Votum-Chef Klein: “Staatliche Teillösungen haben in der dritten Säule der Altersvorsorge nichts zu suchen”

Diese Woche richtete sich der Votum-Verband mit klaren Forderungen an die Politik. Weniger Bürokratie und mehr Bekenntnis zur Schlüsselindustrie Finanzdienstleistung wird gefordert. “Die Politik muss erkennen, dass die Lösung der großen Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Altersvorsorge nur über diese Schlüsselindustrie führt”, erklärt Martin Klein, geschäftsführender Vorstand des Branchenverbands VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa. Auch sonst spart er nicht mit Forderungen und Vorschlägen.

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Das fordert Votum von der Regierung: “Starre Verbote bringen uns nicht weiter”

Nach 16 Jahren unter Bundeskanzlerin Angela Merkel steht Deutschland bei der Bundestagswahl 2021 eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Der Staat braucht einen Modernisierungsschub, glaubt der VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen (Votum). Er fordert von der kommenden Regierung u.a. die Beibehaltung der Privatvorsorge, Abbau von Bürokratie und mehr Nachhaltigkeitsfokus.

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Eiopa greift in BSV-Thematik ein

Die Versicherungsbranche macht in der Casa Betriebsschließungsversicherung (BSV) nicht die beste Figur. Das sieht auch Eiopa so und klopft den Versicherern nun auf die Finger. Insgesamt ist die Behörde unzufrieden mit dem Vorgehen, der Klarheit der Bedingungen und der Zahlungsunwilligkeit; doch es werden auch Lösungen in den Raum gestellt.

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Doppelinterview: Stuttgarter-Manager Bader und Berndt über die Gefahr der grünen Blase, ziellose Regulierung und ein zehnprozentiges Wachstumsziel

Wer Nachhaltigkeit sagt, meint (auch) Regulierung. Kein Gespräch über grüne Angebote ohne Solvency II- und Regulierungsdebatte; was ist grün, sollten ökologische Angebote besser gestellt werden und wie viel Einfluss sollte die Aufsicht generell nehmen? Das Gespräch über die GrüneRente mit den Stuttgarter-Vorständer Ralf Berndt und Guido Bader entwickelte sichzu einer offenen Diskussion über Ökologie, Wachstum und die Gefahr vor Anlagefehlern.

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Kraftakt Regulierung: Wie Finanzienstleister das Haftungsrisiko minimieren

Geeignetheitserklärung, Telefonaufzeichnung, Zielmarktabgleich oder ex–ost Kostenaufklärung: Freie Vermittler und Makler müssen sich auf ständig neue Anforderungen einstellen. Zudem steht weiterhin ein Aufsichtswechsel im Raum, weg von den Gewerbeämtern bzw. Industrie- und Handelskammern hin zur Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Bundesregierung hat jüngst noch einmal bekräftigt, an ihrem Vorhaben – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – festzuhalten. Ein Gastbeitrag von Alexander Pfisterer-Junkert.

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DVAG-Manager Lach: Banken- und Wertpapierregulierung trifft auch Versicherer

Die Versicherer sollten sich nach Einschätzung von Helge Lach, Vorstand der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), stärker um die Regulierung des gesamten Finanzsektors kümmern und intensiver Lobbying betreiben. „Wenn ein Vermittler 15 Prozent mit der Beratung von Finanzanlagen verdient und ihm fällt das aufgrund zunehmender Regulierungsanforderungen weg, dann muss der Versicherer letztlich gucken, wie er ihm diese Lücke finanziert, will der die Vertriebskraft nicht gänzlich verlieren”.

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