AfW: Corona setzt den Vermittlern bislang kaum zu

Die Corona-Pandemie hat sich bei den Versicherungsvermittlern bislang nur wenig bemerkbar gemacht. Nach Angaben des Bundesverbandes Finanzdienstleistung AfW verdienten die freien Vermittler 2021 im Durchschnitt einen Umsatz in Höhe von 121.000 Euro und einen Gewinn von rund 64.100 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Umsatz damit um 1.000 Euro (plus 0,8 Prozent) und der durchschnittliche Gewinn um 4.250 Euro (plus 7,1 Prozent).

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Deutsche Vermittler verstoßen besonders häufig gegen IDD

Seit vier Jahren gilt auch in Deutschland die Vermittlerrichtlinie IDD. Diese verpflichtet den Berufsstand unter anderem mindestens 15 Stunden im Jahr in ihre berufliche Weiterbildung zu investieren. Kommen die Vermittler dieser Verpflichtung nicht nach, droht eine hohe Geldstrafe und im Wiederholungsfall gar der Verlust der Lizenz. Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa registrierte nun jüngst 1.942 Verstöße (2018/19: 1.923). Die Strafzahlungen belaufen sich auf 793.751 Euro (2018/19: 945.710 Euro).

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Provisionsdeckel erst in zwei Jahren?

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW sieht sich derzeit im Kampf gegen den Provisionsdeckel im Vorteil. So schloss der SPD-Politiker Lothar Binding auf dem AfW-Hauptstadtgipfel eine Verschiebung um ein bis zwei Jahre nicht aus, da momentan auch aufgrund der Corona-Krise sehr viele andere Gesetzesvorhaben vorrangig zu behandeln seien.

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Staatssekretär Billen exklusiv: „Wenn die Versicherer Interesse am Erhalt der Vermittler haben, müssen sie eine Lösung finden“

Gerd Billen ist ein Mann der klaren Worte. Damit macht er sich nicht nur Freunde, doch es gehört zum Job. Vor allem aus den Vertrieben und der Vermittlerschaft kommt dem Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz derzeit massiver Gegenwind entgegen. Welche Rolle die Pläne zur Bafin-Aufsicht der Kapitalanlagenvermittler und der Provisionsdeckel dabei spielen beleuchtet er im Rahmen der Themenwoche Vertrieb im Exklusiv-Interview mit dem Magazin Versicherungswirtschaft und VWheute.

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Finanzministerium will Finanzanlagenvermittler unter BaFin-Aufsicht stellen

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) macht Ernst mit der beabsichtigten Übertragung der Aufsicht über Finanzanlagenvermittler auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ein entsprechender Referentenentwurf für das Gesetzgebungsverfahren wurde in die Verbändeanhörung gegeben. Stellungnahmen müssen bis zum 15. Januar abgegeben werden. Vermittlerverbände dürften Sturm gegen das Vorhaben laufen. Das BMF selbst hat jedenfalls keine Erkenntnisse über Verfehlungen von Finanzanlagenvermittler.

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Bafin-Aufsicht droht zur Falle für Vermittler zu werden

Geht es nach dem Willen der Großen Koalition, sollen die 34f-Vermittler künftig durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und nicht mehr durch die Industrie- und Handelskammer (IHKen) beaufsichtigt werden. Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW fürchtet nun einen dramatischen Einbruch unabhängiger Finanzberatung, sollten die Pläne in die Tat umgesetzt werden.

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AfW fordert Verschiebung der FinVermV

Der Bundesverband Finanzhdienstleistung AfW fordert eine Verschiebung der Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (FinVermV). Streitpunkt ist das geplante alternativlose Taping – also die geplante Aufzeichnungspflicht von telefonischen Beratungsgesprächen und elektronischer Kommunikation.

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