Assekurata: Lebensversicherer treten gegen Banken, Onlinebroker und Fondsplattformen an

Die deutsche Lebensversicherungsbranche steht erneut vor tiefgreifenden Veränderungen, analysiert Assekurata-Experte Lars Heermann. Nach Jahren der Niedrigzinsen sorgt die Zinswende zwar für neue Spielräume, doch zugleich wächst der Druck durch Regulierung, Technologie und Demografie. Anbieter müssen ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten und sich im Wettbewerb nicht nur gegen klassische Konkurrenten, sondern zunehmend auch gegen Banken, Fondsplattformen und digitale Player behaupten.

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Schaden- und Unfallversicherer holen sich Vertrauen zurück

Im Schadenfall zeigt sich, ob der Versicherer etwas taugt – so streng sieht es zumindest der Kunde, der sich hilfesuchend an seinen Anbieter wendet. Die gute Nachricht lautet: Immer mehr Versicherer meistern diese Prüfung weitaus besser als noch vor zwei Jahren, wie die Ratingagentur Assekurata in einer Analyse schreibt. Allerdings laufen einige Anbieter Gefahr, den Anschluss in der Schadenregulierung zu verlieren.

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Marktanteile-Studie: BarmeniaGothaer überholt Talanx

Die Allianz bleibt souveräner Spitzenreiter im deutschen Versicherungsmarkt, während die neu zusammengeschlossene BarmeniaGothaer-Gruppe in die Top Ten vorstößt. Das zeigt das aktuelle Marktanteils-Ranking des Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste (KIVI). Dass der Talanx-Konzern nicht mehr zu den zehn größten Anbietern zählt, sei einer Änderung der Methodik geschuldet, wie die KIVI-Muttergesellschaft Assekurata mitteilt.

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Lebensversicherung: Assekurata beziffert stille Lasten auf 80 Milliarden Euro

„Die deutschen Lebensversicherer profitieren in ihrer Erfolgsrechnung von der Auflösung der Zinszusatzreserve“, schreibt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Mitteilung. Dies wirke sich positiv auf aktuelle und künftige Rohüberschüsse aus. Allerdings belasten stille Lasten die finanzielle Position der Branche und eine anhaltend unterdurchschnittliche Nettoverzinsung das Anlageergebnis. Die strukturellen Unsicherheiten in der Altersvorsorgepolitik unter der neuen Bundesregierung bleiben.

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Assekurata-Analyse: In der PKV behält der Optimismus die Oberhand

Die privaten Krankenversicherer (PKV) schauen auf ein durchwachsenes Jahr 2024 zurück: Soliden Vertriebszahlen standen steigende Leistungsausgaben und Beitragserhöhungen entgegen. Die versicherungstechnischen Ergebnisse sind vielerorts unter Druck geraten, wie die Ratingagentur Assekurata berichtet. Für das laufende und kommende Jahr rechnet die Branche laut einer Umfrage der Analysten nicht mit einer wesentlichen Entlastung – optimistisch gibt sie sich trotzdem.

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Assekurata: „2025 wird erneut ein Jahr mit eher schwächeren Gewinnen“

Der Druck auf die deutschen Schaden- und Unfallversicherer steigt. Hohe Inflation, zunehmende Schadenhäufigkeit und schwache wirtschaftliche Rahmenbedingungen lasten spürbar auf den Unternehmen, berichtet die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Untersuchung. Mit einem versicherungstechnischen Ergebnis von rund 1,9 Milliarden Euro übertrafen die Versicherer zwar den Vorjahreswert von 1,5 Milliarden Euro. Der Zehnjahresschnitt von rund drei Milliarden Euro wird verfehlt. Im Fokus stehen die Entwicklungen in der Kraftfahrt- und der Wohngebäudeversicherung.

