„Es ist immer einfach, die Schuld auf den GDV zu schieben“

Nach langatmigen Verhandlungen wurde im März der Gesetzentwurf zur Reform der privaten Altersvorsorge vorgestellt. Hinter den Kulissen wird die politische Entscheidung jetzt aufgearbeitet. Wie beeinflusst sie das Geschäft? Wie müssen Produkte nachjustiert werden? Aber auch der Frage, wie es zu einer Lösung kam, die den Versicherern nicht gerade hilft, muss sich die Branche stellen. Mit einem Lobbybudget von über 15 Millionen Euro steht die Assekuranz mit dem GDV zwar an der Spitze der politischen Interessenvertretung, konnte den Systembruch jedoch nicht verhindern. VWheute hört, dass der GDV in den Diskussionen „allein auf weiter Flur“ stand.

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Deutlich milderes Schadenjahr 2025 verschafft deutschen Versicherern Atempause

Die deutsche Versicherungswirtschaft kann auf ein ruhiges Schadenjahr 2025 zurückschauen. Die versicherten Schäden in der Sachversicherung beliefen sich nach Angaben des Branchenverbands GDV auf rund 1,4 Mrd. Euro, im Vorjahr standen mit 4,4 Mrd. Euro noch drei Milliarden mehr zu Buche. Anders als 2024 blieben große Überschwemmungen aus, stattdessen dominierten Sturm- und Hagelschäden. Beim GDV warnt man jedoch davor, aus der deutlichen Entspannung einen Trend abzuleiten.

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Wohnungseinbrüche kosten Versicherer 380 Millionen Euro

Die deutschen Versicherer müssen mit Blick auf Wohnungseinbrüche ein kostspieliges Jahr 2025 hinnehmen. Wie der GDV mitteilt, stiegen die versicherten Schäden auf insgesamt 380 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kosten für einen durchschnittlichen Schaden pro Einbruch nehmen zu.

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GDV: Entlastung bei Kfz-Unwetterschäden

Die deutschen Kfz-Versicherer blicken auf ein schadenarmes Jahr 2025 zurück. Wie aus aktuellen Daten hervorgeht, sind die Aufwendungen für Schäden durch Naturgefahren im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Insgesamt leisteten die Versicherungsunternehmen Entschädigungszahlungen in Höhe von rund 650 Millionen Euro. Damit halbierte sich die Summe nahezu gegenüber 2024, als Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen die Branche noch mit etwa 1,2 Milliarden Euro belastet hatten.

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Deutsche rüsten beim Versicherungsschutz massiv auf

Vollkaskomentalität oder notwendige Vorsorge? Eine Auswertung des Branchenverbands GDV zeigt: Die Haushalte in Deutschland sichern sich heute breiter gegen Risiken ab als noch vor fünf Jahren. Während die private Haftpflicht fast zum Standard wird, verliert ein einstiger Klassiker der Altersvorsorge immer mehr an Boden. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt in Deutschland eine Frage des Geldbeutels.

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Moritz Schumann zur Altersvorsorgereform: „Beratung ist wichtig, aber sie sollte eine Option sein, nicht die einzige Eintrittskarte“

Die pAV-Reform soll das einlösen, was viele Menschen seit Jahren von der privaten Altersvorsorge erwarten. Sie soll einfacher, verständlicher und digital zugänglich werden. Geplant ist deshalb bewusst ein schlankes, kostengebremstes und staatlich reguliertes Angebot – ein Standardprodukt, schreibt Moritz Schumann, stellvertretender GDV-Hauptgeschäftsführer, im Gastbeitrag für VWheute. „Ob dieses in der Praxis angenommen wird, hängt letztlich davon ab, wie niedrig die Einstiegshürden tatsächlich sind und ob das Standardprodukt wirklich ohne unnötige Hürden online abschließbar ist.“

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Vermittler und Verbraucherschützer liegen bei Kostendeckel über Kreuz, GDV weiter gegen Beratungspflicht

Die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge nimmt Fahrt auf – und im Vorfeld der wichtigen Anhörung im Finanzausschuss ist nun noch einmal deutlich geworden, dass die Interessen von Vermittlern und Verbraucherschützern weit auseinanderliegen: Während der Branchenverband AfW einen möglichen Kostendeckel von 1,5 Prozent beim geplanten Standardprodukt als zu hoch kritisiert, fordert die Finanztip-Stiftung eine deutlich strengere Begrenzung auf 0,5 Prozent. Unterdessen bekräftigt der Versichererverband GDV seine Forderung nach einem Wegfall der Beratungspflicht beim Standardprodukt – und setzt sich damit über den Widerstand der Vermittler hinweg.

