Verbesserte Anlegerinformationen erfreuen Finanzbranche

Neue Regeln beim Konsumentenschutz. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Kunde braucht bessere Informationen. Darin sind sich Branche, Verbraucherschützer und Finanzindustrie einig. Doch der Weg ist umstritten. Nun sollen die PRIIPs-Informationsblätter (Packaged retail and insurance-based investment products) überarbeitet werden.

Der deutsche Fondsverband BVI unterstützt die von den EU-Behörden für Banken, Wertpapiere und Versicherungen (ESAs) veröffentlichten Vorschläge zur Verbesserung der technischen Regulierungsstandards für die PRIIPs-Informationsblätter.

„Die Reformvorschläge der EU-Behörden sind ein großer Fortschritt für bessere Anlegerinformationen. Sie beseitigen in den Vorgaben zu Kosten und Wertentwicklung Mängel, die wir seit Jahren kritisieren“, sagt BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter. Zuletzt hatte der scheidende EIPA-Chef Gabriel Bernardino bemängelt, dass die PRIIPs zu wenig gelesen werden. Ein Ziel der Aufsicht ist es, dass sich die PRIIPs-Vorgaben nicht mit anderen Regeln überschneiden oder denen gar widersprechen. Zudem sollen sie leicht zu verstehen sein.

 „Es ist gut, dass die EU-Kommission die Anlegerinformationen nach PRIIPs, MiFID II und der Versicherungsvertriebsrichtlinie stärker angleichen will. Das ist echter Anlegerschutz“, erklärt Richter.

Autor: VW-Redaktion

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