GDV greift bei Präsidentenwahl auf Michaels-Kniff zurück

Wer wird der starke Mann bei den Versicherern? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ringt derzeit um den Platz an der Spitze. Es zeichnet sich ab, dass der momentane Präsident Wolfgang Weiler das Rennen machen wird, doch dafür ist eine Pfiffigkeit notwendig. Eng wird es beim Kampf um die Präsidiumssitze.

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Schadenanstieg um über 20 Prozent möglich: Arag und Roland rüsten sich für den Worst-Case

Es gab schon einfachere Zeiten für die Rechtschutzversicherer. Erst der VW-Abgasskandal, jetzt Corona. Die nächste Belastung könnte weniger imposant, aber dafür dauerhaft eintreten. Die Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren sollen ab dem nächsten Jahr erhöht werden. Für die Branche, die sich bei der Schaden-Kosten-Quote nahe der hundert Prozent bewegt, ist das nicht einfach. Führende Player wie Arag und Roland stehen unter Druck, sehen aber viele Chancen.

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Mehr Storno in der Lebensversicherung

Das Stornovolumen in der Lebensversicherung ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2018 um 13,8 Prozent auf 14 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht dem höchsten Wert seit fünf Jahren. Die Stornoquote in Bezug auf den Jahresbeitrag des mittleren Bestandes liegt bei 4,2 Prozent, erklärt Policen Direkt mit Bezug auf Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der Verband hatte vor wenigen Tagen selbst Zahlen zur Altersvorsorge veröffentlicht und von einer Stornoquote auf „erfreulich niedrigem Niveau“ gesprochen.

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Die Lebensversicherung ist mal wieder der Prügelknabe – aber der Widerstand erstarkt

„Vor dem Aus“, „Abgrund“ schlechter „Deal“; LV-Berichterstattung ist selten positiv. Ein aktueller und sich auf eine Untersuchung des Bund der Versicherten (BdV) stützende Untersuchung ist da keine Ausnahme. Die Versicherer werden nicht gefragt, das übernimmt VWheute für die Kollegen. Die Antwort von Verband und Unternehmen ist eindeutig, die Studie sei schlicht schlecht.

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Was macht eigentlich Jörg Asmussen?

Schon vor dem Amtsantritt beim GDV dürfte der Name Jörg Asmussen Beobachtern des Finanzumfelds geläufig gewesen sein. Durch seine verschiedenen Rollen, u.a. als Europäischer Zentralbanker oder Staatsekretär im Finanzministerium, ist der gebürtige Flensburger in Fachkreisen bestens bekannt – und noch besser vernetzt. Innerhalb weniger Wochen sammelte Asmussen beim Social-Media-Dienst Twitter seit seinem GDV-Start über 1.000 Follower. Seine Zeit beim Branchenverband indes begann mit einem unerwarteten Donnerwetter namens Corona. Eine Zwischenbilanz nach 100 Tagen.

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Unfallversicherern gehen die Ideen aus

Die Unfallsparte hat zwei Seiten. Für viele Versicherer gilt sie als lukrativ, für manche jedoch auch als Verlustbringer. Laut Assekurata musste die Hälfte der Marktteilnehmer bei zumeist hoher Profitabilität Bestandsabgänge hinnehmen. Beim Versuch, sich voneinander abzugrenzen, gehen Unternehmen kreative Wege, die allerdings nicht immer ans Ziel führen. Die Tarife etwa werden immer komplexer.

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GDV plädiert für nachhaltige Infrastruktur

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf verabschiedet, um die Kommunen infolge der Corona-Krise finanziell zu entlasten. Zudem wollen die Europäische Union (EU), der Bund und die Länder ein milliardenschweres Investitionsprogramm in eine nachhaltige und digitale Infrastruktur vorantreiben. So fordert der GDV mit anderen Wirtschaftsverbänden und Kommunen eine „Initiative nachhaltige Infrastruktur Deutschland“ (INID).