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Branchenstimmung kühlt ab

Die Stimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich zum Jahresende 2025 eingetrübt. Nach den aktuellen Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests für das vierte Quartal geht das Geschäftsklima spürbar zurück. Zwar beurteilen die Unternehmen ihre derzeitige Lage noch als solide, doch die Prognosen für das Jahr 2026 fallen zunehmend vorsichtig aus. Einen heftigen Stimmungsdämpfer gab es in der Schaden- und Unfallversicherung.

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Moody’s: Branchendynamik dürfte 2026 nachlassen

Die deutsche Versicherungsbranche hat 2025 operativ zugelegt. Daten des GDV vom 4. Februar 2026 zeigen eine verbesserte Profitabilität im Schaden- und Unfallgeschäft sowie Wachstum in der Lebensversicherung. Für beide Segmente bleibt der Ausblick stabil, fällt für 2026 jedoch vorsichtiger aus, schreibt die Ratingagentur Moody’s in einer aktuellen Analyse.

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Debatte über Aussetzung der Beratungspflicht: BVK reagiert verärgert auf GDV-Vorstoß

Es sollte ausdrücklich „keine Kampfansage“ an die Vermittlerschaft sein – doch der jüngste Vorstoß des Versichererverbandes GDV kommt beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) gar nicht gut an. BVK-Präsident Michael Heinz spricht von einem „Frontalangriff“, den der GDV auf Verbraucherschutz und Berufsstand, unternehme. Anlass ist die Forderung des GDV, die gesetzliche Beratungspflicht beim Vertrieb eines möglichen Altersvorsorge-Standardprodukts auszusetzen.

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Versicherer sehnen sich nach Reformen und erwarten keinen Konflikt mit Vermittlern

Die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft sind im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 254 Mrd. Euro gestiegen. Die robusten Zahlen vermögen die Stimmung in der Branche jedoch kaum zu heben. Hauptgrund: Insbesondere bei Altersvorsorge und Regulierung gibt es unzählige politische Baustellen. Zudem droht die lahmende Wirtschaft allmählich auch auf den Vertrieb durchzuschlagen, wie die GDV-Spitzenvertreter Norbert Rollinger und Jörg Asmussen vor der Presse erläuterten. Dass sich der GDV mit Blick auf ein mögliches Online-Standardprodukt dafür stark macht, die Beratungspflicht zu kippen, könnte womöglich Ärger mit der Vermittler-Lobby nach sich ziehen.

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Montagskolumne mit Anja Käfer-Rohrbach zu Elementar Re: „Kein neues Produkt, kein staatliches Rettungspaket, kein Eingriff in den Wettbewerb – sondern eine markterhaltende Lösung“

In der Debatte um eine Versicherungspflicht bei Elementarschäden hat der GDV im Dezember 2025 vorgeschlagen, besonders exponierte Risiken in einer neuen Gesellschaft namens Elementar Re zu bündeln. "Wettbewerb, risikogerechte Prämien und marktwirtschaftliche Anreize bleiben vollständig erhalten", betont Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin in der Montagskolumne für VWheute. Auch bei großen Katastrophen sei Elementar Re klar strukturiert.

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GDV hat größtes Budget für Lobbyarbeit

Im Lobbyregister des Bundestags zählt die Finanzbranche zu den einflussreichsten Akteuren. Ihre „massiven finanziellen und personellen Ressourcen führen zu einem Machtungleichgewicht mit Politik und Zivilgesellschaft“, konstatiert die Bürgerbewegung Finanzwende in einer aktuellen Analyse. Mit jährlichen Ausgaben von über 15 Mio. Euro steht der GDV an der Spitze der Lobbyisten mit dem größten Budget. Kein Akteur investiert branchenübergreifend mehr in politische Einflussnahme.

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EU-Kleinanlegerstrategie: Versicherer und Vermittler bleiben skeptisch

Die EU-Kleinanlegerstrategie – in Brüssel auch als Retail Investment Strategy (RIS) geläufig – nimmt Formen an: Nach jahrelangem Ringen haben Europäisches Parlament, Rat und Kommission nun ihre Trilog-Verhandlungen abgeschlossen. Doch das Echo aus der hiesigen Versicherungs- und Vermittlerbranche fällt verhalten aus. Das neue Regelwerk ist aus Sicht der Versicherungswirtschaft trotz erreichter Vereinfachungen „immer noch zu kompliziert“. Vermittlerkreise begrüßen, dass ein drohendes Provisionsverbot „endgültig vom Tisch ist“, monieren jedoch „eine ganze Palette“ neuer Regularien, die den Vertrieb „noch mehr belasten werden“.

