EU-Kleinanlegerstrategie: „Produktgestaltung und Vermittlung von Anlageprodukten rigider und komplexer“

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch ihre Kleinanlegerstrategie vorgestellt. Wie in Branchenkreisen erwartet, verkündete EU-Kommissarin Mairead McGuinness keine allzu großen Überraschungen mehr. Ein Jurist wirft die Frage auf, wie die Umsetzung in nationales Recht aussehe und ob eine uneinheitliche Umsetzung dem erklärten Ziel der EU, den EU-Kapitalmarkt zu vereinheitlichen und zu stärken, nicht entgegenlaufe.

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Stabiles Gerüst oder wackelige Angelegenheit? Versicherer stehen im Asset-Management vor einer Zäsur

Die Branche muss ihre Kapitalanlagen nachhaltig gestalten und gleichzeitig Sicherheit gewährleisten, Regulierungsauflagen beachten oder aktuelle Kapitalmarktentwicklungen berücksichtigen. Einen schnellen Umbau kann es unter diesen Vorzeichen nicht geben. Kompetenz und Größe werden immer entscheidender.

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Wie gefährlich ist der neue Artikel 30 der IDD für den Vertrieb?

Für die deutschen Versicherungsmakler sei es deutlich zu früh, sich über die Abkehr der EU-Kommissarin Mairead McGuinness von einem generellen Provisionsverbot in der EU zu freuen, warnt der Berliner Votum-Verband. Der Entwurf enthalte „U-Boote“, die einer genauen Analyse bedürfen.

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GDV und Peter Schwark gehen getrennte Wege

In der Hauptgeschäftsführung des Branchenverbandes GDV gibt es eine wichtige Veränderung: Peter Schwark (54), bislang stellvertretender Hauptgeschäftsführer, wird den Verband zum 30. September 2023 verlassen. Damit geht eine weitere wichtige Stimme aus der Ära des Asmussen-Vorgängers Jörg von Fürstenwerth von Bord.

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GDV korrigiert Branchenprognose nach unten

Die deutschen Versicherer rechnen für das laufende Jahr mit einem Beitragsplus von spartenübergreifend nur noch 0,4 Prozent. Zuvor wurde optimistischer auf den Jahresverlauf geschaut. Für den GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen wäre das mit Blick auf die hohe Inflation und die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten dennoch ein achtbares Ergebnis.

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Bundesrat erzwingt Elementarpflicht, GDV setzt weiter auf Opt-out

Der Bundesrat hat sich für die Einführung einer verpflichtenden Elementarschaden-Versicherung ausgesprochen. Der Gesetzesentwurf wird nun an die Bundesregierung übergeben, die ihn in Kürze dem Parlament vorlegen muss. Der Gesamtverband der Versicherer ist vom Vorschlag nur bedingt begeistert.

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GDV-Präsident Rollinger im Exklusiv-Interview: „Ich glaube nicht, dass wir zu weit weg sind von unseren Kunden“

Seit 2017 leitet Norbert Rollinger als CEO die Geschäfte des deutschen Top-Fünf-Versicherers R+V. Im September vergangenen Jahres ist ein weiteres prestigereiches Amt hinzugekommen. Seitdem vertritt der ehemalige „Meckie“ die Interessen der Branche als GDV-Präsident. Beim Berliner Versicherer-Verband verfolgt der politische Netzwerker, der selten um einen guten Spruch verlegen ist, nun ein Ziel, das größer hätte nicht sein können: „Die Versicherungswirtschaft ins digitale Zeitalter zu transformieren.“ Ein Interview.

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„Der Sigma-Bericht ist alarmierend“ – GDV und Swiss Re mahnen zur mehr Vorsorge und besseren Risikomodellen

Naturkatastrophen verursachten 2022 weltweit wirtschaftliche Schäden von 275 Mrd. Dollar, wovon 125 Mrd.  Dollar durch Versicherungen gedeckt waren. Deutschland kam verhältnismäßig gut durch das Jahr, rechnet die Swiss Re vor. Die versicherten Schäden beliefen sich hierzulande auf 2,1 Mrd. Dollar, gegenüber zwölf Mrd. Dollar im Jahr 2021. Trotzdem warnt Swiss Re-Experte Thorsten Steinmann, dass die versicherten Schäden infolge von Naturkatastrophen „seit Jahren kontinuierlich ansteigen“. Der GDV ist alarmiert und schickt seinen Hauptgeschäftsführer in die Debatte.