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Assekurata: Wohl und Wehe der Lebensversicherer hängt an der Fondspolice

Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten gibt es für die deutsche Lebensversicherungsbranche erste Zeichen der Besserung. Vor allem Fondspolicen und die betriebliche Altersversorgung (bAV) erweisen sich als Geschäftstreiber und Hoffnungsträger. Zu diesem Fazit kommt Assekurata-Analyst Lars Heermann auf Basis einer Studie der Kölner Ratingagentur. Die anhaltende Verschiebung von der klassischen Lebensversicherung hin zu Fondspolicen hat jedoch ihren Preis für die Gesellschaften.

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Auszahlung da, Kunde weg: Wiederanlagequote der Lebensversicherer dümpelt bei 15 Prozent

Das Alterseinkünftegesetz von 2004 hatte viele Verbraucher dazu bewogen, sich unbedingt noch vor dem 1. Januar 2005 eine Lebens- und Rentenversicherung zu steuerbegünstigten Konditionen zu sichern – diese Verträge laufen nun verstärkt aus. Aus Sicht der Ratingagentur Assekurata wäre dies für die Lebensversicherer der ideale Moment, dem Kunden eine Wiederanlage schmackhaft zu machen. Doch das passiert häufig gar nicht, moniert Experte Lars Heermann. Die Branche verschenke dadurch unnötig viel Geld in Zeiten schwacher Wachstumszahlen.

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In der Lebensversicherung geht es in Trippelschritten aufwärts

Höhere Zinsen helfen der deutschen Lebensversicherung. Es geht aber nur langsam aufwärts, wie eine Studie zur Garantieverzinsung von Assekurata zeigt. Zumindest "schlagen" Lebenspolicen nun wieder die Inflation. Zudem können Kunden immer mehr auf die Auflösung von Rücklagen hoffen, die in der Niedrigzinsphase gebildet wurden. Wie relevant klassische Produkte und Fondspolicen derzeit sind, wurde auch untersucht.

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Assekurata kritisiert „Value-for-Money“-Konzepte: „Mindestrenditen stehen teils im Widerspruch zum Ziel, das Vertrauen der Versicherungsnehmer zu stärken“

Die Ratingagentur Assekurata sieht Verbesserungsbedarf bei den „Value-for-Money“-Ansätzen (VfM) in der Finanzmarktregulierung. Mehr Augenmaß verlangen die Analysten den Aufsehern etwa bei der Vorgabe von Mindestrenditen ab. So fordert die Bafin, dass Versicherungsprodukte zur privaten Altersvorsorge nach Abzug der Kosten eine Rendite abwerfen, die auf lange Sicht mindestens eine Inflationsrate von zwei Prozent ausgleicht. Das funktioniert auch, meinen die Fachleute von Assekurata auf Basis einer Studie – allerdings nur, wenn die risikoscheuen deutschen Sparer dabei mitziehen.

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Kfz-Versicherer offenbaren große Unterschiede beim Aufbau von Reserven

Wie stabil sind die Finanzen der Kfz-Versicherer? Angesichts stark steigender Schadenkosten wächst der Druck auf die hiesigen Anbieter, ihre Ertragslage zu sichern. Die Ratingagentur Assekurata hat dies zum Anlass genommen, die Schadenrückstellungen und die Schadenreservequoten der Branche näher zu beleuchten. Das Ergebnis: Die Anbieter wachsen sowohl bei den Beitragseinnahmen als auch bei der Reserveausstattung höchst unterschiedlich.

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„Tendenziell werden sich die Vertragskonditionen für die Kunden ab nächstem Jahr verbessern“

Mehr Bewegung in der Produktlandschaft durch die Anhebung des gesetzlichen Höchstrechnungszinses zum 1. Januar 2025 prognostiziert die Ratingagentur Assekurata für die deutschen Lebensversicherer. Zuletzt hätten höhere Zinsen und die Auflösung der Zinszusatzreserve die Geschäfte der Unternehmen beflügelt, hieß es bei der Online-Pressekonferenz „Marktausblick zur Lebensversicherung“. Stille Lasten und abfließende Einmalbeiträge kratzen jedoch an der finanziellen Position der Branche.