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Gute Stimmung bei Versicherern

Die in Deutschland tätigen Versicherer blicken auf ein solides drittes Quartal 2025 zurück, entsprechend positiv fiel die Stimmung aus. Das Geschäftsklima hat sich leicht verbessert, wie der aktuelle ifo Konjunkturtest für die Versicherungswirtschaft zeigt. Gleichzeitig trüben sich die Erwartungen für die kommenden Monate ein.

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GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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GDV kontert Kritik an Ablehnung des französischen Modells: „Am Schluss entscheidet immer Paris, ob diese Katastrophe eine Naturkatastrophe ist oder nicht. Und nur dann bekommen Sie auch Geld“

Das neue Konzept der Versicherungswirtschaft für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung hat umgehend Widerspruch bei der Umweltorganisation Urgewald ausgelöst. Die Klimaaktivisten, die nicht zum ersten Mal mit der Branche aneinandergeraten, hätten sich ein stärker solidarisches Modell nach französischem Vorbild gewünscht. Beim Branchenverband GDV versteht man die Kritik nicht – das CATNAT-System in Frankreich sei völlig überholt und nur deshalb zulässig, weil es bereits vor der EU-Deregulierung 1994 bestanden habe, entgegnete GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Empfehlung für 2027: Aktuare wollen Höchstrechnungszins nicht antasten

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) plädiert dafür, den Höchstrechnungszins für neu abgeschlossene Lebensversicherungsverträge im Jahr 2027 unverändert bei 1,0 Prozent zu belassen. Beim Branchenverband GDV stoßen die Argumente der DAV-Vorsitzenden Susanna Adelhardt auf Zustimmung: Die Empfehlung schaffe „langfristige Stabilität und Verlässlichkeit” für die Kunden und passe zur aktuellen Marktlage, erklärte Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV.

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Versicherungsbranche plädiert für mehr Prävention und ein besseres Risikoverständnis

Die Versicherungsbranche muss sich auf viele Veränderungen einstellen und eine höhere Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das glaubt Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes. Viele Einflussfaktoren wie eine sehr hohe Inflation in der Kfz- und Krankenversicherung würden die Assekuranzen auf einmal treffen. „Wir müssen in Daten und Tools investieren und eine hohe Kostendisziplin entwickeln“, sagt er auf dem Handelsblatt Summit in Düsseldorf. GDV-Expertin Anja Käfer-Rohrbach plädierte für mehr Prävention in Deutschland und Marsh-Mann Jens Florian-Jansen für ein besseres Risikoverständnis.

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EU-Kommission reformiert PEPP – Versicherer und Vermittler reagieren wohlwollend

Die EU-Kommission wagt mit dem „Supplementary Pension Package“, das im Kern eine grundlegende PEPP-Reform beinhaltet, einen Neustart bei der ins Stocken geratenen privaten Altersvorsorge in Europa. Die deutsche Versicherer- und Vermittlerbranche will dem offenbar nicht im Wege stehen – doch nicht alle PEPP-Geburtsfehler scheinen aus Branchensicht beseitigt.

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Nachhaltigkeitsangaben sollen verständlicher werden

Die EU-Kommission hat einen Entwurf zur Überarbeitung der Offenlegungsverordnung (SFDR) vorgelegt. Damit sollen die Nachhaltigkeitsinformationen zu Finanzanlageprodukten – darunter kapitalbildende Lebensversicherungen – deutlich verschlankt und für Versicherungsnehmer besser verständlich werden. „Heute kommen in vielen Fällen schon einmal 20 bis 30 Seiten zusammen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Weniger Geldautomatensprengungen – doch Ausmaß laut GDV „weiter hoch“

Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland ist 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die vom Bundeskriminalamt (BKA) erfassten Fälle fielen um 40 Prozent auf bundesweit 269, wie der Branchenverband der Versicherer GDV meldete. „Prävention wirkt“, kommentierte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen den Rückgang. VWheute hat in Berlin nachgefragt, wie es um die versicherten Schäden bestellt ist und mit welchen Policen sich Banken gegen Geldautomatensprengungen absichern können.