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Klimawandel kostet Wirtschaft Milliarden: Versicherer stellen Forderungen, damit die Preise nicht erhöht werden

Dass die Folgen des Klimawandels teuer werden können, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Nun haben führende Wirtschaftsinstitute die finanziellen Auswirkungen für die Unternehmen genauer berechnet - mit düsteren Aussichten. "Die Ergebnisse sind besorgniserregend", urteilt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Er fordert mehr Präventionsmaßnahmen.

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Lebensversicherern droht Einbruch im Geschäft mit Baukrediten

Die Lebensversicherer haben 2022 trotz des sich abschwächenden Immobilienmarktes ihr Finanzierungsvolumen im Vorjahr leicht steigern können. Wie der Branchenverband GDV mitteilt, stieg der Umfang der ausgezahlten Wohnungsbaudarlehen gegenüber 2021 um 2,3 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro.

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Tops und Flops der Woche: Manager als Feierbiester, Alarmsignale in der Altersvorsorge, High-Performer Ergo

Die Versicherungsmanager von Gothaer, Axa und Co. zeigen sich nach der Coronapause beim Karneval. Auf Geschäftsebene hatte in dieser Woche vor allem die Düsseldorfer Ergo Grund zum Feiern. Trauriger wird es beim Blick auf die deutsche Altersvorsorgepolitik, wo die Bevölkerung eindeutige Signal sendet. In einer exklusiven Einordnung kommentiert die VWheute-Redaktion an dieser Stelle die Tops und Flops der Woche.

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Zinsanstieg killt Neugeschäft

Die Zinswende macht den deutschen Lebensversicherern im Neugeschäft das Leben schwer. Überschüsse steigen im Vergleich zu den Marktzinsen nur langsam, die Inflation frisst die Rendite auf. Immerhin sorgen die Zinsen für stabile Altbestände. Das sind wesentliche Erkenntnisse der "Marktstudie zu Überschussbeteiligungen und Garantien 2023", die die Rating-Agentur Assekurata jetzt vorgestellt hat.

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Stimmung bei Lebensversicherern im Keller

„Wir gehen davon aus, dass die Stimmung im Sektor im ersten Quartal 2023 wieder deutlich besser wird“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Das Geschäftsklima in der Assekuranz lag im vierten Quartal 2022 bei -24,1 Punkten und damit deutlich unter dem langfristigen Mittelwert von 12,9 Zählern. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts im Auftrag des GDV hervor.

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Streit um Fahrzeugdaten: Industriekoalition rund um Versicherer läuft die Zeit davon

Und sie streiten weiter: Ein breiter Bund aus Versicherern, Leasingfirmen, Autowerkstätten und anderen Unternehmen fordert die Europäische Kommission auf, „bald“ Regeln für einen fairen Zugang zu wertvollen Fahrzeugdaten vorzuschlagen. Sie befürchten, dass weitere Verzögerungen dazu führen könnten, dass die Initiative nach den Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2024 auf Eis gelegt wird. Die Chancen des Gelingens stehen eher schlecht.

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GDV warnt: „Der prozentuale Anteil neuer Wohngebäude in Überschwemmungsgebieten steigt“

„Aus Schaden wird man klug“, besagt ein deutsches Sprichwort. Für rund 330.000 Hausbesitzer inklusive der verantwortlichen Baugenehmiger in Deutschland scheint das aber nur bedingt zu gelten. In Überschwemmungsgebieten wird weiter fleißig gebaut, analysiert der Versichererverband GDV. VWheute hat bei der Ahrtal-betroffenen Zurich Deutschland  und dem Justizministerium nachgefragt, wie sie die Situation und mögliche Änderungen einschätzen.

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Anpassung der Mindestkapitalanforderung: Sind die Sachversicherer durch die Hintertür inflationsgefährdet?

Die Versicherungsbranche muss wegen der Inflation höhere Reserven im Sachbereich bereitstellen. Das kann bei kleinen Unternehmen zu Kapitalproblemen führen. "Die aktuelle Anhebung der absoluten Untergrenze der Mindestkapitalanforderung (AMCR) von 3,7 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro ist nur der Anfang", sagt die Beraterin Marion Beiderhase von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). VWheute hat bei einigen Versicherern  und dem Versichererverband GDV um Einschätzung der Lage gebeten.

