sparkassen im Geschäftsgebiet des niedersächsischen Regionalversicherers künftig Policen der VGH vermitteln können. Als Schnittstelle dient die Plattform von JDC – und die bringt einen wichtigen Zusatznutzen mit.

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Unwetterkatastrophe in Spanien hinterlässt Milliardenschäden

Die Ratingagentur Morningstar DBRS erwartet, dass die verheerenden Überschwemmungen in Spanien versicherte Schäden von weit über einer Milliarde Euro zur Folge haben. Die wirtschaftlichen Schäden schätzen die Fachleute nach ersten Erkenntnissen auf mehrere Milliarden Euro. Auf den staatlichen Katastrophenfonds Consorcio de Compensación de Seguros (CCS) kommen hohe Belastungen zu.

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Aon tütet millionenschweren Zukauf ein

Aon gewinnt an Masse. Ende letzter Woche war der Vertragsabschluss zur Übernahme des britischen Versicherungsmaklers Griffiths & Armour offiziell. Zuvor kündigte Aon an, seine Präsenz in Großbritannien und in Irland auszubauen. Das Schwergewicht der Maklerbranche soll sich gegen namhafte Wettbewerber wie Gallagher durchgesetzt haben.

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BarmeniaGothaer-Vorstand Lamsfuß über Bayer 04-Sponsoring: „Diese Euphorie hilft uns extrem, sie tut unserer Marke gut“

Die Barmenia ist seit 2016 offizieller Haupt- und Trikotsponsor der Erfolgsmannschaft der Stunde – Bayer 04 Leverkusen. Ob der Wuppertaler Versicherer, der frisch mit der Gothaer fusioniert ist, seine Marketingziele mit dem Fußballsponsoring erfüllt hat, wie diese Ziele überhaupt messbar sind und wann die neue Marke BarmeniaGothaer auf dem Trikot zu sehen ist, verriet Vertriebsvorstand Frank Lamsfuß im Doppelinterview mit Bayer 04-Chef Fernando Carro auf der Vermittlermesse DKM.  

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Trotz gemeinsamem DKM-Auftakt: BVK und BDVM bleiben sich fremd

Die Vermittlermesse DKM in Dortmund wird traditionell von der Auftaktpressekonferenz des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) eingeläutet – erstmals war auch der Maklerverband BDVM auf dem Podium vertreten. Allein: Der gemeinsame Auftritt der sich kritisch belauernden Verbände geriet höchst ungemeinschaftlich. Von einem Schulterschluss scheint man weit entfernt. Beobachtungen von VWheute-Redakteur Lorenz Klein.

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Vienna Insurance Group gründet Cyberspezialisten

Mit der Cyber Risk Solutions GmbH nimmt der österreichische Versicherer die Zielgruppe kleiner und mittelständischer Unternehmen ins Visier. „Cyriso“ spezialisiert sich auf sogenannte „as a Service Dienstleistungen“ rund um das Thema Cyberrisiko und -schäden. Die Geschäfte leiten Christiana Bruckner und Michael Ganzwohl.

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Dank Lloyd’s of London kann Cyber-Assekuradeur Baobab auf größere Kunden hoffen

Der Berliner Cyber-Assekuradeur Baobab kooperiert mit dem Versicherungsmarkt Lloyd’s of London. Durch die neue Partnerschaft wird das Insurtech zum offiziellen Lloyd’s Coverholder und ist dadurch in der Lage, seinen potenziellen Kundenkreis auf das sogenannte Mid-Market-Segment zu erweitern. Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Mio. Euro kann Baobab somit ab sofort einen Cyberschutz vermitteln.

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Summitas stößt mit BVUK-Zukauf ins bAV-Segment vor

Der Maklerkonsolidierer Summitas bereitet eine Großübernahme vor: Der in Würzburg ansässige Spezialmakler BVUK soll bis Jahresende unter das Dach der Gruppe rücken und damit die Kompetenz der Münchner in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stärken – ein Segment, das bei Summitas bislang kaum eine Rolle gespielt hat.

