GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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GDV kontert Kritik an Ablehnung des französischen Modells: „Am Schluss entscheidet immer Paris, ob diese Katastrophe eine Naturkatastrophe ist oder nicht. Und nur dann bekommen Sie auch Geld“

Das neue Konzept der Versicherungswirtschaft für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung hat umgehend Widerspruch bei der Umweltorganisation Urgewald ausgelöst. Die Klimaaktivisten, die nicht zum ersten Mal mit der Branche aneinandergeraten, hätten sich ein stärker solidarisches Modell nach französischem Vorbild gewünscht. Beim Branchenverband GDV versteht man die Kritik nicht – das CATNAT-System in Frankreich sei völlig überholt und nur deshalb zulässig, weil es bereits vor der EU-Deregulierung 1994 bestanden habe, entgegnete GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Empfehlung für 2027: Aktuare wollen Höchstrechnungszins nicht antasten

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) plädiert dafür, den Höchstrechnungszins für neu abgeschlossene Lebensversicherungsverträge im Jahr 2027 unverändert bei 1,0 Prozent zu belassen. Beim Branchenverband GDV stoßen die Argumente der DAV-Vorsitzenden Susanna Adelhardt auf Zustimmung: Die Empfehlung schaffe „langfristige Stabilität und Verlässlichkeit” für die Kunden und passe zur aktuellen Marktlage, erklärte Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV.

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Versicherungsbranche plädiert für mehr Prävention und ein besseres Risikoverständnis

Die Versicherungsbranche muss sich auf viele Veränderungen einstellen und eine höhere Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das glaubt Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes. Viele Einflussfaktoren wie eine sehr hohe Inflation in der Kfz- und Krankenversicherung würden die Assekuranzen auf einmal treffen. „Wir müssen in Daten und Tools investieren und eine hohe Kostendisziplin entwickeln“, sagt er auf dem Handelsblatt Summit in Düsseldorf. GDV-Expertin Anja Käfer-Rohrbach plädierte für mehr Prävention in Deutschland und Marsh-Mann Jens Florian-Jansen für ein besseres Risikoverständnis.

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EU-Kommission reformiert PEPP – Versicherer und Vermittler reagieren wohlwollend

Die EU-Kommission wagt mit dem „Supplementary Pension Package“, das im Kern eine grundlegende PEPP-Reform beinhaltet, einen Neustart bei der ins Stocken geratenen privaten Altersvorsorge in Europa. Die deutsche Versicherer- und Vermittlerbranche will dem offenbar nicht im Wege stehen – doch nicht alle PEPP-Geburtsfehler scheinen aus Branchensicht beseitigt.

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Nachhaltigkeitsangaben sollen verständlicher werden

Die EU-Kommission hat einen Entwurf zur Überarbeitung der Offenlegungsverordnung (SFDR) vorgelegt. Damit sollen die Nachhaltigkeitsinformationen zu Finanzanlageprodukten – darunter kapitalbildende Lebensversicherungen – deutlich verschlankt und für Versicherungsnehmer besser verständlich werden. „Heute kommen in vielen Fällen schon einmal 20 bis 30 Seiten zusammen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Weniger Geldautomatensprengungen – doch Ausmaß laut GDV „weiter hoch“

Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland ist 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die vom Bundeskriminalamt (BKA) erfassten Fälle fielen um 40 Prozent auf bundesweit 269, wie der Branchenverband der Versicherer GDV meldete. „Prävention wirkt“, kommentierte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen den Rückgang. VWheute hat in Berlin nachgefragt, wie es um die versicherten Schäden bestellt ist und mit welchen Policen sich Banken gegen Geldautomatensprengungen absichern können.

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Asmussen: „Ein Teil der Welt stellt Hardware her, ein anderer die Software und wir stellen Datenschutzregeln her. Das ist kein Geschäftsmodell“

Auf Einladung der Bafin sprach Jörg Asmussen über die Zukunftsfähigkeit der Versicherungsbranche. Diese hänge auch von der Regulierung ab. Die EU stecke noch „im Geist der letzten EU-Wahlperiode, die eine riesige Welle von sehr granularer Regulierung gebracht hat, die wir in Deutschland jetzt erst schrittweise umsetzen müssen", warnte der GDV-Hauptgeschäftsführer. Allein für den Versicherungssektor gebe es einen Umfang von 120 Dokumenten mit über 10.718 Seiten. Als positives Beispiel für pragmatisches Handeln lobte Asmussen die Aufsicht im Zusammenhang mit der DORA-Verordnung.

