AfW kritisiert Präsidiumswahl des GDV

AfW kritisiert Präsidiumswahl des GDV. Bild einer Wahlurne von Inactive_account_ID_249 auf Pixabay.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat einen neuen Vorstand gewählt. Zum ersten Mal sind zwei Frauen in den Vorstand gewählt worden. Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW kritisiert die Wahl des GDV – allerdings nicht wegen der beiden Damen.

Bei der virtuellen GDV-Mitgliederversammlung gab es eine echte Wahl statt einer Vorentscheidung hinter verschlossenen Türen. Neu dabei im Gremium sind Claudia Andersch von der R+V Versicherung und Monika Köstlin von der Kieler Rück. Ferner neu im Präsidium: Wolfgang Breuer (Provinzial),Christoph Jurecka (Munich Re) und Edgar Puls (HDI). Dietmar Bläsing, Chef des Volkswohl Bundes, hatte das Nachsehen, das freut nicht jeden. Der vormalige Chef Wolfgang Weiler wurde erneut zum Präsidenten des GDV gewählt.

Die Kritik

„Seit vielen Jahren“ sind die Maklerversicherer nicht im Präsidium vertreten, kritisiert der AfW. Als Kandidat der reinen Maklerversicherer hatte sich Bläsing zur Wahl gestellt, konnte aber die notwendige Zahl der Stimmen nicht auf sich vereinigen. Die Maklerversicherer sind nun auch weiterhin nicht in diesem Gremium vertreten, kritisiert der AfW.

„Die Mitgliedsunternehmen des GDV hätten die Chance gehabt, mit der Wahl des Repräsentanten eines Maklerversicherers ein Zeichen der Wertschätzung für den Vertriebsweg über unabhängige Versicherungsvermittler und damit eben auch explizit für Versicherungsmakler zu setzen. Als mitgliederstärkster Versicherungsmaklerverband bedauern wir dieses Ergebnis sehr“, sagt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW.

Autor: VW-Redaktion

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