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PKV-Beiträge steigen weiter: Warum das Vermittlern in der Beratung nutzt und wie Versicherer darauf reagieren

Schon im nächsten Jahr stehen hohe Beitragsanpassungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) an. Das dürfte den Wettbewerb verschärfen. Denn Assekuranzen mit gut gefüllten Rücklagen können die Erhöhungen begrenzen. "Versicherer mit gut gefüllten Rückstellungen für Beitragsrückerstattung haben einen Wettbewerbsvorteil", sagte Assekurata-Bereichsleiter Abdulkadir Cebi bei der Online-Vorstellung des "Marktausblicks Private Krankenversicherung 2024/2025".

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Assekurata: Manche Anbieter kommen nur mit Preiserhöhungen wieder in die Gewinnzone

Die Inflation und die hohe Schadenbelastung machen den Kompositversicherern spürbar zu schaffen. Zwar schreibt die Branche weiterhin schwarze Zahlen. Trotzdem fällt der versicherungstechnische Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger aus, konstatiert das Ratingunternehmen Assekurata. Eine bestimmte Gruppe unter den Versicherern leidet besonders.

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Welche Lebensversicherer die größten Gewinner und Verlierer bei den Solvenzquoten sind

Die meisten Lebensversicherer berichten sehr umfangreich über ihre Solvenzquoten – doch nicht immer dient das auch dem Erkenntnisgewinn, moniert die Ratingagentur Assekurata. So klärten die Gesellschaften in ihren Solvenzberichten kaum darüber auf, wenn sich Werte stark verändert haben. „Die Transparenz der Berichterstattung fördert dies nicht“, lautet die Kritik – die Analysten haben deshalb selbst recherchiert.

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Solvenzquoten der Lebensversicherer fallen trotz Rückgang „komfortabel“ aus

Die Solvenzquoten der Lebensversicherer sind im Durchschnitt zwar leicht gesunken, liegen aber immer noch auf komfortablem Niveau. Zu diesem Fazit kommt die Ratingagentur Assekurata nach Durchsicht der jüngst veröffentlichten jährlichen Solvenzberichte von 72 deutschen Lebensversicherern.  

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Größere Versicherer gewähren tendenziell höhere Überschussbeteiligungen

Wie Altersvorsorgeverträge aus den Bereichen Klassik, Neue Klassik, Indexpolicen und Fondspolicen aktuell verzinst werden und welche Renditen die Kunden erwarten können, untersucht Assekurata in einer aktuellen Studie. Unter anderem kommt die Ratingagentur zu dem Ergebnis, dass das höhere Zinsniveau auch mit Unsicherheiten behaftet ist. Nach der Zinswende im Jahr 2022 haben sich die Kapitalmarktzinsen 2023 auf einem hohen Niveau eingependelt.

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Assekurata erweitert Rating-Komitee

Dr. Lothar Horbach, ehemaliger Vorstand der RheinLand Holding rückt mit sofortiger Wirkung in das urteilsgebende Organ der Kölner Ratingagentur. In seiner langjährigen Tätigkeit in der Versicherungsbranche bekleidete der Experte verschiedene leitende Funktionen.

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„Ganz wenige haben positive stille Reserven“ – Lebensversicherer hadern mit der Zinswende

Bei weiter rückläufigem Neugeschäft rechnet die Assekurata Assekuranz Rating-Agentur GmbH für 2023 für die deutschen Lebensversicherer mit einem erneuten Prämienrückgang um gut drei Prozent auf 89,5 Mrd. Euro. Der GDV hingegen kommt auf ein Minus von 5,5 Prozent. Wie sehen die Kölner Analysten die Entwicklung beim Storno und den stillen Lasten?