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Peter Schwark folgt auf Morgenstern als DIA-Sprecher

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge findet einen Nachfolger für den zum 30. September ausgeschiedenen Sprecher Klaus Morgenstern. Künftig leitet der frühere GDV-Mann Peter Schwark die inhaltliche und kommunikative Ausrichtung des Instituts. Die Aufgabe beim Beratungsunternehmen Teckpro, wo er seit Februar dieses Jahres in der Geschäftsführung sitzt, behält er bei.

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Teure Autoteile belasten Kfz-Versicherer

Die Preise für Kfz-Ersatzteile ziehen weiter an und setzen die Versicherungswirtschaft unter Druck. Eine aktuelle Auswertung des GDV zeigt, dass die Kosten für Bauteile wie Scheinwerfer, Stoßfänger oder Windschutzscheiben zwischen August 2024 und August 2025 im Durchschnitt um knapp sechs Prozent gestiegen sind. Bei einzelnen Teilen wie Vordertüren und Motorhauben sogar um rund acht Prozent.

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Kommunale Gebäude unzureichend gegen Klimaschäden abgesichert

Schulen, Bürgerhäuser oder Sporthallen: Viele kommunale Einrichtungen in Deutschland verfügen über keinen ausreichenden Versicherungsschutz gegen Naturgefahren. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Universität Hohenheim im Auftrag des GDV. Angesichts zunehmender Risiken durch Starkregen und Überschwemmungen sehen Experten darin eine wachsende Belastung für Städte und Gemeinden.

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„Weckruf für die Luftfahrt“: Ransomware-Angriff auf Collins Aerospace rückt Cyberversicherung in den Brennpunkt

Der Cyberangriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Collins Aerospace sorgt weiterhin für Turbulenzen an mehreren europäischen Flughäfen. Fragen nach der Sicherheit kritischer Infrastrukturen werden laut – und auch nach der Absicherung gegen solche Störungen. Der Vorfall sei ein „Weckruf für die Luftfahrt“, betonte der Cyberversicherungsexperte Andrew Saula gegenüber VWheute. Auch der Industrieversicherer HDI Global, der Branchenverband GDV und ein Sprecher des BER-Flughafens ordnen die aktuelle Lage auf Anfrage der Redaktion ein.

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PFAS-Musterbedingungen rechtswidrig: Fiedler kritisiert GDV

Vor rund fünf Monaten fügte der GDV in seine unverbindlichen Musterbedingungen eine Vertragsklausel zum Umgang mit PFAS hinzu. Diese schließt potenzielle Schäden zunächst pauschal aus. Im nächsten Schritt könne jedoch individuell vereinbart werden, unter welchen Voraussetzungen, hieß es damals aus Berlin. Mit Verzögerung reagiert GVNW-Vorsitzender Patrick Fiedler mit deutlichen Worten und Handlungen auf den Vorstoß. Der Ansatz gehe an den Marktrealitäten vorbei und sei rechtswidrig.

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Geschäftsklima der Versicherer hellt sich auf – nicht so in der PKV

Die Stimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2025 verbessert. Das ergab der aktuelle Ifo-Konjunkturtest des Branchenverbands GDV. Die Aufhellung des Geschäftsklimas ist vor allem den Schaden- und Unfallversicherern zu verdanken. Während die Lebensversicherer eine leicht verschlechterte Stimmungslage aufweisen, die zumindest immer noch über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stürzt die Gemütsverfassung in der PKV regelrecht ab.

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Deutsche Versicherer reagieren verstimmt auf EU-Pläne zu Solvency II

Die deutsche Versicherungswirtschaft hadert mit den von der EU-Kommission geplanten Änderungen an der Solvency-II-Verordnung. Der Branchenverband GDV findet in einer Stellungnahme deutliche Worte für den Kommissionsentwurf: Dieser setze die „langfristige Stabilität aufs Spiel“, da keine ausreichenden Sicherheitspuffer vorgesehen seien, warnte der Verband. Auch bei den vorgesehenen Erleichterungen für kleinere Versicherer sieht der GDV „erheblichen Nachbesserungsbedarf“.

