Axa XL forciert Präventionsstrategie

Axa-XL-Managerin Libby Benet. Bildquelle: Axa XL

Der Industrieversicherer Axa XL gründet eine neue, spezialisierte Geschäftseinheit für Präventionsservices. Diese Sparte wird zur fünften tragenden Säule des Unternehmens. Sie reiht sich gleichberechtigt neben die bestehenden Business Units Americas, APAC & Europe, UK & Lloyd’s sowie Reinsurance ein. Die Leitung übernimmt Libby Benet.

Axa XL schafft eine neue Geschäftseinheit zur Skalierung von Präventionsservices. Es ist neben Americas, APAC & Europe, UK & Lloyd’s und Reinsurance die fünfte Business Unit des Industrieversicherers. Das Unternehmen will sich mit der Öffnung der Abteilung verstärkt als beratender Partner in den Bereichen Risikoanalyse und proaktive Schadenvermeidung positionieren.

Die Leitung übernimmt Libby Benet, die bisher als Global Chief Underwriting Officer fungierte und seit 2020 beim Versicherer tätig ist. Zuvor arbeitete sie in Führungspositionen bei Branchengrößen wie Beazley, Generali und Zurich. Sie steht vor der Aufgabe, die globale Reichweite der Risk-Consulting-Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Nach Angaben von Axa XL sollen Datenanalysen künftig enger mit dem klassischen Risikoengineering verzahnt werden. Im Fokus stehen Klimarisiken, Lieferketten, Cyberbedrohungen und die allgemeine operative Resilienz.

Die strategische Relevanz dieses Schrittes wird durch aktuelle Erkenntnisse aus dem „Future Risks Report 2025” von Axa untermauert. Demnach sehen 86 Prozent der befragten Experten in der Prävention die entscheidende Zukunftsstrategie, da selbst hochkomplexe und vernetzte Risiken durch gezielte Maßnahmen zumindest teilweise vermieden werden könnten. „Prävention muss ein zentraler Bestandteil unserer Kundenbetreuung sein. Deshalb machen wir entsprechende Services zu einem Kernbestandteil unseres Angebots“, erklärt Scott Gunter, CEO von Axa XL.  

Autor: VW-Redaktion