Kfz-Versicherer kommen bei Naturkatastrophenschäden glimpflich davon

Quelle: Florian Kurz auf Pixabay

Nach Angaben von GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen verzeichneten die Autoversicherer „rund 290.000 Kfz-Schäden durch Naturgefahren in Höhe von 900 Mio. Euro“. Bei einem durchschnittlichen Schadenaufkommen wären 2022 Schäden an versicherten Fahrzeugen durch Sturm, Hagel oder Hochwasser in Höhe von einer Milliarde Euro angefallen.

„Die Schäden durch Naturgefahren fielen also um rund 100 Millionen Euro geringer aus“, so Asmussen. 2021, im Jahr der verheerenden Ahrtal-Flut mit besonders vielen Sturm-, Hagel- und Überschwemmungsschäden, lag die Schadenssumme bei 1,8 Mrd. Euro (in Preisen von 2022).

Quelle: GDV

Demnach verursachten Sturm und Hagel 2022 vor allem im Süden Deutschlands schwere Schäden an Kraftfahrzeugen.  Mit durchschnittlich 17,4 Schadenmeldungen auf 1.000 kaskoversicherte Fahrzeuge traf es die Autofahrer in Rheinland-Pfalz am stärksten. Es folgt Bayern mit 8,8 gemeldeten Schäden pro Tausend. Schlusslicht der Statistik ist Hessen. Mit 2,5 Schadenmeldungen pro 1.000 ganzjährigen Verträgen sind hier die Autofahrer glimpflich davongekommen.

„Der durch Naturgefahren verursachte Schaden lag rund zehn Prozent unter dem erwarteten Wert für 2022.“

Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

Allein die Orkanserie „Ylenia“, „Zeynep“, „Antonia“ hatte laut Branchenverband GDV im Februar 2022 Schäden in Höhe von rund 125 Mio. Euro an Kraftfahrzeugen verursacht.

Autor: VW-Redaktion

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