Lange Zeit galt eine leistungsfähige Infrastruktur in Deutschland als verlässliche Basisbedingung: Energie war kontinuierlich und günstig verfügbar, Transportwege und Datenverbindungen funktionierten. Heute rücken diese Grundlagen des Wirtschaftsstandorts Deutschland – Energieversorgung, Transport und Datenanbindung – gemeinsam mit Know-how, Bildung, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Stabilität in den Mittelpunkt strategischer Überlegungen von Staat und Unternehmen. Sanierungsbedürftige Schienenwege, volatile Energiemärkte, fragile Lieferketten und zunehmende Klimafolgen zeigen: Infrastruktur ist kein statischer Rahmenfaktor mehr, sondern ein wesentlicher Treiber dafür, wie attraktiv ein Standort für Investitionen ist und wie souverän Unternehmen und Volkswirtschaften Krisen bewältigen. Ein Gastbeitrag von Axa-XL-Manager Kai Kuklinski.
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