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Schadenversicherer unter Druck: „Jeder schielt derzeit auf seinen Konkurrenten“

Hohe Kosten durch die Inflation machen den Schadenassekuranzen das Leben schwer. Zudem gibt es nur ein mageres Neugeschäft. Der Markt ist von einem scharfen Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Das zeigt der "Marktausblick Schaden-/Unfallversicherung 2023/2024" der Ratingagentur Assekurata. "Es ist eine deutliche Anhebung der Prämien erforderlich", sagte Schadenexperte Dennis Wittkamp auf einer virtuellen Pressekonferenz.

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Pflegelücke: Niedrigpreisige Angebote treffen auf abschlussunwillige Deutsche

Die Private als Lösung des Pflegeproblems. In der privaten Krankenversicherung (PKV) existieren individuell bedarfsgerechte Pflegezusatzversicherungsprodukte, mit denen zu bezahlbaren Preisen eine Vollabsicherung für den Pflegefall möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Rating-Agentur Assekurata in einer aktualisierten Studie.

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„Völlig neue Rahmenbedingungen“: Wie stark die Lebensversicherer von steigenden Zinsen profitieren

Die steigenden Zinsen scheinen sich auch positiv auf die Solvenzquoten der Lebensversicherer auszuwirken. Laut einer aktuellen Analyse des Ratingunternehmens Assekurata sind die Quoten zum Jahresende 2022 auf durchschnittlich 613 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Ende 2021 lag der Schnitt noch bei etwa 474 Prozent. Dennoch zeige sich ein eher ambivalentes Bild.

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„Verstöße werden geahndet“: Was die neuen Nachhaltigkeitsregeln bedeuten

Große Änderungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ersetzt mit Wirkung zum 1. Januar 2024 die bisher geltende Non Financial Reporting Directive (NFRD). Das hat für die Unternehmen erhebliche Auswirkungen.

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Assekurata-Experte Dyschelmann: Lebensversicherer müssen eigene Stornoentwicklung und den nötigen Liquiditätsbedarf engmaschig im Auge behalten

Die Übernahme der Schweizer Skandalbank Credit Suisse durch die UBS beherrscht dieser Tage die Schlagzeilen. Vor rund einer Woche meldete die Silicon Valley Bank (SVB) Insolvenz an. „Anders als noch bei der Lehman-Pleite 2008 liegt der Grund hierfür nicht im Ausfall von Hypothekendarlehen mit schlechter Bonität, sondern genau gegensätzlich an ‚zu sicheren“ Wertpapieren“, konstatiert David Dyschelmann von Assekurata. Droht den Lebensversicherern ein ähnliches Szenario?

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Zinsanstieg killt Neugeschäft

Die Zinswende macht den deutschen Lebensversicherern im Neugeschäft das Leben schwer. Überschüsse steigen im Vergleich zu den Marktzinsen nur langsam, die Inflation frisst die Rendite auf. Immerhin sorgen die Zinsen für stabile Altbestände. Das sind wesentliche Erkenntnisse der "Marktstudie zu Überschussbeteiligungen und Garantien 2023", die die Rating-Agentur Assekurata jetzt vorgestellt hat.

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Lebensversicherer können mit Rückflüssen aus der Zinszusatzreserve (ZZR) rechnen

Die steigenden Leitzinsen machen sich mittlerweile auch bei den Lebensversicherern bemerkbar. So hat die Ratingagentur Assekurata die 89 deutschen Unternehmen einem sogenannten EKG-Check unterzogen. Die Analysten erwarten bereits 2022 Rückflüsse aus der Zinszusatzreserve (ZZR).

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Run-off-Gesellschaften sind deutlich stärker auf den Aktionär ausgerichtet

Welche Rolle nehmen die Run-off-Gesellschaften derzeit auf dem Lebensversicherungsmarkt ein? Dieser Frage ist Assekurata in einer aktuellen Studie nachgegangen. Eine Erkenntnis: Die Rohüberschüsse bei der Run-off-Gruppe fallen seit dem Bilanzjahr 2017 deutlich höher aus als im Marktdurchschnitt. Assekurata legt sich auch fest, ob es trotz steigender Zinsen, weitere Bestandsverkäufe geben wird.