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Asmussen: „Ein Teil der Welt stellt Hardware her, ein anderer die Software und wir stellen Datenschutzregeln her. Das ist kein Geschäftsmodell“

Auf Einladung der Bafin sprach Jörg Asmussen über die Zukunftsfähigkeit der Versicherungsbranche. Diese hänge auch von der Regulierung ab. Die EU stecke noch „im Geist der letzten EU-Wahlperiode, die eine riesige Welle von sehr granularer Regulierung gebracht hat, die wir in Deutschland jetzt erst schrittweise umsetzen müssen", warnte der GDV-Hauptgeschäftsführer. Allein für den Versicherungssektor gebe es einen Umfang von 120 Dokumenten mit über 10.718 Seiten. Als positives Beispiel für pragmatisches Handeln lobte Asmussen die Aufsicht im Zusammenhang mit der DORA-Verordnung.

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Peter Schwark folgt auf Morgenstern als DIA-Sprecher

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge findet einen Nachfolger für den zum 30. September ausgeschiedenen Sprecher Klaus Morgenstern. Künftig leitet der frühere GDV-Mann Peter Schwark die inhaltliche und kommunikative Ausrichtung des Instituts. Die Aufgabe beim Beratungsunternehmen Teckpro, wo er seit Februar dieses Jahres in der Geschäftsführung sitzt, behält er bei.

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Teure Autoteile belasten Kfz-Versicherer

Die Preise für Kfz-Ersatzteile ziehen weiter an und setzen die Versicherungswirtschaft unter Druck. Eine aktuelle Auswertung des GDV zeigt, dass die Kosten für Bauteile wie Scheinwerfer, Stoßfänger oder Windschutzscheiben zwischen August 2024 und August 2025 im Durchschnitt um knapp sechs Prozent gestiegen sind. Bei einzelnen Teilen wie Vordertüren und Motorhauben sogar um rund acht Prozent.

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Kommunale Gebäude unzureichend gegen Klimaschäden abgesichert

Schulen, Bürgerhäuser oder Sporthallen: Viele kommunale Einrichtungen in Deutschland verfügen über keinen ausreichenden Versicherungsschutz gegen Naturgefahren. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Universität Hohenheim im Auftrag des GDV. Angesichts zunehmender Risiken durch Starkregen und Überschwemmungen sehen Experten darin eine wachsende Belastung für Städte und Gemeinden.

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„Weckruf für die Luftfahrt“: Ransomware-Angriff auf Collins Aerospace rückt Cyberversicherung in den Brennpunkt

Der Cyberangriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Collins Aerospace sorgt weiterhin für Turbulenzen an mehreren europäischen Flughäfen. Fragen nach der Sicherheit kritischer Infrastrukturen werden laut – und auch nach der Absicherung gegen solche Störungen. Der Vorfall sei ein „Weckruf für die Luftfahrt“, betonte der Cyberversicherungsexperte Andrew Saula gegenüber VWheute. Auch der Industrieversicherer HDI Global, der Branchenverband GDV und ein Sprecher des BER-Flughafens ordnen die aktuelle Lage auf Anfrage der Redaktion ein.

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PFAS-Musterbedingungen rechtswidrig: Fiedler kritisiert GDV

Vor rund fünf Monaten fügte der GDV in seine unverbindlichen Musterbedingungen eine Vertragsklausel zum Umgang mit PFAS hinzu. Diese schließt potenzielle Schäden zunächst pauschal aus. Im nächsten Schritt könne jedoch individuell vereinbart werden, unter welchen Voraussetzungen, hieß es damals aus Berlin. Mit Verzögerung reagiert GVNW-Vorsitzender Patrick Fiedler mit deutlichen Worten und Handlungen auf den Vorstoß. Der Ansatz gehe an den Marktrealitäten vorbei und sei rechtswidrig.

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Geschäftsklima der Versicherer hellt sich auf – nicht so in der PKV

Die Stimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2025 verbessert. Das ergab der aktuelle Ifo-Konjunkturtest des Branchenverbands GDV. Die Aufhellung des Geschäftsklimas ist vor allem den Schaden- und Unfallversicherern zu verdanken. Während die Lebensversicherer eine leicht verschlechterte Stimmungslage aufweisen, die zumindest immer noch über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stürzt die Gemütsverfassung in der PKV regelrecht ab.