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Bundesregierung legt Eckpunkte für Elementarschaden-Pflichtversicherung fest

Nun also doch: Nachdem Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) jüngst die Einführung einer bundesweiten Elementarschaden-Pflichtversicherung abgelehnt hatte, scheint bei der Bundesregierung doch Bewegung in die Sache zu kommen. So hat sich das Kabinett nun auf einen entsprechenden Rahmen verständigt.

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Kein Zugang zu Fahrzeugdaten: Versicherer verzweifeln an Autolobby

Die mehrfach angekündigte europäische Regelung für einen freien Zugang zu Fahrzeugdaten könnte scheitern. „Der zuständige EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Thierry Breton, führt das Gesetzgebungsverfahren offenbar nicht fort – mit der Gefahr, dass das Datenmonopol der Autohersteller auch in dieser EU-Legislaturperiode nicht beendet werden kann“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge und spielt gleichzeitig auf Zeit und Sieg.

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Naturkatastrophen-Schäden überschreiten zum fünften Mal in Folge die 100-Mrd.-Dollar-Marke

Die steigenden Schäden durch Naturkatastrophen werden zunehmend zu einem Problem für die Assekuranz. Der US-Rückversicherer Gallagher Re beziffert die Schäden durch entsprechende Unwetterereignisse auf rund 140 Mrd. US-Dollar. Damit sei zum fünften Mal seit 2017 die 100-Milliarden-Marke gerissen worden.

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GDV rührt Werbetrommel für die Bürgerrente

"Riester ist tot, es lebe die Bürgerrente": Mit diesen Worten kann die übliche Jahresmedienkonferenz des Branchenverbandes GDV auf den Punkt gebracht werden. "Die Riester-Rente ist zu komplex und bürokratisch, um eine weitere Verbreitung geförderter privater Vorsorge zu ermöglichen", ließ Verbandschef Norbert Rollinger etwa durchblicken. Die Bilanzen in den einzelnen Versicherungssparten rückten ebenso in den Hintergrund wie eine Protestaktion gegen die Lobby.

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Fokusgruppe private Altersvorsorge nimmt mit Verspätung Arbeit auf

Bereits Ende 2021 wurde im Koalitionsvertrag der regierenden Ampelkoalition die Reform der Riester-Rente vereinbart. Nach über einem Jahr Stillstand soll das Projekt nun angegangen werden. Am Dienstag nahm die Fokusgruppe private Altersvorsorge des Bundesfinanzministeriums ihre Arbeit auf.

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GDV-Präsident Rollinger: „Der Zinseszins – das achte Weltwunder – gewinnt wieder an Bedeutung“

Soll die Riester-Rente reformiert werden oder soll es eine neue Bürgerrente geben? Der GDV will sich mit einem neuen Konzept für die staatlich geförderte private Altersvorsorge in der Politik Gehör verschaffen. „Wir hoffen auf einen konstruktiven Austausch, denn es geht um nichts Geringeres als den Kampf gegen die Altersarmut in Deutschland“, konstatiert Verbandspräsident Norbert Rollinger.

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Branchenpuls: Risikobarometer von AGCS, Gipfeltreffen in Davos

Das elitäre Gipfeltreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos bildet traditionell eines der ersten Highlights im Jahr. Dabei steht die 53. Ausgabe des Formats ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine, der Inflation und dem Klimaschutz. Auch Allianz-Chef Oliver Bäte soll wieder sein Kommen zugesagt haben. Die Konzerntochter AGCS veröffentlicht daher - passend zum Event - wieder ihr alljährliches Risikobarometer.

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Katastrophenjahr 2022: Munich Re berechnet weltweit 120 Mrd. Dollar an versicherten Schäden

"Die Naturkatastrophenbilanz ist dominiert von Ereignissen, die nach dem Stand der Forschung stärker und häufiger werden", analysiert Munich Re-Vorstand Thomas Blunck die neuesten Zahlen. Dabei war 2022 eigentlich kein Rekordjahr: Die weltweiten Schäden nach Unwettern, Waldbränden, Gewitterschäden und Überschwemmungen summierten sich auf 270 Mrd. Dollar. 2021 waren es gut 50 Mrd. Dollar mehr. Die Summe der versicherten Belastungen ist mit 120 Mrd. Dollar gleich geblieben. In den USA und Australien traten 2022 die teuersten Schäden auf, in Deutschland lagen sie im Durchschnitt.