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Risikoszenarien bei KI: Wenn der Chatbot der Allianz plötzlich über die Axa spricht

Für Martin Thormählen steht die Entwicklung um Künstliche Intelligenz erst am Anfang. Dabei könne sie schon jetzt viele Dinge besser machen als der Mensch. Als Beispiel führt der Chief Technology Officer von Munich Re eine Studie der Johns Hopkins University auf, wonach 60 Prozent der Patienten die KI besser verstehen als das, was ihnen ein Arzt sagt. Das könne perspektivisch auch dem Versicherungsvertreter passieren. Risikofrei sei künstliche Intelligenz allerdings nicht. Thormählen warnt vor Prompt Injection.

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Bader nimmt EU-Regulierung aufs Korn: „Der nordkoreanische Hacker gerät in Panik, weil wir jetzt DORA haben“

Den Vortrag zum Lebengeschäft nutzte Guido Bader zu einer Generalabrechnung mit der EU-Regulierung. "DORA kostet uns bei der Stuttgarter Lebensversicherung intern und extern über 2.000 Personentage, gefühlt 70 bis 80 Prozent davon ist völlig unproduktiv", sagte er auf der MCC-Tagung "Insurance Today and Tomorrow". Auswüchse bei Provisionen könne man auch ohne Verbote bekämpfen und die Zahlen im Nachhaltigkeitsberichten würden ohnehin nicht stimmen. Positiv war er hingegen bezüglich des Zustandes der Lebensversicherung gestimmt. Die LV-Branche habe sich "tapfer gehalten".

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Preise für Industrieversicherungen sinken global

Die weltweiten Preise für Industrieversicherungen sind im dritten Quartal 2024 um ein Prozent gesunken. Erstmals seit Q3/2017 verzeichnete der Global Insurance Market Index von Marsh einen vierteljährlichen Rückgang. in Europa blieben die Prämien unverändert. Stark gesunken sind weltweit die Preise für Financial Lines. In Haftpflicht wiederum stiegen sie deutlich.

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Finanzaufsicht wirft QBE Kundentäuschung vor

Die australische Finanzaufsichtsbehörde ASIC hat rechtliche Schritte gegen QBE eingeleitet. Dem Versicherer wird Irreführung der Kunden in Bezug auf angebliche Rabatte auf bestimmte allgemeine Versicherungsprodukte vorgeworfen. Die in den Prozess involvierte Tochter von QBE, QBE Insurance (Australia), soll zwischen Juli 2017 und September 2022 in ihren Mitteilungen und Erneuerungshinweisen Rabatte versprochen haben, ohne diese entsprechend umzusetzen.

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Land unter in Deutschland: „Jeder Versicherer wird prüfen, ob er die steigenden Extremwetterschäden langfristig noch sinnvoll in Deckung nehmen kann“

Fünf Jahre nahezu ungeahnte Dürre und Trockenheit und zuletzt drei Fluten zum Jahreswechsel, zu Pfingsten und im Juni. Deutschland wankt zwischen zu viel und zu wenig Wasser. Diesem Thema widmet sich der GDV-Naturgefahrenreport 2024, der VWheute exklusiv vorliegt. Darin wird mit rund 70 Tabellen dokumentiert wie stark das Schadenausmaß durch Naturgefahren ist und erläutert wie Prävention in der Praxis funktioniert.

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Walthes und Höhn im Doppelinterview: „Versicherungswirtschaft steht bei der Betrachtung der Angebots-Nachfrage-Relation vergleichsweise hervorragend da“

Das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) feiert sein 75-jähriges Bestehen. Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender des BWV, und Katharina Höhn, geschäftsführendes BWV Vorstandsmitglied sprechen im Doppelinterview mit VWheute über die Schwierigkeit, Ausbildungsplätze neu zu besetzen, das Negativimage der Branche und die Zukunft des Berufsbildes.