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Deutsche Versicherer reagieren verstimmt auf EU-Pläne zu Solvency II

Die deutsche Versicherungswirtschaft hadert mit den von der EU-Kommission geplanten Änderungen an der Solvency-II-Verordnung. Der Branchenverband GDV findet in einer Stellungnahme deutliche Worte für den Kommissionsentwurf: Dieser setze die „langfristige Stabilität aufs Spiel“, da keine ausreichenden Sicherheitspuffer vorgesehen seien, warnte der Verband. Auch bei den vorgesehenen Erleichterungen für kleinere Versicherer sieht der GDV „erheblichen Nachbesserungsbedarf“.

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BVK und GDV begrüßen Betriebsrentenreform, unterscheiden sich aber bei Verbesserungswünschen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zum zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz abgesegnet – und das stößt bei der Versicherungsbranche auf breite Zustimmung. Die bAV-Reform befinde sich „auf einem guten Weg“, erklärte der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Gleichzeitig mahnt der BVK die Bundesregierung, die Rolle der Vermittler in der bAV-Beratung nicht zu unterschätzen. Der Versichererverband GDV hätte sich wiederum eine Absenkung der Beitragsgarantie gewünscht.

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Brief an Lars Klingbeil: Finanzverbände fordern schnelle und umfassende Altersvorsorge-Reformen

Ohne eine umfassende Reform der privaten Altersvorsorge könne ein Großteil der Bevölkerung die wachsende Rentenlücke nicht schließen, warnen die Geschäftsführer des BVI, des GDV, des Verbands der privaten Bausparkassen und der Landesbausparkassen in einem Brief, der VWheute vorliegt. Immer mehr Rentner treffen auf immer weniger Beitragszahler. Die größte Belastung trifft die heutige Generation der Erwerbstätigen. Die Verbände fordern Finanzminister Lars Klingbeil zum Handeln auf.

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Neue Regionalklassen: Hinter der Stadtgrenze fährt es sich günstiger

Mehr als zehn Millionen Autofahrer müssen sich hierzulande auf Veränderungen bei ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung einstellen. Grund hierfür ist die alljährliche Neuberechnung der Regionalklassen für die Kfz-Versicherung durch den Branchenverband GDV. In einigen Gegenden dürfte es für Versicherte teurer werden – nicht immer erscheint das nachvollziehbar, wie das Vergleichsportal Verivox am Beispiel Berlin vorrechnet.

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Bundeskabinett beschließt erste Stufe der Rentenreform – GDV beklagt fehlende Generationengerechtigkeit

Die Bundesregierung hat ihre ersten Renten-Vorhaben auf den Weg gebracht. Der Kabinettsbeschluss sieht im Kern vor, das gesetzliche Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent festzuschreiben und die sogenannte Mütterrente auszuweiten. Generationengerecht sei beides nicht, moniert Moritz Schumann vom Gesamtverband der Versicherer (GDV).

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Cyberangriffe auf Microsoft-Software treffen Versicherer

IT-Sicherheitsexperten warnen vor der gravierenden Schwachstelle in Microsofts Sharepoint-Software. Über eine Sicherheitslücke mit dem Namen „ToolShell“ drangen Angreifer gezielt in Systeme von Unternehmen und Regierungsstellen ein. Der GDV rechnet damit, dass der Fall zu versicherten Schäden in der Cyberversicherung führen könnte.

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GDV und Insurance Europe fordern Nachbesserungen bei Solvency II-Entwurf

Die Branchenverbände GDV und Insurance Europe haben den von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf zum Solvency II-Review als Schritt nach vorn begrüßt, zugleich aber als nicht weit genug gehend kritisiert. Zwar bringe die Überarbeitung der Delegierten Verordnung zu Solvency II Fortschritte – etwa bei der Stärkung langfristiger Investitionen und des Abbaus bürokratischer Hürden. Doch die Maßnahmen reichten nicht aus, um Europas Versicherer im internationalen Wettbewerb zu stärken, monieren die Branchenlobbyisten in Berlin und Brüssel.

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Versicherer begrüßen CSRD-Vereinfachungen – Vermittler warnen vor Substanzverlust

Die Bundesregierung hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie (CSRD) in deutsches Recht überführt – doch während es der hiesigen Versicherungswirtschaft nicht schnell genug gehen kann mit den geplanten Entlastungen, warnt der Vermittlerverband AfW davor, übers Ziel hinauszuschießen: Maklern drohe ein „Rückschritt, der neue Probleme schafft“.

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GDV korrigiert Beitragsprognose

Die deutschen Versicherer zeigen sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlicher als noch zu Jahresbeginn. Der GDV hebt seine Prognose für die Beitragseinnahmen kräftig an. Spartenübergreifend wird nun ein Prämienwachstum von 7,3 Prozent erwartet. Im Frühjahr hatte der Berliner Verband noch mit einem Plus von rund 5,0 Prozent gerechnet. Besonders deutlich fällt die Korrektur in der Lebensversicherung aus.