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BU-Renten steigen, Branche bastelt eifrig am Produkt

Versicherer und Fachmakler sehen die BU als das Prä-Corona-Produkt. Die Pandemie wird die Menschen dazu animieren, „die bestehenden Absicherungen neu zu priorisieren“, sagte kürzlich der Biometrie-Fachmakler Frank Dietrich. Vielleicht ist die Pandemie dafür gar nicht nötig, denn Zahlen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft für 2018 zeigen bereits ein erhöhtes und steigendes Bewusstsein der Menschen für die Wichtigkeit ihre Arbeitskraft.

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Betriebsunterbrechungsschäden: US-Versicherer bangen um ihre Existenz

Die amerikanische Versicherungsbranche warnt vor massiven Folgen der Corona-Pandemie. Falls sie für den Shutdown und damit einhergehende Betriebsunterbrechungen oder -schließungen und Einkommenseinbußen alleine aufkommen müsste, beliefe sich der Schaden auf 255 bis 431 Mrd. US-Dollar – monatlich. Für die Branche wäre es das ein K.O.-Schlag. Doch es gibt auch andere Zahlen.

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Rechtsschutzversicherer erwarten höhere Schäden durch Corona

Während der Corona-Krise ist die Nachfrage nach einer telefonischen Rechtsberatung bei den Rechtsschutzversicherern auf ein neues Rekordhoch gestiegen. So konnte den Versichertem im März und April in knapp 285.000 anwaltlichen Telefonberatungen geholfen werden. In normalen Monaten sind es etwa 115.000. Dies geht aus einer Sonderauswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

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Stabiles Geschäftsmodell: Darum werden Versicherer gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen

Am Ende gewinnt die Digitalisierung: Verbraucher aller Altersgruppen entwickeln aktuell ein „Millennial Mindset“. Sie vertrauen zunehmend ihrer eigenen Recherche über digitale Kanäle, um an Informationen zu kommen und Versicherungsprodukte zu kaufen. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt diese Entwicklungen, zeigt eine Studie von Capgemini und Efma – für VWheute-Leser keine Überraschung. Ein Kommentar.

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GDV-Mann Asmussen über die BSV: Wo Leistungsansprüche vorhanden seien, werde ohne jeden Zweifel gezahlt

Asmussen, hat mit dem Nachrichtensender NTV über Corona und die nicht unumstrittene Rolle der Versicherer in der Krise gesprochen. Nüchtern und sachlich erklärt das Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Arbeit der Branche und nutzt seinen politischen Hintergrund für eine Analyse der Maßnahmen von Bundesregierung und EU.

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GDV-Chefvolkswirt: „Teile der Produktionskapazitäten könnten trotz staatlicher Hilfe unwiederbringlich verloren gehen“

Während einer Krise schaut der Mensch auf das Jetzt – es ist eben nicht weise den Kellerausbau zu planen, während gerade der Dachstuhl brennt. Dennoch ist es sinnvoll, wenn dafür geeignete Menschen bereits die Nachkrisenzeit prognostizieren und Vorschläge unterbreiten. Genau das hat GDV-Chefsvolkswirt Klaus Wiener getan und kommt zu harten Schlüssen.

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GDV-Präsident Weiler exklusiv: „Wir versuchen zu helfen, so gut es geht“

Telefonate, Telkos und Videocalls wechseln sich ab: Seit einigen Wochen sieht auch der berufliche Alltag von Wolfgang Weiler so aus. Vor dem Hintergrund der Coronakrise muss der GDV-Präsident die Geschäfte aus dem Homeoffice steuern. Im Interview für VWheute spricht er über den anhaltenden Notbetrieb, Schutzschirme und schwer abschätzbare Folgen für die Versicherer.

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Staatlich-privater Epidemieschutz: Bäte und Buberl ziehen an einem Strang

In der Versicherungswelt gilt manchmal das vom Historiker Henry Thomas Buckle geprägte Prinzip: „Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken“. Nachdem Allianz-Chef Oliver Bäte in einem Zeitungsinterview davon gesprochen hat, bringt auch sein Amtskollege von der Axa, Thomas Buberl, die Idee eines staatlich-privaten Versicherungssystems gegen Großgefahren wie Corona ins Spiel. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sei es allerdings noch zu früh, um über neue Modelle zu sprechen.