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BVK und GDV begrüßen Betriebsrentenreform, unterscheiden sich aber bei Verbesserungswünschen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zum zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz abgesegnet – und das stößt bei der Versicherungsbranche auf breite Zustimmung. Die bAV-Reform befinde sich „auf einem guten Weg“, erklärte der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Gleichzeitig mahnt der BVK die Bundesregierung, die Rolle der Vermittler in der bAV-Beratung nicht zu unterschätzen. Der Versichererverband GDV hätte sich wiederum eine Absenkung der Beitragsgarantie gewünscht.

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Brief an Lars Klingbeil: Finanzverbände fordern schnelle und umfassende Altersvorsorge-Reformen

Ohne eine umfassende Reform der privaten Altersvorsorge könne ein Großteil der Bevölkerung die wachsende Rentenlücke nicht schließen, warnen die Geschäftsführer des BVI, des GDV, des Verbands der privaten Bausparkassen und der Landesbausparkassen in einem Brief, der VWheute vorliegt. Immer mehr Rentner treffen auf immer weniger Beitragszahler. Die größte Belastung trifft die heutige Generation der Erwerbstätigen. Die Verbände fordern Finanzminister Lars Klingbeil zum Handeln auf.

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Neue Regionalklassen: Hinter der Stadtgrenze fährt es sich günstiger

Mehr als zehn Millionen Autofahrer müssen sich hierzulande auf Veränderungen bei ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung einstellen. Grund hierfür ist die alljährliche Neuberechnung der Regionalklassen für die Kfz-Versicherung durch den Branchenverband GDV. In einigen Gegenden dürfte es für Versicherte teurer werden – nicht immer erscheint das nachvollziehbar, wie das Vergleichsportal Verivox am Beispiel Berlin vorrechnet.

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Bundeskabinett beschließt erste Stufe der Rentenreform – GDV beklagt fehlende Generationengerechtigkeit

Die Bundesregierung hat ihre ersten Renten-Vorhaben auf den Weg gebracht. Der Kabinettsbeschluss sieht im Kern vor, das gesetzliche Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent festzuschreiben und die sogenannte Mütterrente auszuweiten. Generationengerecht sei beides nicht, moniert Moritz Schumann vom Gesamtverband der Versicherer (GDV).

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Cyberangriffe auf Microsoft-Software treffen Versicherer

IT-Sicherheitsexperten warnen vor der gravierenden Schwachstelle in Microsofts Sharepoint-Software. Über eine Sicherheitslücke mit dem Namen „ToolShell“ drangen Angreifer gezielt in Systeme von Unternehmen und Regierungsstellen ein. Der GDV rechnet damit, dass der Fall zu versicherten Schäden in der Cyberversicherung führen könnte.

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GDV und Insurance Europe fordern Nachbesserungen bei Solvency II-Entwurf

Die Branchenverbände GDV und Insurance Europe haben den von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf zum Solvency II-Review als Schritt nach vorn begrüßt, zugleich aber als nicht weit genug gehend kritisiert. Zwar bringe die Überarbeitung der Delegierten Verordnung zu Solvency II Fortschritte – etwa bei der Stärkung langfristiger Investitionen und des Abbaus bürokratischer Hürden. Doch die Maßnahmen reichten nicht aus, um Europas Versicherer im internationalen Wettbewerb zu stärken, monieren die Branchenlobbyisten in Berlin und Brüssel.

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Versicherer begrüßen CSRD-Vereinfachungen – Vermittler warnen vor Substanzverlust

Die Bundesregierung hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie (CSRD) in deutsches Recht überführt – doch während es der hiesigen Versicherungswirtschaft nicht schnell genug gehen kann mit den geplanten Entlastungen, warnt der Vermittlerverband AfW davor, übers Ziel hinauszuschießen: Maklern drohe ein „Rückschritt, der neue Probleme schafft“.

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GDV korrigiert Beitragsprognose

Die deutschen Versicherer zeigen sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlicher als noch zu Jahresbeginn. Der GDV hebt seine Prognose für die Beitragseinnahmen kräftig an. Spartenübergreifend wird nun ein Prämienwachstum von 7,3 Prozent erwartet. Im Frühjahr hatte der Berliner Verband noch mit einem Plus von rund 5,0 Prozent gerechnet. Besonders deutlich fällt die Korrektur in der Lebensversicherung aus.

