Die Lebensversicherung ist mal wieder der Prügelknabe – aber der Widerstand erstarkt

„Vor dem Aus“, „Abgrund“ schlechter „Deal“; LV-Berichterstattung ist selten positiv. Ein aktueller und sich auf eine Untersuchung des Bund der Versicherten (BdV) stützende Untersuchung ist da keine Ausnahme. Die Versicherer werden nicht gefragt, das übernimmt VWheute für die Kollegen. Die Antwort von Verband und Unternehmen ist eindeutig, die Studie sei schlicht schlecht.

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Vitality: Generali wehrt sich gegen BdV-Klage

Die Generali ist stolz auf „Vitality“. Es handelt sich um ein smartphonebasiertes Gesundheitsprogramm, mit dem sich der Kunde durch sportliche Aktivität Rabatte verdienen kann. Das können Sachwerte aber auch geringere Beiträge für Versicherungen sein. Der Bund der Versicherten hat (BdV) nun geklagt, die Bedingungen von Vitality in Verbindung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung der Generali-Tochter Dialog seien für den Kunden nicht zu verstehen.

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BdV reicht gegen Generali Klage wegen Vitality ein
 VWheute Sprint 

Im Januar präsentierte Generali-Deutschland-Chef Giovanni Liverani in Berlin noch stolz die nächste Stufe von „Vitality“. Es ist im Kern ein Gesundheitsprogramm, bei dem der Kunde für das Erreichen bestimmter Fitnessziele Prämien erhält. Der Bund der Versicherten (BdV) hält die Bedingungen von Vitality in Verbindung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der Tochter Dialog für „undurchsichtig“ und hat Klage eingereicht.

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Lebensversicherung im Schleudergang, „besorgniserregende“ Solvenzquoten bei Run-off-Unternehmen

Die Solvenzquoten in der Lebensversicherung haben sich 2019 marktweit verschlechtert und die Aussichten für 2020 bleiben angesichts der negativen Zinsentwicklung „hart“. Steuert die Branche nicht um, drohen nach Einschätzung von Dr. Carsten Zielke und Axel Kleinlein weitere Run-Offs und sogar Pleiten. „Es braut sich etwas zusammen bei den Lebensversicherern“, sagte der Chef des Bundes der Versicherten am Mittwoch bei der Vorstellung der Studie „Solvenzberichte auf dem Prüfstand – Die Branche driftet auseinander“.

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BdV kürt „MeinPlan Kids“ der LV1871 mit dem Versicherungskäse des Jahres

Auf diese „Auszeichnung“ ist kein Versicherungsunternehmen wirklich scharf. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat das Produkt „MeinPlan Kids“ der LV 1871 zum Versicherungskäse des Jahres gekürt. So handele es sich dabei lediglich um eine ungeförderte fondsgebundene Rentenversicherung – mit den bekannten Nachteilen wie mangelnde Transparenz und hohe Kosten – begründet die Jury ihre Entscheidung.

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Kleinlein: „Versicherer sind keine Partner der Kunden“

Timing ist alles: Jüngst präsentierte der GDV seine Zahlen für 2019, einen Tag später sprach Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV) mit VWheute über jene Ergebnisse und die Lebensversicherung im Allgemeinen. Woher die vielen Einmalzahlungen in der Altersvorsorge kommen, kann sich der Versicherungsmathematiker nicht erklären, doch sein Problem mit der Branche ist ein ganz anderes.

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Kleinlein attackiert GDV scharf

Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV), teilt wieder einmal kräftig aus. Dieses Mal ist der Branchenverband GDV und – mal wieder – die Riester-Rente. „Die Versicherungslobbyisten stellen historische Rentenhöhen der Riester-Rente den Leistungen der gesetzlichen Rente so gegenüber, als wären diese Ergebnisse auch heute zu erwarten“, keilt der Verbraucherschützer.

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Kleinlein: „Generali steht nur noch für Unzuverlässigkeit, Untreue und Flatterhaftigkeit“

BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein ist bekannt dafür, bei seiner Kritik kein Blatt vor den Mund zu nehmen. In einem Blogbeitrag hat er sich nun den Run-off der Generali Leben vorgenommen. Dabei will sich der Verbraucherschützer besonders kreativ geben – formuliert hat er seinen Beitrag als „Brief eines Proxalto-Vertrags (geboren Generali)“ an Deutschlandchef Giovanni Liverani. Die Wortwahl ist jedenfalls zuweilen recht deftig.

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BdV und AfW fordern Wechselrecht bei Run-off

Norman Wirth (links) und Axel Kleinlein (rechts)

Der Bund der Versicherten sowie der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW fordern im Falle eines Run-offs, dass Versicherte die Möglichkeit eines fairen Wechsels bekommen sollen. „Wir erwarten nach dem Generali-Deal weitere Run-Offs und damit viele Millionen weiterer Betroffener“, fordert BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein. „Mit einem fairen Übertragungswert unter Berücksichtigung der ausstehenden Abschlusskosten kann das Know-How der qualifizierten, unabhängigen Vermittler genutzt werden, um die besten Lösungen für die Versicherten bei einem Run-Off zu finden“, ergänzt Norman Wirth, Vorstand des Maklerverbandes AfW.

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