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Versicherungen werden zunehmend digital abgeschlossen

In Deutschland schließen immer mehr Menschen eine Versicherung auf digitalem Wege ab – etwa über eine Website, ein Vergleichsportal oder eine App: 2022 lag der Online-Anteil bei 18 Prozent, im Folgejahr bei 20 Prozent, 2024 stieg er auf 22 Prozent. Das berichtet der Branchenverband GDV auf Basis einer Mitgliederbefragung. Eine Gefahr für die persönliche Beratung schließt der Verband jedoch aus.

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Bafin-Aufseherin Julia Wiens lehnt gelockerte Kapitalanforderungen für Versicherer ab

Um die Solvenz der deutschen Versicherungsbranche ist es gut bestellt – eine rasche Lockerung der Kapitalanforderungen hält die oberste Versicherungsaufseherin bei der Bafin, Julia Wiens, dennoch für den falschen Weg. Es sei für die Branche wichtig, weiter stabil zu bleiben, „egal was da draußen passiert“, sagte Wiens auf einer Fachtagung des Branchenverbands GDV. Andreas Eurich, Co-CEO des Versicherers BarmeniaGothaer, hält die Versicherer hingegen auch im Falle von Marktverwerfungen für robust genug aufgestellt. Zugleich betonte er, dass auch eine gut funktionierende Regulierung regelmäßig auf den Prüfstand gehöre.

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Diese Fragen sollten Versicherer ihren Vermögensverwaltern in Bezug auf Nachhaltigkeit stellen

Die Versicherer gehören mit ihren gesamten Kapitalanlagen von 1,9 Billionen Euro zu den größten institutionellen Anlegern in Deutschland. Ein erheblicher Teil davon wird indirekt über Fonds angelegt. Insofern kommt dem beauftragten Vermögensverwalter eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Netto-Null-Ziele der Versicherer zu. Deshalb hat der GDV erstmals einen unverbindlichen ESG-Fragebogen erstellt, der es Versicherern ermöglicht, die Nachhaltigkeitskompetenz ihrer Asset-Manager zu prüfen.

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Naturgefahrenstatistik: Hochwasserschäden mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr sind zwar große Schäden durch Winter- und Herbststürme ausgeblieben, dafür verursachten Hochwasser – im Mai im Saarland und in Rheinland-Pfalz, im Juni in Baden-Württemberg und Bayern – erhebliche Überschwemmungsschäden. Insgesamt ermittelte die GDV-Naturgefahrenstatistik für 2024 versicherte Schäden in Höhe von 5,7 Mrd. Euro, die gleiche Summe wie 2023. Ein Überblick, in welchen Bundesländern die höchsten Schadenssummen entstanden sind.

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Lebensversicherer erzielen leichtes Prämienplus, aber viele Probleme bleiben

Die deutschen Lebensversicherer haben im Jahr 2024 ein leichtes Prämienplus erzielt. Angekurbelt wurde das Geschäft vor allem durch Einmalbeiträge. Laut aktuellen GDV-Zahlen stiegen die Einnahmen in diesem Segment um rund zehn Prozent. Die Zahl der insgesamt gehaltenen Lebensversicherungsverträge schrumpfte um 1,4 Prozent auf 84,3 Millionen Stück. Von Union und SPD fordert der Berliner Verband Reformen.

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Versicherer beharren auf pragmatischeren ESG-Berichtspflichten

Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) drängt weiter auf einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. In einem neuen Positionspapier fordert der GDV „zielgerichtetere, einfachere und zugleich effektivere“ Berichtspflichten. Die Branche will sich damit Gehör verschaffen im laufenden Konsultationsprozess der EU. Ziel: weniger Bürokratie, mehr Relevanz der veröffentlichten Informationen.

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Mehr Senioren an Unfällen beteiligt

Trotz eines allgemeinen Rückgangs der Unfallzahlen ist in Deutschland ein gegenläufiger Trend bei älteren Autofahrern zu beobachten: Immer mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Todesfolge werden von Senioren verursacht, berichtet der GDV. Während die Gesamtzahl der an solchen Unfällen beteiligten Pkw-Fahrer zwischen 2013 und 2023 um rund zwölf Prozent auf 303.800 sank, nahm die Zahl der Beteiligten ab 75 Jahren im selben Zeitraum um 26 Prozent auf 21.500 zu.

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