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Versicherungen werden zunehmend digital abgeschlossen

In Deutschland schließen immer mehr Menschen eine Versicherung auf digitalem Wege ab – etwa über eine Website, ein Vergleichsportal oder eine App: 2022 lag der Online-Anteil bei 18 Prozent, im Folgejahr bei 20 Prozent, 2024 stieg er auf 22 Prozent. Das berichtet der Branchenverband GDV auf Basis einer Mitgliederbefragung. Eine Gefahr für die persönliche Beratung schließt der Verband jedoch aus.

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Bafin-Aufseherin Julia Wiens lehnt gelockerte Kapitalanforderungen für Versicherer ab

Um die Solvenz der deutschen Versicherungsbranche ist es gut bestellt – eine rasche Lockerung der Kapitalanforderungen hält die oberste Versicherungsaufseherin bei der Bafin, Julia Wiens, dennoch für den falschen Weg. Es sei für die Branche wichtig, weiter stabil zu bleiben, „egal was da draußen passiert“, sagte Wiens auf einer Fachtagung des Branchenverbands GDV. Andreas Eurich, Co-CEO des Versicherers BarmeniaGothaer, hält die Versicherer hingegen auch im Falle von Marktverwerfungen für robust genug aufgestellt. Zugleich betonte er, dass auch eine gut funktionierende Regulierung regelmäßig auf den Prüfstand gehöre.

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Diese Fragen sollten Versicherer ihren Vermögensverwaltern in Bezug auf Nachhaltigkeit stellen

Die Versicherer gehören mit ihren gesamten Kapitalanlagen von 1,9 Billionen Euro zu den größten institutionellen Anlegern in Deutschland. Ein erheblicher Teil davon wird indirekt über Fonds angelegt. Insofern kommt dem beauftragten Vermögensverwalter eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Netto-Null-Ziele der Versicherer zu. Deshalb hat der GDV erstmals einen unverbindlichen ESG-Fragebogen erstellt, der es Versicherern ermöglicht, die Nachhaltigkeitskompetenz ihrer Asset-Manager zu prüfen.

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Naturgefahrenstatistik: Hochwasserschäden mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr sind zwar große Schäden durch Winter- und Herbststürme ausgeblieben, dafür verursachten Hochwasser – im Mai im Saarland und in Rheinland-Pfalz, im Juni in Baden-Württemberg und Bayern – erhebliche Überschwemmungsschäden. Insgesamt ermittelte die GDV-Naturgefahrenstatistik für 2024 versicherte Schäden in Höhe von 5,7 Mrd. Euro, die gleiche Summe wie 2023. Ein Überblick, in welchen Bundesländern die höchsten Schadenssummen entstanden sind.

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Lebensversicherer erzielen leichtes Prämienplus, aber viele Probleme bleiben

Die deutschen Lebensversicherer haben im Jahr 2024 ein leichtes Prämienplus erzielt. Angekurbelt wurde das Geschäft vor allem durch Einmalbeiträge. Laut aktuellen GDV-Zahlen stiegen die Einnahmen in diesem Segment um rund zehn Prozent. Die Zahl der insgesamt gehaltenen Lebensversicherungsverträge schrumpfte um 1,4 Prozent auf 84,3 Millionen Stück. Von Union und SPD fordert der Berliner Verband Reformen.

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Versicherer beharren auf pragmatischeren ESG-Berichtspflichten

Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) drängt weiter auf einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. In einem neuen Positionspapier fordert der GDV „zielgerichtetere, einfachere und zugleich effektivere“ Berichtspflichten. Die Branche will sich damit Gehör verschaffen im laufenden Konsultationsprozess der EU. Ziel: weniger Bürokratie, mehr Relevanz der veröffentlichten Informationen.

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Mehr Senioren an Unfällen beteiligt

Trotz eines allgemeinen Rückgangs der Unfallzahlen ist in Deutschland ein gegenläufiger Trend bei älteren Autofahrern zu beobachten: Immer mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Todesfolge werden von Senioren verursacht, berichtet der GDV. Während die Gesamtzahl der an solchen Unfällen beteiligten Pkw-Fahrer zwischen 2013 und 2023 um rund zwölf Prozent auf 303.800 sank, nahm die Zahl der Beteiligten ab 75 Jahren im selben Zeitraum um 26 Prozent auf 21.500 zu.