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Unternehmen misstrauen Gewerbeversicherern

Wirtschaftssorgen und der hohe Bürokratieaufwand belasten Kleinunternehmen hierzulande. Das ist eine Erkenntnis einer von Finanzchef24 und der R+V Allgemeine Versicherung initiierten Umfrage. Auch das Verhältnis zu den Versicherern wurde befragt. Nur sechs Prozent der Firmen empfinden die Beratungsqualität als „sehr gut“. Generell herrscht ein Misstrauen gegenüber der Assekuranz, weil viele Firmen schlechte Erfahrungen bei der Schadenregulierung gemacht haben.

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E+S Rück: Bisherige Preiserhöhungen im Kfz-Geschäft ohne Wirkung

Die für das Deutschlandgeschäft zuständige Hannover-Rück-Tochter E+S Rück rechnet in der Schaden-Rückversicherung mit weiteren Preiserhöhungen und verbesserten Konditionen in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2025. Die seitens der Erstversicherer vorgenommenen Tarifanpassungen in der Kfz-Versicherung indes haben bislang aufgrund der anhaltend hohen Schadeninflation nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, berichtet das Unternehmen in Baden-Baden.

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Beazley bietet 50-Mio-Deckung für Finanzinstitute, aber nicht für US-Firmen

Beazley ist stolz darauf, eine Cyberdeckung in Höhe von 50 Mio. Euro bieten zu können. Mit der gleichen Kapazität wendet man sich nun an Finanzinstitute. Ein neu gegründetes Konsortium namens Flex versichert Kriminalitäts-, Berufs-, Organhaftungs- und Cyberrisiken. Um den großen US-Markt machen die Briten aber einen Bogen.

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Investment-Manager der Allianz: „Da Diversifizierung keinen ausreichenden Schutz vor systemischen Risiken bietet, gehen wir sie an der Wurzel an“

Die Allianz Investment Management (AIM) verwaltet das 750 Mrd. US-Dollar schwere konzerneigene Anlage-Portfolio der Allianz. Dabei legt der Versicherungsriese Wert darauf, dass die Unternehmen, bei denen sich die Münchner aktuell oder in Zukunft als Investor engagieren, nachhaltiger werden. Die nötige Überzeugungsarbeit vor Ort kann anstrengend sein, wie der zuständige Allianz-Manager Patrick Peura verrät – doch die Mühe lohnt sich, denn in einer Welt, die für alle immer gefährlicher zu werden droht, lassen sich Risiken nicht wegdiversifizieren.

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Jeder zweite Fahrer schwerer Fahrzeuge schaltet Assistenzsysteme aus

Ungeschützte Verkehrsteilnehmer in Städten sollen nach Meinung der Allianz in den Fokus der Sicherheitspolitik gerückt werden. Als besondere Unfallverursacher hat der Versicherer aus München Kleintransporter und Lkw ausgemacht. Höherer Technikeinsatz soll viele Unfälle vermeiden. Allerdings empfinden die Fahrer diese Helfer jedoch als nervend.

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Krankenhausreform treibt bei PKV den Puls hoch

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit hat der Bundestag die umstrittene Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach beschlossen. Im Kern geht es darum, die Vergütung der Kliniken neu zu gestalten, sodass sie nicht mehr auf Fallpauschalen für einzelne Behandlungsfälle basiert. Stattdessen sollen die Kliniken zukünftig 60 Prozent ihrer Vergütung bereits für das Bereitstellen bestimmter Angebote erhalten. Der PKV-Verband sieht die Pläne kritisch.

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CEOs im Dax: Drei Olivers, drei Christians und insgesamt drei Frauen

Der Anteil der Frauen an den Vorstandsposten hat sich laut der einer Studie der Allbright Stiftung leicht erhöht. Allerdings gibt es unter den CEOs aller 160 Unternehmen der DAX-Familie mehr Männer namens „Christian“ (10) als weibliche Vorstandsvorsitzende (9). Männlich, deutsch und mit einem Wirtschaftsstudium – so sieht das Profil eines typischen Vorstands hierzulande aus. In der Versicherungsbranche ist es ähnlich. Von den zehn Vorständen bei der Ergo Deutschland gibt es zwei mit dem Namen „Christian“, aber auch eine Frau namens „Christine“. Die Düsseldorfer werden bald vom beliebten CEO-Vornamen „Oliver“ geführt.