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Kommentar zur Coronakrise: „Versicherer sollten bei der Schadenerstattung ähnlich kreativ sein wie bei ihren Hilfsangeboten“

Ja, die Versicherer haben Corona verstanden. Wie Pilze sprießen die Hilfsangebote der Unternehmen aus dem Boden, Webseiten werden aufgebaut und Hotlines eingerichtet. Auf der anderen Seite häufen sich die Klagen der Unternehmenskunden wegen (vermeintlicher) Drückebergerei. Die „Versicherer zahlen nicht“ lautet der Vorwurf, der in jeder Zeitung gelesen werden kann, immer untermalt mit der Geschichte eines wütenden und verzweifelten Unternehmers. Haben die Versicherer Corona wirklich verstanden? Ein Kommentar.

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Versicherungspersonal in Kurzarbeit? Unternehmen lassen sich beraten

Wenn der Staat Pakete schnürt, ist die Lage ernst. Wer erinnert sich nicht an die Bankenrettung im Zuge des letzten Finanzskandals – 59 Mrd. Euro soll sie gekostet haben. Gegen das jetzt ins Leben gesetzte 156 Mrd. Euro Maßnahmenbündel wirkt das direkt günstig. Außer Geld gibt es für die Unternehmen auch Erleichterungen, beispielsweise bei der Kurzarbeit. Einige Versicherer haben bereits mit dem AGV – Versicherer als Arbeitgeber, über die Möglichkeiten gesprochen.

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Betriebsschließungen wegen Corona: Halten Versicherer noch, was sie versprechen?

„Im Leistungsfall zahlen die eh nicht“, lautet ein häufig vorgetragener Vorwurf an die Versicherer. Nun hat der Berliner Rechtsanwalt Knut Pilz ähnliche Vorhalte gegen die Branche erhoben. Diese würden bei der „Betriebsschließungsversicherung“ wegen Corona die Betroffenen die Schäden „tragen lassen“ obwohl sie „genau dafür Prämien erhalten“. Bei der Recherche wurden wenig gesprächsbereite Marktteilnehmer angetroffen.

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GDV: Gute Zahlen, offene Fragen und Kritik an Merkels Regierung

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht auf die Barrikaden. Offen kritisiert der Verband die Politik für ihr zögerliches Vorgehen, beispielsweise bei der Riester-Rente. Die Zahlen der Branche stimmen spartenübergreifend, allerdings gerieten die GDV-Vorstände und ihr Präsident Wolfgang Weiler bei Fragen nach den Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung gehörig in Erklärungsnot.

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Versicherer hinterfragen Sinn vom Tempolimit

Die Begrenzung von Geschwindigkeit auf deutschen Straßen ist ein Reizthema. Wohl vernünftig, aber sehr unpopulär beim Durchschnittsbürger und der Autoindustrie. Fragt man wie Versicherer dazu stehen, geben sie sich wortkarg und verweisen auf ihren Verband GDV. Dieser wiederum lässt seine Unfallforscher sprechen, die ihrerseits einen Praxistest fordern, um die Wirkungen eines Tempolimits wissenschaftlich zu untersuchen. Denn ein Tempolimit bringe nicht automatisch weniger Unfälle.

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GDV: Kreditversicherer registrieren verstärkte Zahlungsausfälle

Ein überraschend düsteres Bild zeichnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland. Zahlungsausfälle und Unternehmensinsolvenzen haben sich im Jahr 2019 gegenüber 2018 deutlich erhöht. Hintergrund ist eine Stagnation des Welthandels, schwächelndes Wirtschaftswachstum und sinkende Zahlungsmoral der Kunden.

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Kleinlein attackiert GDV scharf

Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV), teilt wieder einmal kräftig aus. Dieses Mal ist der Branchenverband GDV und – mal wieder – die Riester-Rente. „Die Versicherungslobbyisten stellen historische Rentenhöhen der Riester-Rente den Leistungen der gesetzlichen Rente so gegenüber, als wären diese Ergebnisse auch heute zu erwarten“, keilt der Verbraucherschützer.

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