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Aon kritisiert pauschalen PFAS-Ausschluss

Die geplante Anpassung der GDV-Musterbedingungen, wonach PFAS-Schäden standardmäßig aus dem Versicherungsschutz in Haftpflicht- und Umweltrisikopolicen ausgeschlossen werden sollen, stößt auch beim Großmakler Aon auf Kritik. Thomas Gahr, Director und Spartenleiter Haftpflicht und Luftfahrt bei Aon Deutschland, sieht in dem Vorstoß des Verbands erhebliche Risiken für die Absicherung deutscher Unternehmen.

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Musterbedingungen: GDV schließt PFAS im ersten Schritt pauschal aus

Der Berliner Branchenverband GDV fügt in seine unverbindlichen Musterbedingungen eine Vertragsklausel zum Umgang mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, kurz PFAS, hinzu. Diese schließt potenzielle Schäden zunächst pauschal aus. Im nächsten Schritt könne jedoch individuell vereinbart werden, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang eine Deckung für bestimmte PFAS-Verbindungen gewährt wird, heißt es in einer Mitteilung.

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Allianz-Leben-Chef Ruedi Kubat über deutsches Rentensystem: „Ein stabiles Haus, das auf drei Säulen gebaut ist, sieht doch etwas anders aus“

Ruedi Kubat hat vor 100 Tagen den Chefposten bei der Allianz Lebensversicherungs-AG angetreten. Eine typische „Amtsantritts-Rhetorik“ kam dem Schweizer auf dem Versicherungstag des Branchenverbands GDV aber nicht über die Lippen. Besserwisserei und Belehrungen sind nicht seine Sache. Er wolle nicht alles anders machen bei der Allianz Leben, betonte Kubat – „einen frischen Blick von außen auf das Altersversorgungssystem in Deutschland“ traute sich der Manager aber durchaus zu – inklusive eines einfachen Rats an die deutsche Politik.

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GDV-Insurance-Summit: Die nächsten 15 Jahre werden „die schwierigsten, die Deutschland je hatte“

Ein „Weiter so“ wird nicht reichen, die neue Koalition muss jetzt liefern – am besten den „großen Wurf“. Das ist der Tenor, den die Rentenexperten auf einer Veranstaltung des Branchenverbands GDV in Berlin anstimmten. Politikberater Bert Rürup und Rentenchefin Gundula Roßbach mahnten strukturelle Reformen an, Verdi-Vorständin Rebecca Liebig unterstrich für die Gewerkschaft die Bedeutung der gesetzlichen Rente und GDV-Vize Moritz Schumann pochte angesichts aktueller Börsen-Kapriolen auf einen gesunden Mix aus Sicherheit und Renditechancen.  

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Altersvorsorge: Vieles bleibt aus Versicherer-Sicht vage

Hat der GDV seinen jährlichen Versicherungstag und den anschließenden Parlamentarischen Abend treffsicher auf den Abschluss der Koalitionsverhandlungen gelegt, oder war es schlicht Zufall, dass die Verhandler Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) gestern Nachmittag im Deutschen Bundestag ihren Koalitionsvertrag präsentierten. Präsident Norbert Rollinger und Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen richteten gleich mehrere Appelle an die zukünftigen Gesetzgeber – und nahmen eine erste kritische Würdigung des Vertragswerks vor. Kritik an den Rentenplänen der Koalition kommt vom AfW-Verband.

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Versicherer melden stabile Solvenzquoten

Nach aktuellen Schätzungen des GDV übersteigen die Eigenmittel der Versicherer die gesetzlich geforderten Kapitalpuffer deutlich. Für die Lebensversicherung rechnet der Verband mit einer mittleren Solvenzquote zwischen 285 und 295 Prozent, für die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Wert von 280 Prozent.

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Moritz Schumann: „Die Kommission muss endlich aufwachen“

Die Europäische Kommission hat ihr Arbeitsprogramm zur Savings- und Investment Union vorgestellt. Es zielt darauf ab mehr privates und institutionelles Kapital in die europäische Wirtschaft zu lenken. Aus Sicht der Versicherer bleibt die Kommission jedoch hinter ihren Zielen zurück.

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Deutsche Versicherer fordern „pragmatische“ EU-Kleinanlegerstrategie

Zum Start der Trilog-Verhandlungen zur EU-Kleinanlegerstrategie (Retail Investment Strategy – RIS) am 18. März hat der Versichererverband GDV „pragmatische Lösungen“ von den Verhandlungspartnern eingefordert. Der Verband beklagt, dass die aktuellen Vorschläge zur RIS zu kompliziert, zu unklar und überdies praxisfern ausgestaltet seien. Ein Provisionsverbot dürfte der Branche aller Voraussicht nach weiterhin erspart bleiben.