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Zurich gestattet Exklusivpartnern Vertrieb von Fremdprodukten

Zurich-Vertreter sollen künftig auch Policen anderer Anbieter verkaufen dürfen. Das wäre in der Marktpraxis der Kölner neu. Bislang durften im Agenturvertrieb nur Produkte aus dem eigenen Haus vermittelt werden. In einer Vorstandsvorlage, die das Handelsblatt zitiert, warnt Vertriebsvorstand Ulrich Christmann vor dem Risiko, Vertriebspotenziale zu verpassen, „wenn wir dieses Projekt nicht machen“.

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„Milton“ dürfte Rückversicherungspreisen neuen Auftrieb geben

Die schlimmsten Befürchtungen traten zwar nicht ein – trotzdem dürfte Hurrikan „Milton“ zu den fünf teuersten Naturkatastrophen in den USA gehören. Zu dieser Einschätzung kommt die Ratingagentur Morningstar DBRS. Die Fachleute rechnen mit versicherten Schäden von bis zu 60 Mrd. US-Dollar, was die aufkeimende Hoffnung auf stabilere Rückversicherungspreise zunichtemachen würde. Auch dürften einige kleinere und mittelgroße lokale Versicherer durch „Milton“ unter erheblichem Ertragsdruck geraten, so die Prognose der Fachleute.

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Wie Ergo vom rasanten Wachstum in Indien profitiert

Der indische Versicherungsmarkt wird für die Ergo immer wichtiger. Sechs Prozent des weltweiten Geschäfts erwirtschaftet die Munich Re-Tochter bereits auf dem Subkontinent – kein Markt wächst schneller als der indische, wie Ergo International-CEO Oliver Willmes in einem Interview erklärte. Der Manager ist überzeugt, dass die Konzerntochter Ergo International, in die auch das Indien-Geschäft fließt, in naher Zukunft fast die Hälfte zum Gesamtumsatz der Düsseldorfer beisteuern wird.

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Versicherer rechnen frühestens ab 2025 mit verbesserter Ertragslage

Die deutschen Versicherer schätzen ihre Ertragslage seit 2021 kontinuierlich schlechter ein. Aktuell beurteilt jeder Dritte (32 Prozent) der vom Ifo-Institut im Auftrag des Branchenverbands GDV befragten Versicherer ihre Ertragslage als ungünstig ein – das sind zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Eine positive Trendwende erwartet die Branche ab dem kommenden Jahr: 53 Prozent der Befragten rechnen von 2025 bis 2027 mit einer verbesserten Ertragssituation.

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Munich Re Specialty zieht mit Ex-Allianz-Commercial-Managern Spaniengeschäft hoch

Der Rückversicherer Munich Re zeichnet ab 2025 Erstversicherungsspezialgeschäft am spanischen Markt. Munich Re Specialty, so der vollständige Name, hat über seine Einheit Munich Re Risk Solutions Ireland Limited eine Niederlassung im Land gegründet. Spanien ist nach Großbritannien, Irland und Deutschland der vierte Standort des Unternehmens.

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Ausschließlichkeitsagenturen gewinnen drei Millionen Neukunden durch Online-Marketing – persönliche Ansprache bleibt aber erfolgreicher

Sirius Campus hat 1.576 Telefoninterviews mit Ausschließlichkeitsvertretern von 23 Vertrieben durchgeführt und herausgefunden, mit welchem Vertriebsweg man die meisten Neukunden gewinnt. Seit 2020 gibt es beim Online-Marketing ein Wachstum von 62 Prozent. Hierbei sind besonders Vertreter der HanseMerkur, Huk-Coburg und Barmenia erfolgreich. Bei der Weiterempfehlung durch Kunden sind andere Versicherer dominant.