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Wettbewerb um Marktanteile: Wo Versicherer Tempo machen und wo sie verlieren

Für VWheute blickt die Ratingagentur Assekurata exklusiv in die Zukunft der Versicherungsbranche. Während das Sachgeschäft oft an „Luxusproblemen“ wie Kosten- und Produktanpassungen hängt, kämpft die Lebensparte ums Überleben. Wird hier von Zukunft gesprochen, fällt der Begriff Run-off gleich mit. Seit der Jahrtausendwende sind fast 39 Player vom Markt verschwunden. Hoffnung gibt es bei den PKV-Anbietern.

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Assekurata erwartet stille Lasten von 40 Mrd. Euro für Lebensversicherer

Die Lebensversicherer werden nach Einschätzung von Assekurata erst langfristig von der Zinswende profitieren. Für das Branchenwachstum zeigte sich Bereichsleiter Lars Heermann bei der Vorstellung des Marktausblicks Lebensversicherung „skeptisch“. 2022 werde die Branche voraussichtlich erneut um ein Prozent schrumpfen.

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Überlastet Elementar die deutschen Schadenversicherer?

Die Ratingagentur Assekurata erwartet für die Wohngebäude- und Kfz-Versicherung deutlich höhere Prämien. Grund sind Elementarschäden und hohe Kostensteigerung durch die Inflation. Das geht aus dem "Assekurata-Marktausblick zur Schaden-/Unfallversicherung 2022" hervor, den die Analysten vorstellten. Auch die Frage nach der Belastung für die Erstversicherer durch umfangreichen Rückversicherungsschutz bei den Elementarschäden wurde gestellt.

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Stabile Lage in der PKV, aber viele Baustellen

Der Wandel vom Kostenerstatter zum Gesundheitsdienstleister in der privaten Krankenversicherung (PKV) kommt beim Kunden nicht an. „Der Bekanntheitsgrad von Gesundheitsservices in der PKV ist im Vorjahresvergleich leicht rückläufig. Wer sich für derartige Services interessiert, recherchiert meist selbst“, sagte Assekurata-Bereichsleiter Abdulkadir Çebi bei der Vorstellung des „Marktausblicks zur privaten Krankenversicherung 2022/23“. Die Rater sehen die Branche in einer „stabilen Ausgangsbasis“, verweisen aber auch auf viele Ungewissheiten und Handlungsfelder hin.

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Asskurata: Über die Hälfte aller Kriegsklauseln bei Cyberversicherungen unklar

Versicherungsklauseln können tückisch sein. Immer wieder gibt es mitunter langwierige juristische Auseinandersetzungen zwischen Versicherern und Versicherten um die Frage, wie eine solche Klausel ausgelegt werden kann. Jüngstes Beispiel war der Streit um die Betriebsschließungsversicherung. Nun könnten die Kriegsklauseln in der Cyberversicherung für neuen Sprengstoff sorgen.

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Assekurata-Chef Will: „Das einstige Leben-Flaggschiff ist mittlerweile gesunken“

Nur noch 21 der 46 Lebensversicherer, die an der diesjährigen Assekurata-Marktstudie teilgenommen haben, bieten im Neugeschäft klassische Garantieprodukte. Bezogen auf einzelne Tarifarten ist die Zahl der Anbieter sogar noch niedriger: Nur noch drei Anbieter für Riester- und sechs bei der Basis-Rente und jeweils zwölf für laufende und private Renten.

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Montagskolumne mit Reiner Will: „Sorgen vor Inflation sind in Deutschland besonders ausgeprägt“

Kommt es wegen er Inflationsangst zu steigenden Zinsen oder beginnt eine Lohn-Preis-Spirale  – und welche Auswirkungen hat das Phänomen Geldentwertung eigentlich auf Versicherer und Kunden? Einen gewohnt analytischen wie kritischen Blick auf die Ist-Situation sowie das Kommende wirft Reiner Will, geschäftsführender Gesellschafter der Assekurata Assekuranz Rating-Agentur in seiner Kolumne.

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