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Branchenstimmung hellt sich auf

Die deutsche Versicherungswirtschaft blickt zuversichtlicher in die Zukunft. Im vierten Quartal stieg die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage laut aktueller Ifo-Analyse auf 23,4 Punkte (zuvor: 2,8) und liegt damit über dem langfristigen Mittelwert von 12 Punkten. Knapp 30 Prozent der befragten Unternehmen geben ihre Geschäftslage aktuell als günstig an, im Vorquartal waren es nur 14 Prozent.

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Branchenverbände fordern rasche Regierungsbildung und Reformen

Die deutsche Versicherungsbranche drängt nach der Bundestagswahl 2025 auf eine schnelle Regierungsbildung und entschlossene Reformen. Deutschland benötige „jetzt rasch eine handlungsfähige Regierung“, die wieder für Aufbruchstimmung sorgen müsse, erklärte Jörg Asmussen vom Versichererverband GDV. Der Vermittlerverband BVK fordert angesichts einer möglichen Regierungsbeteiligung der SPD ein klares Bekenntnis zum Provisionssystem. Die Kollegen des AfW bedauern die Wahlniederlage der FDP und hoffen nun, dass die CDU das Finanzministerium übernimmt, um die Ergebnisse der Fokusgruppe private Altersvorsorge zu retten. Auch der Konzern Versicherungskammer hat eine lange Wunschliste ausgearbeitet.

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GDV sieht Talsohle überwunden: Lebengeschäft macht Hoffnung, Cybersparte wächst langsamer

Es war ein großer Rundumschlag, zu dem die beiden Hauptrepräsentanten des GDV, Norbert Rollinger und Jörg Asmussen, auf der Jahrespressekonferenz der Versicherer ausholten – denn Themen gibt es reichlich: eine drohende „Cyber-Pandemie“, zunehmende Elementarschäden, anhaltend rote Zahlen in der Kfz-Versicherung und nicht zuletzt ein massiver Reformbedarf in der Altersvorsorge treiben den Branchenverband um – das Ergebnis ist ein umfassender Forderungskatalog des GDV an die Politik. Da geriet das „überwiegend erfreuliche“ Gesamtergebnis der Versicherer im Jahr 2024, wie Verbandspräsident Rollinger resümierte, fast schon in den Hintergrund.

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PFAS-Risiken: „Die Einschläge kommen näher“

PFAS-Experte Nils Hellberg vom GDV glaubt daran, dass die Risiken um die Ewigkeitschemikalien beherrschbar bleiben können, wenn Versicherer mit Unternehmen und Maklern „an einem Strang ziehen“. Wie das aussehen könnte, erklärte er auf dem Euroforum „Jahrestagung Haftpflicht 2025“. Der Trend zu immer höheren Schadenersatzurteilen in den USA bereitet dem Fachmann Sorge – auch mit Blick auf Deutschland. Derweil versichern die Underwriter Lucas Beckmann (Munich Re) und Thomas Ranke (HDI Global), dass es nach wie vor keine pauschalen Ausschlüsse gebe.

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GDV begrüßt Qualitätsstandards für Kfz-Schadengutachten

Der Verein Deutscher Ingenieure fordert bundesweit einheitliche Standards für Kfz-Sachverständige und ihre Gutachten. Die Kfz-Versicherer werten das als positives Signal. Qualifizierte Sachverständige und strukturierte Gutachten seien für alle Seiten von Vorteil und könnten viele Streitigkeiten über die Schadenhöhe vermeiden, berichtet der GDV in einem Statement.

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„DORA kann viel Geld kosten, wenn man ab dem 17. Januar nicht halbwegs fertig ist“

Seit heute müssen Versicherer die neuen Regeln der DORA-Verordnung anwenden. Dabei ist es kein Geheimnis, dass die Arbeiten an der Umsetzung zum Stichtag 17. Januar keineswegs abgeschlossen sein werden – aus Sicht des Branchenverbands GDV warten zum Beispiel noch einige technische Detailfragen auf Klärung. Wie gut sind die Versicherer zum DORA-Start aufgestellt? Etliche Anbieter drücken sich um klare Aussagen.   

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