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Wachsendes Marktpotenzial bei Embedded Insurance

Die Idee von eingebetteten Versicherungen wird häufig als etwas völlig Neues angesehen – allerdings ist dem gar nicht so. Es kommt derzeit nur eine neue Komponente hinzu: die zur Verfügung stehende Technologie. Und diese hat das Potenzial, die Versicherungsbranche massiv zu verändern. "De facto überblicken wir heute erst einen Bruchteil dessen, was möglich ist", glaubt Fredrik Solberg. Ein Gastbeitrag.

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GGW expandiert nach Polen und Island

Die von Tobias Warweg geführte GGW Group hat vier weitere Unternehmen gekauft, darunter einen Versicherungsberater aus Stuttgart und zwei im Ausland ansässige Makler. Die Transaktionen erfolgten über einen Zeitraum von zwei Monaten, wie erst jetzt bekannt wurde. Mit einem der Zukäufe baut der Hamburger Maklerkonsolidierer unter anderem seine hiesige Luftfahrtexpertise aus.  

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Analysten: Milton kann zu einem der größten Katastrophenereignisse werden

Als Hurrikan der Kategorie 4 soll Milton in Florida in wenigen Stunden auf Land treffen. Nach Helene ist es der zweite schwere Sturm binnen kurzer Zeit, der auf den US-Bundesstaat zurast. Obwohl die vollen Auswirkungen ungewiss sind, prognostizieren Analysten der amerikanischen Investmentbank Piper Sandler, dass das Unwetter den Versicherungsmarkt verändern könne.

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WTW: Anforderungen an den Energiesektor steigen

Nach Jahren harter Marktbedingungen beginnen sich die Marktzyklen in der Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung zu drehen. Dies geht aus dem neuen Power Market Review von Willis Towers Watson hervor. „Während kleinere Abnutzungsschäden im Energiesektor eine Konstante bleiben, dürfte das Ausbleiben größerer Schäden in den Jahren 2023 und 2024 zu einer wettbewerbsfähigeren Preisgestaltung bei Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden führen”, heißt es.

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Die Unruhe vor dem Sturm: Nach „Helene“ droht Florida mit „Milton“ die nächste Katastrophe

Der Risikoanalyst Corelogic hat seine Schätzung der gesamten versicherten Schäden durch Hurrikan „Helene“ deutlich nach oben korrigiert: Nach anfänglich bis zu 5 Mrd. Dollar geht die US-Firma inzwischen von 10,5 bis 17,5 Mrd. Dollar aus. So sind in der neunen Schätzung inzwischen auch die Schäden berücksichtigt, die das staatliche Flutversicherungsprogramm NFIP abdeckt. Auch Moody’s RMS kommt auf eine zweistellige Summe. Unterdessen rollt mit „Milton“ der nächste Hurrikan auf den Südosten der USA zu – die Rückversicherungsmakler Guy Carpenter und Howden Re befürchten „erhebliche Auswirkungen“.

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Betriebliche Krankenversicherung bleibt unter ihren Möglichkeiten

Jedes fünfte Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern hat hierzulande eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) eingeführt. Das ergab die Kubus-Befragung des Kölner Marktforschungs- und Beratungsunternehmens MSR Consulting unter 3.500 Gewerbekunden deutscher Versicherer. Die Berater halten das Marktpotenzial der bKV für längst noch nicht ausgeschöpft – und sagen, was die Versicherer künftig besser machen müssen, um bei der Verbreitung voranzukommen.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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FM-Manager Todd: „Wir legen bei einzelnen Risiken deutlich höhere Kapazitäten am Markt an als alle anderen Teilnehmer“

Wer mehr in Prävention investiert, erhält dafür niedrige Prämien und hohe Kapazitäten. Mit diesem Angebot an Kunden hat der US-Industrieversicherer FM seit über 200 Jahren viel Erfolg. Nigel Todd, Client Service Manager bei FM in Deutschland, verrät im Gespräch, was er von der GVNW-Datenplattform hält, wie hoch die Maximaldeckung im Feuergeschäft ist und wie stark FM vom Fachkräftemangel betroffen ist.

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