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Klickhits 2022: Streit, Skandale und Trennungen

Kurz vor den Feiertagen ist es üblicherweise Zeit für einen Ausblick auf das, was kommt – und natürlich den Rückblick auf die großen Versicherungsthemen des zurückliegenden Jahres. Neben dem Dauerbrenner Pandemie hinterließen auch der Ukraine-Krieg, die Inflation oder die ewige Debatte um Provisionen ihre Spuren in der Branche. Manch ein Manager schäumte vor Wut, andere zogen sich aus der Branche komplett zurück. An dieser Stelle blickt die Redaktion auf die wichtigsten Themen im Jahr 2022 zurück.

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Branchenpuls der Woche: Gothaer und Kreditversicherer ziehen Bilanz, Solvenz der Lebensversicherer

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu, die Weihnachtstage stehen vor der Tür. Zeit also, eine erste Bilanz für die zurückliegenden Monate zu ziehen. So gibt die Gothaer einen ersten Überblick über den aktuellen Geschäftsverlauf. Zudem ziehen die Kreditversicherer in ihrem traditionellen Jahresgespräch ihr Resümee.

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Bundesländer drängen erneut auf Gesetzesentwurf für Elementarschaden-Pflichtversicherung

Die Länder haben den Bund erneut aufgefordert, einen Gesetzentwurf für eine Elementarschaden-Pflichtversicherung vorzulegen. Demnach seien sich Bund und Länder bereits im Sommer über die Einführung einer solchen Versicherung als Konsequenz aus der Flutkatastrophe 2021 einig gewesen, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nach den Beratungen der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin. 

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Dieselskandal wird für Rechtsschutzversicherer immer teurer

„In der Geschichte der deutschen Rechtsschutzversicherer ist der Diesel-Skandal der teuerste Schaden“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Sein Verband beziffert die Prozesskosten auf nunmehr 1,5 Mrd. Euro. Diese setzen sich aus Aufwendungen für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten zusammen. Arag und Roland haben eigenen Angaben zufolge bereits dicke Millionenbeiträge an ihre Kunden ausgezahlt.

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Eine investierte Million von Versicherern verursacht 71 Tonnen Kohlendioxid

Versicherer müssen die Prämien der Kunden langfristig anlegen und dabei fließt das Geld auch in Unternehmen, die viel Emissionen produzieren. Für 20 Prozent der Kapitalanlagen ermittelte der GDV nun den CO2-Fußabdruck - es sind 71 Tonnen pro investierter Million Euro. Fragt man die einzelnen Versicherer selbst an, dann verweisen sie auf die Transparenzverordnung 2023. Nur die Debeka gibt bereits Zahlen raus.

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Sind die deutschen PKV-Unternehmen auf einen deutschen Medibank-Fall vorbereitet?

Moralisch richtig, geschäftlich fragwürdig. Der größte australische Krankenversicherer Medibank Private ist kürzlich Opfer eines Hackerangriffes geworden. Die erbeuteten Kundendaten wollten sich die Erpresser vergolden lassen. Doch CEO David Koczkar lehntenicht zuletzt aufgrund von Ratschlägen der australischen Regierung ab, den Preis zahlen die Versicherten durch die Veröffentlichung intimster Gesundheitsdaten. Sind die deutschen Privatversicherer auf einen deutschen Medibank-Skandal vorbereitet?  

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Geniestreich oder Entthronung: Was bringen Kooperationen mit E-Autobauern der Branche?

Versicherer lieben Autos und -hersteller. Allianz mit VW oder Opel, Huk-Coburg und Volvo/Geely oder die Axa-BMW (Bank)-Kooperation; die Versicherer fallen übereinander her, um die Autohersteller an sich zu binden. Besonders beliebt sind Deals mit E-Auto-Bauern, denn so können Geschäft und grünes Image vereint werden. Neustes Beispiel ist die Ergo.

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Knicken Versicherungsvereine beim Thema Run-off ein?

An den Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit sind die letzten Run-off-Deals nicht spurlos verbeigegangen. Man schaut ganz genau hin, wenn sich führende Akteure wie Generali, Zurich oder Axa von Beständen in der Lebensversicherung trennen - und Ballast abwerfen. Alte Gesetzmäßigkeiten des Traditionsgeschäfts stehen auf dem Prüfstand. Was planen die Vereine jetzt? Die VW-Redaktion hat sich in den Vorstandsetagen umgehört und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

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